Esoterik-Forum

Zurück   Esoterik-Forum > Esoterik > Meditation

Hinweise

Antwort
 
Themen-Optionen
  #181  
Alt 31.07.2010, 12:30
Benutzerbild von reinsch
reinsch reinsch ist offline
Enthusiastisch
 
Registriert seit: Mar 2006
Ort: Hamaland
Beiträge: 582
Blog-Einträge: 9
AW: "Was", "Wie", "Wie des Wie"

Zitat:
Zitat von mazil Beitrag anzeigen
sagte der man stolz der fast nie das haus verliess ;o)
@ mazil: Warum auch?

Ohne aus dem Haus zu gehen erkennt man die Welt!

Wo ist denn Dein von anderen zugewiesenes Plätzchen?

Ganz spannend finde ich die Sicht auf ethisch/ moralische Grundsätze, die Bremsschuhe sind. Anarchie ist sehr spannend und lehrreich. Da muß man sich beugen oder reinsch neien. Oder seine Gefühle verleugnen.

Zitat:
die tat ist der gedanke nur in gedanken
die tat ist der gedanke nur in gesprochen worten
die tat ist der gedanke nur im geschriebenen
die tat ist der gedanke in die tat umgesetzt

vier verschieden welten
Genau:

Immer muss der Hirte streng sein mit der Peitsche,
Sonst folgt der Ochse seiner Laune zu Staub und Schmutz.
Doch geduldiges Zähmen macht ihn sauber und sanft,
Und friedlich folgt er dem Hirten ohne Zügel und Zwang.
Ze(h)n Ochsenbilde

Wow:

Zitat:
erst ist die idee des dom
dann spreche ich es für mich mit anderem im feedback aus
dann mach ich den konstruktionsplan
dann baue ich den dom
Das nenne ich mal abhängiges Entstehen in Reinform!
Die Tat folgt dem Gedanken, wie der Wagen dem Ochsen.

Zitat:
liebe fordert aber ein
die knochen der kindchen brechen zu lassen
Noch Senf dazu?

Stehen dann am Ende nicht ein Haufen Probleme vor der Tür?
So reagiert wohl jeder entsprechend seiner Körperpanzerung mit einer eigenen Form der Abwehr. Also die Folge der „funktionellen Summe aller vergangenen Ereignisse“.

Zitat:
es gibt keine zauberwelt hinter dem wort
wo der gute alte gott sitzt
das sind kindermärchen
UND:
Es gibt nur eine Wahrheit. Davon rund 6,9 Milliarden.

Zitat:
"Wovon man nicht sprechen kann, darüber muß man schweigen."
Oder: man bedient sich der Projektion.

@Energeia
Zitat:
(daß) Harmoniebedürftigkeit ein Aspekt unbalancierter Liebe sein kann
Oh ja! Wieder ein Aspekt mehr in meinem Mandala. Danke!


LG
R.R
Mit Zitat antworten
  #182  
Alt 31.07.2010, 14:03
Benutzerbild von Gaia0
Gaia0 Gaia0 ist offline
Erfahren
 
Registriert seit: Jan 2009
Ort: Hamburg
Beiträge: 5.539
AW: "Was", "Wie", "Wie des Wie"

Zitat:
Schließlich gibst du deine eigene Antwort:
Zitat:
Zitat:
Es ist dann eine Bereicherung, wenn ES zum Gedankengut ALLER wird, wenn absolut kein Widerspruch mehr auftaucht. Und insofern stimme ich Wittgenstein ja auch zu, dass man an der Stelle dann getrost schweigen kann, aber nur an DER. In Übereinkunft. Das Unaussprechliche ist also nicht der eigene, von anderen isolierende Film, sondern die nonverbale ÜberEINstimmung.
und darin sprichst du nun das an, worauf ich mit "Erfahrung" hinweisen wollte:
den universalen Aspekt der Erfahrung, der nicht auf Wortsinn reduzierbar ist.

Liebe Grüße,
Energeia
Also IM Tod?

__________________
Es gibt nur Einen, der ohne Muster ist und DER existiert nicht.^^
Mit Zitat antworten
  #183  
Alt 31.07.2010, 14:16
Benutzerbild von Gaia0
Gaia0 Gaia0 ist offline
Erfahren
 
Registriert seit: Jan 2009
Ort: Hamburg
Beiträge: 5.539
AW: "Was", "Wie", "Wie des Wie"

Zitat:
@Energeia
Zitat:
Zitat:
(daß) Harmoniebedürftigkeit ein Aspekt unbalancierter Liebe sein kann
Oh ja! Wieder ein Aspekt mehr in meinem Mandala. Danke!


