Esoterik-Forum

Zurück   Esoterik-Forum > Esoterik > Seelenverwandtschaft

Hinweise

Antwort
 
Themen-Optionen
  #16  
Alt 28.01.2006, 22:42
Celticdream
Gast
 
Beiträge: n/a
Lightbulb

Naja, das zusammenreißen hab ich eben versucht, aber ich muss doch drüber reden, es tut mir auch gut. Nur muss ich mich dazu überwinden, weil ich mir oft dabei vorkomme, als würde ich mich selbst bemitleiden und das verabscheue ich. Eigentlich kann ich nur mit meinem besten Freund und online (anonym) über meine Probleme reden. Nein sagen können, naja es kommt auf die Wichtigkeit der Bitte an. Also ich kann schon nein sagen, wenn etwas mir total zuwider ist, aber meistens bin ich eher die, die alles auf sich nimmt.

Ja, du hast Recht, ich bitte eher ungern um Hilfe, ich versuche zuerst immer auf Biegen und Brechen dass ich mit allem allein zurecht komme, das hat sich bei mir schon sehr früh gezeigt, weil ich mit 17 von zu Hause ausgezogen bin, ich wollte von nichts und niemandem abhängig sein. Darum hat mich diese Begegnung so über den Haufen geworfen, weil ich mich gefühlt habe, als ob mich dieser Mensch abhängig macht, als würde er mich besitzen, als würde ich ihm gehören. Ich habe mich am Anfang gegen meine Gefühle die ich für ihn habe, so dagegen gewehrt und gesträubt, bis ich dann kapituliert habe und ihm meine Gefühle gestanden hab. Als er erst mal nichts machte, bin ich dann davon ausgegangen, dass er mich nicht mag und habe unter den größten Anstrengungen das Ganze von mir weggeschoben. Aber dann kam er wieder überraschend zurück und während ich mich distanziert gab, ist er voll auf mich zugegangen und fragte schon nach dem 2. Treffen nach Beziehung. Das hat mich zuerst total überfordert, weil ich wusste, dass ich Angst vor Bindungen habe, wo ich zuviel empfinde, vor sowas bin ich immer davon gelaufen. Dann hab ich mir aber gedacht, ja okay ich lass mich darauf ein, ich vertraue ihm. Aber er hat genauso Schwierigkeiten sich fest zu binden und er ist sehr freiheitsliebend, auch eher introvertiert. Das führte zu vielen Missverständnissen und Konflikten und schließlich zum Ende, er hat mir gesagt, es hat angefangen weh zu tun und er dachte er ist fähig für eine Beziehung, aber er kanns nicht. Auch hat er mir erzählt, dass er versucht hat, sich für mich zu ändern und dass er sich selbst untreu geworden ist. Dass es ihm leid tut, dass er zuerst verschwunden wäre, dann wieder gekommen wäre und es nun nicht durchziehen kann. Das wollte ich doch gar nicht, dass er sich selbst unter Druck setzt, ich konnte es aber auch nicht verhindern. Er schrieb immer, man versucht dem anderen zu gefallen und das geht nicht auf Dauer.

Mein Problem ist, es tut eigentlich immer nur weh, wenn ich nichts von ihm höre, wenn er tagelang schweigt und ich in der Ungewissheit versinke. Sobald er was sagt, und wenn er nur irgendwas von sich erzählt, bin ich total aus dem Häuschen. Das war immer schon so, schon vor 2 Jahren wo wir uns nur online kannten. Ich kann mir das nicht erklären, es sind doch eigentlich nur Mails, aber es ist mir unheimlich wichtig...Mir fehlt der Austausch mit ihm, mir fehlen seine Worte. Vielleicht fehlt mir nur einfach die Gewissheit, dass er "noch da" ist. Ich hab mich oft gefragt, was ich mir denn von ihm erhoffe, aber ich komme auf keinen grünen Zweig. Von Männern habe ich mir immer dies und das und dies und jenes gewünscht. Bei ihm reicht seine Anwesenheit, und das verwirrt mich. Ich hab ihn einfach zu gern, so gerne sollte man einen Menschen eigentlich gar nie haben, denn es tut einem selbst nicht gut.

