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  #31  
Alt 13.07.2005, 19:41
egofrau egofrau ist offline
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Zitat:
Zitat von FIST
hugh Topper

1. Ich spüre auch den Schmerz, wenn ich eine Pflanze töte und Esse
2. wir machen hier die "Drecksarbeit" selber

by FIST
hi first,

der unterschied zwischen pflanze und tier ist, dass eine pflanze lebt, wenn du sie isst. salat z.b.: da pflückst du doch die blätter oder schneidest sie ab. die pflanze selbst lebt und wächst aber weiter oder n apfel, das kerngehäuse isst du nicht mit, sie hat also die möglichkeit, wieder zu wachsen.

wenn du ein tier geschlachtet hast, ist es defenitiv tot und die verweseung setzt sofort ein.... in dem moment, wo das herz aufhört zu schlagen gibt das gehirn den zellen den befehl dazu. dies wird nur verzögert, weil das tier ausgeblutet ist, aber nicht verhindert. soweit die tatsachen.

ich persönlich habe auch überhaupt nichts gegen leute, die fleisch essen und denke das ist bei den meissten vegetariern auch so.

fast alle von uns haben ja vorher auch fleisch gegessen, nur haben wir es irgendwann einfach aus den verschiedenen gründen nicht mehr können.

daher denke ich, dass weder vegetarier noch fleischesser sich aus irgendeinem grund rechtfertigen müssten.

wie leben dennn die tiere bei euch, wenn du sagst, dass du die "drecksarbeit" selbst machst? artgerecht in freilandhaltung?

LG
jo
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So viele Möglichkeiten es gibt, so viele Warheiten gibt es auch.

Schamanisches Zentrum
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  #32  
Alt 13.07.2005, 19:47
FIST FIST ist offline
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ntürlich Artgerecht

Viel Auslauf, kein Tier angebunden (ausser die Kuh im Winter, im Sommer auf der Alp).

Hmm... wie sieht es aus, wenn ich KArtoffeln esse? die "töte" ich ja Komplet, wie sieht es mit Rübchen aus, Kolrabi usw?

Und nehmen wir an, Pflanzen sind empfindsame Wesen... ist es dann nicht schlimmer, sie mit Schmerzen leiden zu lassen als sie kurz und schmerzlos zu töten?

by FIST
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  #33  
Alt 13.07.2005, 20:30
egofrau egofrau ist offline
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Zitat:
Zitat von FIST
ntürlich Artgerecht

Viel Auslauf, kein Tier angebunden (ausser die Kuh im Winter, im Sommer auf der Alp).

Hmm... wie sieht es aus, wenn ich KArtoffeln esse? die "töte" ich ja Komplet, wie sieht es mit Rübchen aus, Kolrabi usw?

Und nehmen wir an, Pflanzen sind empfindsame Wesen... ist es dann nicht schlimmer, sie mit Schmerzen leiden zu lassen als sie kurz und schmerzlos zu töten?

by FIST
Hi first,

schön, dann haben die tiere ja ein schönes leben gehabt

in dem fall isst du ja keine angst mit. eine kartoffel, möhre oder kohlrabi... klarist es so, dass diese gemüse nicht mehr leben, wenn du sie gegessen hast, aber damit hast du lebendes gegessen. eigentlich hast du dann sogar nur wasser und sonne gegessen und einige miligramm mikronährstoffe. denn daraus entsteht eine pflanze und daraus besteht sie.

bei tieren ist das ja anders. deswegen ist es schon ein sehr großer unterschied. aber fleisch von tieren, die nicht in angst und schrecken leben, haben diese negative energie ja auch nicht gespeichert.

bevor ich ganz auf fleisch verzichtet habe, habe ich auch nur solches fleisch gegessen, das aus artgerechter haltung stammte die essen ja auch nur licht und wasser, d.h. pflanzen.

liebe grüße
jo
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  #34  
Alt 14.07.2005, 11:49
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TopperHarley TopperHarley ist offline
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Zitat:
Zitat von Floh
hi!
ich habe krasses untergewicht und versuch grad alles (+fitnessstudio)
um auf ein normales gewicht zu kommen...
tja ich ekel mich auch vor fleisch und habe die gleichen empfindungen wie du erwähnt hast.
doch jeder rät mir unbedingt fleisch zu essen um mein ziel erreichen zu können..
was nu?

lg flo
Hi Floh!

Kraftsport ist, im Gegensatz zu Ausdauersport, gut geeignet um Muskelmasse aufzubauen. Dadurch erhöht sich aber auch dein Gesamtkalorienverbrauch, was bedeutet, dass du insgesamt mehr Nahrung zu dir nehmen musst. Normalerweise reagiert der Körper aber von selbst darauf. Diesen Mehrverbrauch merkst du relativ schnell durch einen gestiegenen Appetit.

Es gibt da jetzt eine Fülle an Getränken mit Kohlenhydrat/Eiweis-Mischungen, die speziell zum Krafttraining gedacht sind, und die ich dir empfehlen würde. Die bekommst du in jedem Sportgeschäft. Optimal wäre es dann 1 h vor dem Training oder direkt danach einen Shake zu dir zu nehmen. Die haben enorm viel Kalorien und schmecken recht lecker Kennst du Landfrischkäse? Der hätte nämlich auch 12 % Eiweisanteil ... Und Nudeln haben extrem viel Kohlenhydrate ...

Wenn du 2 - 3 mal die Woche trainierst, dann würd ich auch auf Nahrungsergänzungsmittel und natürlich eine ausgewogene Ernährung schauen. Magnesium ist hilfreich für die Muskelkontraktion ... man merkt das auch beim Training, wenn die Muskel besser arbeiten. Kalzium wär zusätzlich auch ganz ok ... Es gibt da z.B. Brausetabletten (Hofer, Aldi) ... wo eine Tablette 15 % des Tagesbedarfes an Ca und Mg deckt und zusätzlich noch eine Reihe von Vitaminen enthält(B1, B2, C, E etc.).