LG
R.R
Das ist aus dem Kontext gerissen und verliert somit den eigentlichen Inhalt, bzw. Zusammenhang den mazil beschrieben hat.

Harmoniebedürftigkeit kann niemals ein Aspekt der unbalancierten Liebe sein, sie kann aber ein Aspekt der Interpretation von unbalancierter Liebe sein, der wieder aus dem Verständnis der balancierten Liebe hervor geht.

Unbalancierte = Chaos (Magie)
Balancierte = Ordnung

Der Gehängte.

Wird verstanden, dass es kein Ungleichgewicht gibt, hört es auf Balance rein bringen zu wollen. Aus 1 und 1 mach 3!

LG
Gaia0
__________________
Es gibt nur Einen, der ohne Muster ist und DER existiert nicht.^^

Geändert von Gaia0 (31.07.2010 um 14:30 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #184  
Alt 31.07.2010, 15:07
Reisender Reisender ist offline
Erfahren
 
Registriert seit: Jan 2005
Beiträge: 3.866
AW: "Was", "Wie", "Wie des Wie"

Zitat:
Zitat von mazil Beitrag anzeigen
ganz ehrlich
es lohnt so nicht zu reden
die faulheit wird nahezu alle immer wieder fangen
;o)


uns beide hingegen trennt nur weniges
wenn für mich auch wesentliches

1. was ist gott und gibt es einen Gott ausserhalb des erfahrbaren
und ausserhalb deswegen: des Wortes ? Und was ist das Bündnis mit Gott ?
2. wie viele tatsächliche reale welten gibt es ?
vorsicht falle !
3. warum gibt es nur das wort ?
4. kann es ein mystisches geben ohne ein dahinter ?
mit unter der schwierigste part gedanklich !!!
5. Existiert alles nur aus der Relation zueinander
und gibt es somit nur dreiheit der krone und darauf aufbauende vielheiten ?


das sind mitunter die wichtigsten die mir momentan einfallen
über die wir uns unterhalten sollten

wie gesagt auch gerne privat ergänzende gespräche dazu
Nichts und Alles sind Eins.
Und Eins ist Keins.
Wenn Eins zerfällt,
entsteht die Welt.
Zu Existieren heißt Einssein verlieren.
ZU Existieren heißt fragmentieren
und Wahrheit verlieren.
Denn Lila, das göttliche Spiel,
ist Schein, und nie ging die Einheit verloren.
Mit Zitat antworten
  #185  
Alt 31.07.2010, 17:35
Benutzerbild von Sayalla
Sayalla Sayalla ist offline
Erfahren
 
Registriert seit: Jun 2008
Ort: in Sichtweite
Beiträge: 12.447
AW: "Was", "Wie", "Wie des Wie"

Zitat:
Zitat von Energeia Beitrag anzeigen
Liebe Sayalla,

du stellst zunächst eine Frage:


dann beantwortest du sie stellvertretend - jedoch nicht in meinem Sinne - und wiederholst dann deine Einschätzung des "Gefährlichen":


Schließlich gibst du deine eigene Antwort:


Liebe Grüße,
Energeia
Ja, nur leider hast du sie trotz allem nicht verstanden.
Macht aber nichts.
Mit Zitat antworten
  #186  
Alt 31.07.2010, 18:08
Benutzerbild von Energeia
Energeia Energeia ist offline
Erfahren
 
Registriert seit: Mar 2006
Ort: Milchstraße
Beiträge: 2.215
Blog-Einträge: 14
AW: "Was", "Wie", "Wie des Wie"

Liebe Sayalla,

Zitat:
Zitat von Sayalla Beitrag anzeigen
Ja, nur leider hast du sie trotz allem nicht verstanden.
das ist ok. Du hattest mich mit "persönlichen Film fahren" falsch verstanden, weshalb ich diesen Beitrag formulierte, um auf mögliche Konvergenzen zu verweisen. Du siehst dich nun durch meinen Beitrag nicht verstanden.
Manchmal gibt es vielleicht keine kommunikativen Wege zwischen zwei Menschen, sich zu verständigen.

