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  #16  
Alt 12.03.2012, 09:27
crossfire crossfire ist offline
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AW: Kriegsverbrechen in Afghanistan

Zitat:
Zitat von Condemn Beitrag anzeigen
Nein... das ist illusorisch. Und wie ich schon in meiner Antwort auf N1nj4 schrieb: Das sind ja Kids... die sind 18, 20, 25 Jahre. Und sie sind mit der Propaganda über Terroristen, die die USA überfallen, aufgewachsen. Gar nicht so anders als die Hitlerjugend mit der Propaganda über Juden, Polen, Russen.

Sie sind im Grunde genauso Opfer. Bauern auf einem Schachbrett. Sie werden physisch gesehen nicht so verheizt, wie deutsche Soldaten im 2. Weltkrieg. Aber psychisch gesehen auf jeden Fall. Und die meisten werden nie mehr gesund, quälen sich für den Rest ihres Lebens damit, was sie gesehen haben, was sie getan haben, was ihnen angetan wurde.

Von freier Entscheidung kann man bei denen genauso wenig sprechen, wie bei jungen Islamisten, die mit Sprengstoff behängt Ungläubige mit in den Tod reißen.

******************

Mein Opa hat mir früher viel vom Krieg erzählt. Er war in Russland. Und er betonte immer wieder, dass das Alter der Soldaten eine große Rolle spielte. Er war zu dem Zeitpunkt als er Soldat war schon über 30, etwa mein Alter jetzt. Aber viele waren nicht mal 20. Und eine Geschichte schockierte mich besonders, obwohl ich nicht mal genau weiß warum. Er erzählte, wie die Überlebenden seiner Truppe in Kriegsgefangenschaft gerieten. Sie mussten sich dann in einer Reihe aufstellen. Er sagte: "Die jüngeren hatten alle die Hosen unten". Ich fragte "Warum??" Er: "Weil sie sich vollgemacht haben." Diese Panik halten v.a. die Jüngeren nicht aus. Und auch er konnte später, kurz bevor er starb, nicht mehr ohne Tränen über den Krieg sprechen. Ich kenne da viele grausame Geschichten.

Und die Kriege heute sind zwar anders. Aber nicht besser. Während früher v.a. Uniformierte gegen Uniformierte kämpften, wissen die Soldaten im Irak und in Afghanistan ja nie ob es sich um Zivilisten handelt oder einen feindlichen Kämpfer. Das macht sie irre. Und das ist auch ein Grund, warum so viele Zivilisten abgeknallt werden.

Einer der entscheidenden Punkte ist m.A.n.: Diese "Kids" wissen nicht wofür sie töten. Die checken das erst Jahre nach dem Krieg. Viele Veteranen (v.a. aus Vietnam) versuchen heute aufzuklären, wenden sich an heutige Soldaten.

Beispiel (nur Auszüge... der gesamte Aufruf ist sehr aufschlussreich):
Nein, es ist nicht illusorisch. Ein 18-jähriger in den westlichen Gesellschaften ist heute informiert.
Und der Entschluss, Soldat zu werden, ist auch in der USA freiwillig. Und wenn der 18-jährige vorher im Internet erkennt, dass er ein hohes Risiko für seine seelische Gesundheit eingeht, wird er sich das überlegen.
Und das macht den Unterschied zu früher.

Ich bin in den 50ern aufgewachsen. Und dan war es auf Familienfeiern immer noch das Thema, wie man es den "Bolschewiken" (ist ein Nazi-Ausdruck) gezeigt hat. Es gab einen Stolz auf das deutsche Soldatsein.
Red mal heute mit einem Soldat, der in Afghanistan war. Entweder redet er nicht darüber. Oder er ist sehr nachdenklich. Darüber, ob das alles gerechtfertigt ist.

Ich sehe da eine ganz deutliche Veränderung.

Und da passt auch der Aufruf der Veteranen dazu. Das sind Menschen, die diese Erfahrungen selbst gemacht haben. Und dann zu dem Schluss kommen, dass Krieg eben keine Möglichkeit ist.
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  #17  
Alt 12.03.2012, 09:31
kapp kapp ist offline
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AW: Kriegsverbrechen in Afghanistan

@ Der Tor von Gor

guten Morgen,

da liegt ein Veständigungsproblem zwischen uns, bezüglich der Inter-
pretation des von mir geschriebenen Satzes!

