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  #1171  
Alt 10.05.2012, 10:38
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AW: Ein Gedicht von Günter Grass

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Zitat von Greenorange Beitrag anzeigen
Patriotismus im Gegensatz zu Chauvinismus und Nationalismus verstehe ich als emotionelle Bindung zu einer Nation, als Lokalpatriotismus Liebe zum Landstrich, Stadt, weiter führend zum Stammrestaurant, Urlaubsort...
Wenn ich dabei das Objekt meiner Zuneigung nicht über andere stelle, selbstherrlich und überheblich, dann sehe Patriotismus zumindest nicht negativ besetzt. Ähnlich wie Sympathisanten, allerdings in anderer Reihenfolge: zuerst ein höchst positiver Begriff, mutierte mit der RAF-Geschichte zum negativen, suspekten geradezu.

Patriotismus kann eben sehr neagativ gelebt werden, aber eben auch sehr positiv.
Es liegt an uns selbst wie wir mit dem Gefühl Nationalstolz umgehen.
Auch Liebe kann man schnell als negativ gelebt erleben. Auch da kann es sich sehr schnell drehen.
So ist das, wenn etwas emotional besetzt ist. Für mich ist das aber kein Grund dieses dann aus Vorschicht ganz zu vermeiden.
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  #1172  
Alt 10.05.2012, 12:21
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AW: Ein Gedicht von Günter Grass

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Zitat von Yaron Beitrag anzeigen
Erstmal gehts nicht um die "Antisemitismus-Keule". Antisemitismus ist immer dann im Spiel wenn man juden die Rechte nicht einräumt, die man anderne eingesteht. Darunter zählt auch das Recht sich notfalls mit gewalt zu verteidigen.

Mein Freund hat auch den Wehrdienst verweigert, aber er ist dennoch glühender Zionist. Das ist überhaupt kein Widerspruch.
Yaron, offensichtlich bist du auf einem Auge blind, du gehst in deinen Argumenten immer nur von den Rechten Israels aus aber die Rechte anderer Völker und Menschen sind dir offensichtlich gleichgültig. Angst darf nur Israel haben, die Ängste aller anderen Völker sind gleichgültig. Andere Völker wollen auch nur leben und haben auch Angst, und die Israelis wissen ganz genau, warum und wovor.

Das hier ist ein Esoterik-Forum und man sollte eigentlich glauben, dass solche ethnischen Bevorzugungen und Benachteiligungen von Thema her überwunden sind, gerade eine einem solchen Forum. Aber nein...

Alle Israeli sind Juden
aber nicht alle Juden sind Israeli.
(Nicht mal alle Israeli sind Juden.)
Aber alle Völker sind in erster Linie mal Menschen.

Die Israeli haben das Recht, andere Völker zu kritisieren.
Die Israeli haben das Recht, sich zu verteidigen.
Die Israeli haben das Recht, ihre Meinung frei zu sagen!

Andere Völker haben das Recht, die Israeli zu kritisieren.
Andere Völker haben das Recht, sich zu verteidigen.
Andere Völker haben das Recht, ihre Meinung frei zu sagen!

Denn alle sind in erster Linie mal Menschen, und wenn schon Religion, hat Gott ALLE Menschen gleichermaßen erschaffen und der Mensch hat nicht das Recht, sich für etwas Besseres zu halten, seinem Bruder was wegzunehmen oder ihn zu erschlagen! Dieses ständige "sich für was Besseres halten" und "mehr Rechte zu haben als... weil..." kann sich jeder Mensch (und simpler Nachfahre von Säugetieren) endlich abschminken, denn es steht ihm einfach nicht zu! So ein Denken ist schlichtweg dumme Barbarei.

