Abgrenzung - Lernaufgabe
Aufgrund von massiven Overload an Arbeit in den letzten Jahren, hatte ich schon ca vor 1 1/2 Jahren schon die Notbremse gezogen und versuchte herauszufinden, wer ich bin und wohin ich möchte. Nach eine kleinen Auszeit bin ich vom Regen in die Traufe gerutscht. Neue Firma - riesen Chaos. Meine Motivation und mein Ergeiz haben mich vorangetrieben, ohne Rücksicht auf Körper und Seele. Grundsätze "nur bei viel Arbeitseinsatz, bist du was Wert, haben mich voran getrieben". Nach einem Jahr war der nächste Hinweis meines Körpers da. Mit Vorankündigung, ohne gesehen zu werden, schleichend und dennoch präsent und dann wenn es gar nicht passt - wehrt sich er Körper und zwingt dich dazu, etwas zu verändern. Es werden mit dem Chef nach Wege gesucht, um hier Ruhe reinzubringen.
Es wird vereinbart im Sommer Juli/August die Stunden zu reduzieren, 30 Stunden 1 Tag frei und einmal 6 Stunden. In der Theorie klingt das fein, ich habe mich die letzten Monate darauf gefreut, ein Ziel ein Möglichkeit wieder Kraft zu schöpfen. Wieder einen Zugang zu sich selbst zu finden und zu überlegen wie geht es weiter.
Doch wie das Leben nun mal ist, Theorie und Praxis gehen auseinander. Jetzt muss ich mich noch mehr darum "streiten" die Zeit einzuhalten, obwohl das Gehalt natürlich angepasst ist. Ich muss mich um meine Prämie streiten, und bekomme die derzeitige Frustation meines Chefes auch noch ab. Bezüglich meines Workload hat sich keiner überlegt wie der zu bewältigen ist, auch dies nur in der Theorie, da meine Kollegen um die Stunden aufgestockt haben, sollte es theoretisch kein Problem sein. Doch die eine ist jetzt 3 Wochen auf Urlaub und die Zweite hat nur ihre Perspektive in Sicht, das Ego bringt ihre Sachen durch, die anderen sind oberflächlich egal. Die Positionen des Teams verschieben sich, meine Rolle verschiebt sich von der Zentralen zu einer Randposition. Ich weiss nicht, ob mir das indirekt hilft, mich auch mich zu konzentrieren oder ob mehr Frustration übrig bleibt. Das Gefühl nicht gebraucht zu werden, verursacht Panik. Bis dato keine Erklärung dafür gefunden. Auf diese Situation hinfragend, zog ich gestern eine Engelskarte: Titel Lernaufgabe
wolky
Es wird vereinbart im Sommer Juli/August die Stunden zu reduzieren, 30 Stunden 1 Tag frei und einmal 6 Stunden. In der Theorie klingt das fein, ich habe mich die letzten Monate darauf gefreut, ein Ziel ein Möglichkeit wieder Kraft zu schöpfen. Wieder einen Zugang zu sich selbst zu finden und zu überlegen wie geht es weiter.
Doch wie das Leben nun mal ist, Theorie und Praxis gehen auseinander. Jetzt muss ich mich noch mehr darum "streiten" die Zeit einzuhalten, obwohl das Gehalt natürlich angepasst ist. Ich muss mich um meine Prämie streiten, und bekomme die derzeitige Frustation meines Chefes auch noch ab. Bezüglich meines Workload hat sich keiner überlegt wie der zu bewältigen ist, auch dies nur in der Theorie, da meine Kollegen um die Stunden aufgestockt haben, sollte es theoretisch kein Problem sein. Doch die eine ist jetzt 3 Wochen auf Urlaub und die Zweite hat nur ihre Perspektive in Sicht, das Ego bringt ihre Sachen durch, die anderen sind oberflächlich egal. Die Positionen des Teams verschieben sich, meine Rolle verschiebt sich von der Zentralen zu einer Randposition. Ich weiss nicht, ob mir das indirekt hilft, mich auch mich zu konzentrieren oder ob mehr Frustration übrig bleibt. Das Gefühl nicht gebraucht zu werden, verursacht Panik. Bis dato keine Erklärung dafür gefunden. Auf diese Situation hinfragend, zog ich gestern eine Engelskarte: Titel Lernaufgabe
wolky
Kommentare 6
Kommentare
-
Veröffentlicht: 04.07.2008 um 14:47 von Roter Baron
-
Veröffentlicht: 05.07.2008 um 22:43 von east of the sun
-
@RB: über Grundätze nachzudenken und zu verändern ist auch eine Lernaufgabe, die auch wiederum abgrenzt.
@east: genau darum geht es, letzt endlich geht es um mich und darum dass ich mich auf die Beine stelle. Nach jahrelangem "bravsein" ist es an der Zeit aufzustehen und sich nicht alles gefallen zu lassen.
Momentan stresst mich das Zuhause sein mehr, als Arbeiten zu gehen - daran gilt es zu arbeiten.
Für morgen sind noch einige Vorbereitungen zu treffen und dann wird man schauen....
Danke euch beiden für euer StatementVeröffentlicht: 07.07.2008 um 09:07 von wolky
-
ich denke der Punkt ist (eigene Erfahrung) wenn DU DIR SICHER BIST es TUN ZU DÜRFEN(!) dann MACHT es Dir keine Stress, dann STEHST Du dazu bzw. zu Deinen Bedürfnissen bzw. Grenzen.
Du kämpfst nicht darum, sondern vertrittst sie einfach, solange Du darum kämpfst, hast Du das Gefühl es Dir gar nicht erlauben zu dürfen.
Der Zweifel wird zum Kampf und der Kampf so nach außen getragen...
Wenn der Punkt erreicht ist (für Dich), dass DU ES DIR SELBST ZUGESTEHST endet auch der Kampf.
Du MACHST es dann einfach..bzw. machst es nicht und das alles ganz ruhig und ohne Stress, weil ohne schlechtem Gewissen..
Viel Glück dabei!
AL
ReginaVeröffentlicht: 08.07.2008 um 19:59 von Regina
-
Veröffentlicht: 09.07.2008 um 19:56 von wolky







Liebe wolky,
