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#16
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An Kvatar
Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich mein
Innenleben verallgemeinerte, und keinen Unterschied machte zwischen mir als individuellem Wesen und anderen um mich herum. Da sagte ich auch immer -WIR-, was ein grosser Fehler war. Selbst heute muss ich diesbezüglich auf meine Äusserungen achten. Im Prinzip kann ich das deshalb gut Einordnen, was Du da von Dir gibst, und ich habe für mich bemerkt, dass ich die Individualität, zu der Menschen sich erst hinentwickeln, vorweggenommen habe. Im übrigen ist Christus die erste menschliche Individualität, so dass ich durchaus berechtigt bin zu sagen, dass Du sehr stark in dessen Fußstapfen wandelst. Dennoch bleibt dies eine in Unkenntnis vorweggenommene Individualität, und jede Unkenntnis zeigt sich lediglich als Fragment. Herzliche Grüsse von Alwin |
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#17
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Hi Alle,
es gibt viele Namen für Gott und es gibt viele Wege dorthin. Ob ein Weg besser ist als die anderen kann ich nicht sagen, weil ich selber nicht alle ausprobiert habe. Ich meine es ist auch genau so wichtig mit welche Absicht nach sein Gott sucht und wie man sich auf sein Weg benimmt. Zum Beispiel, in die Sufi Religion ist es als eine Beleidigung an Gott betrachtet, zu behaupten nach Gott suchen zu müssen. Ich habe in meinen Heimatland die "Church of England" Weg ein Zeitlang mehr als ausprobiert. Es hat mir damals auch eine Zeitlang geholfen und weiter gebracht. Deswegen, interessiere ich mich immer noch für die Bibel und dass was drin steht. Ich interessiere mich auch für andere spirituelle Bücher genau so. Es ist mir aufgefallen dass die Wörter "Jesus" und "Christus" oft abwechselnd verwendet sind in Zusammenhang mit Jesus von Galilee. Ich hätte gern gewusst wo in die Bibel Jesus selber sich als "Christus" genant hat. Es muss irgendwo sein, aber ich finde es im Moment nicht. Wer kann mir dabei helfen? Liebe Grüße, John
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John Olford Lotus Spiritualist College Geändert von John Olford (08.09.2002 um 12:16 Uhr) |
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#18
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An John
Jesus ist als ein Mensch wie wir zu betrachten, der genauso
gegenständlich Geboren wurde, wie jeder Mensch und eine Mutter hat. Christus ist ein himmlisches Wesen, das sich dann bei oder nach der Taufe durch Johannes in den irdischen Jesus inkarnierte. Deshalb heisst es auch: Der Christus in Mir ! Rudolf Steiner sagte seiner Wertigkeit nach: Christus Jesus, da sich Jesus ganz dem Christus in ihm hingegeben hat. Die Auslegungen in Steiner Büchern bezüglich seiner Christologie finde ich selbst ganz treffend, und er hat mit seinen Forschungen vieles zu einer unbefangenen Betrachtung beigetragen. Herzliche Grüsse von Alwin |
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#19
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Hi Alwin,
ich danke dir für dieses Information. Ich möchte aber immer noch die Stelle in der Bibel finden wo Jesus selber gesagt hat dass er Christus ist. Kannst du mir dabei helfen? Liebe Grüße, John
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John Olford Lotus Spiritualist College |
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#20
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Christus
Hallo John,
ich weiß nicht ob Du diese Stelle meinst: Markus 8,29: Und er fragte sie: Ihr aber, wer sagt ihr, daß ich sei? Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Du bist der Christus! 30Und er gebot ihnen, daß sie niemandem von ihm sagen sollten. Quelle: http://www.bibel-online.net/buch/41.markus/8.html#8,29 Zumindest indirekt liese sich hier ableiten, daß er sich selbst als Christus empfand. Aber gleich noch eine Frage an Dich zu diesem Thema: ist es richtig, daß im britischen Spiritualismus Jesus keine besondere Rolle als Erlöser spielt, sondern dort nur als großer Lehrer gesehen wird? Zumindest interpretiere ich das, was ich bisher darüber gehört habe so. Demnach gäbe es also (mindestens) zwei Arten des Spiritualismus: den britischen und den sog. christilichen Spritiualismus. Bei letzterem spielt Jesus sozusagen die Rolle des Wegbereiters und Erlösers, der es uns erst ermöglichte den Weg "nach Hause" wieder zu beschreiten. Es wäre interessant, Deine Meinung dazu zu hören. Danke, Berian |