LG Celtic
Mit Zitat antworten
  #17  
Alt 28.01.2006, 22:56
Celticdream
Gast
 
Beiträge: n/a
Lightbulb

Zitat:
Zitat von GreenTara
Dieser Wunsch nach Seelenverwandschaft, das vermeintliche Erkennen des Anderen als Seelenverwandten, das ist meiner Erfahrung nach Ausdruck des Wunsches nach bedingungslosem Angenommenwerden, nach einer Verschmelzung, nach Umsorgtsein. Es ist Ausdruck des Wunsches nach der Rückkehr in den Mutterleib, nach dieser paradiesischen Geborgenheit.
Naja ich suchte das vorher gar nicht, wusste nicht mal was das ist - Seelenverwandtschaft. Ich habe mal einen Mann geliebt, wo ich nun im Nachhinein weiß, dass das Seelenverwandtschaft war, das war ähnlich intensiv, nur anders. Das war vor 7 Jahren. Es hat mich geschaudert, als ich dahinter gekommen bin, dass ich meinen E-Mailfreund am selben Tag (real) kennen gelernt habe als diesen Mann damals. Noch grusliger war, dass die Beziehung genau am selben Tag vorbei war, als es damals vorbei war. Mit genau 7 Jahren dazwischen, als würden diese beiden Männer meine restlichen Beziehungen als unwichtig einklammern. Und ja, das mag wohl heißen, dass ich irgend etwas damals nicht gelernt habe und ich denke verzweifelt die ganze Zeit darüber nach was ich diesmal anders machen muss, wo meine "Prüfung" liegt.

Bezüglich Umsorgtsein, das war ja so unheimlich, ich wollte die ganze Zeit für ihn da sein und ihm helfen, nicht umgekehrt. Ich wollte ihm zeigen dass ich eine Frau bin die mit beiden Beinen im Leben steht. Das war damals anders, bei dem anderen Mann war ich ein richtiges Baby. Bei dem jetzt, wollte ich nur immer mit ihm reden, ihn kennen lernen und habe mich wie noch nie in meinem Leben geöffnet. Er wollte viele Dinge von mir wissen, die ich keiner Menschenseele anvertraut hätte, aber ich habs für ihn getan und er hat es geschätzt.

Er fehlt mir einfach so unheimlich... und ich versuch im echten Leben meine Tränen zu verstecken, aber ich sitz daheim und heul mich bei mir selber aus und da komm ich mir nun wirklich vor wie ein Kleinkind.

P.S. Beratungsstellen sind nichts für mich, sowas mag ich nicht. Nicht real zumindest.
Mit Zitat antworten
  #18  
Alt 28.01.2006, 23:03
Naurelleth Naurelleth ist offline
Enthusiastisch
 
Registriert seit: Oct 2004
Ort: Wien
Beiträge: 573
hihi, ich bin auch mit dem alter von zuhause ausgezogen *grins*

hmmm....isn schwieriges thema mit vielen ansätzen...und ich kenn sie zu gut ;oP zuerst mal diese abhängigkeit...ich denke, die hat mit dem verletzt werden zu tun....bzw. mit dem verletzbar werden. du hast dich diesem mann sozusagen geöffnet (obwohl ich glaub dass du das nur teilweise hast...mal ehrlich, sowas is verdammt schwer)....du hast dich dadurch verletzbar gemacht. und nun ist dieser mensch, der, dem du dich geöffnet hast, dem du dich "zeigen" wolltest, wieder von dir zurückgewichen, und ich denke das macht dir zu schaffen. du hast dich DIESEM EINEN gewidmet, und jetzt ist der weg. endlich einmal hast du dich weiter getraut als sonst, und jetzt kommt so ein rückschlag. ich denke, da liegt das problem. da derjenige mehr über dich weiß als ein anderer (zumindest beziehungstechnisch....beste freunde/sonstiges mal ausgelassen...die wissen andere dinge *g*) fällts schwer den gehen zu lassen...denn du hast dich jetzt schon mal ihm "anvertraut" und dabei sollts auch bleiben. das alles nochmal bei wem anderen wieder zu machen is unvorstellbar.

(leicht möglich dass ich völlig falsch liege....falls ich das tue, nimms nicht persönlich und sei mir nicht böse...ich schreib halt immer recht direkt was mir grad so durch den kopf geht)

das ganze soll weder deine liebe unglaubwürdiger wirken lassen, noch sagen dass es nicht liebe ist. das mein ich gar nicht damit. ich glaub halt nur, dass es dir deshalb noch schwerer fällt, von ihm "loszukommen". hmm....seid ihr noch in kontakt? wie stehst du zu ihm? ....hmmm....was kannst du positives für dich persönlich draus beziehen? versuch, das ganze mal aus einer "erfahrungsperspektive" zu betrachten. lass das, dass die beziehung beendet ist, mal ganz außer acht. mach dir gedanken, wofür die beziehung gut war, was die beziehung bzw. er dir damit zeigen wollte, dir auf den weg mitgeben wollte.
__________________
walk ahead me and i may not follow, walk behind me and i may not lead - walk beside me, like a friend
Mit Zitat antworten
  #19  
Alt 28.01.2006, 23:13
Celticdream
Gast
 
Beiträge: n/a
Lightbulb

Zitat:
Zitat von Naurelleth
zuerst mal diese abhängigkeit...ich denke, die hat mit dem verletzt werden zu tun....bzw. mit dem verletzbar werden. du hast dich diesem mann sozusagen geöffnet (obwohl ich glaub dass du das nur teilweise hast...mal ehrlich, sowas is verdammt schwer)....du hast dich dadurch verletzbar gemacht. und nun ist dieser mensch, der, dem du dich geöffnet hast, dem du dich "zeigen" wolltest, wieder von dir zurückgewichen, und ich denke das macht dir zu schaffen. du hast dich DIESEM EINEN gewidmet, und jetzt ist der weg. endlich einmal hast du dich weiter getraut als sonst, und jetzt kommt so ein rückschlag. ich denke, da liegt das problem. da derjenige mehr über dich weiß als ein anderer (zumindest beziehungstechnisch....beste freunde/sonstiges mal ausgelassen...die wissen andere dinge *g*) fällts schwer den gehen zu lassen...denn du hast dich jetzt schon mal ihm "anvertraut" und dabei sollts auch bleiben. das alles nochmal bei wem anderen wieder zu machen is unvorstellbar.

