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#31
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AW: "Zehn Gebote gegen Fanatismus" von Bertrand Russell
Hallo, Elli und alle!
Diese 10 Gebote drucke ich mir aus! Darf ich sie auch in anderen Foren verwenden? Herzliche Grüße, Marjul
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DER GEIST Mein Geist lebt in dir. Mein Sinn weilt in dir. Mein Wort spricht durch dich. Mein Wille wirkt durch dich. Mein Herz schlägt in dir. Mein Leben ist in dir. |
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#32
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AW: "Zehn Gebote gegen Fanatismus" von Bertrand Russell
Zitat:
Grüessli Elli
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#33
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AW: "Zehn Gebote gegen Fanatismus" von Bertrand Russell
"ZEHN GEBOT GEGEN FANATIMUS!" (ich überziehe mal ein bisschen).
Ob Russell im Lichte seiner eigenen Aussagen mit dieser Schlagzeile wirklich zufrieden wäre ? Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen (bitte nur gaaanz ruhig und gaaanz unpersönlich betrachten.......): Sakra!- da rutscht mir doch fast ein "Sieg Heil !" oder "Grenzenlos verehrt sei der Herrgott!" raus.... ![]() Fängt da vielleicht nicht sogar schon Fanatismus an ? |
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#34
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AW: "Zehn Gebote gegen Fanatismus" von Bertrand Russell
Zitat:
Die Gebote sind ethisch wertvoll, aber ein Allerheilmittel sind sie leider auch nicht. Dazu kann ich von meinen Erfahrungen aus sagen: Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt. Leider. Bin aber trotzdem ein Optimist geblieben und habe mich im Großen und Ganzen an die Gebote von Bertrand Russel gehalten, doch ohne auf ihn Bezug zu nehmen. Liebe Grüße eva07 die leider schon wieder
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#35
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AW: "Zehn Gebote gegen Fanatismus" von Bertrand Russell
Für mich sind diese 10 Gebote rhetorisch zu hart ausgedrückt. Tut mir leid. Aber "trachte" und "verderblich" usw. sind schon sehr starke verbale Elemente.
Der Verfasser drückt sich zu stark aus, dass möchte ich eigentlich sagen. Denn auch diese 10 Gebote sind totalitär - in einer anderen Ausdrucksweise könnte ich mit ihnen d´accord gehen. Love Sinead
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Is maith í comhairle an droch-chomhairligh. |
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#36
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AW: "Zehn Gebote gegen Fanatismus" von Bertrand Russell
Zitat:
Ich finde ein Gebot muss totalitär und somit für alle gültig sein, sonst ist das ein Freipass für elitäre Willkür. z.B.: "Ich gebiete, dass jeder Gegenstand ein Gewicht haben muss oder eine Masse mit Trägheit, insofern verbiete ich materielle Erscheinungen und Wirkungen ohne physische Messbarkeit." Das wäre das Ende aller Fernheilkünste und das Ende aller Geisterscheinungen, mal davon abgesehen, dass meine Gebote null Wirkung haben, weil sich kein Wesen darum kümmert.
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Das Leben ist der Link zwischen Gedanken und Raumzeit.
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#37
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AW: "Zehn Gebote gegen Fanatismus" von Bertrand Russell
Zitat:
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Is maith í comhairle an droch-chomhairligh. |
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#38
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AW: "Zehn Gebote gegen Fanatismus" von Bertrand Russell
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Is maith í comhairle an droch-chomhairligh. |
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#39
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AW: "Zehn Gebote gegen Fanatismus" von Bertrand Russell
Zitat:
Ein Mensch der ein Gebot gebietet ist nicht totalitär, wenn das Gebot auch noch so allumfassend ist, denn der Sprecher ist nicht sein Spruch. Sonst wäre jede Schauspielerei ein Verbrechen, wenn das anders wäre. Außerdem wäre jeder Kriminalautor so zu bestrafen als hätte er alle die Verbrechen selbst begangen, über die er schreibt. Aber ein Gebot kann auch die Bedingungen angeben, unter denen es gelten soll: Absatz sowieso Paragraph dies und das Ziffer fünfundsiebzig: Wenn es regnet ist Paragraph 56 zu beachten. Davon ist genau der Witz dass es überhaupt nicht passt: Das ist ein Gebot gegen sich selbst und insofern eine Anregung zum Denken, wenn man so will.
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Das Leben ist der Link zwischen Gedanken und Raumzeit.
Geändert von VanTast (11.09.2007 um 18:03 Uhr) |
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#40
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AW: "Zehn Gebote gegen Fanatismus" von Bertrand Russell
Gib Liebe, so wie Du es erwartest. Respektiere, so wie Du es erwartest. Achte, so wie Du es erwartest.