Das ständige Gezänk im Nahen Osten wer welchen Boden wann und weswegen schon urlang besiedelt hat und warum der eine Mensch besser sein soll als der andere ... geht mir derartig auf den Geist, und nicht nur mir. Rassismus ist das, nichts anderes, blanker Rassismus! Und wenn hier jeder noch so viele verheuchelte Gründe anführt. Man hat dem anderen nichts wegzunehmen, und wenn, dann hat man denjenigen großzügist dafür zu ENTSCHÄDIGEN, alles andere ist nämlich Diebstahl. Basta.

Sind wir denn in der Steinzeit? Oder im 21. Jhd? Jetzt reichen wohl normale Waffen nimmer um sich gegenseitig den rassistischen Hass und die religiöse Rechthaberei um die Ohren zu hauen, nein man droht nun gegenseitig mit Atombomben, damit der Rest der Welt (unschuldige Menschen, Tiere, Pflanzen,...) auch noch drauf geht. Und dann kommen diese gehirnversalzenen Heinis auch noch auf die Idee, KRITIKER dieses Wahnsinns pur als Rassisten zu beschimpfen, ja gehts noch?

Irgendwann ist Blödheit nicht mehr entschuldbar, er ist nur noch gemeiner Missbrauch der Erde auf der wir alle als Menschen leben, und das sage ich mal den Israelis und ihren Freunden als auch den Iranern und ihren Freunden! Wir haben vom Schöpfer nur diese eine Erde bekommen, und solche gegenseitigen Hassreden sind einfach nur Frevel und unwürdiges Verhalten! Was fällt euch eigentlich ein?

MENSCHENGEMACHTE KONFESSIONEN SIND DEM SCHÖPFER SCHNURZPIEPEGAL. Alles ist diesen fanatischen Religionsheinis nämlich wichtiger als einfach ein guter Mensch zu sein! Gute Menschen sind diejenigen, die Gutes tun, und nicht die, die Schlechtes tun, und schon gar nicht die, die anderen Schlechtes tun; und nur gute Menschen sind auch Menschen, die Gott gefallen! Gute Menschen, die nur Gutes tun, haben auch auf Erden und vor Gott NICHTS ZU BEFÜRCHTEN; zudem gehört alles auf der Welt in erster Linie Gott, und ist allen Menschen (gleichermaßen) nur geliehen. Seid lieber gute Menschen und macht euch nicht wegen der Zukunft ins Pipi-Höschen!
Wehe, wehe aber denen, die unschuldiges Blut vergießen, das sage ich euch mal! Gott vergisst nicht!

Silberwolke
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  #1173  
Alt 10.05.2012, 12:31
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AW: Ein Gedicht von Günter Grass

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Zitat von Silberwolke Beitrag anzeigen
Yaron, offensichtlich bist du auf einem Auge blind, du gehst in deinen Argumenten immer nur von den Rechten Israels aus aber die Rechte anderer Völker und Menschen sind dir offensichtlich gleichgültig. Angst darf nur Israel haben, die Ängste aller anderen Völker sind gleichgültig. Andere Völker wollen auch nur leben und haben auch Angst, und die Israelis wissen ganz genau, warum und wovor.

Das hier ist ein Esoterik-Forum und man sollte eigentlich glauben, dass solche ethnischen Bevorzugungen und Benachteiligungen von Thema her überwunden sind, gerade eine einem solchen Forum. Aber nein...

Alle Israeli sind Juden
aber nicht alle Juden sind Israeli.
(Nicht mal alle Israeli sind Juden.)
Aber alle Völker sind in erster Linie mal Menschen.

Die Israeli haben das Recht, andere Völker zu kritisieren.
Die Israeli haben das Recht, sich zu verteidigen.
Die Israeli haben das Recht, ihre Meinung frei zu sagen!

Andere Völker haben das Recht, die Israeli zu kritisieren.
Andere Völker haben das Recht, sich zu verteidigen.
Andere Völker haben das Recht, ihre Meinung frei zu sagen!