Lieber Gruß,
Energeia
Mit Zitat antworten
  #187  
Alt 31.07.2010, 22:53
mazil mazil ist offline
Dauerhaft gesperrt
 
Registriert seit: Feb 2010
Beiträge: 953
Blog-Einträge: 17
AW: "Was", "Wie", "Wie des Wie"

Zitat:
Zitat von Gaia0 Beitrag anzeigen
Das ist aus dem Kontext gerissen und verliert somit den eigentlichen Inhalt, bzw. Zusammenhang den mazil beschrieben hat.

Harmoniebedürftigkeit kann niemals ein Aspekt der unbalancierten Liebe sein, sie kann aber ein Aspekt der Interpretation von unbalancierter Liebe sein, der wieder aus dem Verständnis der balancierten Liebe hervor geht.

Unbalancierte = Chaos (Magie)
Balancierte = Ordnung

präzise !
Zitat:
Zitat von Gaia0 Beitrag anzeigen

Wird verstanden, dass es kein Ungleichgewicht gibt, hört es auf Balance rein bringen zu wollen. Aus 1 und 1 mach 3!

LG
Gaia0
balancierte Liebe ist ein Zwischenstadion
dient nur dem annähern an seine eigentlichen Natur
und die ist im Kern immer Chaos
da wir aber nicht im jenseitigen weilen
sind wir der balancierten Liebe gezwungen

so lange bis alles jetzt ist ohne Memento
Memento im Sinne einer Dechiffrierung

ja ich habe das schon erlebt
und es war nicht lange zu verkraften
weil die ordnenden Strukturen
vor allen der Synergie der anderen Menschen
so stören, dass es zu ständiger Wiederkehr von Erinnerungen
an die Vereinbarung über die Bedeutungen kommt

Täuschungen werden mächtig
und Zweifel genährt

dabei ist aber zu verstehen, dass es gerade der Zweifel ist der alles wachsen lässt
er ist der Satan der das Uhrwerk am laufen hält
Mit Zitat antworten
  #188  
Alt 31.07.2010, 23:13
Benutzerbild von Aquarius777
Aquarius777 Aquarius777 ist offline
Erfahren
 
Registriert seit: Jul 2010
Beiträge: 1.237
AW: "Was", "Wie", "Wie des Wie"

Zitat:
Zitat von mazil Beitrag anzeigen
mir fällt die kinnlade runter
du bist auf den pfaden der nazies in meinen augen mit solchen aussagen

Und du bist leider auf dem besten Pfad verrückt zu werden oder bist dort leider schon. Für deine Aussage bestand überhaupt nicht der geringste Anlass.
Mit Zitat antworten
Werbung unserer Sponsoren
  #189  
Alt 01.08.2010, 02:45
mazil mazil ist offline
Dauerhaft gesperrt
 
Registriert seit: Feb 2010
Beiträge: 953
Blog-Einträge: 17
AW: "Was", "Wie", "Wie des Wie"

Zitat:
Zitat von Aquarius777 Beitrag anzeigen
Und du bist leider auf dem besten Pfad verrückt zu werden oder bist dort leider schon. Für deine Aussage bestand überhaupt nicht der geringste Anlass.

das mystische verbirgt
wenn es ein verbindendes mystisches ist
etwas was nicht ist

jeder der es wahrlich erfahren hat weiss das ganz genau !

da dann etwas hinein zu projizieren um letztlich gemeinschaft zu erzeugen
ist genau das was die nazies gemacht haben
damit schliesst man ein und aus

der nicht eingeschlossene wurde, und wird es immer wieder, dabei zum feind der eingeschlossenen
denn die sind eingeschlossen ohne jeden echten grund eines verbindenen
mystischen, weil es das nicht gibt

daraus leitet sich ihrer überzeugung und ihr leben ab
und die feinde werden zermalen werden müssen
wenn nicht diese lüge zusammen brechen soll am ende

naja das ist der grund warum die nazies den krieg verloren haben
hat hilter selbst so gesehen am ende des krieges

DER war ehrlich genug !!!

und hier ist keiner ehrlich genug dafür ???

Geändert von mazil (01.08.2010 um 02:48 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #190  
Alt 01.08.2010, 13:05
Benutzerbild von LynSantafee
LynSantafee LynSantafee ist offline
Enthusiastisch
 
Registriert seit: Aug 2008
Ort: Berlin-Düsseldorf
Beiträge: 646
AW: "Was", "Wie", "Wie des Wie"

Lieber Energeia,

gut, dass du folgendes nochmals so klar formulierst, weil es den Focus genau auf was ich in diesem Kontext mit: Die Rechnung ohne den Wirt machen .... nur angedeutet hatte, legt.


