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1995

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von LoneWolf, 7. Februar 2007.

  1. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
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    1995 - der Schatten schlägt wieder zu
    Persönliche Story vom erwachen des Gewissens und Resten katholischer Erziehung, vom Ehebrechen und Selbstgeiselung, vom wahnsinnig gewordenen Ego und vom Ausbruch aus dem köpfischen Erleuchtungstraum. Und natürlich vom Schatten, der wie immer gut gearbeitet hat. (29 Vierzeiler)



    Hatte mich vergangen
    gegen Mensch und gegen das Recht
    suchte seit Jahren Vergebung
    im schweren Selbstgefecht

    Die Hölle lag hinten
    ich blickte nach vorn
    dachte streng Gott-isch
    erdrückte den Zorn

    Kalt war das Wasser
    hart war das Bett
    kurz war der Lichtblitz
    als Lohn für das Gfret

    Auf dem Wege der Heilung
    verlor ich die Peilung
    Sah überall Licht
    Doch war es das nicht

    Ich übte Asanas
    und atmete tief
    doch trotz all der Technik
    mein Herz das hing schief

    Ich suchte Erleuchtung
    bei Kerzenbeleuchtung
    Was fehlte war Liebe
    Im Grund keimten Triebe

    Hinter mir lag ein dunkles
    ein höllisches Tal
    ich summte das OM
    vorbei war die Qual

    Doch im Grunde der Wurzel
    der Stecker mich quälte
    wand mich vor Schmerzen
    weil ich ihn verschmähte

    Mein Weib war recht milde
    und gütig im Herz
    doch wollt sie nicht poppen
    es klingt wie ein Scherz

    Sie stand im Geiste
    der Lieb über mir
    Gegen ihr Menschsein
    war mein Wesen ein Tier

    So war ich recht einsam
    mit der Sexenergie
    ich musste es lösen
    doch wusst ich nicht wie

    Kurt war mein Freund
    sein Herz war sehr liebend
    seiner Hände Geschick
    zauberte jeglichen Trick

    Nein, nicht was man denke
    war Künstler im Handwerk mochte die Fraun
    doch leider vergaß er
    nach seiner zu schaun

    Ich übte Asanas
    und atmete ein
    Ich wollte das Chi
    doch ich war ein Schwein

    Sein Weib war die Hilde
    Ihr Körper war prall
    Ich konnt mich nicht halten
    Die Folgen fatal

    Kurt war oft fort,
    unterwegs und im Freien
    und sein Weib rief mich hin
    Energien zu befreien.

    Peng! hats gemacht,
    nachdem aus dem Rausch
    der trügrischen Lieb
    ich erwacht.

    "Du sollt nicht des Kurtis
    Weiblein begehren"
    war da die Stimm
    im Kopferl zu hören.

    "Du sollst auch die Eh
    wenn geht nicht zerbrechen,
    sonst könnt sich das fürchterlich
    in deinem Innersten rächen".

    Zu spät kam der Rat,
    es war schon geschehn,
    sah die beiden von hinten
    zum Standesamt gehn

    Um ihr Bündnis zu lösen.
    Nun war ich des Bösen.
    Es war wie ein Fluch
    mit Schwefelgeruch.

    Ich blickte umher,
    doch niemand war da,
    die Stimm war in mir,
    das war mir klar.

    Ich selbst war der Herr,
    der mir jetzt befahl,
    hinab in den Keller,
    von vorn noch einmal.

    Es war das Gewissen,
    getötet vor Jahren
    wars nun erwacht
    und zog mich an Haaren

    Ich selbst war das Tier
    das am Grund mich empfangen
    zum wiederholten mal
    mit glühenden Zangen

    Es war das Gewissen,
    der schlafende Hund
    Der hat mich getrieben
    hinab auf den Grund

    Als ich dann hörte
    der Kurt wär gestorben
    das hat mir auch
    die Freud recht verdorben

    Ich übte Asanas
    und atmete tief
    doch trotz all der Technik
    Mein Herz das hing schief

    Und die Moral von der Geschicht
    Ohne Liebe funzt auch die Technik nicht
    Drum pfeif ich jetzt auf Asa nas
    und eß lieber Eis mit Ana nas

    Remember BBIM 1995/ Namen frei erfunden - Let it flow

     
  2. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

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    Wien
    Gewissen, das Wissen
    ums eigene Tun
    der Selbstwert ist mein Wert
    hat damit zu tun

    Gehn sie gemeinsam
    so bin ich im Frieden
    sind sie recht streitsam
    muss ich mich bekriegen

    So wars oft dass ich erwachte
    aus traumvoller Nacht
    und sah, oh mein Gott,
    was hab ich gemacht?
    Das Werk war so gräßlich
    ich abgrundtief häßlich
    in jeder Hand einen Hammer,
    schlug es zu Brei
    ohne Wehmut und Jammer
    ein wenig Zorn im Kriegsgeschrei

    Erst spät aber doch
    sprach die Lieb bei mir vor
    "warum bist du streng
    mit dir selber, mein Tor?"

