Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nikotin-Entzugserscheinungen lindern


JimmyVoice
02.04.2005, 20:32
Ich habe mehrmals versucht mit dem rauchen aufzuhören, aber immer schlimme Entzugserscheinungen wie z.B. totale Nervosität gehabt. Wie kann ich diese lindern?

Gibt es irgendwas, womit ich die halt die körperlichen Entzugerscheinungen abschwächen kann?

Shanna1
02.04.2005, 20:40
HI,

ein Bekannter von mir (langj. Kettenraucher) hat mit Hilfe so einer "Hör-auf-zu-rauchen"-CD aufgehört zu rauchen. Er hatte laut eigenen Angaben keine Probleme dabei, keine Entzugserscheinungen...letzte Ziggi geraucht, CD angehört, keine Ziggi mehr benötigt.
Vielleicht hilft das auch dir? Er hat mir erzählt, daß ein Sprecher abwechselnd mit ihm und seinem Unterbewusstsein gesprochen hat....mehr weiß ich leider nicht!

Lg,

Shanna

Ninja
11.04.2005, 14:07
Ich kaute anfangs Nicotinkaugummis, so zwei Stück am Tag, eine Woche lang, und danach fing ich mit normalem Kaugummi an. Und ich aß sehr viele Karotten :daisy: . Nach einer Woche waren meine körperlichen Entzugserscheinungen weg, dann fingen die psychischen an, aber nach drei Wochen wurde das alles besser. ( Rauche seit 29.Jänner nix mehr :) )

Indie
11.04.2005, 15:13
Was sehr gut gegen die Nervosität hilft ist: Magnesium

Es gibt in der Apotheke flüssiges, aber bitte nicht überdosieren, sondern ersteinmal ein paar kleine Schluck, dann vielleicht die Joggingschuhe nehmen und laufen. Die Wirkung stellt sich in ca. 10-25 Minuten ein. Aber Vorsicht , bitte nicht überdosieren.

hmmmm, wenn Raucher das "sehen" könnten was sie mit dem Rauchen teilweise in sich nähren, würde die Tabakindustrie ziemlich schrumpfen. Igitt...

viel Erfolg weiterhin !!!!

Grüße
liebe

Equinox
11.04.2005, 20:38
Ich habe mehrmals versucht mit dem rauchen aufzuhören, aber immer schlimme Entzugserscheinungen wie z.B. totale Nervosität gehabt. Wie kann ich diese lindern?

Gibt es irgendwas, womit ich die halt die körperlichen Entzugerscheinungen abschwächen kann?

Hallo Jimmy


Gegen Nervosität, Unruhe, Verspannung, Schlafstörungen wirkt diese Mischung sehr gut.

Rezept

Johanniskraut... 20 gramm
Melisssenblätter... 19 gramm
Himbeerblätter... 13 gramm
Weißdornblätter und Blüten... 11 gramm
Pfefferminzeblätter... 10 gramm
Baldrianwurzeln... 7 gramm
Hopfenzapfen... 7 gramm
Passionsblumenkraut... 7 gramm
Lavendelblüten... 6 gramm

Bei kurmäßiger Anwendung vier bis acht Wochen lang täglich 2 bis 3 Tassen Tee trinken.

Zubereitung: 1 gehäuften Teelöffel dieser Mischung mit 1 Tasse siedendem Wasser übergießen, 3 bis 5 Minuten lang ausziehen, danach abseihen. Süßen mit Honig fördert die Wirkung.


Grüsse

kerima
11.04.2005, 22:34
mich unterstützen die nicorette inhalatoren und das forum: www.rauchfrei-online.de
bin seit 60 tagen rauchfrei und erfreue mich zunehmend des lebens :)
wünsche dir das beste und hoffe, dass du es auch schaffst!
liebe grüße, kerima

Reinfried
12.04.2005, 07:59
Ich rauche nun seit fast einem Monat nicht mehr, war schwierig, aufzuhören. Aber ich denke, das hängt auch mit der Einstellung zusammen. Mich stört so der Begriff: mit dem Rauchen "aufhören". Da entsteht im Kopf der Eindruck, dass man etwas, das man "zuviel" hat, abstellt. Für mich ist das anders, ich hatte so dein Eindruck, dass mein Leben (mit Zigarette) richtig ist und ich nun einen Mangel hätte, im Minus lebe.