...genau!... dieser Art von Gewinn, ist kein Gewinn in meinen Augen...ich kann
Dir viel mehr Beispiele nennen, wofür ein Volk bluten musste, für gierige
Hälse, die ned genug bekommen...ICH PFEIFFE AUF SOLCHE GEWINNE!!!

...kein Land hat das Recht, in ein anderes Land einzudringen, sich dessen
Ressourcen zu eigen machen und über dessen Bevölkerung zu bestimmen!!!

...Gewinne, die mit Blut getränkt sind und nach Schande stinken!

mfG
kapp


@PsiSnake

guten Morgen,

natürlich wird ned jeder zum Amokläufer!!!...aber es gibt bestimmt Anzeichen,
die, wenn man sich ordentlich um seine Leute kümmert, sofort zu erahnen
sind!
...warum wird so eine Person ned direkt nach seinem Zusammenbruch nach
Hause geschickt, bzw. einer Behandlung unterzogen???

...damit nach so einer Tat, die Rechtfertigung, direkt auf der Hand liegt?


mfG
kapp
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  #18  
Alt 12.03.2012, 09:34
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N1nj4 N1nj4 ist offline
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AW: Kriegsverbrechen in Afghanistan

Zitat:
Zitat von crossfire Beitrag anzeigen
Ein 18-jähriger in den westlichen Gesellschaften ist heute informiert.
Verzeih, aber du sagst es selber; man redet hier von 18-jährigen.
Sicherlich sind Jungs (ich sage bewusst "Jungs" ) in diesem Alter und vor allem heutzutage recht aufgeklärt, aber dennoch haben viele (wenn nicht gar die meisten) noch nicht die Befähigung, etwaige Konsequenzen für ihre Psyche so abschätzen zu können, wie du es hier von ihnen "verlangst".
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  #19  
Alt 12.03.2012, 09:38
crossfire crossfire ist offline
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AW: Kriegsverbrechen in Afghanistan

Zitat:
Zitat von N1nj4 Beitrag anzeigen
Verzeih, aber du sagst es selber; man redet hier von 18-jährigen.
Sicherlich sind Jungs (ich sage bewusst "Jungs" ) in diesem Alter und vor allem heutzutage recht aufgeklärt, aber dennoch haben viele (wenn nicht gar die meisten) noch nicht die Befähigung, etwaige Konsequenzen für ihre Psyche so abschätzen zu können, wie du es hier von ihnen "verlangst".
Ich verlange nicht. Sondern gehe davon aus, welche Reife mein Sohn mit 18 hatte.
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  #20  
Alt 12.03.2012, 09:39
kapp kapp ist offline
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AW: Kriegsverbrechen in Afghanistan

Das Leben ist doch schon bizarr...

Parallel zu unserer Diskussion läuft in der unteren Leiste , Werbung!

Dark Orbit -Entscheide die Schlacht-
Wargame 1942

...seht ihr...es fängt mit einem harmlosen Spiel an...wenn der Vati und die liebe
Mutti ned darauf achten...kann es auch mal mutieren!...das Spiel!


kapp
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  #21  
Alt 12.03.2012, 09:40
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N1nj4 N1nj4 ist offline
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AW: Kriegsverbrechen in Afghanistan

Zitat:
Zitat von crossfire Beitrag anzeigen
Ich verlange nicht. Sondern gehe davon aus, welche Reife mein Sohn mit 18 hatte.
DEIN Sohn. Freut mich ehrlich, dass er diese Reife hatte. Aber die haben eben nicht alle.
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  #22  
Alt 12.03.2012, 09:41
Der Tor von Gor Der Tor von Gor ist gerade online
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AW: Kriegsverbrechen in Afghanistan

Zitat:
Zitat von crossfire Beitrag anzeigen
.
Und der Entschluss, Soldat zu werden, ist auch in der USA freiwillig. Und wenn der 18-jährige vorher im Internet erkennt, dass er ein hohes Risiko für seine seelische Gesundheit eingeht, wird er sich das überlegen.
Und das macht den Unterschied zu früher.