Also ob Fleisch/nicht Fleisch ... das spielt keine Rolle, wenn du zulegen willst. Generell gibt es noch einen "Trick", um dem Körper mehr Nahrung zuzuführen ... Der Mensch ist nämlich ein Gewohnheitstier ... und wenn du jetzt kontinuierlich jeden Tag zu den gleichen Zeiten isst ... Frühstück ... Mittag ... Nachmittag? ... Abend ... dann gewöhnt sich der Körper automatisch daran und man hat das Verlangen Nahrung zuzuführen, auch wenn da nicht unbedingt ein Hungergefühl vorhanden ist. Falls es da noch was gibt kannst du mir gerne schreiben.

lg
Topper
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Setz dich in Medit. vor Seine Tür. Überlege nicht, ob er dich hört oder nicht. Deine Pflicht ist, an seiner Tür zu sitzen, abgeschieden von der Welt, das ist alles, mehr gibt es nicht zu tun. (Hafiz)
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  #35  
Alt 14.07.2005, 12:10
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TopperHarley TopperHarley ist offline
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Zitat:
Zitat von FIST
hugh Topper

1. Ich spüre auch den Schmerz, wenn ich eine Pflanze töte und Esse
2. wir machen hier die "Drecksarbeit" selber

by FIST
Hallo FIST!

Also Pflanzen haben ein nicht so weit entwickeltes Bewusstsein als Tiere. Der Mensch hat das am höchsten entwickelte Bewusstsein, womit er besonders "leidensfähig" ist und Leid/Schmerz am tiefsten empfindet. Kein anderes Geschöpf kann so leiden wie der Mensch! Aber ich will die Mensch/Tier/Pflanzen Diskussion hier nicht von neuem losstarten. Wer ist mehr wert und so ... denn das EINE ist in ALLEM, aber halt in einer anderen Form. Es geht deswegen einerseits um eine Verminderung von Leid und andererseits um die energetische Qualität von Nahrung.

Die @Egofrau hat recht ... also wenn ihr selber Tiere artgerecht haltet und schlachtet, dann hat das Fleisch eine ganz andere Qualität als die Massenware aus dem Supermarkt, trotzdem bleibt ein gewisses Maß an Leid und Karma erhalten. Dennoch ist es lobenswert, wenn man selber die "Drecksarbeit" erledigt. Ich kenne Leute, die essen Fleisch, weil es so "bequem" im Supermarkt gekauft werden kann. Selber würden sie sich nie die Finger blutig machen ... das hat mit Verleugnung und Egoismus zu tun ...

lg
Topper
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  #36  
Alt 14.07.2005, 15:32
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Leopoldine Leopoldine ist offline
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Hallo Floh,

Hülsenfrüchte, Brot, Nudeln, andere Getreideprodukte, Reis, Tofu, Seitan
(und wenn Du willst, Milchprodukte und Eier) machen satt und dick.

Dazu brauchst Du kein Fleisch. Es sei denn, Du willst Dich mit Abfallprodukten wie Currywurst, Leberwurst oder Leberkässe, die ordentlich Fett enthalten, mästen.

Ich lebe fleischlos und ohne Zuckerberge, bin aber deshalb nicht mager.
__________________
Alles Liebe, Maria

http://vandeloo.energetix-wellness.com
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  #37  
Alt 14.07.2005, 19:48
FIST FIST ist offline
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hugh Topper

meinst du nicht, das der Mensch das "leidensunfähigste" "Tier" ist, das bei jedem kleinen Wehwehchen gleich laut aufschreit?

Ich denke, viele Menschen wissen gar nicht mehr, was wirklichen Schmerz bedeutet und was Leid (ich spreche nur von den Menschen, die nicht in Kreigsgebieten Leben und ihr Leben in den Sogenannten "Wohlstandgesellschaften" dahinfristen)..

Ich mein, wer hier in diesem Forum kennt wirklichen, lähmenden Hunger... ich mein den Hunger, der aus dem Ganzen Menschen eine Maschiene Macht und nur noch ein Gedanke im Bewusstsein bleibt "Essen"...

Wer in diesem Forum kennt die Kälte, die in alle Knochen fährt und einem nicht mehr los lässt?

Wer in diesem Forum kennt wirkliches Leid? Ich denke, man kann sie an den Fingern abzählen

by FIST
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  #38  
Alt 14.07.2005, 23:35
Farah Farah ist offline
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Registriert seit: Dec 2004
Ort: Zürich
Beiträge: 16
Exclamation wie stehen wohl die tiere zum "fleischfressen"