Denn alle sind in erster Linie mal Menschen, und wenn schon Religion, hat Gott ALLE Menschen gleichermaßen erschaffen und der Mensch hat nicht das Recht, sich für etwas Besseres zu halten, seinem Bruder was wegzunehmen oder ihn zu erschlagen! Dieses ständige "sich für was Besseres halten" und "mehr Rechte zu haben als... weil..." kann sich jeder Mensch (und simpler Nachfahre von Säugetieren) endlich abschminken, denn es steht ihm einfach nicht zu! So ein Denken ist schlichtweg dumme Barbarei.

Das ständige Gezänk im Nahen Osten wer welchen Boden wann und weswegen schon urlang besiedelt hat und warum der eine Mensch besser sein soll als der andere ... geht mir derartig auf den Geist, und nicht nur mir. Rassismus ist das, nichts anderes, blanker Rassismus! Und wenn hier jeder noch so viele verheuchelte Gründe anführt. Man hat dem anderen nichts wegzunehmen, und wenn, dann hat man denjenigen großzügist dafür zu ENTSCHÄDIGEN, alles andere ist nämlich Diebstahl. Basta.

Sind wir denn in der Steinzeit? Oder im 21. Jhd? Jetzt reichen wohl normale Waffen nimmer um sich gegenseitig den rassistischen Hass und die religiöse Rechthaberei um die Ohren zu hauen, nein man droht nun gegenseitig mit Atombomben, damit der Rest der Welt (unschuldige Menschen, Tiere, Pflanzen,...) auch noch drauf geht. Und dann kommen diese gehirnversalzenen Heinis auch noch auf die Idee, KRITIKER dieses Wahnsinns pur als Rassisten zu beschimpfen, ja gehts noch?

Irgendwann ist Blödheit nicht mehr entschuldbar, er ist nur noch gemeiner Missbrauch der Erde auf der wir alle als Menschen leben, und das sage ich mal den Israelis und ihren Freunden als auch den Iranern und ihren Freunden! Wir haben vom Schöpfer nur diese eine Erde bekommen, und solche gegenseitigen Hassreden sind einfach nur Frevel und unwürdiges Verhalten! Was fällt euch eigentlich ein?

MENSCHENGEMACHTE KONFESSIONEN SIND DEM SCHÖPFER SCHNURZPIEPEGAL. Alles ist diesen fanatischen Religionsheinis nämlich wichtiger als einfach ein guter Mensch zu sein! Gute Menschen sind diejenigen, die Gutes tun, und nicht die, die Schlechtes tun, und schon gar nicht die, die anderen Schlechtes tun; und nur gute Menschen sind auch Menschen, die Gott gefallen! Gute Menschen, die nur Gutes tun, haben auch auf Erden und vor Gott NICHTS ZU BEFÜRCHTEN; zudem gehört alles auf der Welt in erster Linie Gott, und ist allen Menschen (gleichermaßen) nur geliehen. Seid lieber gute Menschen und macht euch nicht wegen der Zukunft ins Pipi-Höschen!
Wehe, wehe aber denen, die unschuldiges Blut vergießen, das sage ich euch mal! Gott vergisst nicht!

Silberwolke

Wow, du hast es echt sehr genau auf den Pukt gebracht.
Aber vorsicht! Manche werden dich entweder völlig ignorieren oder richtig aggressiv darauf reagieren.
Und mal erhlich gerade hier im sogenannten ESO-Forum findet man so viele Menschen die Eso nicht nur nicht verstehen sondern gar einen Hass darauf haben.
Ich frage mich schon ständig, wieso diese Leute nicht ein Ant-Esoterik-Forum gründen.
Aber dass wissen die selbst wohl nicht wirklich.
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  #1174  
Alt 10.05.2012, 12:42
Silberwolke Silberwolke ist offline
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AW: Ein Gedicht von Günter Grass