Jaein , Es gibt spezielle Army Werber die sich schon die passenden *Opfer* aussuchen . Diese Werber werden Psychologisch hochgradig geschult genau jene zu finden die sofort und mit begeisterung Ja sagen . Zu allem !

Und was das erkennen von potentionellen Gefahren angeht , welcher Jugendliche kann das schon ? Das kannst du nur dann wenn du schon auf einen dementsprechenden Erfahrungsschatz zurückblicken kannst und der kommt mit dem Alter . Mit 18 bist du Gott da beginnt erst dein Leben . Udn schau dir an wie wenig Jugendliche zum Zivildienst melden , Ich habe einen Riesen Bekannten kreis von 50 Leuten sind vielleicht 3 Zivildiener darunter der Rest war beim Bundesheer davon sind zwei auf Auslandseinsatz eigentlich 3 wenn ich die Bekannte meiner Kusine dazu zähle die ich nicht kenne und eine ist im Staatsdienst tätig als Polizistin .
__________________
Ich bin Grau , ich stehe zwischen dem Licht und dem Schatten

Geändert von Der Tor von Gor (12.03.2012 um 09:43 Uhr)
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  #23  
Alt 12.03.2012, 09:47
Condemn Condemn ist offline
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AW: Kriegsverbrechen in Afghanistan

Zitat:
Zitat von crossfire Beitrag anzeigen
Nein, es ist nicht illusorisch. Ein 18-jähriger in den westlichen Gesellschaften ist heute informiert.
Nein... das ist nicht wahr. Es gibt sicher einige, die informiert sind. Aber mach doch mal ne Umfrage, wie die deutsche Bevölkerung dem Afghanistan-Einsatz gegenübersteht. Was sie alles darüber wissen oder auch nicht wissen. Zum großen Teil hörst Du auch von 30-60jährigen Propaganda-Gequatsche von Befreiung, von Terror-Camps, von Brunnen graben und Schulen eröffnen.

Die meisten 18jährigen, die gerade mal 8 (!) Jahre alt waren, als 9-11 geschah, in der Schule "lernten" dass Bin Laden und Saddam Hussein die Teufel waren, die 7 Jahre alt waren, als Bush durch Wahlfälschung Präsident wurde, sind auf keinen Fall informiert. Die sind indoktriniert.


Zitat:
Und der Entschluss, Soldat zu werden, ist auch in der USA freiwillig. Und wenn der 18-jährige vorher im Internet erkennt, dass er ein hohes Risiko für seine seelische Gesundheit eingeht, wird er sich das überlegen.
Und das macht den Unterschied zu früher.
Wie oben schon gesagt... Wer mit den Nachrichten unserer Zeit aufwächst, mit Medienkampagnen, die auch Erwachsene nur selten durchschauen, handelt letztlich nicht mehr wirklich freiwillig. Auch momentan gibt es jede Menge Kampagnen. Eine ist z.B. die hier:

KONY 2012: Rihanna & Co. sorgen für Aufklärung!

Es geht mir nicht darum, dass dieser Typ kein Kriegsverbrecher ist. Es geht mir darum, was damit bezweckt wird.

Zitat:
Rihanna schrieb via Twitter: „BITTE geht auf invisiblechildren.com – selbst wenn es nur für 10 Minuten ist... Vertraut mir, ihr MÜSST darüber bescheid wissen!“ Auch Zooey meint es ernst und fordert ihre Fans auf, nicht mehr wegzuschauen: „Whoa! Wir müssen KONY STOPPEN“. Genauso will Musikerin Nicki Minaj, dass das Video von so vielen Menschen wie möglich angesehen wird. Sie twitterte: „Schaut euch das an und teilt es! Bitte tut euren Teil und helft, die Nachricht über diese Ungerechtigkeit zu verbreiten.“
Diese Starlets haben keinen Schimmer, aber großen Einfluss. Sie lügen ja nicht, aber ohne es zu wissen, lassen sie sehr vieles weg, lassen sich zu Propaganda-Instrumenten umfunktionieren. Das hatten wir vor 10 Jahren schon mit Britney Spears und einigen anderen Stars, die um Vertrauen in Bushs Kriegs-"Politik" warben usw.

