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  #601  
Alt 28.05.2012, 06:54
Axel Axel ist offline
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AW: Existiert eine Seele?

Zitat:
Zitat von Reiner Beitrag anzeigen
Mag sein, dass sie nicht verschwinden, aber was immer auch Seele, Geist, sein mag, es ist mit Sicherheit keine Energie. Also hat es auch nichts mit dem Energieerhaltungs Satz zu tun!

Liebe Grüße Reiner


Hallo Reiner,

da sei Dir man nicht so Sicher, das es keine Energie ist!!!

Seit ICH vor einiger "Zeit" aus dem Körper gezogen worden bin, weiss ICH nämlich sehrwohl, das WIR so etwas wie reine Energie sind.

Liebe grüsse
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  #602  
Alt 28.05.2012, 07:40
nelly nelly ist offline
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AW: Existiert eine Seele?

Zitat:
Zitat von Reiner Beitrag anzeigen
Wenn Seele nichts physisches ist, so sind es keine Wellen, keine Schwingungen, keine Energie, Keine Materie und keine Qunaten. Darum sollte eigentlich die Esoterik für die Beschreibung von Esoterischen nicht solchen Begriffen bedienen.

Wellen sind ebenfalls etwas physisches und ein Bestandteil des Universums. Es kann also kein "Bewusstseinspool" aus Wellen vor dem Universum da gewesen sein.

Das einzig bekannte was nichts physisches ist, ist die Formation (Form). Diese benötigt aber einen physischen Träger. Aus was der Träger besteht ist dabei jedoch nicht von Bedeutung. Physisches und Form bilden Raum, Dimension und Zeit.

Liebe Grüße Reiner
Vor dem Universum?
Nach dem Universum?
Zeit als Formationsausdruck-
in der phsikalichen Beobachtung
ist Zeit die Formation der Bewusstheit
und Bewusstsein der menschliche Aspekt davon
die Kontinuität eben
in der Nicht Beobachtung
ist es Gleichwertigkeit, Un- Persönlichkeit
mit Seele verbindet man gern den Begriff ewig
diese Ich-komm-ins Paradies-Vorstellung
das Henne und Ei Spiel
ich bin reine Energie kann nur phsikalisch wirken
Formation aber hat an sich keine Kontinuität
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  #603  
Alt 29.05.2012, 20:36
HST1988 HST1988 ist offline
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AW: Existiert eine Seele?

Zitat:
Zitat von Reiner Beitrag anzeigen

Das einzig bekannte was nichts physisches ist, ist die Formation (Form).

Liebe Grüße Reiner
Mittlerweile sind wir da schon ein bisschen weiter. Dunkle Materie und Dunkle Energie sind mindestens an der Grenze, nicht physisch zu sein. Aber das ist halt Definitionssache.
__________________
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  #604  
Alt 29.05.2012, 21:32
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Reiner Reiner ist offline
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AW: Existiert eine Seele?

Zitat:
Zitat von HST1988 Beitrag anzeigen
Mittlerweile sind wir da schon ein bisschen weiter. Dunkle Materie und Dunkle Energie sind mindestens an der Grenze, nicht physisch zu sein. Aber das ist halt Definitionssache.
"Hütet Euch vor der Dunklen Seite der Materie"

Nein im Ernst, dazu kann ich nicht viel sagen, den Dunkle Materie / Energie sind soweit ich weis noch Theorie, weil die Rechnung den Masse des Universums nicht aufgeht, bzw. es Probleme mit der Urknalltheorie (die mir sowieso nicht so ganz geheuer ist) und der Expansion des Unsiversums gibt.

Intuitiv befürchte ich aber, dass diese genau wie die Quanten das Problem eines "unsterblichen Bewusstseins" nicht lösen würde.
Wenn eine Seele nach dem Tod weiter existieren sollte, dann denke ich nicht dass sie das in der gleichen Form tun würde, wie im körperlichen Leben.

Liebe Grüße Reiner
__________________
Leben ist nicht die Summe seiner Bestandteile, sondern dessen Information.
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  #605  
Alt 30.05.2012, 11:14
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McCoy McCoy ist offline
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AW: Existiert eine Seele?