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#21
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Hallo John,
Markus 14,61f
Da fragte ihn der Hohepriester abermals und sprach zu ihm: Bist du der Christus, der Sohn des Hochgelobten? Jesus aber sprach: Ich bin's; und ihr werdet sehen den Menschensohn sitzen zur Rechten der Kraft und kommen mit den Wolken des Himmels. Mattäus 26,63f Und der Hohepriester sprach zu ihm: Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, daß du uns sagst, ob du der Christus bist, der Sohn Gottes. Jesus sprach zu ihm: Du sagst es. Lukas 22,67 Bist du der Christus, so sage es uns! Er sprach aber zu ihnen: Sage ich's euch, so glaubt ihr's nicht; Jesus sagt nicht explicit, dass er Christus sei, sondern nur indirekt. Johannes 17,1ff So redete Jesus, und hob seine Augen auf zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist da: verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrliche; denn du hast ihm Macht gegeben über alle Menschen, damit er das ewige Leben gebe allen, die du ihm gegeben hast. Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, der du allein Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. Offensichtlich ist hier wieder nicht explicit gesagt dass jesus selbst Christus sei. Warum John ist das so wichtig für Dich? LEBEN: Christus sagt von sich selbst "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand komm zu Vater als durch mich" Nach meinem Verständnis ist das Geheimnis des Lebens der Schlüssel. Wie nehmen wir selbst das Leben wahr. Was ist es, das in uns lebt? LEBEN=BEWUSSTSEIN Leben und Bewußsein sind zwei Seiten einer Medaillie. Wir sagen Leben, wenn wir es von außen betrachten, Bewußtsein ist es subjektiv. BEWUSSTSEIN=ICH Der zentrale Begriff des Bewußseins ist das ICH. Es ist der Faden, auf den sich unsere Wahrnehmungen aufreihen und wodurch die Kontinuität der Person gegeben ist. Darum sagt Christus "Ich bin das Licht der Welt" Dieses Licht ist unser Bewußtsein. Oder eher ein kleiner Funken davon? EGO-ICH<->ICH Das Zentrum oder die Essenz dieses Bewußtseins ist Christus. Das SEIN befreit von den Körperzuständen EGO-ICH(Essen, Trinken, Schlafen) Das EGO-ICH untersteht dem "Herrn dieser Welt" Es sind die Toten, die ihre Toten begraben.... Nebenschauplatz: Da es nun aber nur einen Christus, gibt, ist dieses Christus-ICH, befreit von Ego-ICH(Essen, trinken schlafen) identisch mit dem was die Buddhisten Nicht-ICH nennen. ->"was ihr dem geringsten meiner Brüder tut, habt ihr mir getan" Eine Rosenkreuzersymbolik: Christus wurde an die zwei Balken geschlagen, von denen der eine die Zeit, der Andere den Raum bedeutet. Auf Raum und Zeit ist das ICH gekreuzigt. Der Schnittpunkt ist das Hier(Raum) und Jetzt(Zeit). Im Hier und Jetzt ist das ICH befreit von Raum und Zeit. Hier muß der Schlüssel zur Erkenntnis des Bewußtseins liegen. Die Erkenntnis des "ich bin der ich bin" kann nur im Hier und jetzt erfolgen. Gruß Willibald P.S. Das Kreuz hat vier Eckpunkte, der Punkt in der Mitte ist der Fünfte. Die Fünf ist also die Christuszahl. Zieht man nun einen Fünfesckstern auf, so bilden die Liniensegmente den goldenen Schnitt. Der goldene Schnitt ist die Proportion, die im Pflanzenwachstum als Spiralmuster erscheint. Alle wechselständigen Pflanzen nähern in ihren Blattstellungen, den goldenen Schnitt an. Er soll sich sogar in den Knochenproportionen bei Mensch und Tier wiederfinden. Hier sind die Messungen aber zu weit gestreut, als dass man dies mit Sicherheit sagen könnte. Geändert von Astroharry (09.09.2002 um 09:20 Uhr) |
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#22
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Hi Berian,