"Ich denke, wir sollten unserem Präsidenten bei jeder Entscheidung vertrauen die er trifft und sie unterstützen.".... Das ist doch mal ne Aussage. Und die ging bei den damals 10-15 jährigen nicht unter - und war nur eine von vielen Propaganda-Aktionen.



Zitat:
Red mal heute mit einem Soldat, der in Afghanistan war. Entweder redet er nicht darüber. Oder er ist sehr nachdenklich. Darüber, ob das alles gerechtfertigt ist.

Ich sehe da eine ganz deutliche Veränderung.

Und da passt auch der Aufruf der Veteranen dazu. Das sind Menschen, die diese Erfahrungen selbst gemacht haben. Und dann zu dem Schluss kommen, dass Krieg eben keine Möglichkeit ist.
Ja... nachher werden sehr viele nachdenklich. Aber vorher sind es viel zu wenige.
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  #24  
Alt 12.03.2012, 09:48
elcama elcama ist offline
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AW: Kriegsverbrechen in Afghanistan

Zitat:
Zitat von Katze1 Beitrag anzeigen
Letztens war ein Bericht im TV über Gewalt.
Ein Kommandant hat berichtet, dass die bravsten und anständigsten Soldaten, als sie im Kriegsgebiet eingetroffen sind, plötzlich völlig andere Menschen waren.
Der Schluss aus dem Ganzen war, dass sich Menschen in einem rechtsfreien Raum anders benehmen als wenn sie Strafen zu erwarten haben. Das erklärt Kriegsverbrechen. Und auch, warum es keine Anarchie geben darf.

1/3 der befragten Männer gaben an, dass sie bedenkenlos vergewaltigen würden, wenn es keine Folgen für sie hätte.

Mir hat es ziemlich den Magen umgedreht und die Sicht auf Menschen (Männer) verändert.
Wenn dem so wäre würde es in Amerika wesentlich weniger Kriminalität geben, vorallem in den Staaten mit Todesstrafe, da beweist die Statistik aber genau das Gegenteil.
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  #25  
Alt 12.03.2012, 09:52
crossfire crossfire ist offline
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AW: Kriegsverbrechen in Afghanistan

Zitat:
Zitat von Der Tor von Gor Beitrag anzeigen
Jaein , Es gibt spezielle Army Werber die sich schon die passenden *Opfer* aussuchen . Diese Werber werden Psychologisch hochgradig geschult genau jene zu finden die sofort und mit begeisterung Ja sagen . Zu allem !

Und was das erkennen von potentionellen Gefahren angeht , welcher Jugendliche kann das schon ? Das kannst du nur dann wenn du schon auf einen dementsprechenden Erfahrungsschatz zurückblicken kannst und der kommt mit dem Alter . Mit 18 bist du Gott da beginnt erst dein Leben . Udn schau dir an wie wenig Jugendliche zum Zivildienst melden , Ich habe einen Riesen Bekannten kreis von 50 Leuten sind vielleicht 3 Zivildiener darunter der Rest war beim Bundesheer davon sind zwei auf Auslandseinsatz eigentlich 3 wenn ich die Bekannte meiner Kusine dazu zähle die ich nicht kenne und eine ist im Staatsdienst tätig als Polizistin .
Das sagt doch gar nichts aus.

Tatsache ist, dass immer mehr Soldaten nach einem Kriegseinsatz traumatisiert sind. Und damit für weitere Einsätze nicht mehr verwendbar.

Das Thema wird bereits von den Medien aufgenommen. Gab da eine guten Tatort darüber. Der auch viel über die Hilflosigkeit des Militärs aussagte.

Nein, "Krieger" sein ist mit dem hohen Risiko verbunden, seelisch zu erkranken. Und es an uns Älteren, das an die Kinder weiter zu geben.
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  #26  
Alt 12.03.2012, 10:01
Der Tor von Gor Der Tor von Gor ist gerade online
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AW: Kriegsverbrechen in Afghanistan

Zitat:
Zitat von crossfire Beitrag anzeigen
Das sagt doch gar nichts aus.
Selbstverständlich tut es das es beschreibt wie die Masse das seiht .

Was nichts aussagt ist dein Statement dazu wie dein Sohn mit 18 war .