Man müsste es so formulieren: Ich gewöhne mich langsam daran, ohne Zigaretten zu leben. Ich kann schon manchmal einen Kaffee genießen, ohne das Gefühl zu haben, es fehle etwas "zum Glück".

Die körperlichen Entzugserscheinungen wie Schweißausbrüche (vor allem nachts), Nervosität, Aggression etc. habe ich relativ gut mit Bachblüten (Cherry Plum) in den Griff gekriegt. Homöopatisch hilft unter anderem Caladium in D3 oder D4 gegen die Sucht, Nux vomica in D6 zum Ausleiten der Gifte.

Wichtig ist es auch, sich eine "Ersatzhandlung" zuzulegen, für die Momente, die sonst Auslöser für eine Zigarette waren. Z.B. bei Ärger ein Ritual anzuwenden (einmal tief einatmen und dann wieder langsam ausatmen), und das jedesmal zu tun, wenn die Sucht sich meldet.

Auch Pfefferminze oder Eukalyptus in Form von Süßigkeiten sind ein brauchbares Ritual, je schärfer, desto nachhaltiger.

Und vor allem: Geduld mit sich selbst. Es dauert Wochen, Monate, bis man soweit ist, sagen zu können: Ich bin FROH, dass ich nicht mehr rauchen muss.
Anfangs spürt man nur den Mangel, erst viel später empfindet man es als Gewinn.

Liebe Grüße
Reinfriede

atoronja
12.04.2005, 09:41
HI,

ein Bekannter von mir (langj. Kettenraucher) hat mit Hilfe so einer "Hör-auf-zu-rauchen"-CD aufgehört zu rauchen. Er hatte laut eigenen Angaben keine Probleme dabei, keine Entzugserscheinungen...letzte Ziggi geraucht, CD angehört, keine Ziggi mehr benötigt.
Vielleicht hilft das auch dir? Er hat mir erzählt, daß ein Sprecher abwechselnd mit ihm und seinem Unterbewusstsein gesprochen hat....mehr weiß ich leider nicht!

Lg,

ShannaHat bei mir überhaupt nix gebracht..ok eine Woche war ich bis auf 4 Zig.runter ....konnte auch nichts süsses Kaufen nur Obst und Gemüse...aber ich fand die Stimme so Langweilig..das ich aufgehört habe mir die Cd weiter an zuhören.....hatte mir zur Unterstützung noch Bachblütennotfallbonbons.

Magnolia
12.04.2005, 21:17
Hallo Jimmy,

meine Meinung ist: Solange du es nicht im Kopf hast, brauchst du
deinen Körper gar nicht quälen.
Es fing doch irgendwann in deiner Jugend an: Du redetest dir ein (ist doch so, oder?) das Zeug ist cool, obwohl es dir gar nicht schmeckte... das Zeug brauchst du, weil die anderen es auch brauchen.. usw. Erst dann hat dein Körper es irgendwann akzeptiert.
Deshalb musst du jetzt erst deinen Körper umprogrammieren, und die Software ist in deinem Kopf. Leg die CD-Rom rein, wo drauf steht:
"Wenn du nicht mehr rauchst, verlierst du nichts, sondern du
gewinnst an Freiheit
Unabhängigkeit
Gesundheit
Geld
Stolz

Und erst, wenn dein Körper das alles gegessen hat (das hat er dann, wenn
ihn der Gestank von Zigaretten oder der bloße Gedanke daran schon
Übelkeit aufsteigen lässt), erst dann kannst du es lassen. Vorher hat es überhaupt keinen Sinn, weil du dir ständigt einredest, du würdest was
entbehren.
Ich habe vor fünf Jahren aufgehört zu rauchen, hab wirklich viel geraucht - abgesehen in den Zeiten Schwangerschaft und Stillzeit, in denen es für mich ganz klar war, dass ich meine Kinder nicht vergiften will und es mir total leicht fiel, nicht zu rauchen - und ich werde sicher nie wieder anfangen. Selten, vielleicht einmal im Jahr, huscht so ein Gedanke vorbei, der mich verführen will. Aber dann erinnere ich mich daran, wie scheußlich das Zeug schmeckt und wie scheußlich Küsse eines Rauchers schmecken! :kiss4: Sorry!