Nichts können wir lernen, wenn wir es nicht wollen. Ein Licht für jeden. Orion7
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Alles ist wie es ist und alles ist gut so wie es ist. Du und ich, wir sind eins. Ich kann Dir nicht weh tun ohne mich selbst zu verletzen! Mögen alle Menschen in allen Welten glücklich sein. |
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#41
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AW: "Zehn Gebote gegen Fanatismus" von Bertrand Russell
Zitat:
![]() Elli bedeutet fünfzig auf Türkisch. Haben sie noch 40 Regeln zu erklaeren? ![]() ![]()
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Clémentine, quand tu fermes les yeux tu devines le merveilleux Clémentine, prends nous dans ta bulle bleue tant pis si c'est dangereux |
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#42
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AW: "Zehn Gebote gegen Fanatismus" von Bertrand Russell
dann ist der Rest jeden Textes ja unnötig....
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#43
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AW: "Zehn Gebote gegen Fanatismus" von Bertrand Russell
Holla! Hier werden einfach ein paar Aussagen eines Menschen zur Diskussion gestellt, ohne dass bis jetzt auch nur einer von Euch mal gefragt hat, wer ist dieser Bertrand Russell eigentlich!
Lord Bertrand Russell, einer der wichtigsten Betreiber der geistigen Manipulation der breiten Bevölkerung, nahm kein Blatt vor den Mund. In seinem 1951 erschienenen Buch Der Einfluß der Wissenschaft auf die Gesellschaft schrieb er: „Physiologie und Psychologie legen den Grund für wissenschaftliche Methoden, die noch auf ihre Entwicklung warten. Zwei große Männer, Pawlow und Freud, haben die Grundlagen geschaffen. Die Auffassung, es gebe irgendeinen wesentlichen Konflikt zwischen den beiden, lasse ich nicht gelten — aber welche Struktur man auf ihren Grundlagen aufbauen wird, ist noch zweifelhaft. Meiner Meinung nach wird die Massenpsychologie von überragender Politischer Bedeutung sein ... Ihre Bedeutung ist durch den Fortschritt der modernen Propagandamethoden erheblich gewachsen. Von diesen ist das, was man ,Erziehung’ nennt, das einflußreichste. Die Religion spielt eine Rolle, wenn auch eine abnehmende; die Presse, das Kino, und das Radio spielen eine wachsende Rolle ... Es ist zu hoffen, daß in einiger Zeit jeder jeden von allem überzeugen kann, wenn er sich den Patienten im jungen Alter greifen kann und vom Staat Geld und Ausrüstung erhält.“ Weiter heißt es dort: „In dieser Frage wird man große Fortschritte machen, wenn sie von Wissenschaftlern in einer wissenschaftlichen Diktatur aufgegriffen wird... Die Sozialpsychologen der Zukunft werden über Schulklassen verfügen, an denen sie verschiedene Methoden ausprobieren, um die unverrückbare Überzeugung zu verankern, der Schnee sei schwarz. Man wird bald bei verschiedenen Erkenntnissen anlangen. Erstens, daß der Einfluß des Elternhauses hinderlich ist. Zweitens, daß man wenig erreichen kann, wenn die Indoktrination nicht vor dem zehnten Lebensjahr einsetzt. Drittens, daß in Musik gesetzte Verse, die oft wiederholt werden, sehr wirksam sind. Viertens, daß man die Meinung, der Schnee sei weiß, als morbiden Ausdruck einer exzentrischen Weltsicht hinstellen muß. Aber ich greife vorweg. Es bleibt den zukünftigen Wissenschaftlern vorbehalten, diese Maximen zu präzisieren und zu entdecken, wieviel genau es pro Kopf kostet, Kinder glauben zu machen, daß Schnee schwarz sei, und wie viel weniger es kostet, sie glauben zu machen, er sei dunkelgrau.“ … „Diese Wissenschaft wird zwar eifrig erforscht werden, sie wird aber strikt auf die regierende Klasse beschränkt sein. Der allgemeinen Bevölkerung wird es nicht erlaubt sein zu wissen, wie ihre Überzeugungen erzeugt wurden. Wenn die Technik perfektioniert wurde, wird jede Regierung, die eine Generation lang für die Erziehung verantwortlich ist, in der Lage sein, ihre Untertanen sicher zu kontrollieren, ohne daß dazu Armeen oder Polizisten nötig sind.