Zitat:
wenn wir als gleichmütiger Beobachter beispielsweise "Einsamkeit" im Bauch (als Beobachtetes) wahrnehmen, dann können wir als Beobachter unser Herz - Herz-Chakra - für diesen Bereich öffnen. Während der Gleichmut zur Selbsterkenntnis führt, so führt diese Herzensöffnung zur "Heilung"/Auflösung.
Mir ist diese Differenz wichtig, denn meiner Erfahrung zufolge - und auch, wenn ich andere Menschen beobachte - dann führt die reine gleichmütige Beobachtung oft dazu, dass ein Mensch zwar Selbsterkenntnis entwickelt, seine Muster sehr gut kennt, aber oft dennoch nicht aus den Mustern aussteigen kann, wenn sie tiefergehend aktiviert werden. Die Arbeit mit dem Herz-Chakra ist sicherlich nicht die einzige Praxis, welche die Auflösung der Muster bewirken kann, aber sie ist eine mögliche.

Zitat:
wenn wir als gleichmütiger Beobachter beispielsweise "Einsamkeit" im Bauch (als Beobachtetes) wahrnehmen, dann können wir als Beobachter unser Herz - Herz-Chakra - für diesen Bereich öffnen.
Der gleichmütige Beobachter ist nur in der Absichtslosigkeit und Unverstricktheit gleichmütig. Er könnte sicherlich sein Herzchakra wahrnehmen, bzw. dessen Aktivitäten, aber er mischt sich da nicht öffnen wollend ein, nicht da und auch sonst nirgendwo.

Zitat:
Während der Gleichmut zur Selbsterkenntnis führt, so führt diese Herzensöffnung zur "Heilung"/Auflösung.
Der Gleichmut ist ja schon gerade in der Hingabe, welche dem Gleichmut folgt Liebe in Aktion. Dabei passieren die verschiedensten Prozesse, die dann eben "Heilung"/Auflösung bewirken, aber eben NACH BEDARF und diesen lernt der Beobachter gerade, augenblicklich kennen, diesen Bedarf, den er in seinem Gleichmut noch gar nicht kennt, während die verstrickte Instanz den Defizit auch gerade augenblicklich produziert und liefert. Das ist der Akt der Selbsterkenntnis.


Zitat:
Mir ist diese Differenz wichtig, denn meiner Erfahrung zufolge - und auch, wenn ich andere Menschen beobachte - dann führt die reine gleichmütige Beobachtung oft dazu, dass ein Mensch zwar Selbsterkenntnis entwickelt, seine Muster sehr gut kennt, aber oft dennoch nicht aus den Mustern aussteigen kann, wenn sie tiefergehend aktiviert werden.
Wenn nun der "Beobachter" von vorneherein mit der Absicht beobachtet, etwas aufzulösen, besser zu machen oder zu heilen, dann wohnt diesem Beobachter eine Abwehrhaltung inne, die den Gleichmut als Fake offenbart so dass dieser gar nicht erst zur Wirkung gelangen kann. Es ist eine etwas difuse Angelegenheit, weil diese (unbewusste) Abwehrhaltung, sei sie hier benannt mit zb. Harmoniesucht, Sentimentalität und Verweichlichung, ja die Ursache selbst für die verschiedensten Disharmonien im eigenen Erleben ist bzw. sein kann. Es wäre also so, als wollte man den Teufel mit dem Belzebub austreiben.

Was hier aktiv ist ist nicht der vermeintlich neutrale Beobachter sondern das "alte" Programm, was in diesem Fall zb. konkret dadurch gekennzeichnet ist, dass der Dienst am LebensKonzept wichtiger ist als der Dienst an Wahrheit. Und dieses Lebenskonzept ist nichts weiter als neurotische Überlebensstrategie.

Der Beobachter, der ein Soll im Gepäck hat und die vermeintliche Heilung gemäss Lebenskonzept heraufbeschwören möchte ist nichts weiter als die bereits Verstrickte Instanz, die nun wirklich alles ausgeschöpft hat um nu ja nicht zur Selbsterkenntnis zugelangen, dabei hätte gerade der zb. sentimental verweichlichte Harmoiesüchtige diese mehr als verdient, denn sein Credo ist ja an und für sich koscher und wohlmeinend.

