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  #1  
Alt 29.04.2012, 19:02
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Schwer krank als Kind - das Leben danach

Hallo!


Ich wollte mal fragen, wer von Euch auch schwer krank war als Kind und wie sich das auf Euer späteres Leben ausgewirkt hat.

Wie seht Ihr das Leben, den Tod, die Tatsache, daß Ihr überlebt habt, wie hat sich das auf Eure Beziehungen zu anderen Menschen ausgewirkt?
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Sei gütig, denn alle Menschen, denen du begegnest, kämpfen einen schweren Kampf. Platon
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  #2  
Alt 30.04.2012, 05:53
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AW: Schwer krank als Kind - das Leben danach

Hallo!
Was mir als erstes zu dem Thema einfiel, ist die impffrage.
War letzte Woche bei einer Heilpraktikerin und die ist gegen impfen- da sich dadurch die seelische entwicklung des Kindes grundlegen verändern kann. Da einen Krankheit prägt und auf ganz andere Lebenswege bringen kann... Hm ja.

Ich hatte mich mit 8 Jahren verbrannt.
Mama krank und ich hatte Hunger und es war nix zum essen da. Außerdem tat mir mein Bruder leid, der von der Arbeit kam und nix zu essen da.
Ein Dose mit gefüllten Paprika war schnell gefunden. Warm gemacht und ja- ich fand keinen Schöpfer und wollte es also in den Teller schütten. Teller in das Waschbecken gestellt, Topf vom Herd- Topf zu schwer- statt in Richtung Waschbecken verschüttete ich das ganze richtung meinen Körper. Rechter arm. Rechte Brust und linke Hand.
Ein Schrei, da stand meine mutter gerne vom Bett auf. Als erstes bekam ich Schläge (jetzt darf ich es ja erzählen- sie ist verstorben und alles ist vergeben)
So traute ich mich nicht zu sagen, was alles verbrennt war. Nur die linke Hand war offensichtlich! Die Ärztin versorgte es, fragte zwar- schaute aber nicht nach.
Am Oberarm hatte ich einfach nur ne Falte mehr nicht. Und Schmerzen- dafür gabs ja mexalen. 2tage später beim spazieren bekam ich Schüttelfrost und ich lies alles hängen. Ab heim- und dann glaub ich 5stunden Diskussion, ob, wie und wo noch eine Verbrennung war. Und da ich große Angst hatte, wollte ich sie nicht zeigen. Nur durch "Geschenke" lies ich mich dazu bewegen. Sofort zum Arzt- der hatte so eine arge Verbrennung wohl noch nie gesehen! 3 Grades. Ab ins krankenhaus. Frage in der Ambulanz: warum ich nix gesagt hätte- und komisch als Kind ist man so schlau- ich wusste genau, sag ich die Wahrheit werde ich meiner Mama weggenommen, also fing ich an zu heulen! Das half- sie lisen mich in Ruhe...
Viele Ops folgten. Hauttransplantation von meinem rechten Oberschenkel. Da hatte ich auch einen wirren Traum, oder war's neh Nahtoderfahrung?!? Keine Ahnung.
Nach 20 Tagen kh durfte ich wieder nach Hause. Ein Jahr lang musste die Wunde/Narbe intensiv gepflegt werden. Und da war meine Mam echt dahinter. Wenn sie sonst schon viel aufgrund ihrer Krankheit (tablettensucht, Psychose, hormonwirrwar nach Schilddrüsen op usw...) schleifen lies das nicht. Jedenfalls meine narben sind noch da. Rechter Oberarm schaut naja aus. Ich seh's eh nimmer- bemerk es nur, wenn andere darauf starren. Deshalb trag ich keine trägershirts. Narbe am Oberschenkel von der Hautentnahme ist kaum noch sichtbar- aber da!