Zitat:
Zitat von crossfire Beitrag anzeigen
Tatsache ist, dass immer mehr Soldaten nach einem Kriegseinsatz traumatisiert sind. Und damit für weitere Einsätze nicht mehr verwendbar.
Ich weiß nicht wie du drauf kommst aber das wurde in keinster Weise bestritten .


Zitat:
Zitat von crossfire Beitrag anzeigen
Nein, "Krieger" sein ist mit dem hohen Risiko verbunden, seelisch zu erkranken. Und es an uns Älteren, das an die Kinder weiter zu geben.

Auch das wurde nicht bestritten . Soldat zu sein bedeutet in allererster Linie sein Leben zu riskieren . Die meisten Jugendlichen wissne aber nichteinmal was si enächstes MOnat tun werdne wie sollen sie also solch grundlegenden Entscheidungen Treffen und die Army Werber sind Fakt.
__________________
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  #27  
Alt 12.03.2012, 10:10
Hans1963 Hans1963 ist offline
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AW: Kriegsverbrechen in Afghanistan

Hallo,
was in Afghanistan geschieht ist ein Verbrechen gegen das Völkerrecht.Aber was kann man von einem Staat erwarten der auf Lug und Trug aufgebaut ist?
Zuerst die Ureinwohner um ihr Land beraubt.Danach Afrikaner aus ihrer Heimat verschleppt und versklavt.Der einfache US-Bürger freilich iost nicht schuld.
Das herrschende Grosskapital will Ausbeutung und Sicherung von Rohstoffen.
Auch an den weltweiten Kriegen verdienen diese Leute.
Der Gott dieser Grosskapitalisten ist Luzifer.
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  #28  
Alt 12.03.2012, 10:18
crossfire crossfire ist offline
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AW: Kriegsverbrechen in Afghanistan

Zitat:
Zitat von Der Tor von Gor Beitrag anzeigen
Selbstverständlich tut es das es beschreibt wie die Masse das seiht .

Was nichts aussagt ist dein Statement dazu wie dein Sohn mit 18 war .




Ich weiß nicht wie du drauf kommst aber das wurde in keinster Weise bestritten .





Auch das wurde nicht bestritten . Soldat zu sein bedeutet in allererster Linie sein Leben zu riskieren . Die meisten Jugendlichen wissne aber nichteinmal was si enächstes MOnat tun werdne wie sollen sie also solch grundlegenden Entscheidungen Treffen und die Army Werber sind Fakt.
In D haben wir seit 2011 eine Freiwilligenarmee. Und 40% der Rekruten steigen wieder aus.

Einer Armee, der die Kämpfer wegen psychischer Probleme ausgehen, verliert ihre Berechtigung. Es gibt 300.000 Soldaten in der Bundeswehr. Und man hat heute schon ein Problem damit, 20.000 Soldaten für Kampfeinsätze zu finden. Und mit jedem Kampfeinsatz fallen wiederum 30% der Soldaten wegen psychischer Probleme aus. So dass sie nicht mehr als Kämpfer einsetzbar sind.

Klar gibt es Army-Werber. Aber, wenn nach der ersten Feindberührung schon mal 10% Prozent der Soldaten nicht mehr verlässlich sind, wird jeder Einsatz schwierig. Nimmt man dann noch die hohe Selbstmordquote, die condem genannt hat und auch noch die Amokläufe, die vorkommen, zeigt sich, dass, langfristig, eine Armee in große Schwierigkeiten kommt. So große Schwierigkeiten, dass sie nicht mehr verwendbar ist.
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  #29  
Alt 12.03.2012, 10:26
Condemn Condemn ist offline
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AW: Kriegsverbrechen in Afghanistan

Zitat:
Zitat von crossfire Beitrag anzeigen
In D haben wir seit 2011 eine Freiwilligenarmee. Und 40% der Rekruten steigen wieder aus.

Einer Armee, der die Kämpfer wegen psychischer Probleme ausgehen, verliert ihre Berechtigung. Es gibt 300.000 Soldaten in der Bundeswehr. Und man hat heute schon ein Problem damit, 20.000 Soldaten für Kampfeinsätze zu finden. Und mit jedem Kampfeinsatz fallen wiederum 30% der Soldaten wegen psychischer Probleme aus. So dass sie nicht mehr als Kämpfer einsetzbar sind.