Hi leute

mir ist beim lesen dieser ganzen diskussion aufgefallen, dass noch niemand die frage nach der meinung der tiere erwähnt hat. denn gerade sie können es wohl am besten beantworten, wie "nötig" bzw. "unnötig" es spirituell gesehen ist, auf fleisch zu verzichten.
die tiere haben einen direkteren zugang zur höheren bewusssteinsebene; sie sehen unsere aura, lesen unsere gedanken usw. bessonders intelligente tiere wie z.b delphine, wale, pferde besitzen eine hohe weisheit und kennen die probeleme der menschheit sehr genau.
ich habe mich eine menge mit teirkommunikation befasst, und es ist mir kein einziges gespräch mit einem tierischen spirituellen begleiter bekannt, in dem ein tier um vegetarismus gebeten hat. sie haben andere anliegen: sie wünschen sich z.b dass wir menschen positiver denken, dass wir keine angst haben vor leid und tot. zum thema "leiden" also: die tiere sind uns auch insofern geistig überlegen, dass sie mit einer grossen würde und ruhe dem tod gegenübertreten.
jeder, der schon mal seinen hund oder seine katze beim sterben begeleitet hat, weiss das.
zurück zu unserem thema nun: tiere jagen einander, vergesst das nicht. bis ein löwe eine antilope mit seinem kehlbiss vollständig erstickt hat, kann es stunden dauern. die beute leidet todesqualen. oder denken wir daran, mit welcher "brutalität" eine spinne das insekt lähmt, einwickelt und dann langsam aussaugt.
und doch, die tiere achten einander, auch wenn sie sich töten. ich wünschte mir sehr, dass die menschen die tiere genau so achten könnten, wenn sie sie schlachten, eben so wie die indianer. ich esse fleisch, jedoch nur von schönen bio-bauernhöfen und jedes mal ehre ich in gedanken das tier dafür.
meine katzen haben kein problem damit, dass ich fleisch esse. wir tun das doch auch, sagen sie. und auch für meine katzen wäre es mit den heutigen mitteln durchaus möglich, gut vegetarisch zu leben. ich habe sie danach gefragt, und sie waren verwundert, sie wussten erst gar nicht was ich meinte!
ich will sagen: wir sprechen hier von den tieren, und dass es uns nicht erlaubt ist, sie zu essen. aber sie hinterfragen das nicht. fressen und gefressen werden, das gehört bei den tieren dazu wie bei uns das zähneputzen.
the circle of life.
natürlich ist massenteirhaltung und die quälerei furchtbar. grausam. es ist auch grausam, dass bei menschen immer noch sklaverei betrieben wird.
bei aller spiritualität: so ist unsere welt.
ich liebe die tiere mehr als alles andere und durch meine geistige verbindung zu ihnen spüre ich seinen schmerz, wenn ich ein tier leiden sehe. es zerreisst mir das herz. aber wenn ich die tiere frage, ob es besser wäre, wenn ich vegetarierin würde, sagen sie nein. in ihren augen spielt das keine rolle.
denkt mal drüber nach...

alles liebe,
farah
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  #39  
Alt 15.07.2005, 12:09
rockrebell rockrebell ist offline
Fragend
 
Registriert seit: Jun 2005
Ort: Overath (Köln)
Beiträge: 81
Hallo Farah,

danke für diese neue Seite über den Vegetarismus :-)

Zitat:
Zitat von Farah
[...] denn gerade sie [die Tiere] können es wohl am besten beantworten, wie "nötig" bzw. "unnötig" es spirituell gesehen ist, auf fleisch zu verzichten.
Mag sein - für sich selbst vielleicht. Aber für mich?

Zitat:
Zitat von Farah
ich habe mich eine menge mit teirkommunikation befasst, und es ist mir kein einziges gespräch mit einem tierischen spirituellen begleiter bekannt, in dem ein tier um vegetarismus gebeten hat. sie haben andere anliegen: sie wünschen sich z.b dass wir menschen positiver denken, dass wir keine angst haben vor leid und tot.
Auf jeden Fall hat auch mich kein Tier darum gebeten, vegetarisch zu leben.
Ich habe für mich selbst festgestellt, DASS ich seitdem positiver denke, weniger
Angst habe und auch mein Verhältniss zu Tod und Leben hat sich noch weiter
verändert. Ich habe vor beidem keine Angst (aber das nur am Rande).



Zitat:
Zitat von Farah
zurück zu unserem thema nun: tiere jagen einander, vergesst das nicht. bis ein löwe eine antilope mit seinem kehlbiss vollständig erstickt hat, kann es stunden dauern. die beute leidet todesqualen. oder denken wir daran, mit welcher "brutalität" eine spinne das insekt lähmt, einwickelt und dann langsam aussaugt.
Weiss der Löwe, dass die Antilope leidet? KÖNNTE er sich anders entscheiden
und vegetarisch leben? Hat diese Fähigkeit, Leid zu erkennen und zu mindern?
Oder ist es vielmehr so, dass der Löwe dafür sorgt, dass es nicht zu viele Antilopen
gibt, die am Ende mit ihrer "Überbevölkerung" der gesamten Natur schaden?

Würdest DU einer Antilope - sofern Du es könntest - durch einen Kehlbiss töten?
Für mich lautet die Antwort definitiv Nein. Der Grund ist, dass ICH die Möglichkeit
habe, dies schneller und "schonender" zu tun. Allein, weil ich diese Fähigkeit habe,
BEWUSST eine Methode zu wählen, die einen schnellen Tod gewährt, habe ich
auch die Fähigkeit, zu entscheiden, dass ich diese Antilope NICHT töten muss,
um zu überleben.


Zitat:
Zitat von Farah
meine katzen haben kein problem damit, dass ich fleisch esse. wir tun das doch auch, sagen sie. und auch für meine katzen wäre es mit den heutigen mitteln durchaus möglich, gut vegetarisch zu leben. ich habe sie danach gefragt, und sie waren verwundert, sie wussten erst gar nicht was ich meinte!
Die Katzen, die bei uns leben, haben kein Problem damit, dass ich KEIN Fleisch
esse. Ich habe allerdings auch kein Problem damit, dass die Katzen Fleisch essen,
im Gegenteil - sie regulieren dadurch die Anzahl unsere bepelzten Mitarbeiter
im Garten


Zitat:
Zitat von Farah
ich will sagen: wir sprechen hier von den tieren, und dass es uns nicht erlaubt ist, sie zu essen. aber sie hinterfragen das nicht. fressen und gefressen werden, das gehört bei den tieren dazu wie bei uns das zähneputzen.
Nein. Wir sprechen hier NICHT darüber, dass Mensch kein Fleisch essen darf.
Wir sprechen darüber, dass einige von uns kein Fleisch essen WOLLEN, und einige
sogar kein Fleisch mehr essen KÖNNEN.

