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AW: Das Gold – Wert und Bedeutung in der Weltwirtschaftskrise
Hallo,
ad) In ca. 2 Jahren muss man schauen, wie weit wir mit der Rezession sind, dann ist ein Einstieg aber gut. Aus welchem Grund kommst Du zu dieser Annahme? Gruß Mike |
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#32
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AW: Das Gold – Wert und Bedeutung in der Weltwirtschaftskrise
Zitat:
Hi Sara, leider gehöre ich auch zu den "Crash-Propheten", obwohl ich von Natur aus ein zuversichtlicher Mensch bin. Aber langsam, sehr langsam werden auch die öffentlichkeitswirksamen Zeitungen und Zeitschriften sensibel für das Thema. Darf ich Dir den "Spiegel" vom vergangenen Montag, der jetzt noch erhältlich ist, empfehlen? Der Haupt-Spiegel-Artikel ist noch sehr vorsichtig und moderat gehalten und beschäftigt sich mehr mit der relativ kurzen Vergangenheit der Krise, deckt ihre Entstehungsursachen auf und gibt anhand von Beispielen einen plastischen Eindruck von den bisherigen Auswirkungen und er deutet schon sehr sanft mögliche Konturen an. Die Distanz des öffentlichen Krisenbewusstseins zu den tatsächlichen schon jetzt sichtbar gewordenen Konturen der globalen Krise ist sehr groß. Da muss ein renommiertes Nachrichtenorgan ganz langsam und bedachtsam vorgehen. In meinen zwei Themenfäden setze ich mich mit der Weltwirtschaftskrise ernsthaft auseinander und versuche angemessenen Antworten auf die uns erwartenden Probleme zu finden und bin für zusätzliche Lösungsvorschläge und Kritik dankbar. Freilich, mein bisher gezeichnetes düsteres Bild ist lediglich geeignet für seelisch sehr starke und mutige Männer und Frauen. Die normalen Menschen neige nämlich dazu - so lange es irgendwie geht - den Kopf unter die Bettdecke zu stecken und hoffen, daß sie von der Krise vergessen werden... Die normalen Menschen verhalten sich im höchsten Sinne exakt entgegengesetzt wie Napoleon: Von Napoleon wird berichtet, dass er seinem Adjutanten befahl, bei schlechten Nachrichten sofort zu jeder Tages - oder Nachtzeit informiert zu werden; während bei guten Nachrichten, solle man ihn auf keinen Fall in seinem Schlaf oder bei wichtigen Staatsangelegenheiten stören! Tja, Napoleon war ja auch ein Mann aus Granit. Ich habe in den letzten Wochen häufig von diesen Schlafenden gehört: "Ich bin Optimist..." Alles Gute. Dionysos. PS. Wer ganz mutig von Euch ist, soll sich bitte meinen neusten Beitrag zu Gemüte führen. http://www.esoterikforum.at/forum/sh...8&postcount=27 * |
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AW: Das Gold – Wert und Bedeutung in der Weltwirtschaftskrise
Zitat:
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"Was ist denn das hier?"
"Das ist der Boden der Tatsachen." "Ein unheimlicher Ort. Lass ihn uns schnell verlassen." |
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#34
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AW: Das Gold – Wert und Bedeutung in der Weltwirtschaftskrise
Hallo Dionysos,
ich habe Deine früheren Beiträge jetzt nochmal "lang" gelesen und im Gesamtkontext teile ich auch wirklich etliche Deiner Aussagen. Danke für den Hinweis mit dem "Spiegel" und das Buch von Ullstein habe ich mir auch schon vorgemerkt. LG, Sara Hallo Zahler, ich warte erstmal ab, was nächstes Jahr noch so alles nachrutscht, ist aktuell zu unklar. Und jetzt ist erstmal "Weihnachtszeit" *g*, LG Sara Hallo Grenzgänger, die Aussage ist durch die vorherigen Beiträge begründet, ok , LG Sara |
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#35
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AW: Das Gold – Wert und Bedeutung in der Weltwirtschaftskrise
Re,
ad) die Aussage ist durch die vorherigen Beiträge begründet ok, danke - dann kenne ich mich jetzt aus .... & wünsche Dir hiermit viel Glück in 2 Jahren Gruß Mike |
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#36
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AW: Das Gold – Wert und Bedeutung in der Weltwirtschaftskrise
Hai.