Im Grunde kann man sagen, die Krankheit unserer Mutter hat uns 3 Kinder sehr geprägt und das war alles andere als lustig. Und somit kamen folgen zustande, die so wohl nicht passiert wären- bzw wir wurden zu Menschen, die wir, hätten wir es besser gehabt/ bzw ein intaktes Familienleben (Vater verstarb vor meiner Geburt) nicht geworden wären.
Gut oder schlecht- wer weiß das schon.

So das erste mal, dass ich so genau davon erzähle.
Hoffe Thema nicht verfehlt lg an alle

Ps: ich lass mein Kind, wenn auch mit großer sorge impfen...
__________________
"Und wenn du dich getröstet hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben!" Antoine de Saint-Exupèry

Geändert von angelviola (30.04.2012 um 05:56 Uhr)
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  #3  
Alt 30.04.2012, 13:09
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AW: Schwer krank als Kind - das Leben danach

Zitat:
Zitat von angelviola Beitrag anzeigen
Hallo!
Was mir als erstes zu dem Thema einfiel, ist die impffrage.
War letzte Woche bei einer Heilpraktikerin und die ist gegen impfen- da sich dadurch die seelische entwicklung des Kindes grundlegen verändern kann. Da einen Krankheit prägt und auf ganz andere Lebenswege bringen kann... Hm ja.

Ich hatte mich mit 8 Jahren verbrannt.
Mama krank und ich hatte Hunger und es war nix zum essen da. Außerdem tat mir mein Bruder leid, der von der Arbeit kam und nix zu essen da.
Ein Dose mit gefüllten Paprika war schnell gefunden. Warm gemacht und ja- ich fand keinen Schöpfer und wollte es also in den Teller schütten. Teller in das Waschbecken gestellt, Topf vom Herd- Topf zu schwer- statt in Richtung Waschbecken verschüttete ich das ganze richtung meinen Körper. Rechter arm. Rechte Brust und linke Hand.
Ein Schrei, da stand meine mutter gerne vom Bett auf. Als erstes bekam ich Schläge (jetzt darf ich es ja erzählen- sie ist verstorben und alles ist vergeben)
So traute ich mich nicht zu sagen, was alles verbrennt war. Nur die linke Hand war offensichtlich! Die Ärztin versorgte es, fragte zwar- schaute aber nicht nach.
Am Oberarm hatte ich einfach nur ne Falte mehr nicht. Und Schmerzen- dafür gabs ja mexalen. 2tage später beim spazieren bekam ich Schüttelfrost und ich lies alles hängen. Ab heim- und dann glaub ich 5stunden Diskussion, ob, wie und wo noch eine Verbrennung war. Und da ich große Angst hatte, wollte ich sie nicht zeigen. Nur durch "Geschenke" lies ich mich dazu bewegen. Sofort zum Arzt- der hatte so eine arge Verbrennung wohl noch nie gesehen! 3 Grades. Ab ins krankenhaus. Frage in der Ambulanz: warum ich nix gesagt hätte- und komisch als Kind ist man so schlau- ich wusste genau, sag ich die Wahrheit werde ich meiner Mama weggenommen, also fing ich an zu heulen! Das half- sie lisen mich in Ruhe...
Viele Ops folgten. Hauttransplantation von meinem rechten Oberschenkel. Da hatte ich auch einen wirren Traum, oder war's neh Nahtoderfahrung?!? Keine Ahnung.
Nach 20 Tagen kh durfte ich wieder nach Hause. Ein Jahr lang musste die Wunde/Narbe intensiv gepflegt werden. Und da war meine Mam echt dahinter. Wenn sie sonst schon viel aufgrund ihrer Krankheit (tablettensucht, Psychose, hormonwirrwar nach Schilddrüsen op usw...) schleifen lies das nicht. Jedenfalls meine narben sind noch da. Rechter Oberarm schaut naja aus. Ich seh's eh nimmer- bemerk es nur, wenn andere darauf starren. Deshalb trag ich keine trägershirts. Narbe am Oberschenkel von der Hautentnahme ist kaum noch sichtbar- aber da!

