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  #1  
Alt 19.04.2012, 12:14
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Kuipergürtel, Revolution in der Astrologie!

Mit der Entdeckung mehrerer Transneptuner bricht jetzt wohl eine neue Ära in der Astrologie an. Statt Pluto allein sind nun hinter Neptun tausende von Objekten des Kuipergürtels bekannt. Dabei auch Eris, die sogar größer als Pluto ist. Dann gibt es noch Makemake, Varuna, Haumea, Sedna, Orcus und Quaoar, die eine vergleichbare Größe haben:


de.wikipedia.org/wiki/%28134340%29_Pluto#Debatte_um_Planetenstatus_und_A berkennung

(Obiges in Browser kopieren, habe keine Rechte Links zu erstellen. Gemeint ist der Abschnitt "Debatte um Planetenstatus")



Das führt dann auch zu der Frage welche Kentauren, Planetoiden und Kometen noch zur Deutung herangezogen werden sollten.

Zumindest Vesta sollte berücksichtigt werden, da sie sogar mit bloßem Auge von der Erde aus gesehen werden kann (bei günstigen Umweltbedingungen).

In der englischsprachigen Abteilung von Astro.com habe ich bereits etliche Hinweise gefunden, dort werden die Transneptuner bereits einbezogen.
.
.

Geändert von Pfeil (19.04.2012 um 12:19 Uhr)
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  #2  
Alt 19.04.2012, 12:22
Arnold Arnold ist offline
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AW: Kuipergürtel, Revolution in der Astrologie!

..Ich frage mich nur, wie diese Transnetpuner wirken sollen! Die Umlaufzeit des Pluto beträgt fast 250 Jahre - exakt 247,7. Das bedeutet, dass die Transneptuner Umalufzeiten von 1000 Jahren und noch mehr haben, also mehr auf Epochen wirken dürften, als im persönlichen Horoskop.

Die vier Asteroiden des Trojanergürtels, also Juno, Ceres, Vesta und Phalas, sind schon interessanter. Erstens haben sie Kugelform, was im Weltraum ab fünf Kilometer Durchmesser der Fall ist. Zudem stehen sie als vier Ausdrucksformen der Venus im Horoskop, und ihre Lage zwischen Mars und Jupiter bringt auch viel mehr Bezüge zur guten Erde.

So viel ich informiert bin, gibt es derzeit um die 80000 Asteroiden. Es sind Brocken in Kartoffelform und ihr Durchmesser beträgt meistens nur mehrere hundert Meter. Ob so ein Asteroid Einfluss im Horoskop hat, wage ich zu bezweifeln. Es sind einfach so viele! Mit einem Planeten hat man eine fixe Größe und man kann sich vorstellen, dass ein Saturn eine erhebliche Wirkung hat. Aber forschend auf die Asteroiden blicken ist sicher kein Fehler. Frank Felber arbeitet ja mit über hundert, und seine Erfahrungen sind meiner Meinung nach sehr klar und ehrlich!

Alles liebe!

Arnold
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  #3  
Alt 23.04.2012, 08:32
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AW: Kuipergürtel, Revolution in der Astrologie!

Zitat:
Ich frage mich nur, wie diese Transnetpuner wirken sollen!
Bei Pluto sind sich die heutigen Astrologen wohl weitgehend einig, daß er hochwirksam ist. Selbstverständlich wird er in die Deutung einbezogen, genauso wie die klassischen Planeten. Was hält uns eigentlich ab, nun die übrigen 7 Transneptuner genau wie Pluto zu verwenden?

Als Basis für die Deutung gilt ja immer der Name. So war es bisher bei den klassischen Planeten genauso. Irgendwer kam darauf, einen Planeten "Venus" zu nennen. Fortan wurden ihm alle Eigenschaften der gleichnamigen Göttin zugeschrieben. Andere Kulturen fanden ganz andere Zuordnungen. Bei den Mayas z.B. war dieser Planet der Kriegsgott Kukulcan.


Zitat:
Die Umlaufzeit des Pluto beträgt fast 250 Jahre - exakt 247,7. Das bedeutet, dass die Transneptuner Umalufzeiten von 1000 Jahren und noch mehr haben, also mehr auf Epochen wirken dürften, als im persönlichen Horoskop.
Dann müßte man so vorgehen wie man es heute schon bei den "Generationsplaneten" macht. Nur in persönlichen Zusammenhang stellen, wenn an persönlichen Punkten oder in exakten Aspekten (Orbis ca. 1-3°).


Zitat:
Die vier Asteroiden des Trojanergürtels, also Juno, Ceres, Vesta und Phalas, sind schon interessanter. Erstens haben sie Kugelform, was im Weltraum ab fünf Kilometer Durchmesser der Fall ist. Zudem stehen sie als vier Ausdrucksformen der Venus im Horoskop, und ihre Lage zwischen Mars und Jupiter bringt auch viel mehr Bezüge zur guten Erde.
Natürlich stellt sich die Frage, wo man eine Grenze zieht. Astro.com benutzt z.B gerne "Eros", der ist aber wirklich winzig...