(leicht möglich dass ich völlig falsch liege....falls ich das tue, nimms nicht persönlich und sei mir nicht böse...ich schreib halt immer recht direkt was mir grad so durch den kopf geht)
WOW...nein ganz im Gegenteil du hast haargenau wortwörtlich ! das getroffen, was mir zu schaffen macht. Darum war ich auch nicht so fixiert auf Beziehung, mehr auf die bloße Verbindung mit dem Mensch, denn auch seine Freundschaft macht mich glücklich. Und ja, ich habe mich wirklich ganz für ihn geöffnet, ich habe mich so überwunden wie ich es nie für möglich gehalten hätte. Ich hab durch ihn sehr vieles gelernt, das ist es ja, es ist so viel was ich mitnehme, dass ich es gar nicht alles aufzählen kann.

Wie ich zu ihm stehe? Ich weiß nicht, ich kann das nicht so recht erklären. Habe noch nie so viel Respekt vor jemandem gehabt, soviel Wertschätzung für jemanden und gegenseitiges Vertrauen sowie Verständnis.

Dass die Beziehung vorbei ist, ist nicht so recht der Punkt. Ich hab Angst, ihn zu verlieren, den Kontakt zu verlieren. Früher hat er er SMS beantwortet und ein paarmal mit mir telefoniert. Auf das reagiert er nun nicht mehr und die Abstände von den Mails werden wieder größer. Als würde ich ihn ganz langsam verlieren. Als würd er mich "leise" vergessen. Und das macht mir Panik, ich kann damit nicht umgehen.
Mit Zitat antworten
  #20  
Alt 28.01.2006, 23:23
Naurelleth Naurelleth ist offline
Enthusiastisch
 
Registriert seit: Oct 2004
Ort: Wien
Beiträge: 573
ok, gut, dann bin ich auf dem richtigen weg dich zu verstehen, das freut mich =^.^=

bei sowas hab ich die erfahrung gemacht, dass das nicht so ist...mit dem vergessen mein ich. kann sein, dass der kontakt mal abreisst, auch für längere zeit. aber das muss nix schlechtes sein. weil in der zeit kannst du dich selbst weiterentwickeln. und um ehrlich zu sein is das sogar ganz wichtig. das is eigentlich das, was ich unter "loslassen" verstehe. versuch, aus dem ganzen einen ansatz zu finden, und weiterzumachen.....hmmm....schau, was dir nicht gefallen hat (an dir selbst) und arbeite an dir....wenn du zB sagst, du hast probleme nein zu sagen, versuch das zu ändern....wenn du probleme damit hast dich zu öffnen, arbeite dran (das is das allerschwierigste, aber ich glaub genau darum gehts, dass du das nämlich versuchst) und wenn du ungern gefühle zeigst, versuch auch da zu arbeiten....dafür nimmst du all die erfahrungen aus dieser beziehung. (und auch sonstige erfahrungen) wann hast du schon mal um hilfe gebeten, bzw. dir eingestanden, dass dus allein net schaffst, bzw. du wen zum reden brauchst (gutes beispiel: jetzt gerade) und ob/wie dir das geholfen hat (gehts dir jetzt besser oder bereust dus? wenn dus bereust, warum? etc.)

weißt du was ich mein? der abstand, der jetzt evt. entsteht ist nicht negativ. er ist genau dafür gedacht. jetzt weißt du nämlich, dass du dich öffnen kannst. und du weißt, dass es menschen gibt, denen es genauso schwer fällt. und darum ist genau JETZT die zeit dich wirklich zu entfalten.
__________________
walk ahead me and i may not follow, walk behind me and i may not lead - walk beside me, like a friend
Mit Zitat antworten
  #21  
Alt 28.01.2006, 23:37
Benutzerbild von GreenTara
GreenTara GreenTara ist offline
Erfahren
 
Registriert seit: Sep 2003
Ort: Nordhessen
Beiträge: 4.235
Hallo Celticdream

hast du eine Idee, weshalb du diesen Mann so umsorgen möchtest? Hat er dich um Hilfe gebeten?

Und: Warst du schon mal in einer Beratungsstelle?