Im Grunde kann man sagen, die Krankheit unserer Mutter hat uns 3 Kinder sehr geprägt und das war alles andere als lustig. Und somit kamen folgen zustande, die so wohl nicht passiert wären- bzw wir wurden zu Menschen, die wir, hätten wir es besser gehabt/ bzw ein intaktes Familienleben (Vater verstarb vor meiner Geburt) nicht geworden wären.
Gut oder schlecht- wer weiß das schon.

So das erste mal, dass ich so genau davon erzähle.
Hoffe Thema nicht verfehlt lg an alle

Ps: ich lass mein Kind, wenn auch mit großer sorge impfen...

Danke für Deine Antwort, hab schon befürchtet, keiner schreibt hier was.

Das ist ganz schön heftig, was Du erlebt hast. Muß furchtbar weh getan haben, Verbrennungen dritten Grades, unvorstellbar.
Ich kenn aber die Angst, so daß man sich nichts sagen traut selbst bei sowas.

Es prägt einen, ganz klar. Meine Mutter war auch nicht gesund, hab auch vor ihr Angst gehabt.

Zu Ärzten hab ich ein gespaltenes Verhältnis, wie ist das bei Dir?
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  #4  
Alt 30.04.2012, 13:21
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AW: Schwer krank als Kind - das Leben danach

Hm- also die Sache da war ganz schön ernst, hatte schon eine Blutvergiftung und von sterben bis armaputation war alles drin... Gott sei dann war's nur ne Transplantation.

Ärzte- also mit 7 hatte ich ne harnröhrendehnung- DAS tat weh und wenn ich den Arzt sah- war ich ein strich!!!
War als ich mit der Verbrennung im kh war manchmal auch auf Station!

Sonst bin ich bei Ärzten sehr wählerisch- besondres bei gyn- und junge Turnusärzte müssen auch nicht sein- mein Gott wie oft wurde der Zugang verstochen- aua.
Und Hebammen da bin ich ganz ganz heikel...

Wie sieht es bei dir aus?
Tut mir leid, dass deine Mama auch nicht gesund war- gäbe schöneres in der Kindheit, nicht wahr?
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  #5  
Alt 30.04.2012, 13:46
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AW: Schwer krank als Kind - das Leben danach

Zitat:
Zitat von angelviola Beitrag anzeigen
Hm- also die Sache da war ganz schön ernst, hatte schon eine Blutvergiftung und von sterben bis armaputation war alles drin... Gott sei dann war's nur ne Transplantation.

Ärzte- also mit 7 hatte ich ne harnröhrendehnung- DAS tat weh und wenn ich den Arzt sah- war ich ein strich!!!
War als ich mit der Verbrennung im kh war manchmal auch auf Station!

Sonst bin ich bei Ärzten sehr wählerisch- besondres bei gyn- und junge Turnusärzte müssen auch nicht sein- mein Gott wie oft wurde der Zugang verstochen- aua.
Und Hebammen da bin ich ganz ganz heikel...

Wie sieht es bei dir aus?
Tut mir leid, dass deine Mama auch nicht gesund war- gäbe schöneres in der Kindheit, nicht wahr?

Echt schlimm.

Ich trau Ärzten eigentlich gar nicht.
Geh da lieber nicht hin, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt.

Bin krank auf die Welt gekommen und wollte eigentlich wieder gehen, aber man hat mich nicht lassen. Hab also nur überlebt, weil andere es wollten und mich quasi gezwungen haben.
Das hat mich auch geprägt, irgendwie bin ich immer noch wütend und da ist auch das Gefühl, daß es falsch ist, daß ich lebe und es gar nicht sein soll, und so richtig fürs Leben entschieden hab ich mich nie, es waren immer andere, hab nicht das Gefühl, selbstbestimmt zu leben.
Komme so irgendwie schwer in die Gänge, da ist immer der Gedanke im Hinterkopf, die sind verantwortlich dafür, daß ich noch da bin, dann sollen gefälligst auch die was machen, ich wollte das ja alles gar nicht.