ich danke dir für deine Hilfe. Ich hatte es genau so in die Erinnerung aber ich konnte es selber nicht mehr finden. Um deine Fragen über die britische Spiritualismus zu beantworten, müssen wir klar sein über den Unterschied zwischen eine Kirche und ein Philosophie. Es gibt viele christliche und nicht christliche Kirchen die auf der Philosophie von der Bibel basiert sind. Bei dem Spiritualismus (in Großbritannien sowohl als Nord Amerika und der Rest der Welt) gibt es genau so vielen unterschiedlichen menschlichen Interpretationen. Zum Beispiel, auf der Website der Spiritualist National Union (SNU) www.snu.org.uk sind die folgende „Sieben Prinzipien“ zu finden: 1. Die Vaterschaft Gottes. 2. Die brüderliche Gemeinschaft aller Menschen. 3. Die Gemeinschaft der geistigen Welt und das helfende Wirken der Engel. 4. Die ewige Existenz der menschlichen Seele. 5. Persönliche Verantwortung. 6. Entschädigung und Vergeltung im Jenseits für alle guten und bösen Taten, die auf der Erde begangen wurden. 7. Unbegrenzte Weiterentwicklung, offen für jede menschliche Seele. Der Style ist etwas altmodisch durch die Tatsache dass diese Prinzipien vor ungefähr 100 Jahren geschrieben waren. Bei der christlichen Spiritualist Kirchen ist dazu immer auch ein Hinweis auf Jesus Christus als Erlöser, usw. Manche Spiritualisten sehen damit ein Konflikt mit der 5. Prinzip: „Persönliche Verantwortung“ und manche nicht. Ich finde so etwas muss jeder für sich selber entscheiden. Ich habe aber noch nicht ein Spiritualist kennen gelernt die Jesus nicht als Prophet, Medium, Heiler und Lehrer bewundert. Alle geben auch zu dass er hat die Menschheit von der Philosophie von der alten Testament erlöst und der Weg der bedingungslose Liebe und Mitgefühl gezeigt. Ich hoffe mit diesem Beitrag dir auch etwas geholfen zu haben. Liebe Grüße, John
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John Olford Lotus Spiritualist College Geändert von John Olford (09.09.2002 um 09:45 Uhr) |
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#23
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An John
Leider habe ich mit meinem Bibelstudium noch gar nicht
begonnen, so dass ich nicht viel darüber sagen kann, ausser dem, was ich mit anderen Menschen diskutiert habe und was mir dabei Angeklungen ist. Das habe ich bisher nicht gemacht, weil ich meine eigenen Anschauungen nicht mit dem vermischen wollte, was anderswo geschrieben ist. Das Studium kommt aber, da ich weiß, dass die Bibel viele Geheimnisse enthält, die mir Bestätigung sein können. Herzliche Grüsse von Alwin |
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#24
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Hallo Alwin,
ich glaube dass Berian und Astroharry (Willibald) haben meine Frage schon ausreichend beantwortet. Ich danke dir trotzdem. Habe ich es richtig verstanden dass du es vor hast Theologie zu studieren? Wenn Ja, wünsche ich dir alles gute und viel Erfolg dabei. Ist diese Entscheidung auch mit einer Berufung verbunden? Liebe Grüße, John
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John Olford Lotus Spiritualist College |
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#25
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Hallo Alwin,
hast Du in diesem Forum irgendwo geäußert, dass Du Theologie studieren willst, oder hast Du es John privat mitgeteilt?
Geuß Willibald |
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#26
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Re: An John
Zitat:
Alwin hat "Bibelstudium" vorher erwähnt. Desewegen meine Frage ob er ein Theologie Studium damit gemeint hat. Liebe Grüße, John
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John Olford Lotus Spiritualist College |
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#27
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Zitat:
du hast recht, ich habe diese frage wohl falsch gestellt, wie würdest du auf die frage : WAS IST GOTT? antworten? liebe grüße, lichtlein |
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#28
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Ein wenig Hebräisch
Hallo!
