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1,14 Billionen - das Hamsterrad wird beschleunigt...

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von winnetou, 23. Januar 2015.

  1. winnetou

    winnetou Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2008
    Beiträge:
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    n.ö.
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    mit einem neuen schub an geld der ezb sollen wirtschaft und inflation wachsen.
    werden wir dadurch glücklicher oder gewinnen wieder die finanzmärkte?
    lg winnetou:p
     
  2. GrauerWolf

    GrauerWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Juni 2014
    Beiträge:
    13.847
    Die Südeuropäer werden bestimmt glücklicher.
    Diesen Draghi hätte man niemals zum Chef der EZB machen dürfen. Als Italiener hat er nur eines im Kopf, seine südeuropäischen Spießgesellen auf Kosten der Nordstaaten mit Geld zu versorgen. Ein Mafiapate ist dagegen ein grundehrlicher Sonntagsschüler.
    Und Merkel samt Schäuble in Berlin nicken dazu wie die Hühner im Gegensatz zu den Holländern, die klare Kante zeigen:
    http://deutsche-wirtschafts-nachric...arlament-lehnt-ueberraschend-ezb-programm-ab/
    Der ganze Euro ist nichts anderes als ein gigantisches Ausplünderungsprogramm, mit dem Deutschland und andere Geberländer ausgenommen werden sollen wie Weihnachtsgänse...

    LG
    Grauer Wolf
     
  3. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2013
    Beiträge:
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    VGZ
    Das war doch Ursache der Einführung. Schon Lire in Euro umwechseln
    brachte Italien viel Guthaben ein......und Vatikan ist in Italien.....
     
    taftan gefällt das.
  4. winnetou

    winnetou Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2008
    Beiträge:
    2.551
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    n.ö.
    meinst du nicht dass die reicheren länder mit dem geld nicht noch reicher werden können?
    werden die südlichen länder nicht dazu verleitet, ihren schlendrian weiterzuführen?
    man sieht ja an griechenland, dass dies ein danaergeschenk ist.
    lg winnetou:whistle:
     
    linse gefällt das.
  5. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    19.296
    Es ist ein Irrtum zu glauben, Draghi sei sozusagen solidarisch mit dem Süden. Die Südländer werden davon auch nicht profitieren, zumindest nicht die Bürger. Was passiert denn? Die EZB kauft den Geschäftsbanken für über 1 Billion Euro Staatsanleihen ab. Präziser: Die EZB kauft Schrottpapiere... sie wird zur Bad-Bank. Das ist also zuerst mal Hilfe für das Bankensystem. Und ja, es geht auch um Inflation, aber die landet v.a. in den Kapitalmärkten, was man sehr gut am explodierenden Dax sehen kann. Sie wird auch die Immobilienpreis und Mieten weiter nach oben treiben --> Blasenbildung.

    Blasen wiederum haben die Eigenschaft zu platzen. Wenn das geschieht, und das wird dann die gesamte Wirtschaft, und dadurch natürlich die Staaten und Menschen des Euroraums (und darüber hinaus) treffen, sind die Banken sowohl aus der Verantwortung als auch aus den finanziellen Konsequenzen entlassen.

    All die Lasten werden dann bei den Steuerzahlern liegen, und zwar jenen die eben nicht genug haben um ihre Kohle in harte Werte im Ausland zu investieren. Der Kollaps wird hinausgezögert bis am ökonomischen Untergang nichts mehr verdient und er unabwendbar ist, die Schäfchen aber zumindest im Trockenen sind... denn ein Neustart als Milliardär ist weit angenehmer als die endlose Misere der Hartz4-Empfänger und "Pleite-Griechen". Es wird auch kein Neustart sein, da die Rollen bereits jetzt verteilt sind... es wird einfach nur eine Intensivierung durch Umverteilung. Und Umverteilung heißt: Die normale Bevölkerung bekommt die Lasten aufgebürdet und es wird ihnen genommen was ihres ist... das nennt man dann übrigens "Privatisierung".

    Worauf ich damit eigentlich nur hinaus will, ist: Das allerdümmste das normale Menschen in allen EU-Ländern tun können, ist, auf die armen Schweine aus den anderen EU-Staaten zu zeigen oder auch auf jene, denen es bisher noch besser geht... Es trifft alle und wird alle noch deutlich härter treffen, bis auf das 1% an der Spitze die daran bestens verdienen.
     