Die "Prüfung" liegt darin, dass du dich selbst erkennen sollst. Schwer auszudrücken... Wenn du z. B. glaubst, dass jemand deine Hilfe braucht, dann frage dich, ob es nicht eher so ist, dass du in der Situation gern die Hilfe hättest, die du jetzt dem anderen zukommen lässt. Oft ist es auch so, dass man jemandem hilft, obwohl der gar nicht "geholfen werden" will.

Schlussendlich geht es darum, zu erkennen, dass man sich nicht von jemand anderem abhängig machen soll und auch gar nicht muss.

Es gibt einige Anzeiger für diese Form der Abhängigkeit. Zwanghaftes Denken, das Kreisen der Gedanken, das tiefe Unglücklichsein, wenn man nichts vom anderen hört, etwas für den anderen erledigen, was er genauso gut selbst erledigen kann, die eigenen Bedürfnisse missachten und die anderer darüberstellen, das starke Bedürfnis, immer wieder darüber zu reden und anderes mehr gehören dazu.

Wie dem auch sei: Ich wünsche dir, dass du nicht so lange brauchst, um aus deiner Denkschleife herauszukommen wie ich.

Lieben Gruß
Rita
__________________
[CENTER]
»Nur die Weisen sind im Besitz von Ideen. Die meisten Menschen sind von Ideen besessen.«
Samuel Coleridge
Mit Zitat antworten
  #22  
Alt 28.01.2006, 23:37
Celticdream
Gast
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Naurelleth
weißt du was ich mein? der abstand, der jetzt evt. entsteht ist nicht negativ. er ist genau dafür gedacht. jetzt weißt du nämlich, dass du dich öffnen kannst. und du weißt, dass es menschen gibt, denen es genauso schwer fällt. und darum ist genau JETZT die zeit dich wirklich zu entfalten.
Ja, verstehe was du meinst. Witzig ist ja, dass ich mir schon einige Sachen bereits vorgenommen habe, die ich an mir ändern möchte (für mich selbst, nicht für irgendwen). Oh ja, es tut mir sehr gut darüber zu reden, ich bereue das nicht. Ich bereue auch nichts, was in der Beziehung war und was ich im gewissen Sinne "durchgemacht" habe. Es war wichtig und ich hab mehr Erfahrungen in einem halben Jahr gesammelt als in einem ganzen Jahrzehnt.

Ich hab früher selten um Hilfe gefragt, daher bin ich auch an viele Männer geraten, die sich dann zuviel an mich angelehnt haben, die es übertrieben haben. Mir hat es immer gefehlt, dass ich von einem Partner etwas lernen kann und wo ich den anderen "brauche". Ich schreibe das bewusst unter Anführungszeichen, weil es da nicht um materielle Dinge geht. Dann kam er und er konnte mir das geben, sowohl in der Freundschaft als auch in der Beziehung. Er hat hin und wieder geschrieben, was er mir "bieten" kann und was er mir nicht bieten kann. Ich glaube das war ihm nie so bewusst, was er mir geboten hat *lächel* Etwas völlig Neues und Wertvolles für mich. Ich hoffe du hast Recht, dass der Abstand nichts Negatives bedeutet...

Mir ist noch was dazu eingefallen, wie ich ihn sehe. Als richtigen Mann. Und er war der erste, der mich wie eine Frau behandelt hat, nicht wie ein Mädchen. Das hab ich genossen *seufz*
Mit Zitat antworten
  #23  
Alt 28.01.2006, 23:45
Celticdream
Gast
 
Beiträge: n/a
Lightbulb

Zitat:
Zitat von GreenTara
Hallo Celticdream

hast du eine Idee, weshalb du diesen Mann so umsorgen möchtest? Hat er dich um Hilfe gebeten?

Nein, aber ich hab gesehen, dass er selbst Dinge gemacht hat, die er nie für möglich gehalten hat. Das hat mich gerührt und ich wollt einfach weiter für ihn da sein.

Und: Warst du schon mal in einer Beratungsstelle?

Nein, möchte ich nicht.

Die "Prüfung" liegt darin, dass du dich selbst erkennen sollst. Schwer auszudrücken... Wenn du z. B. glaubst, dass jemand deine Hilfe braucht, dann frage dich, ob es nicht eher so ist, dass du in der Situation gern die Hilfe hättest, die du jetzt dem anderen zukommen lässt. Oft ist es auch so, dass man jemandem hilft, obwohl der gar nicht "geholfen werden" will.

Ouch. Ich gebs ungern zu, aber das stimmt wohl so wie du es sagst.

Schlussendlich geht es darum, zu erkennen, dass man sich nicht von jemand anderem abhängig machen soll und auch gar nicht muss.

Genau gegen das hab ich mich immer gewehrt...

Es gibt einige Anzeiger für diese Form der Abhängigkeit. Zwanghaftes Denken, das Kreisen der Gedanken, das tiefe Unglücklichsein, wenn man nichts vom anderen hört, etwas für den anderen erledigen, was er genauso gut selbst erledigen kann, die eigenen Bedürfnisse missachten und die anderer darüberstellen, das starke Bedürfnis, immer wieder darüber zu reden und anderes mehr gehören dazu.