Und es geht auch nicht darum, dass sich hier irgendjemand rechtfertigen muss.

Fressen und gefressen werden - Raubtiere fressen Fleisch, richtig.
Würden alle Raubtiere aufhören, Fleisch zu fressen, hätte die Natur ein Problem.
Wir Menschen brauchen kein Fleisch zu essen, denn wir haben die Fähigkeit, andere
Möglichkeiten zu ersinnen, um das Gleichgewicht in der Natur zu erhalten (obwohl
ich manchmal ernsthaft daran zweifeln könnte...).

Zitat:
Zitat von Farah
natürlich ist massenteirhaltung und die quälerei furchtbar. grausam. es ist auch grausam, dass bei menschen immer noch sklaverei betrieben wird.
bei aller spiritualität: so ist unsere welt.
Ähm... Du willst also allen ernstes sagen, dass Massentierhaltung und Skalverei
aktzeptabel sind, weil die Welt eben so ist? Sorry - es gibt einen kleinen Unterschied
zwischen den Dingen, die Mensch nicht ändern kann/sollte, und den Dingen, die
unhaltbar sind und geändert werden MÜSSEN! Massentierhaltung und Sklaverei
gehören zu Letzterem!

Zitat:
Zitat von Farah
ich liebe die tiere mehr als alles andere und durch meine geistige verbindung zu ihnen spüre ich seinen schmerz, wenn ich ein tier leiden sehe. es zerreisst mir das herz. aber wenn ich die tiere frage, ob es besser wäre, wenn ich vegetarierin würde, sagen sie nein. in ihren augen spielt das keine rolle.
denkt mal drüber nach...
Stell diese Frage mal einem Tier aus der Massentierhaltung.
Oder noch besser - frag Dich mal selbst, ob es vielleicht Massentierhaltung gäbe,
wenn wir alle Vegetarier wären? Wenn wir im Einklang mit der Natur unsere Nahrung
aussuchen und darauf verzichten, unsere Mitbewohner einzusperren, mit Ihresgleichen
füttern und vor ihren Augen deren Artgenossen schlachten?

Und frage Dich mal selbst, ob DU der Meinung wärst, eingesperrt in einen Käfig,
in einem stinkenden Raum, um Dich herum das gequälte Schreien Deiner Leidens-
genossen: Spielte es für Dich dann auch keine Rolle, ob sich die, die Dich derart
quälen, sich vielleicht "artgerechtere" Nahrungsquellen suchen und allein durch
diesen Umstand diese Quälerei abgeschafft werden könnte?

Sorry, aber hier habe ich den gleichen Eindruck wie bei Benny - nämlich dass
Du genau diese Einstellung als Ausrede missbrauchst. Denk mal drüber nach.

Alles Gute

der Rebell
__________________

Wer sich mit dem beschäftigt, was er NICHT will, wird es auch bekommen...
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  #40  
Alt 15.07.2005, 12:38
diabolo diabolo ist offline
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Registriert seit: Jan 2005
Beiträge: 372
Die Erfahrungen die du jetzt machst habe ich vor 20 Jahren ähnlich gemacht und seitdem eigentlich seitdem nur vertieft.

Was Du als verfeinerte Geschmackswahrnehmung erlebst kann sich immer mehr verfeinern und führt zur Wahrnehmung der spirituellen Geistigkeit --

weshalb Rudolf Steiner schrieb der Fleischesser würde in der Materie schlafen,
der Vegetarier kann allmählich geistig erwachen und so in die spirituelle Realität finden.

Der Prozeß scheint bei dir sehr schnell gelingen zu können.








Zitat:
Zitat von TopperHarley
Hallo!

Ich bin erst dabei das Thema "Vegetarismus" für mich zu entdecken und gehöre jetzt seit einigen Wochen zu den Vegetariern. Eigentlich habe ich das einem wunderbaren spirituellen Lehrer zu verdanken, der mich darauf hingewiesen hat, dass es für die spirituelle Entfaltung unabdingbar ist, sich vegetarisch zu ernähren. Ansonsten würde ich wohl noch immer im Irrglauben verharren, dass es OK sei Fleisch zu essen. Wer diese Ausformung der Gewalt gegen Tiere hinnimmt, der kann nicht zu Gott zurückkehren. Das ist sowas von logisch. Nicht das Gott uns etwa daran hindern würde zu ihm zu zurückzukommen, nein wir selber werden durch die Aufnahme von Fleisch in unserer Wahrnehmung dermaßen verfälscht, dass wir die Wahrheit nicht erkennen können. Da wo normalerweise Harmonie und Liebe wirken machen sich nämlich Gewalt und Angst breit. Das führt schliesslich so weit, dass wir die Waage der Gewalt zu einem späteren Zeitpunkt wieder ausgleichen müssen (Karma), damit aus Unverständnis Verständnis werden kann und damit aus Gewalt Liebe werden kann.

Wenn man die Ernährung umstellt, sollte man behutsam mit sich selbst umgehen. Es kann nämlich sogar sein, dass die eigenen Gedanken viel Müll produzieren, der letztendlich kontraproduktiver sein kann, als wenn jemand ab und zu ein Stück Fleisch zu sich nimmt. Wenn man den Entschluß gefasst hat seine Ernährung umzustellen, dann sollte man das ausschließlich für sich selbst tun! Das ist eine gewaltige Sache, die man für die eigene Seele tut! Das könnt ihr mir glauben. Es ist ein riesen Schritt auf Gott zu. Ich kann es in diesem Moment spüren, wie meine Seele vor Freude hüpft und springt Es ist der Wahnsinn was das bewirkt! Wir sehen dass nicht gleich im Aussen, aber die Seele im Inneren, die weiß alles. Sie kennt die wahre Bedeutung. Es ist unglaublich, was sich auf der feinstofflichen Ebene abspielt.