Ein selbstbestimmtes Leben fällt mir sehr schwer, ich hab auch nicht das Gefühl, daß das Leben mir gehört, ich fühl mich auch nicht dafür verantwortlich.
Ich hab auch immer das Gefühl, daß es nicht richtig ist, daß ich lebe, daß ich eigentlich hätte sterben müssen.

Und dann hab ich noch Schuldgefühle weil ich so denke und nicht dafür dankbar bin, daß ich noch da bin.


Wollte mit dem Thread rausfinden, ob es noch anderen so geht, die meisten Leute sind ja so froh, daß sie noch leben und gesund geworden sind und anscheinend hat gar keiner solche Gedanken.
Vielleicht bin nur ich so, vielleicht hab ich was falsch gemacht?
Ich kann ja keinen fragen, deswegen der Thread.

Ich weiß auch nicht, wie ich das ändern soll.
Ich will ja auch nicht immer alle enttäuschen, wenn ich Probleme hab und man sagt mir, was ich tun kann, dann ist das sehr schwer, es wäre sicher leichter, wenn ich es für ich tun würde, damit es mir besser geht, aber da ist immer das Gefühl da, ich tu alles gar nicht für mich.

Wollte nur wissen, ob das jemand kennt.
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  #6  
Alt 30.04.2012, 13:50
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AW: Schwer krank als Kind - das Leben danach

Im Organspende-Thread war das ganz kurz da, aber da hat keiner was dazu gesagt, deswegen hier auch der Thread.

Ich hab das sonst noch nie so jemandem gesagt, aber es muß ja mal raus, und ich stell mich auch so dumm an oft, wenn ich mir schwer tu beim Hilfe annehmen und umsetzen.

Hab damit sicher schon sehr viele Menschen verärgert was mir sehr leid tut.

Weiß nicht, ob das jemand kennt und schon so erlebt hat?
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  #7  
Alt 30.04.2012, 14:35
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AW: Schwer krank als Kind - das Leben danach

Hm also vor dem jetztigem Kind habe ich 2 ssw verloren. 10ssw und 19ssw.
Viola war in der 19ssw schwerkrank und nicht lebensfähig geboren.
Durch sie lernte ich bedingungslose liebe kennen.
Durch sie erkannte ich- dass es nicht unsere entscheidung ist- wann unsere Kinder gehen wollen. Wir können bitten, beten hoffen und doch wo keine Hoffnung wird einem auch kein Wunder geschenkt. Ich glaube also nicht, dass du nicht leben solltest- den du bist und wäre das nicht der Plan, dann wäre es nicht so.
Hast du den noch folgeschäden oder ist alles ok?

Du kannst auch per pm schreiben, wenn dir das zu privat ist.
Ich denke nur du hast antworten, was sich viele sterneneltern fragen und ich hab antworten die sternenmamis haben...

Siehst du- es ist nichts umsonst- so finden die Wege zusammen, der Menschen die sich gegenseitig etwas "geben" können.
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  #8  
Alt 30.04.2012, 15:04
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AW: Schwer krank als Kind - das Leben danach

Zitat:
Zitat von angelviola Beitrag anzeigen
Hm also vor dem jetztigem Kind habe ich 2 ssw verloren. 10ssw und 19ssw.
Viola war in der 19ssw schwerkrank und nicht lebensfähig geboren.
Durch sie lernte ich bedingungslose liebe kennen.
Durch sie erkannte ich- dass es nicht unsere entscheidung ist- wann unsere Kinder gehen wollen. Wir können bitten, beten hoffen und doch wo keine Hoffnung wird einem auch kein Wunder geschenkt. Ich glaube also nicht, dass du nicht leben solltest- den du bist und wäre das nicht der Plan, dann wäre es nicht so.
Hast du den noch folgeschäden oder ist alles ok?

