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#1
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Ratingagenturen
wie leicht ersichtlich sind diese die geißel, die peitsche des finanzkapitalismus. die glauben, jeden "bewerten" zu dürfen, glauben dass sie jedem auf die finger klopfen dürfen, glauben sie sind götter (
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die glücklichen sklaven sind die erbittertsten feinde der freiheit! wer sich der wahrheit nähert, der entfernt sich vom geld. |
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#2
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AW: Ratingagenturen
Ich finde das sehr interessant zu beobachten, wie hier im Forum die ganze Zeit eine große "baldige Veränderung" angepriesen wird - immer. Ich erinnere gerade an den NESARA-Thread im UFO-Unterforum, wo's auch heißt: Bald wird alles besser. Nur noch ein paar Wochen, Monate, vielleicht ein Jahr - aber dann ist die große Veränderung da.
Der Haken an der Sache: Wenn man sich ein paar ältere Beiträge im Forum durchliest, merkt man, dass das immer schon so war. Auch vor einem Jahr, zwei Jahren, vier Jahren haben Leute von einer "baldigen großen Veränderung" gesprochen, und nie ist was konkretes passiert. Kurz: Ich halte es nicht für wahrscheinlich, dass es gerade diesmal anders ist. Ach und nochwas: Aus deinen Beiträgen sprüht geradezu ein fanatischer Hass. Werd mal ein bisschen demütig und freu dich über das, was du hast, sonst platzt dir irgendwann ein Äderchen im Hirn und du kippst vom Stuhl. |
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#3
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AW: Ratingagenturen
Zitat:
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I'm your boogie man that's what I am I'm here to do whatever I can Be it early mornin' late afternoon Or at midnight it's never too soon Jesus hat vermutlich masturbiert! |
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#4
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AW: Ratingagenturen
Zitat:
Gott diese infantile menschliche Denkweise ist so primitiv mein Kopf pulsiert vor Schmerz. Solange es einen gibt, der mehr hat als man selbst, muss man zwangsläufig unzufrieden sein, wa? Wer so denkt, wird niemals wirklich glücklich werden, und unterstützt nur das dumme Prinzip der Neidgesellschaft. Aber wer unfähig ist, sich über dieses simple Prinzip zu erheben, ist eh selbst Schuld. |
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#5
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AW: Ratingagenturen
Zitat:
aaaaaaaaarmselig, meine Güte
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#6
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AW: Ratingagenturen
das zinssystem hat nunmal die lästige eigenschaft dass es monopolkapitalistisch ist. die mittel konzentrieren sich auf die 13 satanischen familien und der rest schaut mehr oder weniger durch die finger.
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die glücklichen sklaven sind die erbittertsten feinde der freiheit! wer sich der wahrheit nähert, der entfernt sich vom geld. |
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#7
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AW: Ratingagenturen
Zitat:
Reicht dein Geld nicht, um deine Miete zu bezahlen? Reicht dein Geld nicht, um deinen Magen zu füllen? Bist du etwa nicht krankenversichert? Man hat zwei Möglichkeiten, sich seinen finanziellen Wohlstand auszukalkulieren: absolut oder relativ. Bei der absoluten Kalkulation sollte man danach gehen, was man wirklich zum Überleben braucht - also Miete und Essen mal in erster Linie, dann so Sachen wie Kleidung, Seife, Rasierschaum in zweiter Linie. Ich hab auskalkuliert, dass bei meiner Zeit in Wien dieser absolute Betrag etwa 300 EUR monatl. betrug. Um 300 EUR hatte ich Miete, Essen, Verbrauchsgüter - und Internet. Von den 300 EUR bekam ich allein 200 EUR als Familienbeihilfe vom Staat. Momentan ist dieser Betrag etwas gestiegen - ich zahl 500 EUR pro Semester Studiengebühren in DE, weil ich den Studienort gewechselt hab, ich hab ne größere Wohnung (also nochmal 100 EUR pro Monat mehr), und ich zahl Studien- und Prüfungsgebühren für meine zweite Uni in London (etwa 1500 EUR pro Jahr). Und trotz meiner gestiegenen Ausgaben ist mein Kontostand innerhalb der letzten 6 Monate um fast 2000 EUR dicker geworden. It's some kind of magic. Aber selbst, wenn man seine finanziellen Mittel relativ betrachtet ... dann könnte man seinen eigenen Lebensstandard mal mit dem von Menschen in Entwicklungsländern vergleichen, die uns Industriestaatenbürgern ja zahlenmäßig weit überlegen sind - und sich dann fragen: Wie schlecht gehts mir eigentlich? Aber das ist nicht die menschliche Natur ... die menschliche Natur ist es, grün vor Neid auf den kleinen Prozentsatz der Menschen auf der Welt zu klotzen, die viel viel viel mehr als man selbst hat, und dann über soziale Ungerechtigkeit zu heulen, während man in einer geheizten Wohnung mit gefülltem Kühlschrank vor einem PC mit Internetanschluss sitzt. Heuchler. |
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#8
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AW: Ratingagenturen
![]() Früher gabs kein Fernsehen und andere Medien. Die Menschen lebten zufrieden und glücklich, wenn sie schon das Nötigste hatten und in einer guten und kultivierten Gesellschaft lebten. Hier wurde deutlich, wer wen nichts gönnte und das waren die, die selbst meist viel hatten, aber mehr wollten, als ein anderer, der ebenfalls mehr hatte als der Durchschnitt. Heute wird im TV das Leben der Superreichen gezeigt und die Zuschauer werden neidisch und unzufrieden mit dem, was sie im Vergleich zu diesen Reichen selbst haben. So wird die breite Masse ständig unzufriedener und aufständischer und die Reichen immer ängstlicher. Die Meisten von denen gehen schon nicht mal mehr ohne Bodyguards auf die Strasse, weil sie einer an der nächsten Ecke schnappen könnte, was durchaus im Bereich des Möglichen liegt. Nur sind die, die den Reichtum des Einen nicht gönnen, auch wieder meist die, die selber viel haben und in Konkurrenz zu diesem stehen. Die Ratingagenturen geben vor, Maßstäbe zu setzen. Anhand dieser Maßstäbe soll erkenntlich werden, wer nun wirklich viel hat, oder so tut als ob. Wenn du nichts hast, bist du ein Niemand und wenn du viel hast, dann nimm dich in Acht. Das ist nicht gut, weder für die Einen....noch für die Anderen.