Als ich vor einigen Wochen begonnen habe meine Ernährung umzustellen, da war das für mich vorest einmal eine Art Experiment. Anfangs gehen einem da immer wieder mal Gedanken durch den Kopf, ob man jetzt da nicht statt dem Gemüseteller doch zum Schweinsschnitzerl mit Pommes greifen soll ... aber mit der Zeit beruhigt sich das Gemüt, und die Lust auf Fleisch nimmt deutlich ab. Mal isst man dann halt wieder ein Stück Fleisch, ein paar Scheiben Wurst auf einer Pizza oder dergleichen, aber man ist darauf nicht angewiesen. Schon langsam kommt da so ein Gefühl in mir auf und ich empfinde es irgendwie "ekelig" wenn jemand so einen toten Tierkörper zu sich nimmt. Dieses Empfinden verdirbt mir derzeit sogar die letzte Lust auf Fleisch Ich vermute ganz stark, dass sich mein Geschmackssinn in den letzten Wochen gesteigert hat. Irgendwie unglaublich, aber es kommt mir so vor, als schmeckten die Lebensmittel intensiver und ich könnte sie mehr genießen. Mal sehen wohin das noch führt ... Man kann so viel für die Welt tun, wenn man nur bei sich beginnt!

Alles Liebe

Topper

Interessante Links:
1. http://www.maya-health-resort.com/cm...egetarisch.pdf
2. http://www.unity-of-man.org/download...an_diet_de.pdf
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  #41  
Alt 15.07.2005, 17:34
Benutzerbild von Floh
Floh Floh ist offline
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Ort: fledermausland
Beiträge: 254
Zitat:
Zitat von TopperHarley
Hi Floh!

Kraftsport ist, im Gegensatz zu Ausdauersport, gut geeignet um Muskelmasse aufzubauen. Dadurch erhöht sich aber auch dein Gesamtkalorienverbrauch, was bedeutet, dass du insgesamt mehr Nahrung zu dir nehmen musst. Normalerweise reagiert der Körper aber von selbst darauf. Diesen Mehrverbrauch merkst du relativ schnell durch einen gestiegenen Appetit.

Es gibt da jetzt eine Fülle an Getränken mit Kohlenhydrat/Eiweis-Mischungen, die speziell zum Krafttraining gedacht sind, und die ich dir empfehlen würde. Die bekommst du in jedem Sportgeschäft. Optimal wäre es dann 1 h vor dem Training oder direkt danach einen Shake zu dir zu nehmen. Die haben enorm viel Kalorien und schmecken recht lecker Kennst du Landfrischkäse? Der hätte nämlich auch 12 % Eiweisanteil ... Und Nudeln haben extrem viel Kohlenhydrate ...

Wenn du 2 - 3 mal die Woche trainierst, dann würd ich auch auf Nahrungsergänzungsmittel und natürlich eine ausgewogene Ernährung schauen. Magnesium ist hilfreich für die Muskelkontraktion ... man merkt das auch beim Training, wenn die Muskel besser arbeiten. Kalzium wär zusätzlich auch ganz ok ... Es gibt da z.B. Brausetabletten (Hofer, Aldi) ... wo eine Tablette 15 % des Tagesbedarfes an Ca und Mg deckt und zusätzlich noch eine Reihe von Vitaminen enthält(B1, B2, C, E etc.).

Also ob Fleisch/nicht Fleisch ... das spielt keine Rolle, wenn du zulegen willst. Generell gibt es noch einen "Trick", um dem Körper mehr Nahrung zuzuführen ... Der Mensch ist nämlich ein Gewohnheitstier ... und wenn du jetzt kontinuierlich jeden Tag zu den gleichen Zeiten isst ... Frühstück ... Mittag ... Nachmittag? ... Abend ... dann gewöhnt sich der Körper automatisch daran und man hat das Verlangen Nahrung zuzuführen, auch wenn da nicht unbedingt ein Hungergefühl vorhanden ist. Falls es da noch was gibt kannst du mir gerne schreiben.

lg
Topper

hi topper!
vielen dank für deine ausführlichen tips!!!
ich werd mich dran halten
lg flo
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  #42  
Alt 15.07.2005, 19:27
Yanara Yanara ist offline
Fragend
 
Registriert seit: Jul 2005
Ort: In Hamburg, an einem huebschen, ruhigen, gruenen Ort
Beiträge: 30
Hallo

Ich bin Vegetarierin und fuehle mich, ohne Fleisch zu essen, viel wohler.
Mein Haupt-Beweggrund war dieser:
Wenn ein Tier geschlachtet wird, stoest es dabei einen Stoff aus in dem die Wut/ Aggressionen/ Angst gespeichert wird und dieser menifestiert sich im Fleisch. Wenn ich nun das Fleisch esse, nehme ich diese Informationen auf und das wollte ich nicht mehr.

Auch ist Tier zu essen eine Art der Verneblung, die auf dem spirituellem Weg, natuerlich auch auf anderen, nicht unbedingt erwuenscht ist.

Wir brauchen kein Fleisch damit wir leben koennen, warum also den Tieren ihr Leben nehmen!?

In Licht& Liebe

Yanara
__________________
OM SHANTI

Geändert von Yanara (15.07.2005 um 19:32 Uhr)
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  #43  
Alt 16.07.2005, 15:14
Benutzerbild von Jonny Maddrox
Jonny Maddrox Jonny Maddrox ist offline
Fragend
 
Registriert seit: Jul 2005
Beiträge: 32
Also ich bin gl[cklicher Fleisch esser, hab hier mal einen text kopiert der gany gut klingt>


Vorwort
Der geneigte Leser möge sich bitte über die von mir zitierten (und gekürzt)
wiedergegeben Artikel, von der Seriösität selbiger (durch Verfolgen der Links) überzeugen
und sich ein eigenes Urteil bilden.
Ich bin stets bemüht, seriöse und unabhängige Quellen - und keine Quacksalber -
zu zitieren und ich denke, dass mir dieses - im Gegensatz zu diversen Veganerseiten - gelungen ist.