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Zitat von Inti Beitrag anzeigen
Ich persönlich gehe auch davon aus, dass Iran seine prosperierende Wirtschaft nicht mit einem Angriffs-Krieg gegen Israel aufs Spiel setzen wird. Ich könnte mir eher vorstellen, dass Iran Israel provoziert um sie zu einem Erstschlag zu verführen, was weltweite Kritik an Israel hervorrufen würde
LGInti
Das ganze Land in Israel ist übersät mit Stätten, die auch den Moslems heilig sind, also werden die sich hüten, irgendwelche Riesenbomben einzusetzen, selbst wenn sie welche hätten, was sie aber real gar nicht haben. Und das in etwa hat A. auch im ARD-Reporterinterview ausdrücklich gesagt.

Dass die Muslime die israelische Regierung gerne loswürden ist das, was sie dort seit Jahrzehnten sagen, insofern glaube ich mal, dass es eine Fehlübersetzung war - aber eine von westlichen Nachrichtenagenturen ABSICHTLICHE Fehlübersetzung, weil USA und Saudiarabien gerne alle linken, laizistischen und schiitischen Regierungen aus der Region beseitigen möchten - die Araber für ein wahabitisches Großreich und die Amerikaner für Erdöl. Und dafür lässt man Israel tun und lassen, was es will - WIRKLICH? Als Israeli würde ich mich vor Koranschulen und arabisches Großreich mehr fürchten als vor Iran. Und die USA ist sowieso schwachsinnig, unfähig langfristige Folgen abzuschätzen, sieht man immer wieder.

Die beste Sicherheitsdoktrin für Israel wäre es, mit den Nachbarn endlich Frieden zu schließen (!!!) und Handel zu treiben. Frieden aber bedeutet, auch mal selbst nachzugeben und das Gegenüber zu respektieren. Schluss mit der ewigen Rechthaberei und dem ewigen Gegenseitig-Aufrechnen von Schuld! Finanzielle Entschädigungen an die palästinensischen Vertriebenen würde die Lage abkühlen.

Silberwolke
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  #1175  
Alt 10.05.2012, 13:01
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AW: Ein Gedicht von Günter Grass

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Zitat von Greenorange Beitrag anzeigen
Wenn ich mich als Kosmopolitin fühle, dann ist Erde-Staatsbürgerschaft logisch. Alle anderen nur Ausweich-Möglichkeiten. Polnische müßte ich auch wieder haben, wie bei meiner Geburt, Italienische und Französische wegen Lebensgefühl, Kroatische wegen meiner Lieblingsinsel, Israelische symbolisch, Argentinische wegen Tango, Kubanische wegen Salsa, Türkische wegen Istambul und dem ehemaligen Militärstrand bei Kusadasi usw. usf.

Mein Cousin behielt seinen Nansenpass (staatenlos) lebenlang, aus Prinzip - Reisen waren natürlich immer mit größerem bürokratischen Aufwand verbunden.
Ja, ohne Halsband vom Besitzer darfst nicht Gassi gehen.
Für jemand, der selbst denken gelernt hat, ein Unikum.
Die meisten Menschen führen sich aber auf die Schafe oder Wölfe. Ohne Halsband geht da gar nichts. Am besten auch noch Erkennungs-Brandmarke.



Silberwolke
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  #1176  
Alt 10.05.2012, 13:31
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Marku Marku ist offline
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AW: Ein Gedicht von Günter Grass

Zitat:
Zitat von Greenorange Beitrag anzeigen
Wenn ich mich als Kosmopolitin fühle, dann ist Erde-Staatsbürgerschaft logisch. Alle anderen nur Ausweich-Möglichkeiten. Polnische müßte ich auch wieder haben, wie bei meiner Geburt, Italienische und Französische wegen Lebensgefühl, Kroatische wegen meiner Lieblingsinsel, Israelische symbolisch, Argentinische wegen Tango, Kubanische wegen Salsa, Türkische wegen Istambul und dem ehemaligen Militärstrand bei Kusadasi usw. usf.