Ja...leider...und ich will davon ausbrechen, bevor ich noch weiter da hineinrutsch...das Schlimme ist ja, ich seh was mit mir passiert (zumindest realisier ich es) und ich versuch mir selbst zu helfen, weiß nur nicht so recht wie. Das was ich mir oft gewünscht hab, ist die Sicherheit, ob er mich auch braucht. Ob er auch was von mir lernt. Ob ich ihm sozusagen "etwas geben" kann.

Wie dem auch sei: Ich wünsche dir, dass du nicht so lange brauchst, um aus deiner Denkschleife herauszukommen wie ich.

Lieben Gruß
Rita
Ich hoffe, dass ich den Weg finden werde...Danke!
Mit Zitat antworten
  #24  
Alt 29.01.2006, 01:12
Benutzerbild von DEEP_CORAL
DEEP_CORAL DEEP_CORAL ist offline
Enthusiastisch
 
Registriert seit: Oct 2005
Ort: Deutschland
Beiträge: 640
Zitat:
Zitat von Jaguar
@Celticdream: Meintest du vielleicht mich???

Mir gehts so, dass ich manchmal meine SV für einige wenige Wochen vergessen kann (kommt aber nicht allzu oft vor) und dann ist sie plötzlich wieder in meinem Kopf.
ziemlich verzwickte Sache, es ist wie verhext *G*
Hat man ihn /sie aus dem Kopf verbannt, kommt irgendjemand /passiert irgendetwas, damit man an ihn/Sie wieder denken muss.
Es ist wie eine höhere Macht , die möchte ,dass man diesem Seelenverwandten seine Energie /Aufmerksamkeit schenken soll, weil dieser die Aufmerksamkeit (=Energie) in diesem Augenblick wahrscheinlich dringend benötigt,es ist wie ein Zyklus(hermetischer Kreis),der erst dann endet,wenn man Bewusstseinstufe erweitert, eine Lektion gelernt hat, und immer weiter in seiner Entwicklung voranschreitet,indem man durch komplettes Loslassen die entgegengesetzte Wirkung erzielt und die gegenüberliegende Seele in sein Bewusstsein integriert.Hat man sich sozusagen mit dieser Person "in der Seele " vereinigt (auf welche Art auch immer) , so tanzt der nächste SV an....und das Spielchen geht von vorne los. Das erklärt natürlich auch den Sinn der sogenannten Vorbereiterseelen.Sie bereiten dich auf den grossen Knall vor, damit du nicht ganz nakt vor deiner tatsächlichen DS am Ende dastehst und völlig resignierst.....
Ähnlich wie ein Atomkern, um so mehr Elektronen um ihn herumschwingen ,desto stärker die Frequenz dieses Atoms. So muss es mit dieinem Bewusstsein selbst genauso sein: Deine Seele der Kern , du nimmst immer mehr an , durch Akzeptanz (z.B deines schlimmsten Feindes*G*)->dann erhöht sich automatisch deine Schwingung.
Kannst du jemanden nicht leiden ,so senkt das nur deine eigene Schwingung und schwächt nur dich selbst am Ende.
Mit Zitat antworten
  #25  
Alt 29.01.2006, 01:50
Jaguar
Gast
 
Beiträge: n/a
Wenn das Spiel mit ner anderen Seelenverwandten von vorne beginnt, dann gute Nacht Jaguar...Ne, dann bin ich wahrscheinlich wirklich mit 30 noch ohne Freundin!
Mit Zitat antworten
  #26  
Alt 29.01.2006, 07:55
Benutzerbild von Afrodelic
Afrodelic Afrodelic ist offline
Erfahren
 
Registriert seit: Aug 2004
Beiträge: 1.668
Blog-Einträge: 3
Zitat:
Zitat von GreenTara
Hallo Celticdream



Ist vielleicht genau das der Punkt?

Dieser Wunsch nach Seelenverwandschaft, das vermeintliche Erkennen des Anderen als Seelenverwandten, das ist meiner Erfahrung nach Ausdruck des Wunsches nach bedingungslosem Angenommenwerden, nach einer Verschmelzung, nach Umsorgtsein. Es ist Ausdruck des Wunsches nach der Rückkehr in den Mutterleib, nach dieser paradiesischen Geborgenheit.

Und wenn man die nicht bekommt, ja, dann schreit und heult man wie ein Baby, was man emotional gesehen auch ist. Was man auch nicht haben mag. Also wird das "innere Baby" zum Schweigen gebracht und man lebt dessen Bedürfnisse über den Umweg Partner oder Seelenverwandter aus. Das Baby ist aber immer noch da, und es weint innen.

Was man vom Partner, vom Seelenverwandten möchte, ist, dass er / sie dieses Baby versorgt. Der / die aber will kein Baby oder kein Kind, der will eine Frau / einen Mann / einen Partner. Und aus dieser Perspektive hat der Seelenverwandte gar keine andere Möglichkeit, als diesen kindlichen Anteil zurückzuweisen. Er / sie ist ja nicht Mama oder Papa...