Zitat:
So viel ich informiert bin, gibt es derzeit um die 80000 Asteroiden. Es sind Brocken in Kartoffelform und ihr Durchmesser beträgt meistens nur mehrere hundert Meter. Ob so ein Asteroid Einfluss im Horoskop hat, wage ich zu bezweifeln. Es sind einfach so viele! Mit einem Planeten hat man eine fixe Größe und man kann sich vorstellen, dass ein Saturn eine erhebliche Wirkung hat. Aber forschend auf die Asteroiden blicken ist sicher kein Fehler. Frank Felber arbeitet ja mit über hundert, und seine Erfahrungen sind meiner Meinung nach sehr klar und ehrlich!
Hans-Jörg Walter ist auch überzeugt und benutzt die vier obengenannten Planetoiden. Warum soll es nicht so sein, daß die Planetoiden einen kleinen Einfluß haben. Bei den Winzigen wäre er vielleicht vernachlässigbar winzig. Aber Viele sind auch der Meinung, daß es gar nicht nach Größe geht.

Ich mache es zur Zeit so, daß ich die neueren Objekte beachte, wenn sie an irgendwie auffälligen Stellen stehen.

Geändert von Pfeil (23.04.2012 um 08:36 Uhr)
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  #4  
Alt 23.04.2012, 09:37
Arnold Arnold ist offline
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AW: Kuipergürtel, Revolution in der Astrologie!

Hallo Pfeil,

Sicher ist Pluto hoch wirksam, und man kann ihn auch im persönlichen Horoskop bedeuten. Die Transnenptuner sind noch viel weiter von der Sonne entfernt, zum Beispiel benötigt der Quasar gute 1000 Jahre für eine Runde um den Tierkreis. Da wäre er locker 80 - 90 Jahre in einem Zeichen. Das bedeutet, er macht in einem normalen Leben keine Aspekte im Transit zum persönlichen Horoskop, da er einfach zu langsam ist. Er mag kollektive Epochen anzeigen, aber für das persönliche Horoskop finde ich dies nicht geeignet.

Trotzdem, in der astrologischen Forschung soll man in der Richterscala nach oben immer offen sein!

Alles liebe!

Arnold
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  #5  
Alt 23.04.2012, 10:39
Christel Christel ist offline
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AW: Kuipergürtel, Revolution in der Astrologie!

Zitat:
Zitat von Pfeil Beitrag anzeigen
Was hält uns eigentlich ab, nun die übrigen 7 Transneptuner genau wie Pluto zu verwenden?
Hallo Pfeil,

wer hält Dich davon ab, sie zu verwenden? Mir fehlen die Erfahrungswerte.

Zitat:
Zitat von Pfeil Beitrag anzeigen
Ich mache es zur Zeit so, daß ich die neueren Objekte beachte, wenn sie an irgendwie auffälligen Stellen stehen.
Ich hoffe auf Erklärungen für die tMars/Orcus-Konjunktion in Opposition zu tNeptun und kann deshalb nur
vermuten, dass dieser Aspekt stellvertretend für die verfälschten Kriegsberichterstattungen aus Syrien und
den anderen Kriegsschauplätzen zeichnet.

LG, Christel
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  #6  
Alt 24.04.2012, 07:32
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AW: Kuipergürtel, Revolution in der Astrologie!

Zitat:
wer hält Dich davon ab, sie zu verwenden?
Niemand. Ich benutze sie. Dabei gehe ich von den Eigenschaften des für den Planeten namengebenden Gottes aus. Das ist ja das gleiche was man bei den klassischen Planeten macht.

Zitat:
Ich hoffe auf Erklärungen für die tMars/Orcus-Konjunktion in Opposition zu tNeptun und kann deshalb nur
vermuten, dass dieser Aspekt stellvertretend für die verfälschten Kriegsberichterstattungen aus Syrien und
den anderen Kriegsschauplätzen zeichnet.
Das könnte sein.
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  #7  
Alt 22.08.2012, 21:10
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AW: Kuipergürtel, Revolution in der Astrologie!

Eine andere Frage stellt sich, wenn man Planetoiden, Transneptuner und Kentauren benutzen will:

Warum eigentlich wird bei der herkömmlichen Astrologie vom Sternenhimmel nur das schmale Band der Ekliptik zur Deutung herangezogen?

Viele der neuentdeckten Objekte treten nämlich weit aus diesem Bereich heraus. Pallas z.B. wird in meinem Radix siderisch bei 21 Grad Zwilling angezeigt. In Wirklichkeit steht er aber 44 Grad von der Ekliptik entfernt im "Großen Hund". 44 Grad sind fast ein Oktil (Halbquadrat)!

In der Vergangenheit wurde einfach die Breite außer Acht gelassen. Kometen treten auch meistens außerhalb der Ekliptik auf. Dann wurde einfach der Grad der Ekliptik genommen der sich auf gleicher Höhe befand. Schaut man sich das mal in einem Programm wie Stellarium an wird klar, was für eine enorme Verfälschung
das ist.

Aber auch bei den klassischen Planeten ergeben sich Verfälschungen. Stehen zwei Planeten in exakter Konjunktion, kann es durchaus sein, daß sie in Wirklichkeit 20 Grad voneinander entfernt stehen!
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  #8  
Alt 23.08.2012, 07:45
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AW: Kuipergürtel, Revolution in der Astrologie!

Pfeil schrieb:
Zitat:
Aber auch bei den klassischen Planeten ergeben sich Verfälschungen. Stehen zwei Planeten in exakter Konjunktion, kann es durchaus sein, daß sie in Wirklichkeit 20 Grad voneinander entfernt stehen!
Siehe hier, werden jedoch kaum noch benutzt.

Es gibt nun mal nicht "die" Astrologie, wenn es auch manche gerne behaupten.

D.
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  #9  
Alt 23.08.2012, 08:08
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AW: Kuipergürtel, Revolution in der Astrologie!

Doch es gibt "die" einzige Wirklichkeit, wenn auch Viele glauben, sie kämen mit ihrer subjektiven Wirklichkeit bestens zurecht.
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