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  6. winnetou

    winnetou Sehr aktives Mitglied

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    italien ist eine grosse volkswirtschaft und muss überleben.
    da ist kein opfer zu gross auf kosten der steuerzahler.
    lg winnetou:D
     
  7. Lincoln

    Lincoln Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2013
    Beiträge:
    21.946
    Ort:
    VGZ


    Doch nicht auf Kosten der Steuerzahler. Die Steuerzahler gehen schließlich
    zur Urne und wählen ihre ewigseienden Schröpfer in Evergreen Manier.
    Das geht zu Lasten der Arbeiter, die sich nicht mal leisten können, was sich die
    Steuerzahler leisten können. Steuerzahler machen oft Urlaub......:D
     
  8. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.296
    Griechenland ist so oder so am Ende. Es gibt Zustände die weit darüber hinaus sind noch unter gegebenen Umständen saniert werden zu können. Eine Krankenschwester mit 200.000,- Schulden hat auch nicht mehr die Möglichkeit noch irgendetwas zu sanieren, sondern wird in die Privatinsolvenz gehen müssen. Danach ist sie aber wieder frei....

    Der Chef einer Firma, der über krumme Wege die Insolvenz seiner Firma verschleppt, wird angeklagt und landet möglicherweise im Knast. Mit Griechenland passiert genau das. Der Witz ist aber: Die wurden zur Insolvenzverschleppung gezwungen... vom gesamten übrigen EU-Raum. Und man darf gespannt sein, was dort passieren wird, falls das Linksbündnis tatsächlich die Mehrheit bei den kommenden Wahlen hat.

    Plus: Griechenland ist nur extremer. Auch Deutschland ist so überschuldet das es keinen Weg an einer Staatspleite vorbei geben wird. Es wird nicht so genannt werden, denn die Entschuldung wird mit einiger Sicherheit über den Zusammenbruch oder extreme Inflation des Euro laufen. Aber faktisch sind diese Schuldenberge nicht zurückzuzahlen.... es sei denn, es werden echte Werte veräußert, und auch das geschieht und wird intensiviert werden.

    Die Frage ist also nicht ob reiche Länder profitieren werden. Länder und die Bevölkerungen darin werden nicht profitieren. Jene, die man "Eliten" nennen kann... profitieren schon die gesamte Zeit.

    Wer sich also fragt, wer profitiert... wohin das Vermögen geht, muss sich nur diese Statistik anschauen. Man kann auch einfach schauen, wer solche Schritte wie die der EZB bejubelt:


    Interessant ist, dass er gleich zwei Wahrheiten ausspricht:

    "Das Anleihekaufprogramm hat die hohen Markterwartungen sogar noch übertroffen", sagte Soros am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos, "es ist ziemlich überwältigend."

    Er benennt die Profiteure... etwas oberflächlich als "Markt", womit nicht unbedingt mittelständische Unternehmen sondern eher Konzerne gemeint sind, und jene, die Anteile daran besitzen. Er sagt aber auch:

    Der Durchschnittsbürger werde dagegen erst mal wenig vom EZB-Programm haben. Das liegt laut Soros vor allem auch daran, dass sich die Regierungen der Euro-Zone einem Sparkurs verschrieben hätten und sich bei der Ankurbelung der Konjunktur allein auf die billionenschweren Geldspritzen der Notenbank verließen. Daher werde der neue Kurs der EZB die Ungleichheit zwischen Arm und Reich in Europa weiter befördern. "Das dürfte ernsthafte politische Folgen haben."

    Und das ist m.A.n. zwar absolut richtig, in seinen Auswirkungen aber möglicherweise extrem unterschätzt. Politische Folgen... Ich würde eher von Umwälzungen sprechen, von bürgerkriegsähnlichen Zuständen, wie sie im Süden teilweise immer wieder aufflammen.


    Das Dumme ist: Es gibt gar keinen Weg hinaus...
     
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  9. taftan

    taftan Sehr aktives Mitglied

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    Du weißt aber auch, dass den Schulden noch viel größere Guthaben gegenüberstehen. Mit diesem Geld gäbe es keine Pleite :

    Und was ist mit den Edelmetallen, wäre das eine Möglichkeit der Vermögenssicherung?
     
  10. linse

    linse Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    immer das selbe,
    man will aus der geschichte einfach nicht lernen :(
     

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