Zitat:
Zitat von DUCKFACE

Jeder Mensch, der sich seine psychische Lebendigkeit und den Zugang zu einer Intuition bewahrt hat, müsste eigentlich spüren, dass sein Ich, sein Selbst, sein Bewusstsein immaterieller Natur ist und nicht identisch mit dem biologischen System seines Organismus.
Nun soll man also schon spüren können, dass du mit deinen Thesen richtig liegst. Wer nicht so recht an eine unsterbliche Seele und schon gar nicht an Quantenwahrscheinlichkeiten verändernde Psychonen glauben mag, hat eben seine "psychische Lebendigkeit und den Zugang zu einer Intuition" verloren.
Ich weiß nicht, ob es hier die Unsachlichkeit ist, die mich mehr stört, oder die Überheblichkeit.


Zitat:
Zitat von DUCKFACE

Mehrere renommierte Neurowissenschaftler (Gerhard Roth, Gerald Wolf, Martin Heisenberg, welcher der Sohn Werner Heisenbergs ist usw.) haben mir bereits bestätigt, dass die Neurobiologen nicht imstande sind, trotz ihrer modernisierten neurodiagnostischen Technik neuronale Ursachen des Bewussten anzugeben, einschließlich des reflektierten Willensaktes.
Ein Argument wird nicht überzeugender, wenn man es wiederholt. Das Gehirn ist mit Abstand die komplexeste Struktur, die man kennt und auch trotz der modernisierten Techniken der Neurobiologen immer noch nur bruchstückhaft erforscht. Viel interessanter wäre es also zu erfahren, was besagte Wissenschaftler zu der These meinen, dass das Hirn schon so gut verstanden ist, dass eine rein materielle Basis des Bewusstseins ausgeschlossen werden kann, oder zumindest angezweifelt werden muss. Oder dazu, dass Teilchen aus dem Jenseits per Quantenmechanik die Ausschüttung von Botenstoffen in Synapsen beeinflussen.


Gruß
McCoy
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  #606  
Alt 30.05.2012, 13:19
karmarama karmarama ist offline
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AW: Existiert eine Seele?

Eine schwierige Frage, ob eine Seele existiert. Meiner Meinung nach das, wie vieles im Leben eine Glaubenssache.
Durch mein naturwissenschaftliches Grundwissen weiß ich sicher, dass es sicher kleinste materielle Teile gibt, aus denen wir zusammengesetzt sind und in die wir nach unserem Tod auch wieder zerfallen werden. Im Universum geht nichts verloren.
Dass es zudem zu unserem materiellen Körper noch so etwas wie ein Bewusstsein gibt ist etwas ganz und gar wundebares und sicher etwas, das wir nie bis ins letzte Detail begreifen werden können.
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  #607  
Alt 31.05.2012, 15:46
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DUCKFACE DUCKFACE ist offline
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AW: Existiert eine Seele?

Zitat:
Zitat von McCoy Beitrag anzeigen
Ich weiß nicht, ob es hier die Unsachlichkeit ist, die mich mehr stört, oder die Überheblichkeit.
In meinen Äußerungen befindet sich nichts Überhebliches oder anderweitig Vermessenes. Allerdings fühle ich mich in meinem Menschsein, in meiner Identität degradiert, wenn Materialisten mein Ich auf eine Kombination aus Fett, Eiweiß, Wasser und elektrischer Energie reduzieren. Mein Selbst ist Deiner Meinung nach also die Konsequenz diverser Aktivitäten eines mit einem elektrischen Impulsleiter-System vergleichbaren Konstrukts?

Der selbstbewusste Geist besitzt eine speziellen Aufgabe. Seine Existenz erweist sich daher definitiv als selektionspositiv, da dem menschlichen Bewusstsein eine integrative Funktion anhaftet, die uns erst eine fusionierte, einheitliche Wahrnehmung ermöglicht.

Geändert von DUCKFACE (31.05.2012 um 15:48 Uhr)
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  #608  
Alt 31.05.2012, 23:56
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McCoy McCoy ist offline
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AW: Existiert eine Seele?