Aber Liebe hat eben keinen Vertrag mit dem, was wir persönlich für koscher und wohlmeinend halten, solange sie nicht in ihrer Fülle in uns wirken darf, wir uns also nicht selbst lieben, auch zb. Streit, Krieg und Kampf nicht nur als drüberstehender Souverän zulassen , sondern vielmehr leben, geniessen und lieben könn(t)en.

Wenn nun ein Mensch immer wieder dieses Muster erfährt, das er, der anständigste und liebste Mensch der Welt, ständig Menschen begegnet, die ihn in welcher Weise auch immer wieder abziehen, so erfährt er im Grunde nichts als seinen in sich selbst verbotenen Schatten. Konzeptheischerisch meint er aber nun, dieser Schatten sei ein Spiegel, er müsse folglich noch netter, noch anständiger, noch lieber werden und als das alles nichts nützt, wird das Konzept kurzer Hand zur Religion, in der er sich nu mehr geprüft sieht und das Drama nimmt wirklich kein Ende.

Gerade der, der sich ständig prüft und in "Selbsterkenntnis" übt, zig. Chakraübungen macht, für seinen Chatten noch mehr betet und ihm noch mehr Liebe "schickt"; gerade der muss dann erfahren: dass ein Mensch zwar Selbsterkenntnis entwickelt, seine Muster sehr gut kennt, aber oft dennoch nicht aus den Mustern aussteigen kann, wenn sie tiefergehend aktiviert werden.


Dabei hat diese Erfahrung, aus den Mustern nicht aussteigen zu können nur den Grund, dass vorher schon die Absicht stand, aus den Mustern auszusteigen. Und, das eigentlich gefährliche, die Muster sind hier keine unbekannten Grössen die es noch gilt kennenzulerne mit all den dahinter wirksamen Prinzipien, sondern mehr oder weniger klar erkannte Bekannte.



Während der Schatten von vorhin zb. nur eine LiebesBotschaft hat: Hey, mache dich mal ganz locker. Liebe ist bei dir zum LuL mutiert, Harmonie ist dir nicht innewohnende Natur, sondern Sucht, was du für wahr und vollbracht an dir hälst ist Maske....Ich bins, die Liebe, die gerade zu dir spricht... komm schon, lebe dich, dann lebst du mich. Bis jetzt lebst du nur, für was du mich hälst, aber weder dich noch mich.

Der gleichmütige Selbstbeobachter, der ja oft in Folge totaler Verzweiflung in der wirklich "alles" weggeschmissen wurde weil nichts mehr ging und nur noch eine tiefe Sehnsucht für Wahrheit und Klarheit übrig blieb , aktiviert wird, dieser Selbstbeobachter könnte plötzlich die Erfahrung machen, dass nun alles "Sinn" macht, dass seine zb. unterdrückte Aggression kein Ausdruck für Harmonie ist, sondern tatsächlich im Konzept erstarrte Harmonie, die nicht mehr fliesst. Dass sie, da sie nicht fliesst in Menschengestalt auch nicht zurückfliessen kann und daher der Schatten liebliche Notwendigkeit war, dass Aggressionshemmung letztlich Autoaggressiv ist (ich liebe mich nicht selbst) und da aber verdrängt sich im Körper/Psyche manifestieren und über Beschwerden der entsprechenden Organe "artikulieren" musste. Dass dem Muster Harmoniesucht aber etwas wahres, selbsterkanntes, wertvolles zu Grunde liegt, es also weder aufgelöst noch erlöst gehört, sondern nur erweitert hin zur Wahrheit, die beides ist, Harmonie und ihr Gegenteil. Und dass er eingeladen ist, dieser Wahrheit genauso Ausdruck zuverleihen, wie sie sich gerade ihn ihm abspielt. Und das aber nur bedingt anderen Menschen gegenüber, unbedingt aber sich selbst gegenüber.


Das sind natürlich alles nur Beispiele, aber m.E. gibt es nicht nur die Möglichkeit aus Mustern auszusteigen, sondern auch die, in welche einzusteigen, diese regelrecht "neu" kennenzulernen sowie alle Zwischenstufen. DAS aber kann nicht funktionieren, wenn von vorneherein das verwegene Dressat (zb. Muster müssten aufhören) zur verordneten Heilung instrumentalisiert wird.