Nicht rückbildungsfähige Störungen

Quelle: Forschungsinstitut fuer Kinderernaehrung

(...)Bei streng vegetarischer Ernährung ist eine bedarfsgerechte Nährstoffzufuhr bei mehreren Nährstoffen
nämlich nicht möglich. Ohne Milch und Milchprodukte, die die Hauptlieferanten für Kalzium
(zum Knochenaufbau) sind, ist es nicht möglich, die empfohlenen Mengen an Kalzium aufzunehmen.
Vitamin B12 findet sich fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln, so daß eine
streng vegetarische Ernährungsweise über einen langen Zeitraum zu Vitamin B12-Mangel
(rückbildungsfähige Störung der Blutbildung und vor allem nicht rückbildungsfähige Störungen von
Nervenfunktion und Hirnentwicklung) führen kann.

Tierisches Eiweiß hat die höchste biologische Wertigkeit, d. h. es entspricht in der Zusammensetzung seiner Bausteine, der Aminosäuren, am besten dem körpereigenen Eiweiß.


Alzheimer durch vegane Ernährung

Quelle: http://www.wissenschaft.de/

Vitamin-B12- und Folsäure-Mangel erhöht Alzheimer-Risiko
Eine Mangel an Vitamin B12 oder der zum Vitamin-B-Komplex gehörenden Folsäure erhöht möglicherweise das
Risiko, an Alzheimer zu erkranken. Das ist das Ergebnis einer schwedischen Studie, die in der aktuellen
Ausgabe der amerikanischen Zeitschrift "Neurology" veröffentlicht wurde.
(...) Bei 59 Prozent derjenigen, die irgendeine Form von Demenz entwickelten, wurde sowohl Alzheimer als auch ein geringer Gehalt an Vitamin B12 beziehungsweise Folsäure im Körper festgestellt.

Ein B12- oder Folsäure-Mangel könnte, so die Autoren, körpereigene Neurotransmitter oder den Pegel der Aminosäure Homocystein beeinflussen. Homocystein hat eine nervenschädigende Wirkung, die zum Zelltod oder zur Alzheimer-Krankheit führen könnte.
Vitamin B12 kommt nur in tierischen Lebensmitteln wie Fisch, Milch und Milch-Produkten, Eiern und Fleisch vor (...).


Psychosen bei veganer Ernährun

Quelle: http://www.journal.de/

(...)Reine Veganer riskieren (nach 5 bis 10 Jahren) psychische Störungen, Halluzi-nationen, Psychosen.
(...)Grundsätzlich empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, maximal ein Drittel der Pflanzennahrung roh zu verspeisen.
(...)Bei reiner Pflanzennahrung riskieren die Eltern schwere Gedeihstörungen für ihren Nachwuchs.
Sehr gut: Ausrutscher in die "Fleischlust":

Wer als Vegetarier tierisch gesund bleiben will, muss also viel überlegter essen als ein Fleischkonsument. Aber
vor allem sollten Pflanzenköstler das Genießen nicht vergessen. Wenn sie mal die "Fleischeslust" auf
Parma-Schinken, Putenbrust & Co überkommt – zugreifen! Der Gesundheit kann’s nur förderlich sein!



Kinder sollen nicht vegetarisch leben
Düsseldorf(dpa)-Rein vegetarische Ernährung ist nach Medizineransicht für Kinder ungeeignet.
"Zumindest Kleinkinder brauchen für eine gesunde Entwicklung die Ernährung mit Fleisch", sagte eine Sprecherin des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte Nordrhein.
Zwei bis drei Stücke mageres Fleisch pro Woche genügten, um Mängeln vorzubeugen.
"Weniger sollte es jedoch nicht sein", sagte die Kinderärztin Sylvia Schuster.
Vor allem Rindfleisch enthalte viel hochwertiges Eiweiß, Eisen Zink und Vitaminen.
Mischkost mit wenig industriell gefertigten Lebensmitteln und geringem Fleischanteil sei für Kinder und Jugendliche das Gesündeste.



Mediziner: Kinder nicht vegan Ernähren

Quelle: http://www.aerzteblatt.de

Fleisch ist ein Lebensmittel von hoher ernährungsphysiologischer Qualität, das hohe Gehalte an biologisch hochwertigem Eiweiß, gut resorbierbarem Eisen, Zink und den Vitaminen A und B enthält.
(...)Bei langfristiger rein pflanzlicher Ernährungsweise (veganische Ernährung) wird der Vitamin B12-Bedarf nicht gedeckt, bei Kindern kann sich schon innerhalb des ersten Lebensjahres ein klinisch manifester Vitamin B12-Mangel mit schwerer neurologischer Schädigung manifestieren.


Neurologische Schäden druch B12 mangel


Quelle: http://yavivo.lifeline.de

Eiweiß
Pflanzliches Eiweiß ist für unseren Körper weniger wertvoll als tierisches Eiweiß.

Calcium und Vitamin D
In einer veganen Ernährung ist es sehr schwierig, eine ausreichende Calciumversorgung sicherzustellen. Dies ist von besonderer Bedeutung für Kinder, denn gerade in den ersten Lebensjahren benötigen wir größere Mengen an Calcium, um eine hohe Knochendichte und -festigkeit zu entwickeln. Zur Calciumaufnahme des Körpers wird auch Vitamin D benötigt. Dieses Vitamin ist ebenfalls hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln vorhanden.

