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Leben, Teil 1

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Veröffentlicht: 18.12.2010 um 15:42 von Marjul
Aktualisiert: 24.03.2012 um 18:47 von Marjul (Neue Einsichten)

Diesen Text schrieb ich vor einigen Jahren. Mir war es vergönnt, einen lieben Freund nach seinem Tode durch die Jenseitswelten zu begleiten bis zu seinem Einswerden mit der Ewigkeit. Was ich mit ihm erlebte, war "seine Welt". Mir enthüllte sich dabei aber eine "innere Landkarte", die ich bis heute sehr aufschlussreich finde. Vieles von dem, was ich bei diesem Menschen und mit ihm zusammen beobachtete, finde ich auch bei anderen Verstorbenen wieder, wenngleich jeder seine eigene Erlebnisweise hat.
Ob das Erlebte nun "wirklich wahr" ist, diese Frage stellt sich mir nicht. Für mich ist es wahr, ich habe es nicht erfunden oder willkürlich ausgeschmückt. Wie es für mich nach meinem Tode sein wird, weiß ich aus diesen Erfahrungen aber nicht - es wird so sein, wie es zu dem Zeitpunkt für mich richtig ist.



Als Kind wollte ich immer schon gerne wissen, wie das Leben nach dem Tode ist. Meine Mutter sagte mir, das könne man nicht wissen: „Es ist noch nie einer wiedergekommen.“ Seitdem ich regelmäßig meditiere, merke ich dass es durchaus möglich ist, etwas zu erfahren, das sich meinen physischen Sinnen entzieht. Ich kann mit Menschen sprechen, die nicht körperlich anwesend sind: mit solchen, die sich anderswo befinden, aber auch mit solchen, die schon gestorben sind. In der Meditation öffnen sich mir auch die Welten, in denen diese Menschen jetzt leben, und ich kann dort wahrnehmen und handeln.


Wenn ich meditiere, erfahre ich verschiedene, aufeinander folgende Ebenen. Ich könnte sagen, es sind abgestufte Frequenzen, in denen Bewusstsein schwingt.
Auf diesen Ebenen begegne ich nicht nur Menschen, die schon gestorben sind, sondern auch solchen, die im physischen Körper leben. Daraus schließe ich, dass jeder in diesen verschiedenen Bewusstseins-Frequenzen schwingt, ob er sich dessen bewusst ist oder nicht.

Die fünf Frequenz-Ebenen, die ich unterscheiden kann, scheinen mir verschiedenen Funktionen des Bewusstseins zu entsprechen. Auf jeder von ihnen tritt eine Funktion besonders hervor, die ich auf den höheren Stufen nicht mehr wahrnehme. Nach dieser Funktion benenne ich die jeweilige Ebene. Ich unterscheide also:

1. Physische Ebene (Körper),
2. Emotionalebene (Gefühle),
3. Mentalebene (Gedanken),
4. Willensebene,
5. Intuitionsebene (Vorstellungen).



Auf den Ebenen 2 bis 5 treffe ich jeweils eine Welt an, die Ähnlichkeit mir der physischen hat, sich aber auch zunehmend von ihr unterscheidet. Was ich dort wahrnehme, ist in sich zusammenhängend, wiederholt sich und baut aufeinander auf. Alles geschieht dort in einem Raum-Zeit-Gefüge, und ich habe nicht die Möglichkeit, etwas völlig nach Belieben vor meinem inneren Auge entstehen zu lassen. Nicht alles, was ich dort wahrnehme, entspricht meinen Erwartungen, und es gefällt mir auch nicht unbedingt. Daraus schließe ich, dass ich es mit Wirklichkeit zu tun habe und nicht mit Wunschvorstellungen.
Ich erkläre mir das Erlebte so wie physisches Erleben auch: ich habe es überall mit Material aus Möglichkeiten oder Wahrscheinlichkeiten zu tun, aus dem ich mit meinem wahrnehmenden Bewusstsein Bilder forme.

Die Lebewesen, die mir auf den verschiedenen Ebenen begegnen, erscheinen mir als Organismen, die von der Materie der sie umgebenden Welt leben. Sie brauchen Nahrung, Kleidung und Unterkunft, können krank werden, altern und sterben schließlich. Solange sie einen physischen Leib haben, ernährt dieser die höher schwingenden Körper mit. Nach dem physischen Tode übernimmt der nächste Körper diese Aufgabe und so weiter. Deshalb muss nach meinen Beobachtungen auch in den anderen Welten für den Lebensunterhalt gesorgt werden, wenngleich die Bedürfnisse auf den höheren Ebenen jeweils deutlich geringer sind als auf den niedrigeren.