Hallo

Zitat:
Zitat von DUCKFACE

In meinen Äußerungen befindet sich nichts Überhebliches oder anderweitig Vermessenes.
Doch, finde ich schon. Ich hatte mich auf diesen Satz von dir bezogen:

Zitat:
Zitat von DUCKFACE

Jeder Mensch, der sich seine psychische Lebendigkeit und den Zugang zu einer Intuition bewahrt hat, müsste eigentlich spüren, dass sein Ich, sein Selbst, sein Bewusstsein immaterieller Natur ist und nicht identisch mit dem biologischen System seines Organismus.
Damit unterstellst du nicht nur mir und allen anderen, die eine materialistische Weltsicht haben, eine fehlende "psychische Lebendigkeit" und mangelnden "Zugang zu einer Intuition". Du gehst darüber hinaus offenbar ganz selbstverständlich davon aus, dass du diese Fähigkeiten besitzt.
Würde ich schreiben, dass wer nicht spürt, dass sein Bewusstsein im Kopf entsteht, der sei eben nicht ganz dicht, würdest du dich auch aufregen. Und das mit Recht.


Zitat:
Zitat von DUCKFACE

Allerdings fühle ich mich in meinem Menschsein, in meiner Identität degradiert, wenn Materialisten mein Ich auf eine Kombination aus Fett, Eiweiß, Wasser und elektrischer Energie reduzieren.
Und ich fühle mich in meiner Idividualität angegriffen, wenn mir jemand erzählt, ich sei eine Marionette Gottes, der mich, an Psychonen-Fäden hängend, tanzen lässt. In einer Welt, die er geschaffen hat. Mit Regeln, die er dank seiner Allmacht und im Gegensatz zu mir, jederzeit brechen kann. Der uns offenbar nur mit einem "freien Willen" ausgestattet hat, um bei all dem Schrecken und Elend unter den Menschen die Hände heben um sagen zu können: "selber Schuld".
Aber das ist nicht der Punkt. Da Gott bekanntermaßen weder beweis- noch widerlegbar ist, muss das jeder für sich entscheiden. Bei Jenseitsteilchen, die per Quantenmechanik ausschließlich an Synapsen in Menschenhirnen andocken sollen, sieht das anders aus.


Zitat:
Zitat von DUCKFACE

Mein Selbst ist Deiner Meinung nach also die Konsequenz diverser Aktivitäten eines mit einem elektrischen Impulsleiter-System vergleichbaren Konstrukts?
Das Konstrukt, das meiner Meinung nach dein Selbst erzeugt (und das von uns allen), ist mit nichts vergleichbar. Es ist das komplizierste und am höchsten strukturierte Ding, das wir kennen. 100 Milliarden Nervenzellen, massiv-parallel miteinander verschaltet. Das Ergebnis von vier Milliarden Jahren Evolution. Produkt und Teil einer unfassbar schönen, vielfältigen und kreativen Natur. Fett, Eiweiß und Wassser sind offenbar ideale Rohstoffe, um wunderbare Dinge entstehen zu lassen.


Zitat:
Zitat von DUCKFACE

Der selbstbewusste Geist besitzt eine speziellen Aufgabe. Seine Existenz erweist sich daher definitiv als selektionspositiv, da dem menschlichen Bewusstsein eine integrative Funktion anhaftet, die uns erst eine fusionierte, einheitliche Wahrnehmung ermöglicht.



Gruß
McCoy

Geändert von McCoy (01.06.2012 um 00:03 Uhr)
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  #609  
Alt 01.06.2012, 00:03
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AW: Existiert eine Seele?

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  #610  
Alt 01.06.2012, 13:36
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DUCKFACE DUCKFACE ist offline
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AW: Existiert eine Seele?

Zitat:
Zitat von McCoy Beitrag anzeigen
Würde ich schreiben, dass wer nicht spürt, dass sein Bewusstsein im Kopf entsteht, der sei eben nicht ganz dicht, würdest du dich auch aufregen.
Trotzdem teilt die Intuition Derartiges nicht mit.^^

Zitat:
Und ich fühle mich in meiner Idividualität angegriffen, wenn mir jemand erzählt, ich sei eine Marionette Gottes, der mich, an Psychonen-Fäden hängend, tanzen lässt.]
Du bist keine Marionette Gottes. Du verfügst über eine persönliche Entscheidungsfreiheit, welche Du(!) mir und allen anderen absprechen möchtest mit der Theorie des neuronalen Determinismus.

Zitat:
Bei Jenseitsteilchen, die per Quantenmechanik ausschließlich an Synapsen in Menschenhirnen andocken sollen, sieht das anders aus.
Meine Hypothese ist zumindest theoretisch möglich, steht nicht im Widerspruch zu neurowissenschaftlichen Evidenzen und zu naturwissenschaftlich definierten Gesetzmäßigkeiten. Vermutlich argumentierst Du an dieser Stelle wieder mit dem prominanten Spaghetti-Monster. Diese Analogie wäre aber mehr als impertinent, da mein Modell zumindest eine Basis hat. Natürlich kann man Begriffe austauschen. Ich kann auch ab heute die Elektronen als Spaghetti-Sauce bezeichnen, doch das hilft niemandem, stiftet eher Irritationen.

