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#1
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es geht ja doch immer nur ums eigene Vergnügen, nicht um die Tiere, das ist ja nicht neu. Billige Eier, billiges Fleisch, leergefischte Meere, irgendwann dann wird das Jammern groß sein - wie im Märchen, da merken sie auch oft erst wenn es zu spät ist, was sie verloren haben.
Das mit dem Osterfest ist echt pervers und spiegelt die Haltung der Gesellschaft wieder. Bin auch froh, daß ich lange schon Vegetarierin bin und überlege derzeit, ob ich wirklich noch Eier essen möchte. Ich habe sie zwar vom Bauern, aber trotzdem. Liebe Grüsse Morgenwind |
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#2
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Wir haben ein paar aufgestallte Hühner, die legen Eier für den Rest der Familie. Ich kanns meistens nicht essen. Obwohl ich den Geschmack eigentlich liebe, aber Eier sind für mich - so blöde es sich anhört - der Beginn des Lebens und es ist schwierig. In nichterkennbarem Zustand - in Nudeln oder Kuchen - kein Problem, aber Frühstückseier, da kann ich drauf verzichten. Mir fehlt auch nichts, wenn ich keine Eier esse. Schon als Kind habe ich Osterier verweigert.
Der Mensch muß wieder ein besseres "Tierverständnis" entwickeln. Wir ernähren uns u.a. von Tieren und müssen dafür sorgen, dass das Fleisch wirklich gesund ist und zum Verzehr geeiget. Egal ob Panikmache oder nicht. Es geht generell um gesunde Geflügel, Rind- und Schweinebestände. Ich kann nicht verstehen, dass der Endverbraucher überhaupt nicht in diese Richtung denkt und in sich schaufelt, was wenig kostet und somit auch vermuten läßt, dass das Huhn oder Rind nicht artgerecht gehalten wurde. July |
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#3
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das ist ja der Punkt: es geht nur ums Geld. Augen zu und reingeschaufelt. Die Leute wissen ja inzwischen doch zu einem großen Teil, wie das alles so gehandhabt wird und was sie da essen. Ich versteh´s auch nicht.
lg morgenwind |
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#4
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Zitat:
das liegt an deinem Unvermögen als finanziell abgesicherter Wohlstandsbürgerin, dich in die Lage von Menschen zu versetzen, die sich z.B. mit Hartz-4 durchschlagen müssen. Sich darüber aufzuregen, es ginge "nur um's Geld", wenn man selbst genügend davon hat, zeigt die gleiche Ignoranz. Wäre man böswillig, könnte man eure Haltung als arrogant, überheblich und besserwisserisch bezeichnen. Lass die Menschen gefälligst essen, was sie wollen. Du nimmst dir dieses Recht ja auch ganz selbstverständlich. Wie kannst du es dann anderen vorenthalten wollen? Merkst du nicht, dass solche Haltungen Zeichen von Fanatismus sind? Gruss LB Geändert von LeBaron (06.04.2006 um 14:30 Uhr) |
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#5
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na klar, es geht ums Geld, wurde ja schon oft gesagt.
ich kenne im übrigen eine Hartz4-Empfängerin sehr gut, die aber trotzdem keinen Dreck in sich reinschaufelt. Lieber kocht sie sich ihren Reis mit Gemüse (was nicht teuer ist), als Tiere dafür büssen zu lassen, daß unsere Gesellschaft verrottet ist. Laß es dir nur weiter schmecken, und wohl bekomms. |
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#6
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@dem Herrn Baron: und noch etwas: weißt du, was du da verstehst unter Wohlstand?