Mein Cousin behielt seinen Nansenpass (staatenlos) lebenlang, aus Prinzip - Reisen waren natürlich immer mit größerem bürokratischen Aufwand verbunden.
Wahrscheinlich bekommen wir Menschen alle eine Erden-Staatsbürgerschaft, sobald die ersten Ausseridischen hier landen.
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  #1177  
Alt 10.05.2012, 13:32
Silberwolke Silberwolke ist offline
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AW: Ein Gedicht von Günter Grass

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Zitat von Farid Beitrag anzeigen
Also ich kann nicht sagen, dass ich einen Stolz für meine Vorfahren besitze.
Genauso wenig, wie ich für irgendeine Nation einen Stolz empfinde.
Alle Nationen haben Dreck am Stecken. Genauso wie viele unserer Vorfahren.
Deren Verantwortungslosigkeit bekommen wir schon heute zu spüren.
Sie waren und sind keine Hüter der Erde, sondern beuten sie aus und wollen sie beherrschen bis nichts mehr übrig bleibt.
Dafür kann ich keinen Stolz empfinden.
Ich war als Tourist in den USA, als die Türme zusammenfielen. Und ich hätte eigentlich so was wie Staatstrauer nach österreichischer Art erwartet, schwarze Fahnen, Trauermusik, so was. Die Leute waren zwar entsetzt, aber überall steckte man US-Fahnen auf, in den Geschäften konnten man sie in Papier kaufen, und es gab patriotische Lieder und die Staatshymne. Tja - die USA ist ein Land, wo man von Kind an Patriotismus eingetrichtert bekommt und vor Sportspielen die Hymne geduddelt wird. Sogar auf Friedhöfen findet man kaum Blumen, aber da und dort (z.B. für ehemalige Staatsdiener aller Art) eine kleine US-Fahne im Boden gesteckt und man bekommt bei Begräbnissen als Angehöriger eines Staatsdieners eine große Fahne (gefaltet) überreicht. Dass die USA den Krieg erklären war für mich damals sonnenklar. Egal wem.

Ich fühle mich als Weltbürger. Aber ich kenne so etwas wie Heimat. Heimat ist für mich die Summe meiner positiven Erinnerungen und Gefühle. Gedanken an meine Eltern, an früheste Erinnerungen, an Angehörige, schöne Orte, meine liebsten Speisen und Getränke, an Musik die ich gerne höre, Bücher, Gespräche, Erinnerungen an Freunde und Erlebnisse. Ich trage meine "Heimat" als 3-D-Bilderbuch (für alle Sinne) in mir, und es ist nicht nur ein Land oder eine Kultur, sondern es ist von überall, wo ich mal war, wo eben meine positiven Erinnerungen her komme, die Erinnerungen in meinem Kopf.

Wenn jemand sich kaum lokal hinausbewegt, kann er nur lokale Bilder in seinem Kopf haben, und glaubt, "Heimat" hat etwas mit "Land" oder "Sprache" oder "Volk" oder "Ahnen" usw. zu tun. Aber wenn jemand viel reist oder emigriert, hat er dann nach Jahren gemischte Bilder harmonisch vereint in seinem Kopf, hat sozusagen "mehrere Heimate im Herzen" bzw. die Herzens-Heimat wird multi-lokal, multizeitlich, multikulturell, und auch wenn man nur einen Pass haben darf, ist die Heimat im Herzen "multi-lokal" und immer ganz nah, egal wie örtlich und zeitlich entfernt etwas ist. Und da merkt man erst, wie absurd die Forderung wird, sich offiziell nur auf EINEN örtlichen Staat sich beschränken zu sollen. Liebe verbindet alle gemischten Bilder einträchtig zur erinnerten einheitlichen "Heimat", die einzigen Ort, eine Sprache, eine Person, eine Kultur usw. beschränkt.

