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#1
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Masturbation und spirituelles Leben
Ich halte mich für jemanden, der zumindest versucht, einigermaßen verantwortungsbewußt zu leben. Für mich gehört dazu auch ein "vernünftiger" Umgang mit der Sexualität. Das Problem, das ich habe ist aber, dass ich nicht bestimmen kann wie dieser "vernünftige" Umgang aussehen soll.
Ich denke, dass es einfacher wäre, wenn ich in Beziehung leben würde. Da ich im Moment aber single bin, ist Sexualität = Masturbation. Das wiederum macht mir aber Probleme, da ich mich nicht mit der "Masturbation ist gut für dich-Sichtweise", anfreunden kann. Wie wir alle wissen, haben die meisten Religionen keine allzu positive Meinung von der Masturbation. Und das ist etwas, was mich wirklich nachdenklich macht. Wie kommen die Religionen darauf, etwas als "schlecht" zu bezeichnen, was niemandem schadet? Die einzige logische Erklärung ist doch, dass es dann wohl einem selbst schadet. Ich stelle auch für mich fest, dass ich unzufrieden mit mir bin, wenn ich es mache und wenn ich es nicht mache baut sich ein Trieb auf, der früher oder später dazu führt, dass ich es doch mache. Kennt das sonst jemand? Und wenn ja, wie geht ihr damit um? Ich bin für meinen Teil absolut verwirrt und ratlos, was das angeht. |
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#2
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AW: Masturbation und spirituelles Leben
Ich sag dir nur eins: Glaub ja nicht den Scheiss, den die Religionen uns eintrichtern wollen, sie wollen uns nur schaden! Auch der normale Geschlechtsverkehr ist bei den Religionen unerwünscht und das aus gutem Grund: Beim Sex vereinigt sich die starke weibliche Energie mit der des Mannes. Das wollen die gewissen Mächte nicht, die hinter der Kirche stehen. Sex ist sehr gut für uns Menschen und ich bin mir auch sicher, dass Masturbation nicht schadet.
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#3
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AW: Masturbation und spirituelles Leben
Da spricht das konstruierte Gewissen. Es wirkt auf dich ein, weil es die Wände deiner Zelle(n) tapeziert hat. Ich sag nur: Abreißen! Nicht nur das Papier, das zu schimmeln beginnt und dir die Sinne vergiftet, sondern die Wände gleich mit.
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#4
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AW: Masturbation und spirituelles Leben
Hallo Payne,
die Religionen haben auch vieles verboten, was ihren Machtstatus gefährdet. Masturbation kann Dich an Deine eigene Macht führen - wenn das alle Menschen schaffen, dann brauchen sie keine Kirche mehr. Kommst Du aus einem christlichen Haushalt? Wie wurdest Du in diesem Punkt geprägt? Hinterfrage die Glaubenssätze, die Dir in der Kindheit mitgegeben wurden, nur so kannst Du zu Deiner eigenen Wahrheit kommen. LG Ahorn |
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#5
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AW: Masturbation und spirituelles Leben
Zitat:
und Single-sein mit Masturbation? Da sind doch noch andere Dinge... Was ist mit One-Night-Stands, Affairen,....??
