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Weltbild des Origenes

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Veröffentlicht: 18.01.2012 um 22:49 von TopperHarley
Aktualisiert: 18.01.2012 um 22:51 von TopperHarley

Der Arbeitskreis Origenes über denselben:

Zitat:
Das Weltbild des Origenes kann in Kurzform so beschrieben werden:

Der Ursprung aller Wesen geht von Gott und nichtmateriellen harmonischen Lichtwelten aus. Die von Gott gegebene geistige Freiheit verbunden mit Schöpfungskraft führen bei einem Teil der Wesen zu Abweichungen vom Schöpfungsplan. Je disharmonischer die Schöpfungen werden, desto enger führt der göttliche Plan die Geschöpfe. In den extremsten Abweichungen, das heißt in der tiefsten Stufe des Falles, werden die ursprünglichen Engel zu Dämonen. Die materielle Welt (erst hier setzt die naturwissenschaftliche Kosmologie mit dem Urknall ein) schafft Gott als Ort der härtesten Läuterung und Bewährung. Darin inkarniert werden nach göttlichem Plan nicht nur Pflanzen und Tiere, sondern primär die Rückkehrwilligen aller Fallstufen und zwar so oft, wie diese die harte Schule benötigen. Auf diesem Wege können auch aus Dämonen wieder Engel und Bewohner der harmonischen himmlischen Lichtwelten werden. Christus selbst musste als Mensch auf die Erde kommen, denn die Wiederverbindung der Abgefallenen mit Gott ist nicht möglich, ohne dass ihnen der Weg dahin vermittelt wird. Christus, so lehrte Origenes, zeigte uns diesen Weg mit der Substanz seiner Seele.
*Respekt*

Quelle: http://www.origenes.de/lehre/Wiedergeburt.htm (2012-01-18)
Kategorie: Kategorielos
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Kommentare 2

Kommentare

  1. Alter Kommentar
    Benutzerbild von Saturon
    zum größten teil stimmt alles, nur bei dem : die rückkehrwilligen die die harte schule benötigen kann ich nur zum teil zustimmen, die inkarnationen sind manchmal auch sehr als strafe gleich zu setzen, ein selbstmord würde einem gefängnissbruch gleichstellen, somit die strafe auch nicht negieren.. schwer zu sagen alles hängt viel zusammen.. aber ja find des sehr gut geschrieben und formuliert
    Veröffentlicht: 27.01.2012 um 19:45 von Saturon Saturon ist offline
  2. Alter Kommentar
    Benutzerbild von TopperHarley
    ja du hast Recht, Inkarnieren kann durchaus mit MÜSSEN zu tun haben ... aufgrund vergangenen Karmas. Vielleicht ist das sogar der Regelfall. Ich weiß aber auch von Fällen, wo Seelen dermaßen starke Verlangen/Wünsche entwickeln ... z.B. nach materieller Erfüllung, Rang & Name oder was auch immer. Irgendwie ist das ja auch Ursache (= der Wunsch) und Wirkung, mit der Inkarnation als Folge ... nur unmittelbarer. Deswegen kann ich mir vorstellen, dass Seelen regelrecht darauf warten wiedergeboren zu werden ... damit sie endlich ihre Verlangen ausleben können. Andererseits mag es Bereiche geben, die die dortigen Bewohner aufgrund des dortigen Bewusstseins/der Glückseligkeit wohl kaum verlassen wollen ... dann aber aufgrund gewisser Gesetzmäßigkeiten dazu gezwungen sind.

    P.S.: Das was Origenes da gelehrt hat hat meines Erachtens noch immer volle Gültigkeit. Wir benötigen einen vollkommenen Meister, der als Mensch auf die Erde kommt, der den Weg selber zu Ende gegangen ist und die Fähigkeit hat, uns auf den Heimweg zu stellen und uns maßgeblich unterstützt, den karmischen Kreislauf zu durchbrechen ... und uns dann durch die inneren Ebenen, an all den Fallen (des Teufelchens und Egos) vorbei führt. Auch das ist Teil des göttlichen Schöpfungsspiels, denn wir sind nicht dazu da, ewig im Kreislauf der Geburten und Tode herum zu wandern.
    Veröffentlicht: 14.04.2012 um 00:45 von TopperHarley TopperHarley ist offline
    Aktualisiert: 14.04.2012 um 00:48 von TopperHarley
 

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