Zitat:
Der reflexive Geist besitzt die Funktion, einzelne neuronale Signale zu einer einheitlichen Gesamtwahrnehmung zu fusionieren. Er interpretiert die elektrophysiologischen und biochemischen Aktivitätsmuster im Gehirn. Dass ein einheitlicher Gesamteindruck von der Welt vorteilhaft ist, magst Du vielleicht nicht dementieren.
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  #611  
Alt 01.06.2012, 13:48
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AW: Existiert eine Seele?

Zitat:
Zitat von DUCKFACE Beitrag anzeigen
Trotzdem teilt die Intuition Derartiges nicht mit.^^
Du bist keine Marionette Gottes. Du verfügst über eine persönliche Entscheidungsfreiheit, welche Du(!) mir und allen anderen absprechen möchtest mit der Theorie des neuronalen Determinismus.

Meine Hypothese ist zumindest theoretisch möglich, steht nicht im Widerspruch zu neurowissenschaftlichen Evidenzen und zu naturwissenschaftlich definierten Gesetzmäßigkeiten. Vermutlich argumentierst Du an dieser Stelle wieder mit dem prominanten Spaghetti-Monster. Diese Analogie wäre aber mehr als impertinent, da mein Modell zumindest eine Basis hat. Natürlich kann man Begriffe austauschen. Ich kann auch ab heute die Elektronen als Spaghetti-Sauce bezeichnen, doch das hilft niemandem, stiftet eher Irritationen.

Wer reflexive Geist besitzt die Funktion, einzelne neuronale Signale zu einer einheitlichen Gesamtwahrnehmung zu fusionieren. Er interpretiert die elektrophysiologischen und biochemischen Aktivitätsmuster im Gehirn. Dass ein einheitlicher Gesamteindruck von der Welt vorteilhaft ist, magst Du vielleicht nicht dementieren.
Ja gut..ab heute bin ich nur Spaghetti mit Tomatensoße...wie lustig...

oder nur ein Armband aus Diamanten...

Was schreben wir heir nur für einen Unsinn???

Die kreative Kraft verschafft dir dass, was du bist... Du kannst es frei wählen, aber schaue in deiner Kindheit...da liegen die Wurzeln.
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  #612  
Alt 02.06.2012, 11:17
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AW: Existiert eine Seele?

Zitat:
Zitat von DUCKFACE

Trotzdem teilt die Intuition Derartiges nicht mit.
Das mag ja bei dir so sein. Meine teilt mir mit, dass mein Bewusstsein ausschließlich in meinem Gehirn entsteht. Sollen wir jetzt darüber streiten, wer von uns die intuitivere Intuition hat?


Zitat:
Zitat von DUCKFACE

Du bist keine Marionette Gottes.
Wenn ich jemanden in eine Zelle sperre, deren Aussehen ich festgelegt habe, ihm Regeln auferlege, die er hinzunehmen und zu befolgen hat. Ist dieser jemand dann nicht meine Marionette, nur weil er die Freiheit hat, sich auf den Stuhl zu setzen, ins Bett zu legen, oder aufzuhängen?



Zitat:
Zitat von DUCKFACE

Du verfügst über eine persönliche Entscheidungsfreiheit, welche Du(!) mir und allen anderen absprechen möchtest mit der Theorie des neuronalen Determinismus.
Die Vorstellung, dass eine rein materielle Welt deterministisch sei, ist 200 Jahre alt und inzwischen wohl reichlich überholt. In deiner Theorie ist doch von quantenphysikalischen Wahrscheinlichkeiten die Rede, mit denen Botenstoffe in den Synaptischen Spalt entlassen werden. Lässt man die Beeinflussung dieser Wahrscheinlichkeiten durch Psychonen weg, bleibt nur noch der Zufall. Ein Molekül eines Neurotransmitters mehr oder weniger, könnte in einem Schmetterlingseffekt eine Handlung auslösen, oder unterbinden. Auch kann man weder alle Einflüsse berücksichtigen, denen ein Mensch ausgesetzt war, noch welche Wirkung sie auf ihn hatten. Und selbst wenn man die Funktionsweise eines Gehirns vollständig verstehen würde, könnte man keine Vorhersagen treffen, wenn man dessen Zustand zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht vollständig, bis zur letzten Zelle, erfassen kann.
Von Determinismus zu reden macht meiner Meinung nach nur Sinn, wenn man Vorhersagen treffen kann. Und das kann man schon für viel einfachere Systeme als dem Gehirn nicht. Und zwar aus ganz prinzipiellen Gründen, nicht nur wegen mangelnden Verständnisses der einzelnen Zusammenhänge oder unzureichender, technischer Mittel.