Bei mir konnte ich diese von dir beschriebene Denkerei abstellen, indem ich begann, mir selbst eine Mutter zu sein. Und, was für mich entscheidend ist: Es geht mir seither so gut wie noch nie in meinem Leben.

Hast du schon mal drüber nachgedacht, dir helfen zu lassen? Zum Beispiel in einer Beratungsstelle?

Liebe Grüße
Rita

Das ist mal ein interessanter Aspekt. Die Inkarnation einer Seele beginnt mit der Mutterleibsituation. Das Urgefühl ist Eins-Sein, Geborgenheit. Dann wird sie geboren, verlässt diese körperliche Einheit, dieses körperliche Geborgenheitsgefühl und bekommt in den meisten Fällen keinen Ersatz dafür, sondern das krasse Gegenteil davon, eine ziemlich ungesunde Klangfeldsituation, da sich in den meisten Fällen die Eltern nicht wirklich verstehen, bzw. kein Bewusstsein darüber haben, worum es bei Familiengründung eigentlich geht (nämlich ausschließlich darum, Seelen von drüben nach hier zu holen, stattdessen betrachten sie diese Seelen als Besitz, und rufen: "mein Kind!").

Im Idealfall müssten Eltern die Fähigkeit besitzen, die Geborgenheit der Mutterleibsituation energetisch nachzuahmen, so dass "ihr" Kind gesund gedeihen kann und damit gleichzeitig ihre eigene Beziehung. Ebenso müssten sie ihre Kinder bewusstseinsmäßig so erziehen, dass diese auf die spätere Begegnung mit Seelenverwandten vorbereitet werden. Doch stattdessen traumatisieren sie ihre Zöglinge, meist ohne es zu wollen bzw. überhaupt zu merken, eben weil kein metaphysisches Bewusstsein da ist, was kein Wunder ist, da dieses ja auch in keinster Weise gelehrt wird in unserem sog. Bildungssystem.

Es ist dann ein zwangsläufig äußerst bizarres Paradoxon, dass es dann vor allem jene sind, bei denen der Traumatisierungsgrad (also die energetische Gesamtdestruktivität) am stärksten ausgeprägt ist, die dann die Möglichkeit besitzen, auf tatsächlich Seelenverwandte zu stoßen, denn je krasser der Gegensatz zum ursprünglichen Geborgenheitsgefühl empfunden wird, desto größer ist die Sehnsucht nach Rückkehr zu diesem Gefühl und desto eher macht man sich selbst auf die Suche, dieses Gefühl wieder herzustellen, was dann auch tatsächlich nur durch Verbindung mit Seelenverwandten bewerkstelligbar ist.

Das ist letztlich aber eine sehr beruhigende Erkenntnis, denn Gott sei Funk ergänzen sich die energetischen Muster von Seelenverwandten auf equivalente Weise, ähnlich wie man mit der körperlichen Mutter eins war im Uterus.

1: Mutterleibsituation (körperliches Eins-Sein)
2: Auszug aus dem Mutterleib
3: Rückkehr in den "Mutterleib" (energetisches Eins-Sein)

Das einzige Hindernis von der 1 zur 3 ist aber eben der Traumatisierungsfaktor. Die daraus resultierende Sehnsucht hat einen zwar in die Nähe von Seelenverwandten gebracht, doch ist diese Sehnsucht zu stark ausgeprägt. So muss man dann wohl oder übel erkennen, dass man diese energetische Nachahmung der Mutterleibsituation zuerst in sich selbst manifestieren muss, ein Vorgang, der diese übermäßige Sehnsucht auf ein gesundes Maß zurückschraubt und damit das Zuviel an Abhängigkeit.
Mit Zitat antworten
  #27  
Alt 29.01.2006, 10:37
Benutzerbild von wolky
wolky wolky ist offline
Erfahren
 
Registriert seit: Aug 2005
Beiträge: 4.150
Blog-Einträge: 19
Red face

Zitat:
Zitat von Naurelleth
hihi, ich bin auch mit dem alter von zuhause ausgezogen *grins*

hmmm....isn schwieriges thema mit vielen ansätzen...und ich kenn sie zu gut ;oP zuerst mal diese abhängigkeit...ich denke, die hat mit dem verletzt werden zu tun....bzw. mit dem verletzbar werden. du hast dich diesem mann sozusagen geöffnet (obwohl ich glaub dass du das nur teilweise hast...mal ehrlich, sowas is verdammt schwer)....du hast dich dadurch verletzbar gemacht. und nun ist dieser mensch, der, dem du dich geöffnet hast, dem du dich "zeigen" wolltest, wieder von dir zurückgewichen, und ich denke das macht dir zu schaffen. du hast dich DIESEM EINEN gewidmet, und jetzt ist der weg. endlich einmal hast du dich weiter getraut als sonst, und jetzt kommt so ein rückschlag. ich denke, da liegt das problem. da derjenige mehr über dich weiß als ein anderer (zumindest beziehungstechnisch....beste freunde/sonstiges mal ausgelassen...die wissen andere dinge *g*) fällts schwer den gehen zu lassen...denn du hast dich jetzt schon mal ihm "anvertraut" und dabei sollts auch bleiben. das alles nochmal bei wem anderen wieder zu machen is unvorstellbar.