Reisen, möglichst viele andere Orte, Kulturen und Religionen kennen zu lernen, ist für die eigene geistige/spirituelle Entwicklung ungeheuer wichtig. Weltbürger können nicht mehr hassen und Kriege führen. Heimat ist überall.

Silberwolke
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  #1178  
Alt 10.05.2012, 13:40
Silberwolke Silberwolke ist offline
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AW: Ein Gedicht von Günter Grass

Zitat:
Zitat von Marku Beitrag anzeigen
Wahrscheinlich bekommen wir Menschen alle eine Erden-Staatsbürgerschaft, sobald die ersten Ausseridischen hier landen.
*glucks*
Wahrscheinlich sind die Menschen Außerirdische, die wegen schlechtem Benehmen und permanenter Rechthaberei von anderen Planeten gekickt wurden und nun unter Quaratäne gestellt sind.



Silberwolke
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  #1179  
Alt 10.05.2012, 13:41
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Marku Marku ist offline
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AW: Ein Gedicht von Günter Grass

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Zitat von Silberwolke Beitrag anzeigen
Ich war als Tourist in den USA, als die Türme zusammenfielen. Und ich hätte eigentlich so was wie Staatstrauer nach österreichischer Art erwartet, schwarze Fahnen, Trauermusik, so was. Die Leute waren zwar entsetzt, aber überall steckte man US-Fahnen auf, in den Geschäften konnten man sie in Papier kaufen, und es gab patriotische Lieder und die Staatshymne. Tja - die USA ist ein Land, wo man von Kind an Patriotismus eingetrichtert bekommt und vor Sportspielen die Hymne geduddelt wird. Sogar auf Friedhöfen findet man kaum Blumen, aber da und dort (z.B. für ehemalige Staatsdiener aller Art) eine kleine US-Fahne im Boden gesteckt und man bekommt bei Begräbnissen als Angehöriger eines Staatsdieners eine große Fahne (gefaltet) überreicht. Dass die USA den Krieg erklären war für mich damals sonnenklar. Egal wem.

Ich fühle mich als Weltbürger. Aber ich kenne so etwas wie Heimat. Heimat ist für mich die Summe meiner positiven Erinnerungen und Gefühle. Gedanken an meine Eltern, an früheste Erinnerungen, an Angehörige, schöne Orte, meine liebsten Speisen und Getränke, an Musik die ich gerne höre, Bücher, Gespräche, Erinnerungen an Freunde und Erlebnisse. Ich trage meine "Heimat" als 3-D-Bilderbuch (für alle Sinne) in mir, und es ist nicht nur ein Land oder eine Kultur, sondern es ist von überall, wo ich mal war, wo eben meine positiven Erinnerungen her komme, die Erinnerungen in meinem Kopf.

Wenn jemand sich kaum lokal hinausbewegt, kann er nur lokale Bilder in seinem Kopf haben, und glaubt, "Heimat" hat etwas mit "Land" oder "Sprache" oder "Volk" oder "Ahnen" usw. zu tun. Aber wenn jemand viel reist oder emigriert, hat er dann nach Jahren gemischte Bilder harmonisch vereint in seinem Kopf, hat sozusagen "mehrere Heimate im Herzen" bzw. die Herzens-Heimat wird multi-lokal, multizeitlich, multikulturell, und auch wenn man nur einen Pass haben darf, ist die Heimat im Herzen "multi-lokal" und immer ganz nah, egal wie örtlich und zeitlich entfernt etwas ist. Und da merkt man erst, wie absurd die Forderung wird, sich offiziell nur auf EINEN örtlichen Staat sich beschränken zu sollen. Liebe verbindet alle gemischten Bilder einträchtig zur erinnerten einheitlichen "Heimat", die einzigen Ort, eine Sprache, eine Person, eine Kultur usw. beschränkt.