Zitat:
Zitat von DUCKFACE

Meine Hypothese ist zumindest theoretisch möglich, steht nicht im Widerspruch zu neurowissenschaftlichen Evidenzen und zu naturwissenschaftlich definierten Gesetzmäßigkeiten.
Die Veränderung quantenphsikalischer Wahrscheinlichkeiten durch Psychonen sollen ohne Energieaufwand Wirkung in der physischen Welt haben und nur mit Strukturen in lebenden, menschlichen Gehirnen in Verbindung treten können, sind nicht mit Messgeräten nachweisbar. Widerspricht das nicht so ziemlich allen naturwissenschaftlich definierten Gesetzmäßigkeiten?


Zitat:
Zitat von DUCKFACE

Vermutlich argumentierst Du an dieser Stelle wieder mit dem prominanten Spaghetti-Monster. Diese Analogie wäre aber mehr als impertinent, da mein Modell zumindest eine Basis hat. Natürlich kann man Begriffe austauschen. Ich kann auch ab heute die Elektronen als Spaghetti-Sauce bezeichnen, doch das hilft niemandem, stiftet eher Irritationen.
Bei den wundersamen Eigenschaften, die die von Gott geschaffenen (?) Psychonen haben sollen, kommt mir das Spaghettimonster tatsächlich immer wieder in den Sinn. Aber auch das ebenfalls schon oft, unter anderem auch von dir zitierte Rasiermesser. Angesichts all dessen, was wir über das Gehirn noch nicht wissen, bin ich noch nicht an dem Punkt, die Herkunft meines Bewusstseins in einer fiktiven Parallelwelt suchen zu müssen.


Zitat:
Zitat von DUCKFACE

Der reflexive Geist besitzt die Funktion, einzelne neuronale Signale zu einer einheitlichen Gesamtwahrnehmung zu fusionieren. Er interpretiert die elektrophysiologischen und biochemischen Aktivitätsmuster im Gehirn. Dass ein einheitlicher Gesamteindruck von der Welt vorteilhaft ist, magst Du vielleicht nicht dementieren.
Dazu müsste ich wissen, was du mit vorteilhaft meinst. Man könnte nämlich auch sagen, dass mit dem reflexiven Geist die Probleme erst begonnen haben und man wohl erst in ein paar Millionen Jahren wird sagen können, ob das menschliche Gehirn nicht nur ein Unfall der Evolution war.


Gruß
McCoy
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  #613  
Alt 02.06.2012, 15:53
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DUCKFACE DUCKFACE ist offline
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AW: Existiert eine Seele?

Zitat:
Meine teilt mir mit, dass mein Bewusstsein ausschließlich in meinem Gehirn entsteht.
Tut mir leid, aber das bezweifle ich. Du identifzierst Dein bewusstes Selbst also auch auf intuitiver Ebene mit Deinem Gehirn? Ich vermute, dass sich Deine Meinung bezüglich der Struktur des Bewusstseins eher am aktuellen neurowissenschaftlichen Konsens orientiert.

Zitat:
Wenn ich jemanden in eine Zelle sperre, deren Aussehen ich festgelegt habe, ihm Regeln auferlege, die er hinzunehmen und zu befolgen hat. Ist dieser jemand dann nicht meine Marionette, nur weil er die Freiheit hat, sich auf den Stuhl zu setzen, ins Bett zu legen, oder aufzuhängen?
Gewiss sind viele Aspekte des Lebens determiniert und abhängig von diversen Faktoren. Trotzdem billigt der interaktionistische Substanzdualismus dem Menschen zumindest noch ein gewisses Maß an Entscheidungsfreiheit zu, welche der materialistisch-reduktionistische Monismus - also Deine philosophische Position - gänzlich negiert. Wenn der bewusste Wille neuronal prädisponiert ist - z. B. aufgrund unbewusster Hirnaktivitäten-, kann ich mich kaum entscheidungs- und handlungsfrei wähnen!