Viel Erfolg
Magnolia

JimmyVoice
13.04.2005, 04:28
Hallo Jimmy,
Es fing doch irgendwann in deiner Jugend an: Du redetest dir ein (ist doch so, oder?) das Zeug ist cool, obwohl es dir gar nicht schmeckte... das Zeug brauchst du, weil die anderen es auch brauchen.. usw.

Nö, so war das nicht :)

FIST
13.04.2005, 08:24
Yo Jimmy

iss jedes Mal, wenn du nervös bist oder es dich nach einer Zigarette gelüstet einen Apfel....

by FIST

Magnolia
13.04.2005, 13:06
Nö, so war das nicht :)


Wie war's denn dann? Wie hast du angefangen mit rauchen?

Miramoni
15.04.2005, 06:08
hi, ihrs,

hab eine frage dazu.
ich war fast 9 monate (!) nichtraucherin, saß aber immer gerne bei den rauchern, was bei eingefleischten nichtis staunen auslöste. eigentlich hätte ich das ja nicht mögen sollen.

vor zwei wochen hab ich aber wieder angefangen, weil ich bestimmte gedanken und gefühle nicht mehr wahrnehmen wollte. ich sah rauchen als eine art verdichtung, schutz,... wie auch immer ich das nennen soll.

was ist da dran. wie empfindet ihr das?

lg mira

thinkabelle
15.04.2005, 07:37
schon manchmal einen Kaffee genießen, ohne das Gefühl zu haben, es fehle etwas "zum Glück".

Die körperlichen Entzugserscheinungen wie Schweißausbrüche (vor allem nachts), Nervosität, Aggression etc. habe ich relativ gut mit Bachblüten (Cherry Plum) in den Griff gekriegt. Homöopatisch hilft unter anderem Caladium in D3 oder D4 gegen die Sucht, Nux vomica in D6 zum Ausleiten der Gifte.

Wichtig ist es auch, sich eine "Ersatzhandlung" zuzulegen, für die Momente, die sonst Auslöser für eine Zigarette waren. Z.B. bei Ärger ein Ritual anzuwenden (einmal tief einatmen und dann wieder langsam ausatmen), und das jedesmal zu tun, wenn die Sucht sich meldet.


das finde ich den wichtigsten ansatzpunkt: diese 5 minuten pause, zeit die man sich für sich genommen hat, wird/wurde auch akzeptiert.
bei der arbeit, zum kaffee, um gedanken spielen zulassen, um besser zuhören zu können....

ich habe vor gut einem jahr aufgehört, und mir hat geholfen, dass ich mir immer wieder 5 minuten genommen habe um etwas für MICH zu tun.
sei es nur, 5 minuten in die sonne zu gehen, die sonnenstrahlen zu geniessen und in mich zu gehen...

wenn ich allein zu hause war, habe ich mir die hanteln von meinem mann stibizt und damit dann kurz trainiert- also für jede zigarette die ichrauchen wollte, meinem körper etwas gutes zu tun.

das einzige "problem" ist, für mich gewesen, dass mein geschmacksnerven sich mächtig sensibilisierten und einiges um sooooo viel besser schmeckte...

na ja... deswegen wohl auch die hanteln... ;-)

wünsche euch wallen weiterhin viel erfolg!!!

isabelle

Aprology
15.04.2005, 14:50
vor zwei wochen hab ich aber wieder angefangen, weil ich bestimmte gedanken und gefühle nicht mehr wahrnehmen wollte. ich sah rauchen als eine art verdichtung, schutz,... wie auch immer ich das nennen soll.

was ist da dran. wie empfindet ihr das?

lg mira[/QUOTE]

Liebe Mira,

da ist viel dran was du da schreibst. Eine Freundin von mir hat mich gebeten ihr eine Mischung mit Blütenessenzen zu geben, damit sie weniger raucht. Ich hab ihr auch Nicotiana von den kalifornischen gegeben, durch welche die Seele im Lernprozess Gefühle usw. abzublocken, unterstützen soll.
Es hat übrigens gewirkt, sie hat weniger geraucht, aber ich denke nicht, dass es was bringt, sich zu zwingen......manche brauchen das Rauchen nicht mehr und hören auf, von einem Tag auf den anderen, einfach so.