Ein völliger Verzicht auf tierische Produkte ist für Kinder, Schwangere und stillende Mütter gefährlich und keinesfalls zu empfehlen.



Verzicht auf Tierische Produkte ist gefährlich

Quelle: http://www.liga-kind.de/

Ernährungsphysiologisch anders einzuschätzen sind insbesondere für Säuglinge, Kinder, Schwangere und stillende Mütter die Folgen einer streng pflanzlichen (veganen) Ernährung auf die Gesundheit.
Hier sind Unterversorgungen mit unverzichtbaren (essentiellen) Nährstoffen wie Kalzium, Jod, Eisen, Vitamin D und Vitamin B12 zu erwarten.
Die Muttermilch vegan lebender Mütter verarmt mit zunehmender Zahl der Schwangerschaften an lebenswichtigen Spurenelementen und Vitaminen, weil deren Reserven im Körper der Mutter durch die defizitäre Zufuhr mit der Nahrung aufgebraucht sind.
Streng vegetarisch lebende Mütter stillen ihre Kinder erfahrungsgemäß fast ohne Ausnahme, sind sich aber der potentiellen Gefahren nicht bewusst, die damit für die Gesundheit des Kindes drohen.
Jodmangel:
Widersinnigerweise dürfen bei uns Produkte aus biologischem Landbau nicht mit Jodsalzen angereichert werden. Dies trägt insbesondere bei Vegetariern weiter zur Unterversorgung mit Jod bei.
Eisenmangel:
Unter streng vegetarischer Ernährung kann es bei Kindern, Schwangeren und Stillenden infolge des erhöhten Eisenbedarfs zu erheblichen Mangelerscheinungen kommen. Leichte Ermüdbarkeit, vermindertes körperliches Leistungsvermögen und Lernschwierigkeiten sind typische Symptome der chronischen Unterversorgung mit Eisen.
Kalziummangel:
Bei streng vegetarischer Ernährung entfällt auch die wesentliche Quelle der Kalziumzufuhr, insbesondere wenn bei milchfreier Ernährung keine Vitamin-D-Prophylaxe erfolgt.
Vitamin B12 Mangel::
Der mit Abstand kritischste Nährstoff ist bei veganer Ernährung jedoch das Vitamin B12. Bei mangelnder Zufuhr drohen insbesondere gestillten Säuglingen vegan lebender Mütter schwere und bleibende Schäden des Nervensystems als Folge degenerativer Schäden der Hinter- und Seitenstränge des Rückenmarks und eines verringerten Hirnwachstums. Vitamin B12 ist ausschließlich in Lebensmitteln tierischer Herkunft enthalten. Die vollständige Verarmung des mütterlichen Organismus an Vitamin B12 korreliert mit der Dauer der veganen Ernährung und der Anzahl der Schwangerschaften sowie Stillperioden. In der Folge sinkt der Vitamin-B12-Gehalt der Muttermilch auf nicht messbare Werte ab. Rückbildungen der neurologischen Schäden sind nur in Frühstadien des Vitamin-B12-Mangels möglich.

Die Tatsache, dass zu keiner Zeit mehr Sicherheit durch die konventionelle Säuglings- und Kleinkinderernährung geboten wurde als heute, wird wider besseres Wissen oft negiert. Wenn solche Barrieren in den Konsultationsgesprächen nicht überwindbar sind, sollte wenigstens eine medikamentöse Substitution von Vitamin B12, Jod, Eisen und Kalzium als Kompromiss zur Aufgabe exzentrischer Ernährungsformen erreicht werden, um die Kinder vor den schlimmsten Schädigungen zu bewahren.

Vegane Ernährung ist ungeeignet

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.:

"Durch die stark eingeschränkte Lebensmittelauswahl kann bei der veganen Kost die Versorgung des Kindes mit einer Reihe wichtiger Nährstoffe kritisch sein.
So kann besonders in der Wachstumsphase die Zufuhr von Eiweiß und Energie nicht ausreichend sein.
Die Mineralstoffe Calcium und Eisen, das Spurenelement Jod sowie die Vitamine D, B2 und B12 werden meist in zu geringen Mengen aufgenommen.

Pflanzliches Eiweiß besitzt eine geringere biologische Wertigkeit als tierisches. Um diese zu verbessern, können bestimmte pflanzliche Lebensmittel, die sich in ihrer Aminosäurestruktur (Eiweißbausteine) gegenseitig ergänzen, kombiniert gegessen werden (z.B. Getreide mit Hülsenfrüchten). Berücksichtigen die Eltern diese Kombinationswirkung nicht, kann es bei veganer Ernährung zu einer Eiweißunterversorgung kommen, die bei Säuglingen und Kindern zu Wachstumsstörungen führt und sogar lebensbedrohlich sein kann.

Calcium ist wichtig für den Knochenaufbau. Fallen die Hauptlieferanten Milch und Milchprodukte weg, wird es in zu geringen Mengen aufgenommen. Hinzu kommt, daß Calcium pflanzlicher Lebensmittel vom Körper schlechter verwertet wird.Es ist daher kaum möglich, die erforderliche Menge an Calcium ohne Milch und Milchprodukte zu erreichen.

Besonders kritisch ist die Versorgung mit Vitamin B12, das fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln enthalten ist. Zudem konnten Kinder keinen ausreichenden Vitamin B12-Speicher bilden. Bei Säuglingen, die von vegan ernährten Müttern voll gestillt wurden, konnten schwere und zum Teil bleibende Störungen der Nerven- und Hirnentwicklung beobachtet werden.

Fazit der DGE: Die streng vegetarische/ vegane Ernährung wird aufgrund ihrer Risiken für keine Altersgruppe empfohlen.
Die DGE rät besonders für Säuglinge, Kinder und Jugendliche dringend davon ab. (...)Ernähren Sie ihr Kind nicht vegan!