Zitat:
Die Vorstellung, dass eine rein materielle Welt deterministisch sei, ist 200 Jahre alt und inzwischen wohl reichlich überholt.
Nein, der neuronale Determinismus ist im Gegenteil hochaktuell und wird von renommierten Neurobiologen offiziell vertreten. Als Beispiel möchte ich den deutschen Neurophysiologen Prof. Dr. Wolf Singer anführen: "Singer lehnte die Rede von einem freien Willen ab. Dies brachte er 2004 öffentlich in einem FAZ-Artikel zum Ausdruck, dessen Untertitel er in der leicht abgewandelten Formulierung "Verschaltungen legen uns fest: Wir sollten aufhören von Freiheit zu sprechen"[6] zum Haupttitel des Wiederabdrucks eines umfangreichen wissenschaftlichen Fachbeitrags zu der Fachdiskussion „Hirn als Subjekt? (Teil I)“ in der Deutschen Zeitschrift für Philosophie machte.[7] Singer argumentiert, das naturwissenschaftliche Kausalmodell, nach dem die Welt als geschlossenes deterministisches Ganzes anzusehen ist, schließe Freiheit aus." (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wolf_Si...eit_und_Schuld). Hervorhebungen durch mich...

Zitat:
Lässt man die Beeinflussung dieser Wahrscheinlichkeiten durch Psychonen weg, bleibt nur noch der Zufall.
Exakt. Zufällige Exozytosen sind jedoch keineswegs hinreichend, um eine Impulsinduktion in Pyramidenzellen herbeizuführen. Das dafür nötige Überschreiten des Schwellenwertes wäre durch stochastische Exozytosen niemals möglich.

Zitat:
Von Determinismus zu reden macht meiner Meinung nach nur Sinn, wenn man Vorhersagen treffen kann.
Nein, als Materialist musst Du einen neuronalen Determinismus postulieren, selbst wenn (noch) nicht alle involvierten Determinanten identifiziert wurden. Die zerebrale Maschinerie bliebe ungeachtet dessen ja ein deterministisches System, was ich persönlich dementiere. Beim Gehirn handelt es sich vielmehr um ein quantenmechanisches System, das über die Wahrscheinlichkeitsfelder der Quantenphysik mit der mentalen Sphäre der Existenz verbunden ist.

Zitat:
Die Veränderung quantenphsikalischer Wahrscheinlichkeiten durch Psychonen sollen ohne Energieaufwand Wirkung in der physischen Welt haben und nur mit Strukturen in lebenden, menschlichen Gehirnen in Verbindung treten können, sind nicht mit Messgeräten nachweisbar. Widerspricht das nicht so ziemlich allen naturwissenschaftlich definierten Gesetzmäßigkeiten?
Welchen konkret? Den (scheinbaren) Konflikt mit dem Energieerhaltungssatz löste ich bereits mehrfach auf! Psychonen sind in der Tat masse-, energie- und ladungslos. Daher sind sie physikalischen Messgeräten nicht direkt zugänglich. Die materiellen Effekte der besagten Wahrscheinlichkeitsmodifikation lassen sich dagegen sehr wohl elektroenzephalographisch konstatieren. Ebenso führte ich schon aus, dass die Ursache der vesikulären Emissionen materieller bzw. energetischer Natur sind und bleiben. Sie werden durch ein physikalisch reales, axonal in die Präsynapse einlaufendes Aktionspotenzial evoziert.

Zitat:
Dazu müsste ich wissen, was du mit vorteilhaft meinst. Man könnte nämlich auch sagen, dass mit dem reflexiven Geist die Probleme erst begonnen haben und man wohl erst in ein paar Millionen Jahren wird sagen können, ob das menschliche Gehirn nicht nur ein Unfall der Evolution war.
Ingesamt sind die Evolution des Gehirns und die Präsenz des reflexiven Geistes etwas sehr Konstruktives - zumindest aus bisheriger Sicht. Das bezeugen der starke Anstieg der Lebenserwartung in den letzten Jahrzehnten und eine zunehmende Humanisierung ganzer Kulturen und Gesellschaften.
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  #614  
Alt 12.06.2012, 11:48
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McCoy McCoy ist offline
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AW: Existiert eine Seele?