Ich möchte mal ein wenig an die Wurzeln der biblischen Überlieferung gehen. Dabei möchte ich aber weder sagen, dass diese Überlieferung 100% stimmen muss, noch, dass sie allein steht. Die Inhalte mögen für sich selber sprechen, oder eben nicht. Am Anfang der biblischen Überlieferung steht für "Gott" das hebräische Wort "elohim". "Elohim" ist kein Einzahlbegriff ... Genaugenommen müsste dort also mit "Götter" übersetzt werden. In unseren Bibelausgaben gibt es noch einen versteckten Hinweis auf diese Tatsache: Da ist nämlich an einer Stelle die Rede von "Laßt UNS ...". "Gott" ist also eigentlich Mehrzahl. Weder männlich noch weiblich, wie es weiter überliefert wird. Damit läßt sich auch verbinden, dass "Gott" selbst eigentlich nicht erfassbar ist - und, was noch viel wichtiger ist: Niemand wird aufgrund dieser Überlieferung je behaupten können, er bete den "richtigen" Gott an. "Gott" ist Mehrzahl ... viel Platz für viele Götter und viele Glaubensvorstellungen. Auch für Deine ... Liebe Grüße Thomas - Webarche |
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#29
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Hallo Lichtlein,
Gott ist ganz einfach eine Erfahrung. Und wissen kann nur der, der erfahren hat. Alles andere ist Spekulation. Einstein sagte einmal: „Ich bin überwältigt vom Wirken einer Intelligenz im Universum.“ Aber wir müssen durch uns selbst die kosmische Erfahrung machen, bevor wir beanspruchen können, das kosmische Bewußtsein zu besitzen. In uns allen herrscht absolute Vollkommenheit. Das ist die tägliche Erfahrung. Jeder hat jetzt das Bewußtsein, das sagt, du bist jetzt hier in einem Zimmer. Dieses Bewußtsein hat nichts mit dem unendlichen Bewußtsein zu tun. Dieses Feld des Bewußtseins wird transzendiert, wenn wir uns durch besondere Methoden jenseits dieses Feldes in einen Zustand des unendlichen Bewußtseins befreien. In diesem Zustand bist du dir deiner selbst bewußt von Angesicht zu Angesicht. Hier gibt es keine Begrenzungen und keine widerstrebenden Prinzipien. Hier ist alles leer von Gedanken, Gefühlen, Objekten. Frei von allen Regungen und Empfindungen, frei von jedem Zeitbegriff, vollkommen objektlos. Und doch ist in ihm noch etwas, ein Ziel: Gott. Bevor wir zur direkten Erkenntnis Gottes gelangen können und die grenzenlose Liebe erfahren können, muß sich die Liebe in unseren eigenen Herzen erst einmal ins Kosmische weiten. Sie muß die ganze Schöpfung annehmen und alle sichtbaren und unsichtbaren Welten einschließen. Das kosmische Bewußtsein ist die Erfahrung Gottes im Universum, in der Menschheit, in aller Natur. Der ganze Kosmos befreundet sich mit dir und alles ist bereit, dir sein Inneres zu offenbaren. Menschen und andere Geschöpfe, sogar Steine, Bäume, und in dieser Offenbarung siehst du die göttliche Gegenwart. D. h. wir besitzen alles. Diese Schöpfung, dieser Raum, diese Zeit, diese Welten werden alle durch eine weite Intelligenz erhalten. Diese Intelligenz, der Grund aller Schöpfung, ist das kosmische Wesen, ist der offenbare Gott in Beziehung zum unmanifestierten Gott. An diesem Punkt ist es möglich, in die Erfahrung des zeitlosen Wesens einzutauchen und wenn das geschieht, bist zu jenseits des kosmischen Bewußtseins. Und hier gibt es nichts mehr, weder Bewußtsein, weder Zeit noch Raum noch Welt noch Kosmos. Man ist aufgesogen in der transzendentalen Natur des Unendlichen, des Absoluten. Etwas über diese grenzenlose Wirklichkeit, diese ewige Wahrheit zu sagen, ist unmöglich. Und wenn man die Welt nicht mehr im Zustand der Begrenzung erleben will, kann man dieses Bewußtsein in Erfahrung bringen und sehen, das wir nichts in der Hand haben und doch alles besitzen. Ohne jemanden zu berühren, können wir im Herzen aller Wesen wohnen. Man entdeckt das eigene Selbst in allen Wesen. Wir sind alle in allem. Wir sind Formen des unsterblichen Wesens, der unzerstörbaren Wirklichkeit, Punkte und Zentren unendlicher Freude. Und das erstaunlichste ist: Dann fällt jede Gottesvision weg. Liebe Grüße Isis
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Alles ist Nichts. |
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#30
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Hallo Willibald
Nebenschauplatz: Da es nun aber nur einen Christus, gibt, ist dieses Christus-ICH, befreit von Ego-ICH(Essen, trinken schlafen) identisch mit dem was die Buddhisten Nicht-ICH nennen. ->"was ihr dem geringsten meiner Brüder tut, habt ihr mir getan" Du solltest diese Aussagen nicht machen, wenn Du Dir nicht sicher bist. Viele eifrige Buddhisten würden Dir (zu Recht, wie ich meine) vehement widersprechen. |
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