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#406
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AW: Existiert eine Seele?
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Aber es ist doch absurd zu glauben, dass Mäuse bewusste Handlungen vollziehen können. Damit würde man ihnen ein reflexives Bewusstsein attestieren, was ich persönlich nicht akzeptieren kann. |
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#407
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AW: Existiert eine Seele?
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![]() Die 25%-Angabe beruft sich auf Daten, die beinahe 20 Jahre alt sind. Ich bleibe skeptisch. Zitat:
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#408
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AW: Existiert eine Seele?
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Zudem gibt es ja ohne weiteres Gegenargumentationen zu Ockhams Rasiermesser: Zitat:
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Übrigens ist den Homöophaten eine Arzneimittelprüfung geläufig, nur wird hier interressanter Weise auch häufig im Doppelblindverfahren geprüft welche Symptome ein Mittel hervorruft. Das ganze Repertorium ist darauf aufgebaut. UND jeder Homöophat der etwas kann MUSS beim Repertorisieren für ein und denselben Klienten letztlich zum selben erfolgreich wirkenden Mittel kommen ! Bevor als jemand sich erlaubt etwas über Homöophatie zu schreiben und das zu werten, sollte dieserjenige erstmal Hahnemann, Hering, Kent, Böricke, etc. lesen alles Schulmediziner die zur Homöophatie gekommen sind, nicht immer ganz freiwillig (manche sollten im Auftrag der Schulmedizin die Homöophatie des Lug und Trugs überführen) und oft zu Beginn zweifelnd. Mein persönliches Statement. Ich halte puren Reduktionismus im eigentlichen und im besonderen auf die Materie für einen Irrweg und die Krankheit heißt tiefer Zweifel. Anzweifeln und Hinterfragen ist in Maßen sinnvoll, nur nach meiner Meinung zerstört massiver Zweifel immer den Versuch Geistiges, sei Seele, Spirits, etc. nachvollziehbar zu belegen - kaum jemand kommt auf die Idee zu fragen weshalb das so ist !!! Denn wer Zweifelt sollte irgendwann an den Punkt kommen seine Zweifel anzuzweifeln. LG Siegmund |
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#409
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AW: Existiert eine Seele?
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Für die hier besprochenen Neuronen der Großhirnrinde ist der prozentuale Wert von 25% korrekt. Und damit bleibt mein wahrscheinlichkeitstheoretisches Argument bestehen und unwiderlegt. Zitat:
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#410
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AW: Existiert eine Seele?
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#411
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AW: Existiert eine Seele?
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Genau so absurt halte ich, zu "unterstellen", dass ein Tier nicht weis was es tut. Tiere können lernen und Strategien entwickeln und Entscheidungen duf Grund von individuellen erlernten Wissen treffen. Mag sein, dass es nicht darüber nachdenkt, warum es etwas tut und Bücher darüber schreibt, aber das macht nicht mehr zu einer Maschine aus Fleich und Blut, als einen Menschen ohne unsterbliche Seele. Ich könnte jetzt noch fragen, ob ein Schimpanse, da dieser ja ein Tier ist und somit nicht über die besonderen Synapsen verfügt, auch nur unbewusster Handlungen, bzw. Bewegungen fähig ist?
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Leben ist nicht die Summe seiner Bestandteile, sondern dessen Information. |
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#412
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AW: Existiert eine Seele?
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,277364,00.html
Interessant. Daß hochentwickelte Tiere wie Delphine und Affen ein Bewußtsein und sogar ein Selbstbewußtsein haben, halte ich für nachgewiesen und der größte Teil der Primnatenforscher ebenfalls.
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#413
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AW: Existiert eine Seele?
