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22 Jährige In Offenbach ins Koma geprügelt

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Sayalla, 18. November 2014.

  1. Sayalla

    Sayalla Guest

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    http://www.welt.de/vermischtes/article134421274/22-Jaehrige-vor-McDonalds-ins-Koma-gepruegelt.html

    Was ich mal sagen wollte: an dieser Stelle bin ich gegen den Schutz des Täters. Von mir aus könnten sie sein Gesicht an jeder Bushaltestelle aushängen.
    Solange die Gesichter anonym bleiben, ist die alleinige Strafe keine Abschreckung mehr. Den Tätern muss klar sein, dass sie sich nirgends mehr blicken lassen können.
     
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  2. chocolade

    chocolade Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2012
    Beiträge:
    3.476
    Grausam und doch leider schon fast Normalität in unserer Gesellschaft.

    Ja, wo siehst du die Lösungen für die Zukunft ?
    Wo muss man anfangen Gewallt zu bekämpfen ?

    Wir reden doch nicht von Einzelfällen. Gegen häusliche Gewalt wird nicht genug getan. Mobbing in der Schule ist sehr gängig, auf der Arbeit, im Netz...
    Wo sollen denn all die friedlichen Menschen herkommen ohne positives Rollenvorbild ?
     
  3. Sayalla

    Sayalla Guest

    Man kann Gewalt nur bekämpfen, bevor sie entsteht.
    Wenn jemand meint, er hatte eine Schei** Kindheit und nimmt das als Erlaubnis, andere nieder zu prügeln, dann kann man nur an der Stelle eingreifen, bevor er prügelt.
    Das ist für denjenigen zwar nicht optimal, aber für weitere Opfer zwingend notwendig.
     
  4. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.847
    Ich mußte erst dreimal durchatmen, bevor ich was schreibe...

    Vermutlich wird er trotzdem wieder "verständnisvolle" Richter finden, die sich schwer damit tun, mehr als ein paar Freizeitarreste nach Jugendstrafrecht zu "verleihen". Da finden sich garantiert wieder Argumente mit seelischer Unreife und einer schweren Kindheit bedingt durch einen schief hängenden Vorhang im Kinderzimmer
    Der Mann ist über 18, als Gewalttäter mehrfach vorbestraft und ihn sollte die ganze Härte des Erwachsenenstrafrechtes treffen. Jede Art von Verständnis oder Toleranz ist hier fehl am Platz.

    Man kann nur hoffen, daß die 22-jährige Helferin, die für ihre Zivilcourage bestraft wurde, keinen bleibenden Schaden zurückbehält (Kopftreffer!) und wieder vollständig gesund wird.

    Das ist übrigens auch so ein Punkt, der mich in diesem Land maßlos aufregt. Wenn man als Helfer so einen Gewalttäter stoppen will, dann muß man so zuschlagen, daß der nicht wieder aufsteht. Nur sieht es ja heute so aus, daß dann der Täterschutz voll zuschlägt und der Helfer im Knast landet, weil irgend ein 68er Richter übermäßige Gewalt gegen den armen, verwirrten, unterprivilegierten Täter moniert.
    Wer aber halbherzig eingreift anstatt richtig, gerät, wie man immer wieder sieht, in Lebensgefahr.
    Ergo kann mein Rat nur lauten: Wer sowas mitkriegt, Handy aus der Tasche, Polizei anrufen, vielleicht noch heimlich Dokufotos für die Polizei machen und sich ansonsten raus und bedeckt halten! Sonst ist man nämlich der Dumme, auf die eine oder andere Weise.
    Traurig, aber wahr!

    LG
    Grauer Wolf
     
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  5. sage

    sage Guest


    Nur...dem fällt die "schwere Kindheit" meist erst dann ein, wenn er vor Gericht steht und dafür bestraft werden soll, daß er jemanden umgebracht, vergewaltigt oder zum Krüppel geschlagen hat...es steht jedem frei, wenn er sich psychisch labil fühl, von sich aus, eienn entsprechenden Facharzt aufzusuchen...und sich behandeln zu lassen....oder soll amn jetzt rumrennen und jeden auf der Stzraße anhaun"ey, hattze ne schwere Kindheit?" und ihn/sie dann einkassieren und zwangstherapieren?