Du kannst auch per pm schreiben, wenn dir das zu privat ist.
Ich denke nur du hast antworten, was sich viele sterneneltern fragen und ich hab antworten die sternenmamis haben...

Siehst du- es ist nichts umsonst- so finden die Wege zusammen, der Menschen die sich gegenseitig etwas "geben" können.

Ja, vielleicht ist das so ein finden.

Bei mir hat meine Mutter es gespürt, daß ich gehen will, wie ich ein Baby war. Hab dann auch mit ein paar Monaten aufgehört zu essen, bin aber künstlich ernährt worden.
Mit zwei Jahren hab ich es dann sagen können, daß es nicht richtig ist, daß ich hier bin.
Bin jetzt gesund, aber dieser "Rückwärtsgang" ist geblieben.

Ich weiß nicht, ob ich hier sein soll, hab halt manchmal das Gefühl, daß es nicht so ist.
Kann sowas passieren, eine fehlerhafte Inkarnation, wo der Tod, der eigentlich eintreten sollte, doch nicht passiert?

Ich weiß, daß Eltern ihr Kind nicht sterben lassen können, ich mach das meinen Eltern auch nicht zum Vorwurf, sollte auch keiner machen, das Kind sterben lassen, es kann ja auch was gutes draus werden, was ich vielleicht noch nicht gefunden habe.
Vielleicht mach ich ja nur etwas falsch.

Das Leben ist ja auch schön, hat viele schöne Seiten, aber es ist so weit weg von mir, ich bin nicht richtig da, nur halb. Als wär da was schief gelaufen.
Ist gar nicht so leicht, da drüber zu reden.

Es ist sehr traurig, daß Du zwei Kinder verloren hast, das ist schlimm.
Das ist wohl, wenn es nicht sein soll. Weiß nicht, wie man sowas akzeptiert.
Bin sicher, den beiden geht es jetzt aber gut in einem neuen Leben.

Ich weiß nicht, ob ich Antworten hab, bin ja nicht gestorben. Weiß nicht, was da los ist.
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  #9  
Alt 30.04.2012, 18:43
enna enna ist offline
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AW: Schwer krank als Kind - das Leben danach

Oh Loop,
Du wirst Dich total zerrießen fühlen.

Wenn Du oder besser Deine Seele wirklich hätte gehen wollen, wäre sie gegangen.
Dann hätten keine Geräte sie davon abhalten können.
Du bist anfällig oder auch schwach auf die Erde gekommen zu den Eltern, die Du Dir ausgesucht hattest.
Wie sind Deine Eltern und, hast Du Geschwister?

Vielleicht sind Deine Eltern sehr dominant und stelle hohe Ansprüche dann könnte es sein, das Du ihnen diese spiegelst und sie von dieser Ansicht befreien willst.
Kann auch sein, dass ein Elternteil recht schwach ist und jemanden brauchte, den es behütet und umsorgt, und somit genau Dich wollte.

Ich habe zeitweise Kontakt zu einem stark, geistig und körperlich behinderten Mädchen von 14 Jahren. Sie steht ständig auf der Kippe zwischen Leben oder Sterben.

Ich habe sie mental besucht und sie sah alles andere als unglücklich aus. Ich habe danach erfahren, dass sie in ihrem vorherigen Leben eine reiche, sehr, sehr unglückliche Gutsbesitzerin war, welche in ihrem Leben zwar Geld und Ansehen aber keine Liebe erfahren hatte.
Sie bereiste das niedrige Volk und half dort wo es geht. Bei ihren Besuchen kam sie in eine Familie wo ein behindertes Kind lebte. Sie sah und spürte die Liebe und Fürsorge, die dort herrschte und nahm sich vor, in ihrem nächsten Leben auch als Behinderte zur Welt zu kommen.