Zitat:
Ja, bei manchen höherevolvierten Tierspezies scheint es tatsächlich Evidenzen für ein primitives Ich-Bewusstsein zu geben, zumindest, wenn man erfolgreich bestandene Spiegeltests als Indiz für die Präsenz eines Ich-Bewusstseins akzeptiert. Das betrifft beispielsweise Schimpansen, Orang-Utans, Schweine, Delphine, Elstern, Elefanten. Dennoch kann wohl niemand dementieren, dass es sich beim menschlichen Bewusstsein, bei unseren individuellen Ich-Instanzen, um etwas Einmaliges und absolut Außergewöhnliches im gesamten uns bekannten Reich des Lebendigen handelt, oder? Die tierische Imagination scheint hingegen eher rudimentär zu sein. Dies gilt sogar für Affen, wie so genannte crossmodale Transfertests belegen. Dieses Testverfahren ermittelt, ob ein visuell wahrgenommenes Objekt anschließend auch in der Dunkelheit mit Hilfe des Tastsinns als dasselbe Objekt erkannt werden kann, was ein gewisses Maß an Vorstellungskraft und gezieltem Erinnerungsvermögen voraussetzt. Für diesen Test kommen selbstverständlich nur sehr einfach zu identifizierende Formen in Frage wie zum Beispiel eine Kugel, eine Banane oder Vergleichbares. Bereits Kleinstkinder sind in der Lage, das ertastete Objekt mit dem zuvor erblickten Gegenstand korrekt in Verbindung zu bringen. Bei Affen hatten die Experimentatoren dagegen keinerlei Erfolgserlebnisse. Mit anderen Worten: Die vom gefühlten Objekt ausgehenden Signale haben sie nicht mit denen des gesichteten Objektes assoziiert, obwohl diese Tiere über ein gewisses Potenzial an Sensibilität und Intelligenz verfügen. Eine weitere Frage stellt sich betreffs des tierischen Bewusstseins: Sind sich Tiere ihres eigenen Todes bewusst? Das halte ich für unwahrscheinlich, denn Tiere scheinen sich im Allgemeinen nicht sonderlich aufmerksam um kranke, verletzte oder verstorbene Artgenossen zu kümmern. Natürlich gibt es genetisch bedingte, also angeborene mütterliche Instinkte, die man schon bei sehr primitiven Organismen antrifft. Auf selbige beziehe ich mich aber nicht. Mir geht es tatsächlich um das Mitgefühl und die Anteilnahme des Tieres mit leidenden oder sterbenden Artverwandten. Um die Erkenntnis der eigenen Verwundbarkeit und des Todes. Wenn ein Rudel von Affen einen Wald durchschreitet, nehmen sie in aller Regel keine Rücksicht auf versehrte Artgenossen. Selbst wenn die verletzten Tiere noch ein hohes Engagement zeigen, um mit dem Rudel Schritt halten zu können, wird ihnen von den gesunden Affen keinerlei Resonanz geschenkt. Das alles spricht für mich dafür, dass die Tiere das eigene Schicksal nicht als solches erkennen können. |
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#414
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AW: Existiert eine Seele?
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Selbstverständlich haben höherentwickelte Tiere eine Vorstellung vom Tod. Zitat:
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#415
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AW: Existiert eine Seele?
Zitat:
Die moderne Verhaltensforschung geht davon aus, dass bestimmte Tierarten sehr wohl zu komplexen Gefühlsregungen in der Lage sind. Dass sie um tote Artgenossen trauern scheint da nur logisch zu sein. Erst kürzlich veröffentlichten US-Forscher die bisher größte Studie zum Totenkult unter Menschenaffen. Dazu wurde eine Herde Paviane im äthiopischen Hochland beobachtet. Die Forscher konzentrierten sich auf den Abschiedsschmerz der Tiere, wenn ein Artgenosse aus der Gruppe verstarb. Danach verglichen sie ihre Aufzeichnungen mit Untersuchungen über Schimpansen. Der Unterschied: Die Paviane leben in einer kalten Region, die beobachteten Schimpansen in einer warmen, fruchtbaren Gegend. Das Ergebnis: In welcher Form die Primaten trauern, hängt auch von den klimatischen Verhältnissen ab. Trauerrituale unter Primaten Viele Schimpansenmütter schleppen den Leichnam ihres Kindes tagelang mit sich herum, bis dieser buchstäblich zerfällt. Noch ist ungeklärt, wie dies zu deuten ist: Trauerritual? Oder verstehen die Mütter einfach nicht, dass ihr Nachwuchs nicht mehr lebt? Fest steht allerdings, dass dieses Ritual nur in wärmeren Gegenden gepflegt wird. Affen, die in kälteren Regionen leben, wenden sehr viel weniger Zeit für den Abschied auf. Der Schmerz, den die Tiere empfinden, könnte aber gleich stark sein. Um diesen zu lindern, suchen die Primaten Kontakt zu ihrer Gruppe und geben sich ausgiebiger Fellpflege hin – das scheint die Tiere zu trösten. aber auch bei Elefanten ist dies zu beobachten. Sie halten eine Totenwache egal wie weit sie dafür laufen müssten. Affen lasen soch sogar von ihren Affenfreunden tröten wenn der Lebengefährte stirbt. Und so ein Verhalten das man sich nicht um die Krnakenund Verltezten kümmert gibt es nur all zu oft unter Menschen auch. Aus der Tierforschung wurde zum Beipsielauich die Kondinonierungstherapie gemacht wo man Hunde darauf trainiert hat auf einen Klingelreiz zu hören und somit sich ihr Futter zu verdienen (Heute heißt das Verfahen Token). Es wurde bewusst ihnen antrainiert und sie haben gelernt es so zu machen, Somit habenauch Tiere eine Seele und ein Bewusstsein, teilweise stärker ausgeprägter als bei Menschen. Tiere lernen Bewust schon von Geburt an, genauso wie der MEnsch der schön früh in der Lage ist seinBewusstseinzu trainieren, aber nicht seine Seele denn die ist ja schon fertig gereift.