ich bin in einer Zeit geboren, wo Wohlstand nicht bedeutet hat, Fleisch in Hülle und Fülle, jeden Tag zweimal zu essen. Wohlstand hat da bedeutet, wenn alle (in den damals noch kinderreichen Familien) satt waren. Das hat aber bedeutet, daß es grade 2 mal in der Woche Fleisch gab, das war damals noch teuer, hat besser geschmeckt und war etwas kostbares. Und den Rest der Woche gabs einfache Sachen, die auch heute noch nicht teuer sind. Du hast da schon einen gewaltigen Denkfehler, wenn du glaubst, kein Fleisch zu essen würde Wohlstand erfordern. |
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#7
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Zitat:
![]() Zitat:
LB |
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#8
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Zitat:
So gehabt euch wohl, Euer Hochwohlgeboren und nehmt doch mal an einem Benimmkurs teil, denn Euer Titel würde anderes erwarten lassen. Jedoch, die Geschichte hat ja gezeigt, daß Euereiner die Welt ganz schön verunstaltet hat. |
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#9
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Zitat:
nicht nur die Geschichte deiner werten Person, so kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass tierische Nahrung - Fleisch- die mit Abstand bedeutenste, nährstoffreichste Ernährungsform des Menschen ist. Alle Naturvölker, die nicht so blöd waren mit Ackerbau anzufangen, ernähren sich ausschliesslich von Fleisch und Fisch. Zur Not fressen sie Insekten bevor sie sich an irgendeinem Grünzeug vergreifen. Und auch ackerbauende Naturvölker ernähren sich niemals vegetarisch. Vegetarier wie du können zwar gerade noch überleben, gegen ihre Natur, gesund ernähren tun sie sich aber überhaupt nicht. Alles andere ist Mythos. LB Geändert von LeBaron (07.04.2006 um 01:44 Uhr) |
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#10
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Zitat:
Es gibt ganze Völkerstämme, zum Beispiel in Indien, die niemals Fleisch essen. Weil das ein überzeugter Hindu nun mal aus Prinzip nicht tut. Sie leben mindestens ebenso gesund, wenn nicht gesünder, wie die Fleischesser. Reis mit Gemüse ist kein Dreck. Es ist ein Überlebensmittel. Bei mir so ab Mitte des Monats auch Usus Alternativ Kartoffeln mit Stippe oder Nudeln mit Salz Geht alles, dreckfrei. Immer noch Schlaraffenland. Und ich bin gesund - ganz sicher nicht vom Dreckessen.... Und ich mag auch nicht wirklich immer wieder schuld am Tod anderer Lebenwesen sein. Gruß von Rita - der das Leben so manche Überheblichkeiten abgewöhnt hat -
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Ich werde euch nicht verlassen, ich kann euch nicht verlassen, denn ihr seid meine Schöpfung und mein Werk, meine Tochter und mein Sohn, mein Zweck und mein Ziel und mein Selbst. (GmG 1, Seite 314) |
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#11
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ja, genau so ist das.
Irgendwo in Südamerika leben leute fast ausschießlich von Bohnen, und die sind sehr gesund und sehr leistungsfähig. Und was mich betrifft, so bin ich mit meinen 52 Jahren und davon 30 Jahren vegetarischer Ernährung so gesund, daß ich jahrelang nicht zum Arzt mußte und es sieht auch nicht so aus, als ob das bald der Fall wäre. Wenn ich dann Leute sehe, wesentlich jünger als ich, die was weiß ich alles für Probleme haben, dann schiebe ich das schon auch auf die Ernährung. Wenn du dich, Baron, wirklich mit ernährung befassen würdest, dann wüßtest du, daß der Körper gar nicht so viel an Nahrung braucht, wie wir oft denken.Und daß es Eiweiß-Verbindungen pflanzlicher Herkunft gibt, die dem Fleisch überlegen sind. Und die sind nicht teuer. Und es muß kein Tier dafür sein Leben geben. Verstehe nicht, was daran so schlecht sein soll |
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#12
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schon klar. Aber wenn es nicht dieses Bedürfnis nach Billigfleisch und Eiern gäbe, müßten jetzt auf jeden Fall nicht 30.000 Hühner gekeult werden(dasselbe gilt für BSE und die vielen, vielen Rinder, die notgeschlachtet wurden), weil dann diese Massenhaltung nicht nötig wäre. So ergibt eines das andere und man kann immer bei sich anfangen, etwas zu ändern.
lg morgenwind |
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#13
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Zitat:
@LeBaron: Woher beziehst du deine Information, dass es der Natur des Menschen (mit der Natur zu argumentieren ist übrigens grundsätzlich billig, endet im Zirkelschluß und führt zu nichts) entspricht, sich ausschließlich von Fleisch zu ernähren? Was ist dann mit Mangelerkrankungen wie Skorbut? Geändert von Pelisa (07.04.2006 um 19:17 Uhr) |
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#14
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siehste, Geld, Geld, Geld.
Und diese Massentierhaltung könnte man abschaffen, ganz schnell, indem man diese Billigfleischsachen und Billigeier nicht mehr kauft. Denn das stammt ja immer aus Legebatterien und Massentierhaltung. @pelisa: Dieser Zwang zur Käfighaltung ist ja erst seit kurzem aktuell. Und die 30.000 HÜhner, die es jetzt getroffen hat, waren bestimmt keine, die vorher im Freiland gehalten wurden. Also stammen die eh aus einer tierquälerischen (meine Meinung) Haltung. Und wäre sowas nicht erlaubt, bzw. würden die Leute sowas nicht kaufen, wären 30.000 Hühner auf einem Fleck nicht anzutreffen. Hoffe, habe mich jetzt verständlich ausgedrückt. lg morgenwind |
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#15
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Zitat:
Ich sagte, dass Fleisch die mit Abstand bedeutenste, nährstoffreichste Ernährungsform des Menschen ist. Nicht, dass der Mensch ein totaler Fleischfresser ist. Zitat:
Im Falle der menschlichen Ernährung ist es nämlich im Gegenteil nützlich, sich die evolutionäre Entwicklung des Menschen mal zu betrachten. Ein nettes Beispiel findest du hier: Paleofood Beste Grüsse LB |
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