Mag sein, die Geschichte hört sich etwas naja an aber vielleicht veranlasst sie Dich, Dein Leben anzunehmen anstatt es abzulehnen.
Auch wenn Du diverse Dinge nicht beherrschen magst, dafür wirst Du in anderen umso besser sein.
Schau mal genau hin, Du wirst bestimmt etwas finden. Du bist perfekt, so wie Du bist.

Alles im Leben hat einen Sinn auch wenn wir ihn nicht immer gleich erkennen.

Fühl Dich umarmt
enna
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  #10  
Alt 30.04.2012, 19:09
Einewiekeine Einewiekeine ist offline
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AW: Schwer krank als Kind - das Leben danach

Zitat:
Zitat von Loop Beitrag anzeigen
Ich weiß auch nicht, wie ich das ändern soll.
Suche Dir psychotherapeutische Hilfe.

Alles Gute

EWK
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  #11  
Alt 04.05.2012, 13:56
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AW: Schwer krank als Kind - das Leben danach

Zitat:
Zitat von enna Beitrag anzeigen
Oh Loop,
Du wirst Dich total zerrießen fühlen.

Wenn Du oder besser Deine Seele wirklich hätte gehen wollen, wäre sie gegangen.
Dann hätten keine Geräte sie davon abhalten können.
Du bist anfällig oder auch schwach auf die Erde gekommen zu den Eltern, die Du Dir ausgesucht hattest.
Wie sind Deine Eltern und, hast Du Geschwister?

Vielleicht sind Deine Eltern sehr dominant und stelle hohe Ansprüche dann könnte es sein, das Du ihnen diese spiegelst und sie von dieser Ansicht befreien willst.
Kann auch sein, dass ein Elternteil recht schwach ist und jemanden brauchte, den es behütet und umsorgt, und somit genau Dich wollte.

Ich habe zeitweise Kontakt zu einem stark, geistig und körperlich behinderten Mädchen von 14 Jahren. Sie steht ständig auf der Kippe zwischen Leben oder Sterben.

Ich habe sie mental besucht und sie sah alles andere als unglücklich aus. Ich habe danach erfahren, dass sie in ihrem vorherigen Leben eine reiche, sehr, sehr unglückliche Gutsbesitzerin war, welche in ihrem Leben zwar Geld und Ansehen aber keine Liebe erfahren hatte.
Sie bereiste das niedrige Volk und half dort wo es geht. Bei ihren Besuchen kam sie in eine Familie wo ein behindertes Kind lebte. Sie sah und spürte die Liebe und Fürsorge, die dort herrschte und nahm sich vor, in ihrem nächsten Leben auch als Behinderte zur Welt zu kommen.

Mag sein, die Geschichte hört sich etwas naja an aber vielleicht veranlasst sie Dich, Dein Leben anzunehmen anstatt es abzulehnen.
Auch wenn Du diverse Dinge nicht beherrschen magst, dafür wirst Du in anderen umso besser sein.
Schau mal genau hin, Du wirst bestimmt etwas finden. Du bist perfekt, so wie Du bist.

Alles im Leben hat einen Sinn auch wenn wir ihn nicht immer gleich erkennen.

Fühl Dich umarmt
enna

Hallo Enna!


Danke für Deine Antwort!

Kann erst jetzt antworten, hab ein bißchen drüber nachdenken müssen.

Ja, zerrissen fühle ich mich, und ganz besonders fehl am Platz.

Meine Eltern, naja, mein Vater ist sehr kalt und interessiert sich nicht, meine Mutter ist recht schwierig und war früher gewalttätig, sie war überfordert, grad mit einem kranken Kind und danach auch.
Ich hab einen Bruder, der ist psychisch auch nicht gesund, ich hab mich immer um ihn gekümmert. Er gibt mir die Schuld, daß es ihm schlecht gegangen ist, weil ich krank war und er nicht genügend Aufmerksamkeit bekommen habe. Er meint, ich hätte sterben sollen.