    Sage
     
  6. Sayalla

    Sayalla Guest

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    Die öffentliche Blossstellung nach einem brutalen Gewaltdelikt würde infolge den einen oder anderen sicher dazu bringen, sich vorher (also bevor es bei ihm selbst so kommt) freiwillig therapieren zu lassen. Diese Leute sind ja nicht doof und kennen ihr Aggressionspotential.
    Bisher allerdings können sie sich noch zu oft hinter bestehenden Gesetzen versteckeln. Dass das nicht funktioniert, sehen wir an zig Beispielen. Ich finde, so darf es nicht weiter gehen.

    Ich fühle so sehr mit der Familie und den Freunden des Opfers, deshalb haue ich das einfach mal so raus.
     
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  7. chocolade

    chocolade Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2012
    Beiträge:
    3.476
    Wenn es jemandem egal ist jemanden umzubringen, dann ist ihm die öffentliche Blossstellung doch wohl erst recht egal ?

    Ich meine die Geschichte ist wirklich schrecklich, doch die Zeitungen sind voll davon und die Leute stumpfen mehr und mehr dagegen ab solange es sie nicht persönlich betrifft.

    Deshalb meine Frage was man im Vorfeld tun kann...und ich meine schon im Kindergarten oder frühen Schulalter wenn die Kinder noch erreichbar sind.
    Was kann man tun um schwierige Familien zu stabilisieren ?
    Was kann man tun um Gewalt aus den Medien rauszuhalten ?
    Ganz praktische Dinge und nicht erst wenn es zu spät ist.

    Nur kann man da nicht wieder nur nach dem Staat rufen und alle anderen sollen was tun.
    Der Gesetzgeber kann natürlich auch ein paar mehr Dinge tun, wird es aber eher tun wenn massiv Druck von der Strasse kommt.
     
  8. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.847
    Es würde ja schon reichen, die vorhandenen Gesetze und Strafrahmen auch wirklich zu nutzen. Das Instrumentarium ist ja vorhanden. Aber was nützen solche Gesetze, wenn z.B. die Strafen nahezu grundsätzlich am unteren Ende angesiedelt sind und Täter zwischen 18 und 21 doch mehrheitlich nach Jugendstrafrecht behandelt werden?
    Wer 18 ist, ist volljährig, darf autofahren, wählen, zum Kommiß gehen usw. Also kann er verflixt noch mal auch für seine Taten geradestehen, zumal einem in dem Alter bewußt sein sollte, was richtig und was falsch ist.

    LG
    Grauer Wolf
     
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  9. Loop

    Loop Überaus aktives Mitglied Mitarbeiter

    Registriert seit:
    10. Oktober 2008
    Beiträge:
    28.833
    Ort:
    Wien
    Erst heute hab ich in der Zeitung gelesen, daß alleine in Wien 30 Kinderpsychiater fehlen, das bedeutet, psychisch kranke Kinder bekommen keine Hilfe, wenn die Eltern nicht reich genug sind, sich einen privaten Arzt zu leisten.
    Das gleiche ist der Fall bei Psychotherapeuten.

    Es ist eine Tatsache, daß es keine Hilfe gibt, nicht für Opfer, die mit dem Trauma alleine bleiben, nicht für Täter, die sich ändern wollen, nicht für Kinder, die Opfer sind und bleiben oder Täter werden.

    Es liegt da wirklich an der Politik, etwas zu ändern. Bis dahin kann man die Täter nur einsperren, so lange es möglich ist, denn nur so lange sind andere Menschen vor ihnen geschützt.
    Leider passiert auch das nicht.
     
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  10. puenktchen

    puenktchen Guest

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    schlimm schlimm. kann man nur die Daumen drücken, daß die junge Frau wieder gesund wird.
    was wichtig ist, ist daß der Täter gefaßt wurde. Wir haben unsere Gesetze, kommt auf den Richter auch drauf an, ist klar. Aber auf jeden Fall ist es besser so, als wenn jemand noch frei rumläuft! Der Typ kriegt seine Strafe, braucht man sich keine Gedanken machen.
     
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