Die anderen Welten kann ich mir vorstellen wie immer größere Kugeln, die um die physische Erde herum liegen. Daher entsprechen der Sonnenstand, das Klima, die Jahres- und Tageszeiten in den verschiedenen Gegenden den Gebieten auf der Erde. Auch in der Lebensweise sind die weiteren Welten der physischen in der selben Gegend ähnlich. Ein Mensch aus Europa trifft nach dem Tode also etwas anderes an als beispielsweise ein Mensch aus Afrika - jeder erfährt etwas, das seinen Erinnerungen aus dem Erdenleben entspricht. Auf den höheren Ebenen sind aber kaum mehr Unterschiede vorhanden.

Die Körper auf allen fünf Ebenen der Schwerkraft unterworfen. Sie wirkt aber zunehmend weniger. Deshalb geht auf den höheren Ebenen alles zunehmend schneller und müheloser, und man hat mehr Möglichkeiten die Wirklichkeit nach seinen Wünschen zu gestalten.
Wie lange ein Verstorbener in den einzelnen Welten bleibt, richtet sich danach, wie viel Lebenskraft noch in seinen verschiedenen Körpern ist. Es kann sein, dass ein oder mehrere weitere Körper gleich nach dem physischen Tode sterben, der Prozess kann aber auch Jahre oder gar Jahrzehnte dauern. Die Zeit in den anderen Welten kann genutzt werden für Weiterentwicklung, Verarbeitung, Versöhnung, Erfüllung von Wünschen – für alles, wozu es im physischen Leben keine Gelegenheit gab.
Kategorie: Kategorielos
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Kommentare 4

Kommentare

  1. Alter Kommentar
    Benutzerbild von Kristalliania
    Sehr guter Beitrag und Blog! Dankeschön dafür! Ich kann es mir richtig vorstellen, und es gibt mir persönlich eine positive Sicht auf das Ganze. Liebe Grüße, Kris
    Veröffentlicht: 18.01.2011 um 17:57 von Kristalliania Kristalliania ist offline
  2. Alter Kommentar
    Danke Marjul,du hast wundervolle Beiträge,werd ich noch
    öfter hier sein und genau lesen,
    ich bin froh,es endlich getan zu haben,
    wünsche dir alles Liebe,madma
    Veröffentlicht: 04.08.2011 um 12:22 von madma madma ist offline
  3. Alter Kommentar
    Sehr interresant, und im ersten moment klingt es einleuchtend - jedoch sind mir im nachhinein logische brüche aufgefallen, dort gibt es ja Nahrung - ich vermute mal die besteht auch aus organischem - also lebendem?

    Wenn jedoch sich dort nichts vermehren kann, woher kommt denn dann die Nahrung?

    Desweiteren gibt es in den Letzten ebenen, in denen man nur sehr kurz verweilt die option wieder zu heiraten - da man jedoch dort nur sehr kurz verweilt verstehe ich denn sinn darin nicht, zumal dort auch noch auf den alten partner der verwiesen wird, den man nocheinmal heiraten kann - das beide bis zu dieser ebene immer gleichzeitig sterben kommt mir etwas sehr selten vor.

    Und das letzte - da es in den unteren ebenen noch kriege gibt - und vielleicht auch nahrungsmangel - jedoch auch gleichzeitig die geschwindigkeit mit der man reisen kann sehr hoch ist - müssten es dann nicht gigantische geisterflüchtlingsströme geben?
    Veröffentlicht: 13.04.2012 um 12:33 von Skeptiker88 Skeptiker88 ist offline
  4. Alter Kommentar
    Benutzerbild von Marjul
    Hallo Skeptiker,
    danke für die kritischen Anregungen.
    Es ist nicht so, dass sich in den feinstofflichen Welten nichts vermehren kann. Pflanzen und Tiere tun es offenbar, wenn sie als Nahrung dienen. Um diese Frage hatte ich mich noch nicht gekümmert. Auf den feinstofflichen Ebenen unserer Erde pflanzen Menschen sich zur Zeit nicht fort. Die Verweildauer ist zu kurz, als dass man für die Kinder sorgen könnte, bis sie erwachsen sind. Auf anderen Planeten ist es z.T. anders.

    Auf allen Ebenen kann man heiraten. Ob es häufig ist, dass Ehepartner aus dem Erdenleben sich dort wiedertreffen, ist allerdings die Frage. In der Emotionalwelt vielleicht, denn dort dauert der Aufenthalt evtl. mehrere Jahre. Mir ging es darum, zu betonen, dass die Notwendigkeit, weiter mit dem Partner aus dem Erdenleben zusammen zu bleiben, nicht besteht. Es ist eine neue Entscheidung, ob und mit wem man sich zusammentut.

    Auf der Emotional- und der Mentalebene, wo es noch Kriege und Not geben kann, ist die Reisegeschwindigkeit nicht so enorm hoch. Auf der Emotionalebene kann man sich ohne Hilfsmittel etwa so schnell bewegen wie hier mit dem Fahrrad, auf der Mentalebene so wie hier mit dem Auto. In der Gegend, wo ich war (nämlich hier bei uns), habe ich keine Flüchtlingsströme erlebt.
    Veröffentlicht: 06.06.2012 um 07:29 von Marjul Marjul ist offline
 

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