.
Das hast du schön geschrieben. Das könnte auch der Grund sein, warum manche Beziehungen tiefer gehen und diese "Schmerzen" hinterlassen und mache doch nur auf der Oberfläche bleiben und leichter zu verkraften sind...
@Celtic: Hilfe von Aussen geht nur dann, wenn du Hilfe auch annehmen kannst. diese Hilfe kann für jeden unterschiedlich aussehen. Und Rückschläge gehören zu diesem Verarbeitungsprozess dazu.Aber durch deine Antworten sieht man ja, dass du nach Wegen suchst ;-) und für dich auch adaptierst.
Bist nicht alleine.
wölkchen

PS: Es müssen nicht immer SV´s sein, die einem abgehen.
__________________
Kannst du dein Problem nicht lösen, ändere deine Einstellung dazu.
Alles hat seine Zeit!
Mit Zitat antworten
  #28  
Alt 29.01.2006, 10:49
Karuna
Gast
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Deeo Coral:
Ähnlich wie ein Atomkern, um so mehr Elektronen um ihn herumschwingen ,desto stärker die Frequenz dieses Atoms. So muss es mit dieinem Bewusstsein selbst genauso sein: Deine Seele der Kern , du nimmst immer mehr an , durch Akzeptanz (z.B deines schlimmsten Feindes*G*)->dann erhöht sich automatisch deine Schwingung.
Kannst du jemanden nicht leiden ,so senkt das nur deine eigene Schwingung und schwächt nur dich selbst am Ende.
danke für diese Beschreibung
eines Tages wird es ein Tanz:

Tanz des Shiva


Ich bin in der Mitte des Regenbogens
der sich zum Kreise schloss

Sterne singen von Ewigkeit
Planeten ziehen ihre Bahnen

Ich bin Bewahrer
und Zerstörer

frei und kraftvoll
tanze ich

zur Musik der Sterne




Karuna
Mit Zitat antworten
  #29  
Alt 29.01.2006, 10:49
Benutzerbild von ahkamelie
ahkamelie ahkamelie ist offline
Erfahren
 
Registriert seit: Mar 2005
Ort: *
Beiträge: 1.100
hallo celtic,

vielleicht ist das nun die herausfordrung an dich, dein inneres,den weg deines herzen zu glauben.anstelle ohnmächtig dem verstand zu folgen.sklave des verstandes nenne ich s mal.dies ist klein aber fein.vor 7 jahren und nun das gleiche.du wagst den sprung nicht in dein herz/bauch/intuition plugged bereich zu sein.vielleicht kurz darin einzutauchen und dann wieder uneins hoch zu gehn ans licht der gedanken.welche eine art von ordnung anbieten letzten ends sie aber nur nachahmen.denn in dir findest du die substanz dessen, den geschmack das du erleben durftest(ds).schön wie die ewigkeit,ein hauch gottes liebe.

alles gute.auch gedanken bringen dich weiter.siehst du hier.
und danke für deine geschichte sie gibt neue impulse.

gruß amelie
__________________
Gott befohlen
ahk
_ Gott allein _
* * * * * * *

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
das meer birgt
amelie
Mit Zitat antworten
  #30  
Alt 29.01.2006, 16:03
Benutzerbild von GreenTara
GreenTara GreenTara ist offline
Erfahren
 
Registriert seit: Sep 2003
Ort: Nordhessen
Beiträge: 4.235
Hallo Afrodelic

Zitat:
Das ist mal ein interessanter Aspekt. Die Inkarnation einer Seele beginnt mit der Mutterleibsituation. Das Urgefühl ist Eins-Sein, Geborgenheit. Dann wird sie geboren, verlässt diese körperliche Einheit, dieses körperliche Geborgenheitsgefühl und bekommt in den meisten Fällen keinen Ersatz dafür, sondern das krasse Gegenteil davon, eine ziemlich ungesunde Klangfeldsituation, da sich in den meisten Fällen die Eltern nicht wirklich verstehen, bzw. kein Bewusstsein darüber haben, worum es bei Familiengründung eigentlich geht (nämlich ausschließlich darum, Seelen von drüben nach hier zu holen, stattdessen betrachten sie diese Seelen als Besitz, und rufen: "mein Kind!").
Ist es wirklich so, dass eine Familiengründung nur dafür da sein darf, Seelen von drüben nach hier zu holen? Das glaube ich nämlich nicht.