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Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, daß das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes. Dali |
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#6
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AW: Masturbation und spirituelles Leben
also ich finde auch das sexualität mit dem eigenen körper nichts schlimmes ist, trantr sagt zum beispiel aus das es sogar sehr gesund ist, auch in eiber bezeihung, das steigert die bildung von spermien und die jenigen mönner die es machen, haben eie größte chance eine fraz schneller zu schwändern, den die neuen spermien sind die starken
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#7
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AW: Masturbation und spirituelles Leben
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#8
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AW: Masturbation und spirituelles Leben
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Zitat:
Vielleicht sehe ich ja auch nur die negativen Seiten, aber irgendwie denke ich, dass Sexualität mit mehr Verantwortungsbewusstsein einhergehen sollte als es meist der Fall ist. Aber ich bin da sicher der letzte, der anfängt, mit Steinen zu werfen. Im Prinzip habe ich auch keine Erfahrung diesbezüglich und kann da nicht urteilen. Vielleicht sind ONS und Affairen ja wirklich so unkompliziert wie die meisten meinen und ich übertreibe in meiner Vorstellung. |
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#9
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AW: Masturbation und spirituelles Leben
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#10
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AW: Masturbation und spirituelles Leben
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#11
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AW: Masturbation und spirituelles Leben
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Schau Dich um : Menschen, die mit ihrer Sexualität im Reinen sind und sie genießen, die sind in der Regel sehr frei und nicht manipulierbar. Damit meine ich NICHT sexuelle Leistungssportler. Sondern wenn jemand SEINE indidividuell stimmige Form der Sexualität lebt und daran Freude hat. Die Ächtung der "Onanie" im christlich-jüdischen Kulturkreis geht auf die Geschichte von Onan (im Alten Testament) zurück - und da geht es um etwas ganz anderes : Zur Zeit der Geschichte des Onan, war ein Mann verpflichtet, die Frau des Bruders zu heiraten und mit ihr Kinder zu zeugen, wenn der Bruder starb. Onans Bruder starb - doch jedesmal, bevor Onan zur Witwe seines Bruders ging, "onanierte" er - um den Samen loszuwerden und kein Kind zu zeugen. DAS war es, was als das Verwerfliche angesehen wurde : nicht die Selbstbefriedigung an sich, sondern das Verhindern der Zeugung eines Kindes anstelle des verstorbenen Bruders. (Damals herrschte im Judentum die Überzeugung, dass man in seinen Kindern fortlebt - und wenn man nicht bereit war, stellvertretend für den Bruder ein Kind zu zeugen, ließ man den Bruder sozusagen endgültig sterben.) Gawyrd |
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#12
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AW: Masturbation und spirituelles Leben
Da irrst du leider, Gawyrd. Wilhelm Reich hat die Funktion des Orgasmus, bzw. die Funktion der Sexualität, überhaupt nicht durchschaut. Er war selber nur ein Spielball seiner Sexualität.
Zitat:
Geändert von opti (03.02.2008 um 17:30 Uhr) |
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#13
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AW: Masturbation und spirituelles Leben
Zitat:
Die neuen waren materiell, hedonistisch. Eben die Einstellung eines Menschen, der das verloren hat, woran er geglaubt hatte. Die neuen Werte waren dadurch gekennzeichnet, dass es keine gab. Die eigene Zufriedenheit als oberstes Prinzip. Und jetzt bin ich wieder bei meinen alten Werten angelangt, weil ich durch einige Ereignisse in meinem Leben zu dem Schluss gekommen bin, dass Hedonismus als Lebensprinzip für mich nicht funktioniert. Zitat:
Dass die Geschichte von Onan eine Missinterpretation ist, war mir bekannt, aber es lässt sich ja auch nicht leugnen, dass so etwas wie eine sexualitätsfeindliche Haltung sich durch die meisten großen Religionen zieht. Selbst wenn man die Dinge abzieht, die die katholische Kirche hinzugefügt hat, ist das Christentum nicht wirklich begeistert über Sexualität (siehe z.B. Paulus, der zwar die Ehe erlaubt, aber sich wünschen würde, alle könnten so wie er im Zölibat leben - d.h. er sieht es als ein Ideal an). Und selbst der Buddhismus, der ja nun ein wenig "moderner" wirkt, hat den Zölibat für die Möche. D.h. auch hier ist die Enthaltsamkeit ein Ideal. Man räumt ein, dass es nicht für alle Menschen die geeignete Lebensform ist, aber "besser wäre es schon", sozusagen. |
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#14
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AW: Masturbation und spirituelles Leben
Komplett egal was die Religionen sagen:
Es liegt in der Natur des Mannes zu masturbieren... Wenn du dich quälen willst mach nur.
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#15
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AW: Masturbation und spirituelles Leben
OK - dann ein bisserl detaillierter :
Wilhelm Reich war einer der ersten (oder der erste ?) Psychoanalytiker, der auf die politische und wirtschaftliche Bedeutung der Unterdrückung der Sexualität aufmerksam gemacht hat. Sexuell frustrierte Menschen sind in der Regel aggressiver und konsumfreudiger. Die Aggressivität von Männern, die ihre Sexualität unterdrücken müssen, läßt sich gut für macht- und wirtschaftspolitische Ziele verwenden.Sexuell ausgeglichene Menschen brauchen auch nicht soviel Konsum zur Ersatzbefriedigung. Wenn Du einen Menschen unsicher und dadurch manipulierbar machen willst, dann bring ihn in Zwiespalt mit seiner Sexualität. Gawyrd |
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