Reisen, möglichst viele andere Orte, Kulturen und Religionen kennen zu lernen, ist für die eigene geistige/spirituelle Entwicklung ungeheuer wichtig. Weltbürger können nicht mehr hassen und Kriege führen. Heimat ist überall.

Silberwolke
Generell gebe ich dir hier recht. Ich weiß, dass erst wenn man seinen eigenen Horizont verlässt, dieser erst wachsen kann.
Aber was Heimatgefühl angeht, ich war auch schon an den verschiedensten Orten der Welt. Auch für längere Zeit. Ich liebe den Austausch von Kulturen.
In Spanien war ich total glücklich, ich war auch in eine Spanierin verliebt, trotzdem nach 2-3 Monaten war mein Akku leer.
Erst als ich wieder Zu Hause war in meinem Land. Österreich. War der Akku sofort wieder voll.
Ich bin hier einfach verwurzelt. Hier komme ich her, hier gehöre ich hin. Österreich hat viele Fehler die mich richtig aufregen, trotzdem werde ich es niemals verlassen.
Heimat ist dort wo man sich zu Hause fühlt. Bei mir ist das dieses Land wo ich geboren wurde und ich aufgewachsen bin. Wo meine Vorfahren und meine kulturellen Wurzeln her sind.
Selbst die erhliche und tiefe Liebe zu einem anderen Menschen in einem anderen Land konnte mich auf Dauer nicht von meiner Heimwehsucht abbringen.
Das macht mich wohl zum Patrioten, auch wenn dass manche hier als neativ sehen.
Mich macht es stolz!
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  #1180  
Alt 10.05.2012, 14:24
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AW: Ein Gedicht von Günter Grass

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Zitat von Silberwolke Beitrag anzeigen
Das ganze Land in Israel ist übersät mit Stätten, die auch den Moslems heilig sind, also werden die sich hüten, irgendwelche Riesenbomben einzusetzen, selbst wenn sie welche hätten, was sie aber real gar nicht haben. Und das in etwa hat A. auch im ARD-Reporterinterview ausdrücklich gesagt.

Dass die Muslime die israelische Regierung gerne loswürden ist das, was sie dort seit Jahrzehnten sagen, insofern glaube ich mal, dass es eine Fehlübersetzung war - aber eine von westlichen Nachrichtenagenturen ABSICHTLICHE Fehlübersetzung, weil USA und Saudiarabien gerne alle linken, laizistischen und schiitischen Regierungen aus der Region beseitigen möchten - die Araber für ein wahabitisches Großreich und die Amerikaner für Erdöl. Und dafür lässt man Israel tun und lassen, was es will - WIRKLICH? Als Israeli würde ich mich vor Koranschulen und arabisches Großreich mehr fürchten als vor Iran. Und die USA ist sowieso schwachsinnig, unfähig langfristige Folgen abzuschätzen, sieht man immer wieder.

Die beste Sicherheitsdoktrin für Israel wäre es, mit den Nachbarn endlich Frieden zu schließen (!!!) und Handel zu treiben. Frieden aber bedeutet, auch mal selbst nachzugeben und das Gegenüber zu respektieren. Schluss mit der ewigen Rechthaberei und dem ewigen Gegenseitig-Aufrechnen von Schuld! Finanzielle Entschädigungen an die palästinensischen Vertriebenen würde die Lage abkühlen.

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Und mit jedem Verbrechen und jedem Akt der Güte erschaffen wir unsere Zukunft!
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  #1181  
Alt 10.05.2012, 16:33
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AW: Ein Gedicht von Günter Grass