Geboren werden beinhaltet zwangsläufig die Erfahrung des Verlustes, von Kälte, von Ungeborgenheit, von Begrenzung. Das ist Leben. Leben ist kein Zustand, der ohne Schmerz und ohne Leid ist. Leid ist ein gewaltiger Motivaror, er setzt in Gang, er macht Entwicklung ebenso möglich wie scheinbar andere "optimale Faktoren". Leben ist eine Mischung vieler diametral wirkender "Kräfte".

Zitat:
Im Idealfall müssten Eltern die Fähigkeit besitzen, die Geborgenheit der Mutterleibsituation energetisch nachzuahmen, so dass "ihr" Kind gesund gedeihen kann und damit gleichzeitig ihre eigene Beziehung. Ebenso müssten sie ihre Kinder bewusstseinsmäßig so erziehen, dass diese auf die spätere Begegnung mit Seelenverwandten vorbereitet werden. Doch stattdessen traumatisieren sie ihre Zöglinge, meist ohne es zu wollen bzw. überhaupt zu merken, eben weil kein metaphysisches Bewusstsein da ist, was kein Wunder ist, da dieses ja auch in keinster Weise gelehrt wird in unserem sog. Bildungssystem.
Die Ursache aller Traumatisierungen sind meines Erachtens viel banaler. An erster Stelle steht vermutlich die eigene Bedürftigkeit der Eltern. Vieles, was sie dem Kind "angedeihen" lassen, lassen sie ihm angedeihen, weil sie selbst als Kind gern so behandelt worden wären. Diese Indentifikation verhindert, das Kind als an Wesen mit eventuell anders gelagerten Bedürfnissen wahrzunehmen. Beispiel: Für meine Mum ist Essen etwas wahnsinnig Wichtiges. Und so versucht sie, ihre Liebe und ihre Fürsorge darüber auszudrücken. Ich mache mir aber nicht viel aus Essen. Jetzt, wo ich stark auf die 50 zugehe, begreift sie es allmählich - und ich begreife, dass sie mich mit ihrer "Mästerei" nicht ärgern will.

Zitat:
Es ist dann ein zwangsläufig äußerst bizarres Paradoxon, dass es dann vor allem jene sind, bei denen der Traumatisierungsgrad (also die energetische Gesamtdestruktivität) am stärksten ausgeprägt ist, die dann die Möglichkeit besitzen, auf tatsächlich Seelenverwandte zu stoßen, denn je krasser der Gegensatz zum ursprünglichen Geborgenheitsgefühl empfunden wird, desto größer ist die Sehnsucht nach Rückkehr zu diesem Gefühl und desto eher macht man sich selbst auf die Suche, dieses Gefühl wieder herzustellen, was dann auch tatsächlich nur durch Verbindung mit Seelenverwandten bewerkstelligbar ist.
Lassen wir den Begriff Seelenverwandter mal beiseite, oki? Es ist ganz oft so, das Menschen, deren inneres Kind ganz besonders bedürftig ist (aufgrund der Verletzungen), zu "Helfern" werden. Delikaterweise fragen sie die "Geholfenen" aber meist nicht, ob diese Form der Hilfe willkommen ist. Was bedeutet, dass hier ständig über Grenzen gelatscht wird - und die eigene Grenzenlosigkeit zeigt sich dann in der Abhängigkeit von dem anderen.

Um auf den Seelenverwandten zurückzukommen: Ich bin ohne Seelenverwandte zu den Ursachen, den Traumata vorgestoßen. Was heißt: Zu "gesunden", heil = ganz zu werden, setzt nicht zwingend eine Seelenverwandschaft voraus. Das Gefühl, das Empfinden, All-Eins zu sein, ist nicht von einem anderen abhängig - ein anderer kann dieses Gefühl, dieses Empfinden aber "verstärken", wenn es schon da ist.

Zitat:
So muss man dann wohl oder übel erkennen, dass man diese energetische Nachahmung der Mutterleibsituation zuerst in sich selbst manifestieren muss, ein Vorgang, der diese übermäßige Sehnsucht auf ein gesundes Maß zurückschraubt und damit das Zuviel an Abhängigkeit.
Das ist genau der Punkt, hier stimme ich dir vorbehaltlos zu. Weil es eben auch ein Irrglaube ist, als Mensch gänzlich unabhängig sein zu können. Selbst wenn vieles überwunden wird, so bleibt doch die Abhängigkeit vom Körper, von Umweltbedingungen etc.

Was ich auch noch anmerken möchte: Manche Menschen sind für bestimmte Formen der Zurückweisung, der Verletzung besonders "ansprechbar", die andere mit einem Schulterzucken übergehen. So braucht es manches Kind ganz besonders, auf den Arm genommen zu werden, während ein anderes gar nicht schnell genug herunterkommen kann.

Lieben Gruß
Rita
__________________
[CENTER]
»Nur die Weisen sind im Besitz von Ideen. Die meisten Menschen sind von Ideen besessen.«
Samuel Coleridge
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 13:29 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.7 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2013, vBulletin Solutions, Inc.
(c) copyright 2001-2009 Walter Sommergruber