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#9
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AW: Ratingagenturen
na gut.
denke, hier spielt angst zum teil eine große rolle. die argumentation ist immer, durch die weltwirtschaftskrise in den 30ern sei die politische situation erst schlimm geworden. und hierzulande (deutschland und österreich) lebt zum teil noch immer das trauma von den verlorenen weltkriegen (deswegen angst). man muss nur mal schauen welche zeitung von ca. 39 % der österreicher gelesen wird und welche sichtweise dort verbreitet wird (na gut, in letzter zeit sind ein paar von deren führenden köpfen gestorben). es stimmt schon: es gibt (wohl nicht nur in österreich) eine größere gruppe von kulturell minderbemittelten leuten die zuviel geld zu haben scheinen und dieses für schrott ausgeben (alles fürs auto, alles für "repräsentation" - oder wohl eher hochstapelei). aber eines muss man auch sagen: langfristig gesehen wird der soziale gedanke wieder zurückkehren, dann wenn wir menschlich reif sind für den egalitären gedanken.
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die glücklichen sklaven sind die erbittertsten feinde der freiheit! wer sich der wahrheit nähert, der entfernt sich vom geld. |
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#10
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AW: Ratingagenturen
Wie viele Leute gibt es die das Leben an sich aufregend finden, und nicht überall geheime Verschwörungen sehen?
Ich habe ja nichts dagegen wenn manche ein mieses Leben bestehend aus Angst vor Ratingagenturen, kruden Verschwörungstheorien und raffgierigen Managern aufbaut, aber muss man damit jeden auf den Sack gehen? Wenn mir am Monatsende mal kein Geld übrig bleibt, dann überdenke ich bestenfalls meine wirtschaftlichen Verhältnisse, und mache nicht jemanden verantwortlich der sich zwei Villen, ein Haus am Strand und 5 Autos halten kann, und die Ratingagenturen sind auch nicht schuld am Zustand Griechenlands. |
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#11
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AW: Ratingagenturen
Ratingagenturen?
Sind der Ausdruck der Verlustangst von Menschen, die sich vom Geld abhängig machen. Die Ratingagentur mit dem größten Einfluss in DE ist übrigens die Schufa. Die bewertet, auf Anfage, Jeden. Brauche ich eine Ratingagentur? Nein. Denn ich komme mit dem aus, was ich habe. Es wird nichts gekauft, was nicht auch bar bezahlt werden kann. Und wenn jeder Mensch diesem Prinzip folgen würde, dann gäbe es ganz schnell keine Ratingagenturen mehr. |
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#12
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AW: Ratingagenturen
Ich halte die Schufa für sehr sinnvoll.
Man braucht nur beim Versandhandel was auf Rechnung zu bestellen und es erfolgt eine Anfrage seitens Versandhandel beim Schufa. Ist auch gut so. Stellt euch vor, einer bestellt sich Waren in Höhe von mehrere tausend Euro und bezahlt nicht. Das wäre überhaupt nicht gut für die Wirtschaft und vertrauen täte sich auch keiner mehr gegenseitig. Wer aufrichtig ist, braucht sich wegen der Schufa keine Sorgen zu machen. Wer dieben möchte, eher.
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#13
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AW: Ratingagenturen
wir wollen nicht vergessen, dass das, was die ratingagenturen sagen, nicht unbedingt das gleiche ist wie das, was die politik daraus interpretiert.
im jänner ist österreich von der ratingagentur s&p runtergestuft worden. in der aussendung der agentur ist u.a. gestanden, dass der sparkurs kontraproduktiv ist, weil er die konjunktur zusammenhaut. was ja auch völlig logisch ist. davon war aber in den politischen stellungnahmen keinerlei rede, sondern unsere nette finanzministerin hat gemäß der ideologie, die der övp im allgemeinen und der frau fekter im besonderen zu eigen ist, halt einfach begeistert verkündet, das jetzt eben noch mehr gespart werden muss - obwohl die ratingagentur das gegenteil gesagt hat. dass ratingagenturen neoliberale, kapitalistische interessen vertreten - schließlich ist das ihr sinn und zweck, ist klar. man sollte aber nicht aus den augen verlieren, dass die verantwortung immer noch bei der politik liegt. Geändert von Hagall (15.05.2012 um 15:50 Uhr) |
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#14
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AW: Ratingagenturen
Zitat:
Sie hat, so wie der Mensch eben gestrickt ist, ihre Berechtigung. |
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#15
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AW: Ratingagenturen
die frage die sich jeder stellen sollte wenns um veränderung geht
was trage ich zur veränderung bei? hoffen und warten oder prophezeien ... ist kein beitrag wer handelt? die zukunft kann sich nur verändern wenn die menschen durch ihre handlungen die zukunft anders gestalten solange alle das gleiche machen wie bisher und es immer auf andere schieben ist das wie mit sonntagskirchgänger
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