Zitat:
Zitat von DUCKFACE

Tut mir leid, aber das bezweifle ich. Du identifzierst Dein bewusstes Selbst also auch auf intuitiver Ebene mit Deinem Gehirn? Ich vermute, dass sich Deine Meinung bezüglich der Struktur des Bewusstseins eher am aktuellen neurowissenschaftlichen Konsens orientiert.
Intuition ist eine feine Sache, aber auch eine höchst persönliche. Jedenfalls taugt sie nicht als Argument in einer Diskussion, da man die Intuition eines Menschen schwerlich gegen die eines anderen abwägen kann. Ich würde auch niemandem vorwerfen, seine Intuition sei vom Wunsch nach Unsterblichkeit überlagert.

Der "aktuelle Neurowissenschaftliche Konsens" trägt tatsächlich zu meiner Meinungsbildung bei. Warum sollte ich das außer Acht lassen, was Menschen denken, die sich wirklich mit dem Thema auskennen? Dabei ist nicht entscheidend, dass es die Mehrheit ist, die diese Ansichten teilt. Das materialistische Erklärungsmodell erscheint mir einfach als das schlüssigste, das mir bisher untergekommen ist. Schon weil es ohne Zauberteilchen wie Psychonen auskommt.
Dass die Wissenschaft noch nicht alles erklären kann, z.B. wie Bewusstsein entsteht, finde ich dabei eher beruhigend. Und es ist für mich Ausdruck dafür, dass auch die materielle Welt voller unerklärlicher Wunder ist.


Zitat:
Zitat von DUCKFACE

Gewiss sind viele Aspekte des Lebens determiniert und abhängig von diversen Faktoren. Trotzdem billigt der interaktionistische Substanzdualismus dem Menschen zumindest noch ein gewisses Maß an Entscheidungsfreiheit zu, welche der materialistisch-reduktionistische Monismus - also Deine philosophische Position - gänzlich negiert. Wenn der bewusste Wille neuronal prädisponiert ist - z. B. aufgrund unbewusster Hirnaktivitäten-, kann ich mich kaum entscheidungs- und handlungsfrei wähnen!
Den freien Willen halte ich tatsächlich für eine Illusion, für Wunschdenken. Aber ist das wirklich so wichtig? Um es mit Helmut Kohl zu sagen: "wichtig ist, was hinten rauskommt". Also unsere Handlungen. Wer mag schon sagen, was genau dazu führt? Wer wollte bewerten, welchen Anteil an einer Entscheidung frühere Erfahrungen, ererbte Hirnstrukturen oder was auch immer haben und zu wieviel Prozent sie "frei" getroffen wurde? Und würde "frei" dann nicht einfach "zufällig" bedeuten? Losgelöst von allem, was uns ausmacht, also von eben diesen Erfahrungen und Hirnstrukturen?
Für mich sind unsere Handlungen Ausdruck unserer Persönlichkeit. Ob diese nun in den Verschaltungen von Neuronen repräsentiert ist, oder in einer Psychonenwolke, spielt dabei gar keine Rolle. Ich sehe nicht, wie und warum einem das eine Modell mehr oder weniger Freiheit ermöglichen soll, als das andere.


Zitat:
Zitat von DUCKFACE

Zufällige Exozytosen sind jedoch keineswegs hinreichend, um eine Impulsinduktion in Pyramidenzellen herbeizuführen. Das dafür nötige Überschreiten des Schwellenwertes wäre durch stochastische Exozytosen niemals möglich.
Da waren wir aber schon mal weiter...

Zitat:

Gewiss ist diese Erklärung möglich, aber keineswegs zwingend. Sie ist halt materialistisch. Das Faktum, dass eine Exozytose nur mit einer 25%igen Wahrscheinlichkeit von einem Aktionspotenzial evoziert wird, lässt aber auch eine interaktionistische Interpretation im Sinne des Substanzdualismus zu. Es sind eben zwei unterschiedliche Modelle.

Materialisten postulieren eine Aufsummierung von Aktionspotenzialen im Axonterminal der betroffenen Neuronen, während ich als Dualistin davon ausgehe, dass eine Wahrscheinlichkeitsmodifikation die Öffnung der vesikulären Membranbläschen provoziert. Ich halte beide Ansätze für möglich.
Womit wir wieder bei Spaghettimonster und Rasiermesser wären. Möglich ist natürlich alles irgendwie.