Lieber Energeia, ich meine das hier nicht als ausschliesslichen Widerspruch zu deinem, sondern viel mehr als Ergänzung und Erweiterung. Was du beschreibst ist mir bekannt und kann auch richtig sein. Ich hoffe aber, ich konnte so einbisschen vermitteln, was ich eigentlich meine, und wieso der gleichmütige Selbstbeobachter schon Liebe in Aktion ist bzw. dass wenn ers nicht schon ist, etwas anderes als Gleichmut aktiv ist.

Geändert von LynSantafee (01.08.2010 um 13:08 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #191  
Alt 01.08.2010, 13:16
Benutzerbild von LynSantafee
LynSantafee LynSantafee ist offline
Enthusiastisch
 
Registriert seit: Aug 2008
Ort: Berlin-Düsseldorf
Beiträge: 646
AW: "Was", "Wie", "Wie des Wie"

Zitat:
Zitat von mazil Beitrag anzeigen
upps

ganz die wortwahl der neonazisschlägertrupps

was ist denn da los bei euch in össieland
das so was nicht sofort gelöscht wird ?

*LoL...

"Du kriegst von mir den vermeintlichen Neonnazi solange um die Ohren gehauen, bis das du ihn als dich selbst liebst." spricht das Leben.
Mit Zitat antworten
  #192  
Alt 01.08.2010, 13:54
Benutzerbild von LynSantafee
LynSantafee LynSantafee ist offline
Enthusiastisch
 
Registriert seit: Aug 2008
Ort: Berlin-Düsseldorf
Beiträge: 646
AW: "Was", "Wie", "Wie des Wie"

Zitat:
Und dass er eingeladen ist, dieser Wahrheit genauso Ausdruck zuverleihen, wie sie sich gerade ihn ihm abspielt. Und das aber nur bedingt anderen Menschen gegenüber, unbedingt aber sich selbst gegenüber.
Kurz noch, es ist eigentlich das "SOSEIN" das die Herausforderung darstellt, Harmonie in mitten von Disharmonie und umgekehrt. Das ist die Liebe in Aktion, die ungefiltert und ohne unsere Einmischung die Dinge und uns selbst so gestaltet, wie wir wirklich ungeschminkt sind und wie sie uns auch haben will oder "braucht". So belassen liefert sie aber gleich alles mit, wessen wir selbst, aber auch alle anderen Beteiligten bedürfen und das kann von der Korrektur bis zur Bestätigung tatsächlich alles sein, wie gesagt ohne unsere "besserwisserische" Einmischung.

Sodele, gehe jetzt schwimmen, bis später
Mit Zitat antworten
  #193  
Alt 01.08.2010, 14:26
Benutzerbild von Energeia
Energeia Energeia ist offline
Erfahren
 
Registriert seit: Mar 2006
Ort: Milchstraße
Beiträge: 2.215
Blog-Einträge: 14
AW: "Was", "Wie", "Wie des Wie"

Liebe Lyn,

Zitat:
Zitat von LynSantafee Beitrag anzeigen
Der gleichmütige Beobachter ist nur in der Absichtslosigkeit und Unverstricktheit gleichmütig. Er könnte sicherlich sein Herzchakra wahrnehmen, bzw. dessen Aktivitäten, aber er mischt sich da nicht öffnen wollend ein, nicht da und auch sonst nirgendwo.
es geht z.B. in der Metta-Praxis nicht um "Einmischen" oder "Wollen". Das Herz-Chakra mischt sich nicht ein, will nicht, ist einfach offen.
Wenn ein Mensch sich hinsetzt, um zu meditieren, dann verfliegt mit einer gewissen Praxiserfahrung die "Absicht" zu meditieren und das "Wollen" zumeist recht schnell in der Meditation. Wenn dann am Ende Metta-Praxis praktiziert und das Herz geöffnet und auf sich selbst gerichtet wird, dann liegt darin kein "Einmischen" oder "Wollen" - oder es wird wahrgenommen, beobachtet.

Zitat:
Gerade der, der sich ständig prüft und in "Selbsterkenntnis" übt, zig. Chakraübungen macht, für seinen Chatten noch mehr betet und ihm noch mehr Liebe "schickt"; gerade der muss dann erfahren: dass ein Mensch zwar Selbsterkenntnis entwickelt, seine Muster sehr gut kennt, aber oft dennoch nicht aus den Mustern aussteigen kann, wenn sie tiefergehend aktiviert werden.
das sehen wir ähnlich. So lange die verkampfte "Bemühung" dahinter steht, ist es so, wie du es hier beschreibst. Ebenso ist es, wenn man nicht praktiziert, weil man fest glaubt, dass man sich NICHT bemühen müsste oder weil man sofort einen inneren Zwang verspürt, wenn man praktizieren möchte.
Die einen reden davon, dass sie etwas tun müssen, die anderen sagen andere und sich selbst immer wieder, dass nichts gemusst, gewollt, etc. werden muss. Das sind 2 Seiten einer Medaille.
Je mehr Selbstliebe ein Mensch entfaltet, desto mehr vermag er ganz einfach zu praktizieren - ohne müssen und nicht-müssen.

