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#1
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Gedanken zur Irrationalität des positiven Atheismus'
Hallo!
Im Zentrum des positiven oder starken Atheismus' steht die fundamentale These: "Es gibt keinen Gott." Dass diese Aussage sich auf einem ähnlich irrationalen Niveau bewegt wie das Postulat der Verifizierbarkeit einer göttlichen Existenz, ist vielen positiven Atheisten offenkundig nicht bewusst. Epistemologische Realität ist jedoch: Weder die Existenz noch die Inexistenz eines Gottes lässt sich valide belegen. Absolute Aussagen über die Objektivität stellen aufgrund der defizitären und teilweise auch fehlbaren Wahrnehmung menschlicher Wesen generell eine Unmöglichkeit dar! Von den atheistischen Philosophien ist folglich nur ein negativer oder schwacher Atheismus mit der menschlichen Vernunft kompatibel, denn dieser formuliert lediglich Aussagen über das betroffene Subjekt: "Ich glaube nicht an Gott." Viele Grüße Mystical Lady |
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#2
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Diesen Aussagen sind im Grunde nichts falsches oder glauben diskriminierende Tatsachen geschildert und ist ein sehr interessanter Ansatz als Thema, welcher in seiner Art ebenfalls nicht dem Plumpen, oberflächlichen Glaubenskrieg angehört.
Da eben eine Gottheit in seiner Form oder Realität noch niemals gesehen wurde und auch niemals wird, kann man hier beide Glaubensrichtungen tatsächlich gleich wahr oder falsch bewerten. Selbst ich nicht, der der schon recht extremen Antitheistischen Glaubensrichtung angehört und somit ist das Themen-Niveau gleich mal hoch gesteckt von Euch. Cooles und sehr mutiges Thema, was einer tiefgründigen Sinnigkeit nichts entbehrt....^^ ![]() Bin mal gespannt, wer denn hier alles den Mut hat zu texten und freue mich auf rege Unterhaltungen in diesem Thema...
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Mein Wort in Gottes Ohr, lässt Ihn jaulen wie das "Leiden Christi"! Ein Beitrag zur somit wenigstens kurzen Realität^^ |
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#3
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AW: Gedanken zur Irrationalität des positiven Atheismus'
Natürlich kann man Gottes Nicht-Existenz nicht belegen, aber man kann auch die Nicht-Existenz anderer Fantasieobjekte nicht belegen.
Unsichtbare Einhörner... Teilchen, die nur mit sich selbst wechselwirken... die Star Wars Galaxie... usw. Daher ist das zwar logisch korrekt, aber bringt auch keine Erkenntnis.
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Wenn das Bewusstsein Wasser ist und die Welt das Meer, dann bin ich eine Welle. Ich bin ICH ist die einzige Wahrheit. Wir sind uneins. Realität ist eine Bewusstseinsmatrix. |
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#4
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AW: Gedanken zur Irrationalität des positiven Atheismus'
Wüsste nicht was daran so tiefgründig sein soll?
![]() Klar kann niemand mit 100%iger Sicherheit sagen, dass es keinen Gott gibt - nur zu ca. 99%. Ebenso kann niemand sagen, dass es einen Gott gibt - nur zu ca. 1%. Ein Atheist geht also von der größtmöglichen Wahrscheinlichkeit aus, der Theist von der kleinstmöglichen Wahrscheinlichkeit. Atheismus ist demnach 99% Wissen, 1% Glaube, beim Theismus ist das Verhältnis umgekehrt. Nichts wirklich neues. ![]()
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The word of Sin is Restriction |
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#5
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AW: Gedanken zur Irrationalität des positiven Atheismus'
Es bringt die Erkenntnis, dass der positive Atheismus totaler Nonsens ist. Auch Atheisten gehören zum Teil zur Bescheidenheit ermahnt.
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#6
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AW: Gedanken zur Irrationalität des positiven Atheismus'
Zitat:Es bringt die Erkenntnis, dass der positive Atheismus totaler Nonsens ist. Auch Atheisten gehören zum Teil zur Bescheidenheit ermahnt.
Dann kannst du als Star Wars Fan halt auch sagen, dass es Nonsens ist, wenn jemand komplett ausschließt, dass Luke Skywalker vor langer Zeit in einer weit entfernten Galaxie das Imperium zerstört hat. Interessant wäre was dafür sprechen könnte. Eventuell hätte George Lucas Kontakt mit Aliens aus dieser Galaxie haben können. Wäre zum Beispiel eine mögliche "Theorie". Aber diese Form von Logik hilft da nicht weiter.
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Wenn das Bewusstsein Wasser ist und die Welt das Meer, dann bin ich eine Welle. Ich bin ICH ist die einzige Wahrheit. Wir sind uneins. Realität ist eine Bewusstseinsmatrix. |
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#7
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AW: Gedanken zur Irrationalität des positiven Atheismus'
Wie kommst Du auf diese prozentualen Angaben?
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#8
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AW: Gedanken zur Irrationalität des positiven Atheismus'
Tja, nur besitzt ein Thread dazu wahrscheinlich nur wenig Relevanz, da diese These wohl von nicht allzu vielen Menschen vertreten wird - im Kontrast zum starken Atheismus. Vielzählige Personen behaupten nämlich überaus leichtfertig: "Gott existiert nicht."