“ … Russell hatte sich zu dem Zeitpunkt bereits jahrzehntelang mit dem Gedanken einer wissenschaftlichen Diktatur auseinandergesetzt. In seinem Buch The Scientific Outlook aus dem Jahr 1931 widmete er dem Thema „Erziehung in einer wissenschaftlichen Gesellschaft“ ein ganzes Kapitel der unterschiedlichen Erziehung „gewöhnlicher Menschen“ und Kindern der "künftigen Herrenschicht“: „Von den gewöhnlichen Menschen wird man erwarten, daß sie fügsam, fleißig, pünktlich, geistig weniger interessiert und zufrieden sind. Von diesen Eigenschaften wird die Zufriedenheit wahrscheinlich als die wichtigste gelten. Um sie hervorzurufen, wird man sämtliche Forschungen der Psychoanalyse, des Behaviorismus und der Biochemie heranziehen.“ Für die Kinder, die auserwählt sind, der wissenschaftlichen Herrenschicht anzugehören, sollte die Erziehung ganz anders aussehen: „Mit der einen Ausnahme der Loyalität gegenüber dem Weltstaat und ihrer eigenen Ordnung wird man die Mitglieder der herrschenden Klasse ermutigen, abenteuerlustig zu sein und viel Initiative zu zeigen. Man wird erkennen, daß es ihre Aufgabe ist, die wissenschaftlichen Methoden zu verbessern und die untergeordneten Arbeiter mit dem Mittel immer wieder neuer Vergnügungen zufriedenzustellen.“ Allerdings fügt Russell an dieser Stelle einen starken Vorbehalt hinzu: „In den seltenen Fällen, in denen ein Junge oder Mädchen nach dem Zeitpunkt, an dem normalerweise der gesellschaftliche Status festgelegt wird, so merkliche Fähigkeiten aufweist, daß das Kind intellektuell mit den Herrschern gleichsteht, wird eine schwierige Situation entstehen, die ernsthafte Überlegung erfordert. Wenn der betreffende Jugendliche bereit ist, mit seinen früheren Gefährten zu brechen und sich von ganzem Herzen mit den Herrschenden zusammenzutun, könnte man ihn nach angemessenen Tests befördern, aber wenn er bedauerlicherweise irgendeine Solidarität mit seinen früheren Gefährten zeigt, werden die Herrschenden widerstrebend zu dem Schluß kommen, daß man mit ihm nicht anders verfahren kann, als ihn in die Todeskammer zu schicken, bevor seine undisziplinierte Intelligenz Zeit hatte, Revolten zu schüren. Dies wird für die Herrschenden eine schmerzliche Pflicht sein, aber ich denke, sie werden sich ihr nicht entziehen.“ DAS spiegelt Russels wahre Meinung wieder! Er hat damit vor über einem Jahrhundert die geistige Grundlage der heutigen, bereits überall sichtbaren gesellschaftlichen Verkommenheit gelegt. Russell ist der wahre Fanatiker hier, auch wenn er sich den Anstrich des Liberalismus gibt. Der Liberalismus ist ohnehin nicht das, was man darüber in der Schule oder auf ARTE „lernt“. Der Liberalismus ist ein philosophisches Konstrukt, dass freie Entfaltung für jedermann propagiert, in Wirklichkeit sollen aber damit die breiten Massen in die Dekadenz hinabgeführt werden, um sie leichter beherrschen zu können. So, jetzt lasst uns doch die Diskussion über Bertrand Russell neu starten! LG Z |
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#44
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AW: "Zehn Gebote gegen Fanatismus" von Bertrand Russell
Hallo erst mal,
ich bin auch in dieses Thema heute hineingestolpert. Mir passierte gestern nacht, als ich mit meinem weltbesten Hund die letzte Runde machte, dass eine junge Person ohne Licht mit dem Rad am Gehsteig daherfuhr. Ich beanstandete das, worauf sie total frech wurde. Erst heute - gestern versuchte ich , das "Ereignis" an die Person zurückzuschicken, was mir manchmal gelingt - kam ich zur Überlegung, warum die Situation, sie griff mich tätlich an, so eskalierte. Respektlosigkeit macht mich wütend und da passiert es mir, dass ich trotz des Vorsatzes, die Dinge sein zu lassen, wie sie eben sind, ausraste. Vielleicht ist jemand da, der mir ein paar gute Gedanken schickt, damit ich nicht alleine um Gelassenheit in solchen Situationen bitten muss. Meine Schutzengel haben schon ziemlichen Stress mit mir. Alles Liebe und Danke für jede Hilfe Brigitte |
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#45
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AW: "Zehn Gebote gegen Fanatismus" von Bertrand Russell
Ich darf Fehler machen
Ich darf Gebote machen und ich darf mich entwickeln diese gebote von Russel will ich für mich nicht gebote nennen, sondern wirksame medizin für bewusstwerdende wahrnehmungsevolution Schwächen und Stärken wandeln in Meister und Schüler einatmen --- ausatmen Niemand kann mir sagen wer ich wirklich bin doch alles ist ein Teil von mir
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individuation ins einssein... aufgehen im selbst wie in anderen |
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