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AW: Bodenständige Spiritualität
Sicherlich hast du recht, aber weiß das eine Wildschweinrotte auch, wenn sie vor mir steht?
![]() Ich glaube ich habe zwei verschiedene Arten von Ängsten: - die Angst vor wilden Tieren, diese zu unabsichtlich erschrecken und angegriffen zu werden. - Das andere ist sehr irreal. Aber ich habe das Gefühl die "Gesetze der Natur" und der "Wesenheiten" nicht zu kennen und dementsprechen können mir unabsichtliche Übertritte passieren. Das Ur-Vertrauen, dass alles positiv gesinnt ist, habe ich nicht. Nein, besser gesagt, ich weiß von dem, was ich so erfahren habe, dass es eben auch nicht gut gesinnte "Kräfte" gibt. Und die will ich nicht aufstören. Ach, das klingt irgendwie so gar nicht bodenständig! Dass es nur die Möglichkeit gibt zu "lieben" oder "ängstlich" zu sein glaube ich nicht. Ich denke es geht sowohl als auch. LG Bussardin Geändert von Bussardin (31.08.2010 um 18:45 Uhr) |
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AW: Bodenständige Spiritualität
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wenn man in der angst ist, dann ist man im zweifel, in der hoffnung, in der schuldbeladenen vergangenheit oder in der ungewissen zukunft - alles dinge die nicht real sind, denn das sind alles nur gedankenkonstrukte - real ist nur ein echtes gefühl, nicht der gedanke über ein gefühl als beispiel geht auch das liebe machen, also jetzt mal die sexuelle liebe: in momenten höchster lust und beim orgasmus können wir keine angst empfinden, da ist der kopf aus, da gibt es nur noch das fühlen sex kann glaub ich ganz bodenständige spiritualität sein ... ![]() lg
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AW: Bodenständige Spiritualität
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Ja, die gibt es. Einfach, unkompliziert, ohne Brainfuck und Verbalakrobatien, jene ohne Abdrifttendenzen und ohne Seifenblasenproduktionen, die ganz natürliche halt. Forsche!
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AW: Bodenständige Spiritualität
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![]() Vielelicht werden die Holzroder nicht von eienem Gespenst gebissen, aber die Natur zeigt doch "Reaktionen" auf das starke Roden der Bäume. Das heißt, die Konsequenzen des Rodens sind vielleicht für die Holzroder nicht abzusehen, aber sie geschehen. Auf der einen Seite sehe ich es wie Du, (freies Wandeln in der Welt), auf der anderen Seite gibt es reale Gefahren. Aber meine Angst hindert mich nicht, oft in den Wald zu gehen und die Natur zu genießen. Achtsamkeit schadet da sicher auch nicht. Danke für Deine Worte, ich werde diese mit in den Tag nehmen. LG Bussardin Geändert von Bussardin (01.09.2010 um 08:35 Uhr) |
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AW: Bodenständige Spiritualität
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das habe ich inzwischen auch herausgefunden. Forschen ist ein Hobby von mir. ![]() Ich würde mich sehr freuen, wenn Du mir bei der Forschung helfen könntest, und vielleicht erklärst, wie eine Spiritualität Deiner Meinung nach aussieht, die Einfach und unkompliziert ist. Das interessiert mich wirklich. LG Bussardin |
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#96
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AW: Bodenständige Spiritualität
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wenn man in der natur unterwegs ist und dabei dieses gefühl des eins-seins-mit-allem-was-ist hat, wahrnimmt, dass ein allgeist in jedem teil wohnt, man damit eins ist, dann ist das gelebte 'bodenständige spiritualität' lg
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#97
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dann erfährt man viel durch "inneres Lauschen"... liebe Grüsse
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AW: Bodenständige Spiritualität
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Und da setze ich mir dann Tunnelblicke auf. Ich liebe den Milan, der hier lebt. Aber ich bitte ihn, im übertragenen Sinne, nicht die kleinen Vögel zu fressen, die unter unserem Dache leben. Ich bin sowieso mit meinen Wertungen was einige Tiere angeht im Zwiespalt. Einen Schmetterling, der sich auf meinen Arm setzt finde ich entzügend, eine Wespe eher nicht. Ich habe gerade gelesen, dass meine Ängste, die ich im Wald spüre, "Urängste" sond, die noch von den Ur-ahnen stammen, welche ums überleben kämpfen mußten. Du bist ja in einer Umgebung, in der das noch der Fall ist. Hier in Deutschland ist das weniger. Dennoch gibt es Gebiete hier, die mir sehr zu herzen gehen. Und die sind nur ein paar Minuten weg, ich brauche nicht lange um dahin zu gehen. Das genieße ich sehr. Inzwischen bin ich der Meinung, das der Ort, an dem ich mich sehr verbunden mit der Welt fühle, egal ist. Es kommt da eher auf meine Stimmung an. Denn neulich fühlte ich mich so mitten in der Stadt in einem Kaffee, umgeben von vielen Menschen. LG Bussardin |
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#99
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AW: Bodenständige Spiritualität
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Ich versuche auch die Abläufe nicht zu stören, deshalb bin ich auch der Meinung, dass es nicht so gut ist, Natur dort aufzusuchen, wo sie vor den Menschen geschützt ist. Ich glaube einfach, die Natur braucht diese ungestörten Gegenden, auch die Tiere hier im Wald. Immer wieder habe ich gelesen, dass man die Beggenung mit den Naturgeistern nur an diesen Orten finden kann, ich glaube das aber nicht. Heute gibt es einfach zu viele Menschen hier mit zu wenig Nautr. In anderen Landstrichen mag das ja anders sein. Das innere Lauschen ist eine schöne Sache, die ich meistens beim laufen erfahre, was ich seit kurzem wieder angefangen habe. LG Bussardin |
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