Zitat:
Das letzte Mal, dass die OeGUSSA Lieferprobleme hatte, war die Silberhausse in den Achtzigern -- die ganze Welt ist dem Hype nachgerannt, nur in Österreich haben alle alles Silber verscheuert. Nach ein paar Wochen Wahnsinnspreisen platzte die Blase, der Silberpreis ging wieder, wo er hingehörte und dort blieb er auch im Wesentlichen bis heute. Bis auf kurzfristige Überlegungen, das Abwasser der fotografischen Entwicklung auf Silber zu trennen, folgte nix aus dem Unsinn. Ähnlich sehe ich die Situation mit Gold für den "Normalsterblichen" -- "save haven" bedeutet normalerweise den Wechsel von Unternehmensanteilen zu verbrieften Edelmetallen -- wirklich physisch transferiert man doch kein Gold, wenn man noch bei Sinnen ist. Willst in der Krise mit einem Barren Kohlköpfe kaufen? Und hast dann kein Geld, um den Lastwagen für den Abtransport zu betanken -- und musst an der Tanke einen (unteilbaren) Barren für den Sprit lassen? Und wirst, weil du mit den Barren klotzt, ein bisschen später von ein paar Hungerleidern mit einer Pumpgun flach gemacht? Get real folks -- Krise OK, aber wenn der Weltuntergang droht, werden euch in den Städten auch zwei Kilo Gold nicht wirklich weiter helfen. Es wird nichts mehr gehen: eure Autos werden ohne Sprit liegen bleiben, weil die Tankstellen nicht mehr beliefert werden. In den Geschäften werden Hamsterkäufe für leere und nicht wieder aufgefüllte Regale sorgen. Ihr werdet in Halbschuhen und "urban leisure wear" die zig Kilometer aufs Land kaum bewältigen, und es werden mit euch zig tausende andere den Weg gehen - mit dem Effekt, dass wo ihr hinkommt, Versteigerungen um das gewünschte Gut stattfinden, die in kürzester Zeit _jedes_ angehäufte Goldvermögen aufzehren werden. Die Massen der Suchenden werden auf der Suche überfallen und geplündert. Die, die es doch schaffen, werden ihre untaugliche Bekleidung auf dem Heimweg endgültig verschleißen. Und dann kommt die nächste Woche… Vor dem Hintergrund dieses Szenarios wird es wahrscheinlich auch Ausgangssperren geben, es wird also kaum möglich sein, an einem Tag die "Organisation" zu bewältigen. Also Übernachten auswärts (-> Kosten / Plünderung im Hotel), dazu wahrscheinlich noch ein zentralistisch verordnetes Hamsterverbot, die meisten Bauern sind sowieso leer, denn es kommt die kalte Jahreszeit, die nächste Ernte ist noch neun Monate entfernt… Und was soll man in einer solchen Umgebung in Gold bezahlen können? Es wird nichts geben… Um den Preis einer Feinunze (so 800 US$ heute) kann man sich für mindestens zwei Monate Nahrungsmittelvorräte einlagern. Wer's ernst meint, legt sich ein halbes Jahr Sinnvolles (-> Zivilschutzseiten beachten) auf Lager und kurbelt damit direkt den Handel an und vermeidet so zumindest individuell die Krise im Ansatz. Ein halbes Jahr weitgehender Autarkie sollte so ziemlich jede Krise abfedern -- es gibt genügend andere, denen schon nach drei Tagen des Zeug ausgehen wird und dann wird der Krisenplan schon aktiviert. Also: cool bleiben und nicht vor lauter Paranoia ins Bockshorn jagen lassen -- wir haben derzeit ja keinen Mangel an irgendwas, nur die Banken und ein paar Betriebe jammern um verlorenes (teilweise auch nur virtuelles) Geld. |
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#37
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AW: Das Gold – Wert und Bedeutung in der Weltwirtschaftskrise
moin,
ad) Dass durch diese (angeblichen) Transaktionen der Goldpreis nicht wirklich angezogen hat, stört niemanden? doch - "einige" ... ad) wenn es dafür nach allen Regeln keinen guten Grund gibt? hmmm - auch "einige" - poste mal ein kleines aktuelles Beispiel: -> http://www.mmnews.de/index.php/20081...ott-droht.html ad) Gold = Versicherung -> erwerben + für (zig) Jahre erstmal vergessen ... (auch sollte man an eine event. Besteuerung denken & wer Gold aus Spekulationsgründen kauft, könnte ebenso falsch beraten sein) den Rest von Deines Postings unterschreibe ich... -> Geld braucht man primär zum Leben und ~ 5-7.000 Euro sind schnell (sinnvoll) ausgegeben ... (somit macht es auch wenig Sinn unter 10.000 Euro an Gold zu denken) Gruß Mike |
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#38
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AW: Das Gold – Wert und Bedeutung in der Weltwirtschaftskrise
Vor ein paar Jahren las ich ein Buch über Gold, und darin stand, dass der Preis (schon damals) stark überhöht war, weil die Nachfrage in keiner Relation zum Angebot steht. Anders gesagt, das meiste Gold lagert in irgendwelchen Tresors von Nationalbanken, und die geben es aus politischen Gründen nicht her. Würden sie es nämlich tun, würde der Goldpreis dramatisch fallen, weil kein Mensch soviel kaufen würde, und es ohnehin kaum jemand wirklich nutzvoll braucht.