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#9
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AW: Gedanken zur Irrationalität des positiven Atheismus'
Tiefgründig ist daran zum Beispiel, dass dies ein sehr seltenes Thema un Konversationen überhaupt ist und eben auch nur aus tiefgründigen Überlegungen, Gedanke und Fragen heraus rühren KANN.
Zitat:
Ich bin ein Gott, jeder darf mich in dieser Tatsache einordnen, wie und wo er diesen in mir sehen möchte! Wenn mich niemand als Gott anerkennen sollte, dann glaube ich immer noch zu 100%, dass ich einer bin, wenn ich das über mich überhaupt denken möchte! Zitat:
Beim Antitheismus, welcher ja im Prinzip zum Atheismus gehört, ist ein Gott vollkommen ausgeschlossen in der Möglichkeit, es könnte eventuell einein geben!" Wikibedia sei dank, gibt es darüber auch richtige Aussagen und nicht solche wie von eben mit dem Vergehen von der 1% Chance! de.wikipedia.org/wiki/Antitheismus Habe gerade ein super treffenden Spruch gefunden, welcher ein Antitheist in seiner Signatur so stehen hat und mir aus der Seele spricht: "Warum sind Menschen religiös? Weil es keinen Gott gibt, der das verhindern könnte!" Hier auch ein schönes Plakat mit einer Botschaft der Wahrheit entdeckt: antitheismus.de/uploads/gott-gibt-es-nicht2.jpg Amen und aus! .
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Mein Wort in Gottes Ohr, lässt Ihn jaulen wie das "Leiden Christi"! Ein Beitrag zur somit wenigstens kurzen Realität^^ Geändert von silentshout (28.04.2012 um 23:06 Uhr) |
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#10
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AW: Gedanken zur Irrationalität des positiven Atheismus'
Es gibt nichts, das auf einen Gott hinweist. Schlichtweg alles lässt sich ohne ihn erklären.
Demgegenüber gibt es nichts, das sich nur mit der Existenz Gottes erklären lässt. Deshalb ist es äußerst leichtfertig, zu behaupten: "Gott existiert". ![]()
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The word of Sin is Restriction |
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#11
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AW: Gedanken zur Irrationalität des positiven Atheismus'
Zitat:Tja, nur besitzt ein Thread dazu wahrscheinlich nur wenig Relevanz, da diese These wohl von nicht allzu vielen Menschen vertreten wird - im Kontrast zum starken Atheismus. Vielzählige Personen behaupten nämlich überaus leichtfertig: "Gott existiert nicht."
Aber interessant ist doch, was dafür spricht, und was dagegen spricht. Wenn George Lucas zum Beispiel erwiesenermaßen Kontakt mit ein paar Aliens in Raumschiffen gehabt hätte, würde das diese Annahme bereits um einiges plausibler machen. So sollte man aber davon ausgehen, dass er sich die Geschichte eben nur ausgedacht hat. Und die Frage wäre dann ja doch: Was spricht für Gott? Denn rational ist es auch, dass man etwas nur dann annimmt, wenn es genügend Evidenz dafür gibt. Ich persönlich bin ja Pantheist (wenn man so will), wobei individuelles Subjekt und Gott letztlich identisch sind. Und "Gott" hat die Welt insofern erschaffen, dass er die Welt manifestiert/träumt. Dieser "Gott" hat aber sehr wenig mit einem monotheistischen Gott zu tun, und daher ist meine Ansicht in vielen Teilen dem Atheismus sehr nahe.
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Wenn das Bewusstsein Wasser ist und die Welt das Meer, dann bin ich eine Welle. Ich bin ICH ist die einzige Wahrheit. Wir sind uneins. Realität ist eine Bewusstseinsmatrix. Geändert von PsiSnake (28.04.2012 um 23:10 Uhr) |
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#12
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AW: Gedanken zur Irrationalität des positiven Atheismus'
Zitat:
Zitat:
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#13
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AW: Gedanken zur Irrationalität des positiven Atheismus'
Zitat:
Solchen Quark hört man von den Kreationisten unentwegt. Zitat:
Aber was hat das mit dem Thema zu tun, Old Smokey im Himmel. ![]() Zitat:
Zweitens erhöhe ich auf 1,5 % , wenn du damit besser leben kannst. ![]() Zitat:
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The word of Sin is Restriction |
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#14
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AW: Gedanken zur Irrationalität des positiven Atheismus'
Welcher Art ist denn dein Gott?
Zitat:
Ich bin meistens Banane und stehe auch dazu. ![]()
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#15
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AW: Gedanken zur Irrationalität des positiven Atheismus'
Besitzt der Mensch einen vom Gehirn unabhängigen Geist, dann halte ich Gott für eine mentale Instanz, welche der Urheber des menschlichen Bewusstseins ist. Im Laufe des evolutionären Prozesses der Spezies entsandte er in diesem Falle die Seelen in die menschlichen Organismen. Bewusstsein lässt sich im Übrigen nicht materialistisch bzw. naturwissenschaftlich erkären. Da der Ursprung des Geistes meines Erachtens unmöglich materieller oder energetischer Natur sein kann, bedarf er einer mentalen Basis - Gott.
Gott wäre dann vermutlich auch derjenige, welcher die DNA der ersten primitiven Organismen codierte und überhaupt erst die Entstehung der komplexen Zellen ermöglichte. Heute ist immerhin bekannt, dass die DNA nur im komplizierten Gewande einer Zellstruktur funktionsfähig ist. Diese Ganzheit scheint eine elementare Voraussetzung für das Leben aller Sorte zu sein. |
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