Zitat:
Zitat von Marku Beitrag anzeigen
@Tommy
Dann empfindest du dass eben so. Ist ja auch ok. Schliesslich gibt es genügend Nationalsozialisten die sich unter dem Begriff Patriotismus verstecken und ihre niederen Beweggründe dabei ausleben.
Aber dass kommt auch darauf an wie man aufwachst.
Ich bin in Wien geboren und aufgewachsen. Meine Familie ist sehr liberal. Die Frau meines Bruders hat z.B. Roma-jüdische Wurzeln. Ich habe so etwas immer interessant gefunden, Menschen aus anderen Kulturen kennen zu lernen und nicht nur davon zu lesen. Sich eine eigene Meinung durch Erfahrung bilden.
In meiner Schule waren bis zu 30 verschiedene Nationalitäten. Und fast jeder hatte einen gewissen Patriotismus. Und die meisten davon, nur einen positiv gelebten. Wenn die Türkei irgend einen Sieg hatte wurde gefeiert ohne dabei aber die anderen schlecht zu machen, genauso wars bei mir mit Österreich.
Ich denke einfach es ist durchaus möglich patriotisch zu sein ohne dabei fremdenfeindlich zu wirken.
Und wenn dir dass ehrlich gelingt, finde ich es einfach sehr schön sich wo zu gehörig zu fühlen. Was gibts besseres sich in seinem Land zu Hause zu fühlen, und bereit zu sein auch dafür etwas zu tun, eben weil man patriotisch ist.
Hätte es nach dem Krieg nicht genügend Patrioten in Österreich und Deutschland gegeben, glaub mir, die 2 Länder hätten sich nicht so schnell und so gut von der Kriegskatastrophe erholt.
Positiv gelebter Patriotismus kann einen zu Höchstleistungen für dein Land und die Bevölkerung dessen bringen.
Es gibt genügend Menschen dir flüchten und wollen auch nicht mehr zurück in ihr Land, selbst wenn der Krieg vorbei ist.
Wer baut das Land wieder auf?
Es sind die, die zurückkommen oder gar nicht erst weggegangen sind, weil sie eben Patrioten sind. Und sich nur in ihrem Land wirklich zu Hause fühlen.
Genauso wie jeder Baum Wurzeln hat, braucht auch der Mensch Wurzeln. Sonst ist er entwurzelt und fühlt sich auch so.
Ich stelle mir die verschiedenen Völker dieser Welt in Anlehnung an Rudolf Steiner wie ein riesiges Orchester vor.
Darin hat jedes Volk seinen Platz. Alle sind völlig gleichberechtigt und gleichwertig. Jeder wird gebraucht. Jeder sorgt für die Pflege seines Instrumentes, jeder mag seinen Part. Jeder übt seine Stimme.
Und im Zusammenspiel erst entsteht die menschliche Symphonie.
__________________
Handle so, wie, nach deiner besonderen Individualität, nur gerade du handeln kannst.

Rudolf Steiner
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  #1182  
Alt 17.09.2012, 22:08
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AW: Ein Gedicht von Günter Grass

Günter Grass ist, wie er sagt, der "Heuchelei des Westens" überdrüssig.

Da kann ich ihm nur zustimmen. Man kann sich wirklich nur noch die Ohren zuhalten, bei soviel Scheinheiligkeit.
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"Wer sagt, dass Frieden herrscht, der lügt, denn Frieden herrscht nicht!"
Erich Fried
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  #1183  
Alt 01.10.2012, 17:17
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AW: Ein Gedicht von Günter Grass

GG's neues Israel Gedicht.

http://www.rp-online.de/kultur/kunst...tage-1.3013887
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"Wer sagt, dass Frieden herrscht, der lügt, denn Frieden herrscht nicht!"
Erich Fried
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  #1184  
Alt 15.10.2012, 13:01
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AW: Ein Gedicht von Günter Grass

Grass hat Geburtstag



Los, feiert mit.

Auch du, Shimmon.



http://www.derwesten.de/kultur/guent...id7195607.html
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  #1185  
Alt 16.10.2012, 09:29
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Greenorange Greenorange ist offline
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AW: Ein Gedicht von Günter Grass

wir feiern nur Namenstage. am 28 November gibts zum Gratulieren die nächste Möglichkeit.
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