Klar gibt es Army-Werber. Aber, wenn nach der ersten Feindberührung schon mal 10% Prozent der Soldaten nicht mehr verlässlich sind, wird jeder Einsatz schwierig. Nimmt man dann noch die hohe Selbstquote, die condem genannt hat und auch noch die Amokläufe, die vorkommen, zeigt sich, dass, langfristig, eine Armee in große Schwierigkeiten kommt. So große Schwierigkeiten, dass sie nicht mehr verwendbar ist.
Die Armeen des Westens wandeln sich ja momentan sehr stark. Es wird nicht mehr so sehr auf Masse gesetzt, sondern auf kleinere Gruppen mit Spezialgebieten. In Afghanistan sind z.B. einige Teams unterwegs, die gar nicht anders handeln als der Amokläufer. Nur eben unter Befehl... Sie überfallen nachts Dörfer und töten Taliban. Und das sind lange nicht immer Taliban.... Und dafür werden genau die ausgesucht, die dazu passen. Bedeutet: Die waren vorher oft schon nicht mehr ganz klar im Kopf.

Natürlich gibt es auch andere Spezial-Teams, die SEHR klar im Kopf sein müssen... z.B. die Teams, die Sprengsätze finden und entschärfen, oder die vielen anderen Soldaten, deren Job v.a. technisch sehr anspruchsvoll ist, wie bei Piloten. Bei denen ist das Problem aber, dass sie kaum Verantwortung spüren. Sie bekommen Befehle... und fühlen sich eher wie in einem Computerspiel. In Afghanistan wurden u.a. sehr viele Hochzeiten bombardiert... Damit das überhaupt publik wurde, haben Dorfbewohner abgerissene Arme und Beine von Kindern in Moscheen gelegt. Die Piloten kriegen davon gar nichts mit.
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  #30  
Alt 12.03.2012, 10:36
crossfire crossfire ist offline
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AW: Kriegsverbrechen in Afghanistan

Zitat:
Zitat von Condemn Beitrag anzeigen
Die Armeen des Westens wandeln sich ja momentan sehr stark. Es wird nicht mehr so sehr auf Masse gesetzt, sondern auf kleinere Gruppen mit Spezialgebieten. In Afghanistan sind z.B. einige Teams unterwegs, die gar nicht anders handeln als der Amokläufer. Nur eben unter Befehl... Sie überfallen nachts Dörfer und töten Taliban. Und das sind lange nicht immer Taliban.... Und dafür werden genau die ausgesucht, die dazu passen. Bedeutet: Die waren vorher oft schon nicht mehr ganz klar im Kopf.

Natürlich gibt es auch andere Spezial-Teams, die SEHR klar im Kopf sein müssen... z.B. die Teams, die Sprengsätze finden und entschärfen, oder die vielen anderen Soldaten, deren Job v.a. technisch sehr anspruchsvoll ist, wie bei Piloten. Bei denen ist das Problem aber, dass sie kaum Verantwortung spüren. Sie bekommen Befehle... und fühlen sich eher wie in einem Computerspiel. In Afghanistan wurden u.a. sehr viele Hochzeiten bombardiert... Damit das überhaupt publik wurde, haben Dorfbewohner abgerissene Arme und Beine von Kindern in Moscheen gelegt. Die Piloten kriegen davon gar nichts mit.
Es wird immer Menschen geben, die ihren Hass auf andere Menschen im Rahmen eines Militäreinsatzes straffrei ausleben wollen. Sind auch die, die im Zivilleben Straftaten begehen würden.

Und dann kommt eben nicht hinzu, dass Krieg keine Lösung ist. Wie man in Afghanistan deutlich sehen kann.

Krieg ist schmutzig. Und man kann nicht vermeiden, dass man sich selbst schmutzig macht.

Aber, es setzt sich eben genau diese Erkenntnis langsam durch.

Ich habe ja schon gesagt, es dauert. Aber, die Zeichen dafür sind erkennbar.

Bush hätte schon lange auf den Iran eingeschlagen. Obama zögert.
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