Zitat:
Der gleichmütige Selbstbeobachter, der ja oft in Folge totaler Verzweiflung in der wirklich "alles" weggeschmissen wurde weil nichts mehr ging und nur noch eine tiefe Sehnsucht für Wahrheit und Klarheit übrig blieb , aktiviert wird, dieser Selbstbeobachter könnte plötzlich die Erfahrung machen, dass nun alles "Sinn" macht, dass seine zb. unterdrückte Aggression kein Ausdruck für Harmonie ist, sondern tatsächlich im Konzept erstarrte Harmonie, die nicht mehr fliesst. Dass sie, da sie nicht fliesst in Menschengestalt auch nicht zurückfliessen kann und daher der Schatten liebliche Notwendigkeit war, dass Aggressionshemmung letztlich Autoaggressiv ist (ich liebe mich nicht selbst) und da aber verdrängt sich im Körper/Psyche manifestieren und über Beschwerden der entsprechenden Organe "artikulieren" musste. Dass dem Muster Harmoniesucht aber etwas wahres, selbsterkanntes, wertvolles zu Grunde liegt, es also weder aufgelöst noch erlöst gehört, sondern nur erweitert hin zur Wahrheit, die beides ist, Harmonie und ihr Gegenteil. Und dass er eingeladen ist, dieser Wahrheit genauso Ausdruck zuverleihen, wie sie sich gerade ihn ihm abspielt. Und das aber nur bedingt anderen Menschen gegenüber, unbedingt aber sich selbst gegenüber.
ja.

Zitat:
Der Gleichmut ist ja schon gerade in der Hingabe, welche dem Gleichmut folgt Liebe in Aktion. Dabei passieren die verschiedensten Prozesse, die dann eben "Heilung"/Auflösung bewirken, aber eben NACH BEDARF und diesen lernt der Beobachter gerade, augenblicklich kennen, diesen Bedarf, den er in seinem Gleichmut noch gar nicht kennt, während die verstrickte Instanz den Defizit auch gerade augenblicklich produziert und liefert. Das ist der Akt der Selbsterkenntnis.
Ich erfahre es so, wie du es hier beschreibst. Und ich erfahre es so, wie ich es beschrieben habe. Beides sind mögliche Erfahrungen.

Zitat:
Lieber Energeia, ich meine das hier nicht als ausschliesslichen Widerspruch zu deinem, sondern viel mehr als Ergänzung und Erweiterung.
Was du beschreibst ist mir bekannt und kann auch richtig sein. Ich hoffe aber, ich konnte so einbisschen vermitteln, was ich eigentlich meine, und wieso der gleichmütige Selbstbeobachter schon Liebe in Aktion ist bzw. dass wenn ers nicht schon ist, etwas anderes als Gleichmut aktiv ist.
ja, ich verstehe dich hier als konstruktiven Gesprächspartner. Wenn ich dich richtig verstehe, dann sehen und verstehen wir das, was wir hier beschreiben, auf der Erfahrungsebene recht ähnlich. Wenn ich dich nun hier und weiter oben richtig verstehe, dann zeigt sich die Hauptdifferenz im Begriff der "Liebe". Dein Begriff der Liebe ist "umfassender", insofern du den Begriff auf das SEIN des gleichmütigen Selbstbeobachters beziehst. (In deinem letzten Beitrag nun auf das SOSEIN). Ich kann gut verstehen, dass du dies als "Liebe" bezeichnest.
Ich verwende das Wort "Liebe" in Bezug auf das Herz-Chakra, wodurch rein begrifflich Unterschiede entstehen. Ich würde für das, was du als Liebe beschreibst, vielleicht eher die Bezeichnung "Frieden" verwenden: "gleichmütiger Selbstbeobachter ist Frieden in Aktion, wenn er Gleichmut ist".
Letztlich sind das nur Wort-Differenzen, nicht Differenzen der erfahrenen Phänomene.
Dieser Gleichmut, den du beschreibst, kann - gerade auch durch langjährige Praxis - so tief gehen, dass er den gesamten Organismus mit Stille erfüllt und die gesamte Energie zu schwingen beginnt und dann auch das Herz mitschwingt. In dieser tiefen Stille ist dann "schon Liebe in Aktion" auch aus der Sicht meines Liebes-Begriffes (Herz-Chakra). In der Praxis gibt es aber auch andere Wege, das Herz zu öffnen - und das hatte ich mit der Herz-Chakra-Praxis angesprochen. Beides sind unterschiedliche, mögliche Erfahrungsweisen.