    "Dieses Werk ist ein Dreck!", schrie ich zurück
    "sieh es dir an, ich werd gleich verrückt,
    lauter Würmer und giftge Kröten
    komm liebe Lieb, hilf mir beim Töten!"

    "Ja du hast", spricht die Liebe
    "dein Werk ohne mich gebaut
    hast stets nur dir selbst
    und niemals mir getraut"

    "Ach liebe Lieb, wie könnt ich dir je blind vertraun
    bist ja sehr weich und voll der Freuden
    doch ich könnt mich am End ganz verschaun
    und nach dem Erwachen alles zerhaun
    Lass mich nur Ruhn an deinem Busen
    Ich bin ja ganz irre, fast wie von Sinnen
    nach einer Stunde Entspannungsschmusen
    will mit dem Werk vonVorn ich beginnen"

    So lernt ich vergeben
    mir selbst und der Welt
    bin gern am Leben
    bloß fehlt mir das Geld

    Gewissen, das Wissen
    ums eigene Tun
    der Selbstwert ist mein Wert
    und auch Liebe hat damit zu tun

    Gehn sie zu dritt
    so bin ich beglückt
    sind sie recht streitsam
    bin ich verrückt
     
  3. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

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    Beschloss ein Mensch in jungen Jahren
    trotz zarter Gestalt und blonden Haaren
    sein Herz zu verschließen und zu versiegeln
    gegen Innen und Außen Ganz fest zu verriegeln

    Die Werke des Grusels mussten geschehen
    man konnt es am Leid rundherum sehn
    Er pflegte gar eitel sein hübsches Gesicht
    doch sein Treiben, das sah er nicht
    Der Mensch war ja blind, war ja verschlossen
    da er die Lieb in Stein eingegossen

    Der Mensch vergaß im Laufe der Jahre
    dass er selbst sich verschlossen
    und wurd ganz verdrossen
    Er irrte umher und schrie wie ein Tier
    schlug sich mit Brüdern, fluchte auf God
    Das Wesen erschien, als wär es marod

    Die zarten die flohen, die starken, die blieben
    und meinten das Tier im Mensch zu besiegen
    Sie wollten ihn retten, begannen zu beten
    und wurden am Ende vom Tiermensch getreten
    nur die stärksten die blieben
    wußten den Mensch im Tier noch zu lieben

    Öffne dein Herz, leb nicht nach Innen
    sonst wirst noch irre und ganz von Sinnen
    Häng nicht im Kopf, geh aus dir raus, schau von dir weg
    sonst stürzt immer tiefer du in den Dreck
    Doch der Mensch wußt nicht, wovon da die Red war
    Mit diesem Herz aus erkalteter Lava, schwarz und starr

    Man rief ihn nach Draußen, in den Tag und an das Licht
    Doch die, die so riefen, die wußten ja nicht
    Warum das Kranke im Menschen sein Inneres war
    So wurden sie gefressen, die Retter. Mit Haut und mit Haar. (Schmatz)

    Nur der wahnsinniggewordne Geist vom Himmelskrieger
    kann diesen Stein da noch durchdringen
    mit der Liebe liebend sich vermengen
    und so den Stein von Innen sprengen

    Doch was wär aus ihm geworden,
    wär ihm von Außen nicht viel Lieb zuteil gekommen
    Er wäre wohl in sich selbst total versunken und verkommen
    Doch so zeigt er sich, noch des Bellens mächtig,
    ein wenig noch des Irrsinns trächtig.

    Die Moral von dera Gschicht: Rette nicht, was du nicht kennst
    könnt sein, dass du dich auch verrennst
    Und wenn einer manchmal grimmig schaut
    denk nicht, dass er dich gleich verhaut
    Viellecht ist er nur leicht im Krieg und nicht im Jammern
    wegen dem Mist in dunklen Kammern
    auf dem eignen Seelengrund
    da wo er bellt, der Höllenhund (Wuff Wuff)

    Miau :clown:
     

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