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Gedanken beeinflusen uns immer und überall. Sie machen uns zu dem was wir sind, ein Individuum das nie des anderen gleich ist. |
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#416
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AW: Existiert eine Seele?
Dieses Verhalten ist auch bei bestimmten Gruppen von Menschen zu beobachten.
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Leben ist nicht die Summe seiner Bestandteile, sondern dessen Information. |
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AW: Existiert eine Seele?
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#418
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AW: Existiert eine Seele?
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Da sind mir leichte Spekulationen im Rahmen von schon gut bekannten und erforschbaren Dingen lieber, als wilde Spekulationen außerhalb. Zu Tierbewusstsein etc. haben andere her ja schon viel geschrieben, das erspare ich mir mal.
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Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als unsere Schulweisheit uns lehrt; aber weniger, als manche glauben. Nicht jeder Mutige, der gegen den Strom schwimmt, spricht die Wahrheit. |
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#419
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AW: Existiert eine Seele?
Zitat:
Allzu oft schließen Menschen ja von sich selber auf andere, was eventuell zu einer "An*th*ro*po*lo*gisierung" tierischer Verhaltensschemata führen kann aufgrund diverser Interpretationen. So vermuten wahrscheinlich auch sehr viele Menschen, dass ein zerschnittener Regenwurm, der sich anschließend wendet und windet, einen kolossalen Schmerz erleide, obschon das metamere Nervensystem des Regenwurms derartige Schmerzgefühle gar nicht zulässt. Ein anderes Beispiel dazu: Man stellte fest, dass Schimpansen offenbar imstande sind, phytotherapeutische Maßnahmen zu ergreifen, wenn sie beispielsweise einer Infektionskrankheit zum Opfer gefallen sind. In Phasen, in denen vermehrt parasitäre Organismen in Erscheinung treten, rollen viele Schimpansen die haarigen Blätter von Pflanzen auf der Zunge ein und verzehren sie gänzlich unzerkaut. Die akribische Analyse der Fäkalien jener Tiere ergab, dass die Blätter während des gesamten Verdauungsprozesses keinerlei Modifikation erfuhren und unbehandelt wieder ausgeschieden wurden. Allerdings entdeckte man zwischen den Haaren der Blätter Würmer, so dass sich die Schimpansen einer effektiven Wurmkur bedienten. Ich bin der Überzeugung, dass sich dieses selektionspositive Verhalten im Laufe der Evolution in der Genetik der Schimpansen etablierte, genauso wie Pflanzenfresser fähig sind, toxische von essbaren Pflanzen präzise zu differenzieren. Dass das Einrollen besagter Blätter das Ergebnis rationaler Erwägungen seitens der Schimpansen ist, kann ich mir kaum vorstellen. Vielmehr scheinen sie gemäß den in ihrer Biologie verankerten Instinkten zu handeln. Es hat sich bewährt, dem Überleben gedient. So viel zu meiner aktuellen Meinung. Aber ich werde diese Thematik beizeiten noch einmal intensiver studieren....... |
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#420
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AW: Existiert eine Seele?
Ja, aber das Prinzip des bewussten Mitgefühls und der realen Anteilnahme ist in der Menschheit durchaus präsent. Das manifestiert sich auch in unserer humanisierten Zivilisation.
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