Liebe Grüße,
Energeia

Geändert von Energeia (01.08.2010 um 14:39 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #194  
Alt 01.08.2010, 15:41
Benutzerbild von Sayalla
Sayalla Sayalla ist offline
Erfahren
 
Registriert seit: Jun 2008
Ort: in Sichtweite
Beiträge: 12.447
AW: "Was", "Wie", "Wie des Wie"

Zitat:
Zitat von Energeia Beitrag anzeigen

wenn du dich wieder einsam fühlst, Mazil, dann spüre in deinen Bauch, lege beide Hände auf dein Herz, atme ein und fühle von deinem Herz bis in das Kronenlicht hinein. Du wirst dann erfahren, wie sich die Einsamkeit auflöst und erkennen, dass dein Herz verschlossen war.Das Wort "Selbstliebe" hat als Chiffre die Bedeutung, die wir in der Erfahrung erfahren haben.

Alles Liebe,
Energeia
Lieber Energeia,
das Unverstandensein fand z.B. an solch einer Stelle statt.
Ich kann schlicht nicht nachfühlen, woher du dich vor einem vermeintlich verschlossenen Herzen weisst... es sei denn, dein eigenes wäre verschlossen.
Ist mein Gedankengang nun gelandet?
Mit Zitat antworten
  #195  
Alt 01.08.2010, 15:53
Benutzerbild von Energeia
Energeia Energeia ist offline
Erfahren
 
Registriert seit: Mar 2006
Ort: Milchstraße
Beiträge: 2.215
Blog-Einträge: 14
AW: "Was", "Wie", "Wie des Wie"

Liebe Sayalla,

Zitat:
Zitat von Sayalla Beitrag anzeigen
Lieber Energeia,
das Unverstandensein fand z.B. an solch einer Stelle statt.
Ich kann schlicht nicht nachfühlen, woher du dich vor einem vermeintlich verschlossenen Herzen weisst... es sei denn, dein eigenes wäre verschlossen.
Ist mein Gedankengang nun gelandet?
ja, Sayalla, mein Herz war für mich selbst schon verschlossen ... ... ich habe mich schon geschützt oder einsam gefühlt, konnte mir die Liebe nicht geben, nach der ich mich gesehnt habe, hatte schon Kummer, ohne mein Herz für mich zu öffnen.
Ich kenne ebenfalls auch andere Menschen, welche erst sehr langsam in spiritueller oder psychotherapeutischer Praxis lernten, ihr Herz für sich selbst zu öffnen konnten; ich kenne aber auch andere, die hierzu kaum in der Lage sind, die, wenn sie damit beginnen, nach 1-2 Tagen die Praxis abbrechen und sich dann wieder z.B. in ihre Arbeit flüchten, sich mit Fernsehen, Beziehungen ablenken, etc. bis sie schmerzhafte Erfahrungen in ihrer nächsten Beziehungen machen und sie wieder erkennen müssen, dass sie sich von ihrem Partner abhängig machten und sich all das von ihm wünschten, was sie sich aufgrund ihrer mangelnden Selbstliebe nicht selbst schenken können. Man kann es aber auch in anderen Situationen fühlen, z.B. Prüfungsangst, VErlustangst, etc. .

Meines Erachtens kommt es vor allem auf den Sozialisationsvorgang an: wie sehr ein Mensch in der frühen Interaktion mit den Eltern lernt, sein Herz für sich selbst zu öffnen. Sobald hier z.B. zahlreiche Double-Bind-Kommunikationen vorliegen, ist das schon problematisch.

Hast du derartige Erfahrungen noch nicht gemacht?

Liebe Grüße,
Energeia
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 05:13 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.4 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2010, Jelsoft Enterprises Ltd.
(c) copyright 2001-2009 Walter Sommergruber