Natürlich kann man Glück haben, und die derzeitige Situation bleibt erhalten, und der Preis steigt weiter, aber es kann genausogut sein, dass eines Tages irgendwer mit viel Gold beginnt, seines zu verkaufen, und der Preis beginnt zu fallen, und alle bekommen die Panik, und jeder verkauft, und plötzlich sind wir dort, wo wir eigentlich hingehören. Und warum eigentlich Gold? Gadolinium (das Element Nr. 64) ist viel seltener, und viel teurer, und hat auch einen viel schöneren Namen. |
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#39
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Kann man das auch um den Hals tragen?
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AW: Das Gold – Wert und Bedeutung in der Weltwirtschaftskrise
ad) Und warum eigentlich Gold?
hmmmm - gute Frage ... weil die Indianer drauf "stehen"? -> Die Lakota Indianer gründen neue Bank nur für Gold und Silber Ps: meinste Papier ist sicherer? Geändert von Grenzgänger (26.11.2008 um 02:08 Uhr) |
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#41
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AW: Das Gold – Wert und Bedeutung in der Weltwirtschaftskrise
Wir stehen alle vor schweren Zeiten und ich stehe vor der Entscheidung mir
Gold oder eine Ak-47 zu kaufen (wegen den Aufständen) deshalb habe ich mein Problem mal in einem Bankenforum gepostet. Dort wurde mir dann empfohlen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und eine goldene AK-47 zu kaufen. |
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#42
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AW: Das Gold – Wert und Bedeutung in der Weltwirtschaftskrise
Naja, ich werd das nächste Kurstief (das laut meiner Meinung nochmal kommt) abwarten und dann voll in Immofinanz investiern... jeder der verkauft hat, hat sich vorher nicht gefragt, was das überhaupt ist. xD Aber jap, lasst die Medien reden, die Leute zocken - Verlust ist es eh erst, wenn man verkauft, ansonsten ist es immer noch ein Anteil an einer Firma / einem Gebäude / einem Grundstück / ... Beschäftig mich ja beruflich mit wirtschaftlichen Dingen - also bei nem Mandanten mach ich so ne hochrisikoeinlage ohne streuung sicherlich NICHT, aber ich selbst bin am überlegen, dass ich kurzfristig zocke und danach wieder langfristig anleg... Aber ich beschäftig mich eh allgemein mit allem was irgendwie mit Geld, Finanzierung usw. zu tun hat - also mach ich mir mal um Aktien nicht die größten Sorgen - größer is mal die Sorge weil jetzt vermutlich wieder Pensionen gekürzt werden, Mietkosten steigen, usw. :/ Gold ist zwar auch ne Anlagemöglichkeit - aber je nachdem, wieviel in Umlauf gebracht wird oder aus dem Umlauf entzogen wird, steigen und fallen die Preise - und Gold gibts genug Reserven auf der Welt.
Also wird der Wert zu hoch, wird wieder mehr in Umlauf gebracht, wird Gold wieder billig, wirds wieder aufgekauft - also irgendwie jap - Goldmarkt is nit meins. xD
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"I'm gonna take you away, out from this world, into the darkside..." by 'Gothminister - Darkside' |
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AW: Das Gold – Wert und Bedeutung in der Weltwirtschaftskrise
spätestens seit in den letzten tagen bekannt wurde, das die usa ihren vernichtungsfeldzug gegen den dollar mit immer irrwitzigeren "rettungspaketen" noch intensivieren und damit das szenario - kurze deflation dann übergang in hyperinflationären kollaps - offensichtlich bis zum bitteren ende spielen werden (der von obama nominierte finanzminister als insider und handlanger der panischen finanzmafia ist die ideale besetzung in dieser inszenierung), ist klar, dass letzlich nur gold/silber ihren wert behalten bzw. sogar enorm steigern weden.
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Spiegelbilder |
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#44
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AW: Das Gold – Wert und Bedeutung in der Weltwirtschaftskrise
Welchen Wert willst du steigern?
Du kannst es gegen mehr Geld eintauschen - ok... aber bei nem totalen Kollaps, wo nur noch das Wichtigste gehandelt werden würde, was würde man für Gold bekommen? o.O
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"I'm gonna take you away, out from this world, into the darkside..." by 'Gothminister - Darkside' |
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AW: Das Gold – Wert und Bedeutung in der Weltwirtschaftskrise
Mit Silberkugeln hilft das Dingens auch gegen Vampire und Dämonen aller Art…
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