Rachitis, Blutarmut, Eisenmangel

http://neuropsychiater.org/:
Rachitis:
Vegane Kinder, die der Sonne nur wenig ausgesetzt sind, tragen wahrscheinlich ein höheres Risiko, eine durch Vitamin-D-Mangel bedingte Rachitis zu entwickeln.

Blutarmut durch Eisenmangel:
Niedrige Serumferritinspiegel (ein empfindliches Maß für den Zustand des Eisenspeichers) wurden bei 5% der männlichen und 27% der weiblichen Ovo-lacto-Vegetariern gefunden, und die mittleren Ferritinspiegel bei Allesessern waren in einer neueren Studie signifikant höher als die von Vegetariern.

Makrozytäre Anämie
Bei einigen mit der Brust gestillten Kleinkindern, deren Mütter strikte Vegetarier sind, wurden Zeichen eines Vitamin-B12-Mangels beobachtet.

Abmagerung oder verlangsamtes Wachstum:
Bei vegan und vegetarisch ernährten Kleinkindern und entwöhnten Kindern wurden übermäßige Magerkeit und/oder verlangsamtes Wachstum festgestellt.

Dr. Med Sommerbrodt rät: Keine vegane Ernährung

http://www.sommerbrodt.de/:
Bei Jugendlichen im Alter bis zu 18 Jahren ist vegane Ernährung ganz falsch, hier müssen alle Möglichkeiten der Ernährung angeboten werden, um gerade in diesem Alter mit dem starkem Vitamin- und Eiweißbedarf des Körperaufbaues und dem ausgeprägtem Kalorienbedarf keine Fehler in der Ernährung zu machen.
Gleiches gilt auch für Leistungssportler (in jedem Alter) und besonders auch für Schwangere und Stillende (wegen Eisen, Vitamin B12, Calcium, Jod und Salze).
Diese sollten etwa 3x in der Woche Fleisch bzw. Wurstwaren zu verzehren, wobei davon auch einmal Fisch gewählt werden kann.


Folgen einer veganen Ernährung

Hier werden die Folgen, welche bei einer rein veganen Ernährung auftreten,
anhand von realen Forenbeiträgen von betroffenen Veganern dokumentiert.

Zu dünn, Regel bleibt aus:

Hallo,
ich (Veganerin) werde in einem Monat vierzehn,
bin 1.60 m groß und wiege 45 kg.
Alle sagen, ich wäre zu dünn.
Außerdem bekomme ich meine Regel nicht mehr und das ist doch schon eine Mangelerscheinung, oder?
Zum Arzt will ich nicht so gerne, deshalb wäre es super wenn ihr mir helfen könntet.
Hier einige Daten zu meiner Ernährung: Ich esse zum Frühstück und Mittagessen nur Obst und Gemüse und erst abends warm (Gemüse mit Kartoffeln oder Vollkornbrot oder ungeschältem Reis oder Vollkornnudeln).
Außerdem esse ich auch keinen Zucker und trinke keinen Alkohol
(musste nur mal gesagt werden, schließlich kann man sich ja auch schon mit vierzehn auf Partys zusaufen).
Tofu finde ich total eklig,
aber ich trinke Sojamilch und sonst drei Liter Heilsteinwasser am Tag.(...)
(Gefunden von: Assi)

Zahnschmelzschwund und Konzentrationsschwäche
salam,

leider hab ich in letzter zeit probleme mit den zähnen bekommen...
es scheint ganz so, als würde der zahnschmelz an einigen stellen ‘fehlen‘, bzw. ‘verschwinden‘.
das wirkt sich durch schmerzempfindlichkeit aus; bei warm/kalt und auch beim kauen, beißen.
kann das eine mangelerscheinung durch vegane ernährung sein?
und wenn jemandem dies bekannt sein sollte, wie kann man dagegen vorgehen?
zudem habe ich das gefühl, als ob sich meine konzentrationsfähigkeit sich enorm verschlechtert hätte.
ich bin noch schülerin und kann mich sehr häufig nicht konzentrieren.(...)
(Gefunden von: Assi)


Ausserdem schmeckt mir Fleisch, so meine Meinung.


quelle: http://www.antivegan.de/krankheiten.html

Geändert von Jonny Maddrox (16.07.2005 um 15:17 Uhr)
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  #44  
Alt 16.07.2005, 15:32
Queerkopf Queerkopf ist offline
Enthusiastisch
 
Registriert seit: May 2005
Beiträge: 538
Hallo

Da müßte mal einer mit Interesse nachgucken wer die Forschung finanziert hat, wahrscheinlich wieder das selbe wie mit TU München bei der Gentechnik.

Bin zwar kein veganer aber bei so ner massiven gegenwehr komme sogar ich insg rübeln, ob ich nicht auf den ganzen Mist der massentierhaltung verzichten will.

cya

ps okay wer so naiv da ran geht und erst rafft das man es nicht drauf hat wenn man schon richige köperliche effekte hat, dem ist kaum zu helfen. Also beim lesen des vorletzten beispiels lange ich mir nur an den Kopf. Mich hat es nie gejuckt was meien kollegen da machen, aber so einfach hat es sich da keiner gemacht.

Geändert von Queerkopf (16.07.2005 um 15:39 Uhr)
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  #45  
Alt 16.07.2005, 15:51
Queerkopf Queerkopf ist offline
Enthusiastisch
 
Registriert seit: May 2005
Beiträge: 538
Hallo

Mußte doch glatt nachgucken was die sich schon damals für gedanken machten, Blaualgen waren deren Lösung für das b12 problem wenn ich gerade Google kurz richtig bemüht habe.

cya
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