Ich war nach meiner Operation ja wieder gesund, hab zwar ein paar Einschränkungen, aber damit lässt es sich gut leben.
War auch sehr aktiv als Kind, hab es allen beweisen wollen, daß ich auch fit bin genauso wie alle anderen. Besonders, wenn eine Turnlehrerin wollte, daß ich mich schonen soll oder eine Vertretung mich gefragt hat, ob ich überhaupt mitturnen darf. Dann hab ich erst recht aufgedreht.

Ja, vielleicht wäre ich gegangen wenn es hätte sein sollen. Vielleicht soll ich da sein.


Wollte halt wissen, ob andere das auch kennen und verstehen.
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  #12  
Alt 04.05.2012, 13:58
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AW: Schwer krank als Kind - das Leben danach

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Zitat von Einewiekeine Beitrag anzeigen
Suche Dir psychotherapeutische Hilfe.

Alles Gute

EWK

Ist nur die Frage, ob das eine Therapeutin auch versteht.
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  #13  
Alt 04.05.2012, 15:04
HaraldB HaraldB ist offline
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AW: Schwer krank als Kind - das Leben danach

Zitat:
Zitat von Loop Beitrag anzeigen
Ist nur die Frage, ob das eine Therapeutin auch versteht.
erfährst wennst es willst und nach einem Ausweg suchst;und ob sie es/er es versteht ist egal........solange sie/er ein Rezept für Dich hat was Dir hilft ! Jetzt kommt sicher gleich wieder als Frage/Antort ........GeldGeld kosten etc; wenn man was wirklich für wichtig betrachtet und sich was wert ist findet sich für jedes Problem eine Lösung wie von selbst.
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  #14  
Alt 05.05.2012, 06:56
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silja silja ist offline
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Hallo!
Was mir als erstes zu dem Thema einfiel, ist die impffrage.
War letzte Woche bei einer Heilpraktikerin und die ist gegen impfen- da sich dadurch die seelische entwicklung des Kindes grundlegen verändern kann. Da einen Krankheit prägt und auf ganz andere Lebenswege bringen kann... Hm ja.
Ich habe zwei Kinder nicht impfen lassen, im Übrigen meine Hunde auch nicht.

Die Kinder sind nun 19 und 14 und haben sich durch gute Gesundheit ausgezeichnet.

Kinderkrankheiten schneller überwunden als andere. Zum Beispiel Windpocken in drei Tagen, nur vereinzelt fünf, sechs Pocken, kein Fieber, war fast nichts.

Die Tochter durfte nicht mit auf Klassenfahrt, weil sie nicht geimpft war- auch ansonsten wird man von Menschen beschimpft, die das mitbekommen.

Wegen der Unverantwortlichkeit...jaja.....
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  #15  
Alt 05.05.2012, 07:05
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AW: Schwer krank als Kind - das Leben danach

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Ja, zerrissen fühle ich mich, und ganz besonders fehl am Platz.

Meine Eltern, naja, mein Vater ist sehr kalt und interessiert sich nicht, meine Mutter ist recht schwierig und war früher gewalttätig, sie war überfordert, grad mit einem kranken Kind und danach auch.
Ich hab einen Bruder, der ist psychisch auch nicht gesund, ich hab mich immer um ihn gekümmert. Er gibt mir die Schuld, daß es ihm schlecht gegangen ist, weil ich krank war und er nicht genügend Aufmerksamkeit bekommen habe. Er meint, ich hätte sterben sollen.
Möchte dir eine Familienaufstellung ans Herz legen - mit jemandem, der dich auch danach noch therapeutisch begleiten kann.

Da steckt nach meinem Empfinden mehr als nur deine Familie (Mutter, Vater, Bruder) dahinter.
Diese Verstrickungen gehören gelöst, dann kannst du auch frei sein.
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Alles Liebe
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