Zitat:
Zitat von DUCKFACE

Nein, als Materialist musst Du einen neuronalen Determinismus postulieren, selbst wenn (noch) nicht alle involvierten Determinanten identifiziert wurden. Die zerebrale Maschinerie bliebe ungeachtet dessen ja ein deterministisches System, was ich persönlich dementiere. Beim Gehirn handelt es sich vielmehr um ein quantenmechanisches System, das über die Wahrscheinlichkeitsfelder der Quantenphysik mit der mentalen Sphäre der Existenz verbunden ist.
Mir als Materialist bleibt das Hintertürchen das Zufallselements in der Quantenphysik. Außerdem halte ich den Begriff Determinismus in diesem Zusammenhang für von eher theoretisch-philosophischer Natur. Klar, würde ich den Zustand aller Teilchen im Universum und alle Naturgesetze kennen, könnte ich die Zukunft der Welt bis ins Kleinste und bis ans Ende der Zeit vorhersagen. Aber das ist in der Wirklichkeit nicht möglich. Die Handlungsweise eines Menschen aus dem Zustand seines Gehirns abzuleiten, dürfte ähnlich schwierig sein. Macht es da noch Sinn, von Vorherbestimmtheit zu reden?

Was macht dich eigentlich so sicher, dass diese "mentale Sphäre" kein "deterministisches System" ist?

Zitat:
Zitat von DUCKFACE

Welchen konkret? Den (scheinbaren) Konflikt mit dem Energieerhaltungssatz löste ich bereits mehrfach auf! Psychonen sind in der Tat masse-, energie- und ladungslos. Daher sind sie physikalischen Messgeräten nicht direkt zugänglich.
U.a. den, warum die Psychonen nur mit lebenden, menschlichen Gehirnen in Kontakt treten. Warum die Wahrscheinlichkeitsänderungen sich nicht auf andere, quantenmechanische Vorgänge auswirken, z.B. auf welche in einem Messgerät.
Bei der Frage, wie die Evolution ein Gehirn hervorbringen konnte, das perfekt auf Psychonenkontakt abgestimmt ist, obwohl die materielle Welt ja erst durch das fertige Organ von der geistigen Parallelwelt wissen konnte, hast du dich auf einen allmächtigen Schöpfer zurückgezogen.

Einfach ein Teilchen oder ein Wesen zu erfinden, das die gewünschten Eigenschaften hat, löst doch keine Konflikte auf. Demnächst bieten die Arbeitgeber bei Tarifverhandlungen an, dass ein rosa Einhorn mit einer Einmalzahlung bei den Arbeitnehmern vorbeikommt.


Gruß
McCoy
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  #615  
Alt 14.06.2012, 14:54
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DUCKFACE DUCKFACE ist offline
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AW: Existiert eine Seele?

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Zitat von McCoy Beitrag anzeigen
Mir als Materialist bleibt das Hintertürchen das Zufallselements in der Quantenphysik.
Die Wahrscheinlichkeitsinterpretation der Quantenmechanik verheißt leider keine persönliche Freiheit, denn der Ausgang einer Zustandsreduktion kann weder bewusst evoziert noch prophezeit werden. Das Bewusstsein ist nicht in der Lage, das Resultat eines Kollaps von Wellenfunktionen zu beeinflussen.

Als Materialist reduzierst Du das bewusste Selbst, den Geist, auf die zerebralen Strukturen des Gehirns. Du machst das Bewusstsein mit seinen Intentionen von selbigem abhängig. Du postuliert die materielle Determinierung bewusster Willensakte. Warum? Weil die Willensentschlüsse in Deinem materialistischen Modell ausschließlich das Ergebnis neuronaler Aktivitäten der Großhirnrinde sind. Sie unterliegen der Kausalität, womit sie sich keiner tatsächlichen Freiheit erfreuen können.

Im interaktionistischen Substanzdualismus existiert das individuelle Ich eines Menschen unabhängig von den biologischen Gehirnstrukturen. Das mentale Selbst wird demnach zwar von genetisch bedingten Komponenten des Hirns und von diversen Umweltfaktoren geprägt. Es bleibt jedoch etwas prinzipiell von der neurophysiologischen Basis des Gehirns Verschiedenes, was ihm zumindest ein gewisses Maß an Freiheit und Autarkie verleiht.
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