LG Apro :) :)

Reinfried
15.04.2005, 15:46
Hallo Miramoni!


vor zwei wochen hab ich aber wieder angefangen, weil ich bestimmte gedanken und gefühle nicht mehr wahrnehmen wollte. ich sah rauchen als eine art verdichtung, schutz,... wie auch immer ich das nennen soll.

was ist da dran. wie empfindet ihr das?

lg mira

Das kenn ich von mir sehr gut. Ich war lange Zeit "rauchfrei" und hab dann wieder angefangen. Der Grund damals (ist schon sechs Jahre her) war das Gefühl, das ich mir damit "holte".

Rauchen symbolisiert für jeden etwas. Der eine verbindet mit der rauchenden Gestalt "Freiheit", der nächste "Pause, Zeit, die mir gehört", der nächste "Coolsein", etc.

Ich hab oft im wahrsten Sinne des Wortes "Dampf abgelassen", wenn ich wütend war - ich hab geraucht.

Mir hat damals das Rauchen das Gefühl der "Stärke" vermittelt. Wenn ich so dasaß mit meiner Zigarette war ich total "über den Dingen stehend", nichts konnte mich wirklich berühren.

Im Buch "Psychologie des blauen Dunstes" von Detlefsen (glaub ich) ist das ganz toll beschrieben. Rauchen ist ein Ritual - jeder hat sein eigenes. (Ist übrigens ein ganz tolles Buch, auch als Raucher toll zu lesen, weil es mit keinem Wort verurteilt, sondern erforscht...)

Wenn Du nun erfolgreich Nichtraucher sein oder bleiben willst, wäre es gut zu analysieren, was Du mit dem Rauchen für ein Gefühl verbindest, auf welche Situation Du mit dem Rauchen "antwortest". (Meistens gibt es mehrere "Prägungen", sprich Auslöser für das Bedürfnis und "Antworten" im Form von einer Zigarette darauf).

Und für diese Situation wäre es gut, sich ein Ersatzritual zuzulegen. Das kann ein ganz verrücktes sein wie "auf einem Bein hüpfen", oder sich kräftig am Kopf kratzen - es ist egal, dieses Ritual muss nur durch Wiederholung mit der Situation verknüpft werden - dann wirkt es später genauso erlösend wie die früher gerauchte Zigarette.


Alles Liebe
Reinfriede

JimmyVoice
15.04.2005, 17:42
Hmm, ich halt zwar nicht viel von Tageshoroskopen, aber in der einen Zeitung von heute, steht bei mir:
Die Zeit,um aufzuhören zu rauchen, ist gekommen. Die Sterne stehen gut dafür, ohne große Nebenwirkungen die erste Zeit zu überstehen.

hmm, grübel

atoronja
15.04.2005, 17:58
Wieso steht das nie in meinen Horoskop?Dann viel Glück dabei :rolleyes:

Miramoni
16.04.2005, 05:17
hi aprology, hi reinfriede,

das ist eine gute erklärung. als ich aufhörte war ich auf kur und hatte eine sehr intensive zeit des mich-öffnens. ich wollte gefühle wieder zulassen. rauchen war damals für mich schon lange ein ärgernis, denn abhängig sein fühlte sich einfach beschi.... an. damit war ich praktisch schon in der türe zum weglegen der zigarette. es geschah einfach...
(da war so viel energie, dass ich nur 3 stunden schlafen konnte und nur am laufen war.)...durch welche die Seele im Lernprozess Gefühle usw. abzublocken, unterstützen soll.
---das brauchte ich damals nicht mehr.

die situation des wieder-anfangens war ein tiefes energieloch. eine erschöpfung ohne äußeren grund, nicht krank sein, nur absolut niente kraft.
ich erklär es mir damit, dass ich über energieverbindung zu viel verloren habe. die wollte ich nicht mehr. bildlich: ich hab die energie weniger schmackhaft gemacht, mich selbst dicht gemacht durch das rauchen. es hat übrigens funktioniert.
das klingt wie - den teufel mit belzebub austreiben. war auch nicht grad eine erleuchtete tat!

mir fällt gerade auf - ich roch den rauch nicht wirklich, ich hatte eine verstopfte nase - ha, ich hatte die nase voll!!!

nun will ich wieder aufhören. die ersatzhandlungen muss ich mir überlegen. ich gehe gerne spazieren, und an der frischen luft schmeckt eine zigi eh nicht so gut - oder - sie schmeck viel stärker, schärfer, brennt auf der zunge. wirklich qualmen tu ich in der wohnung.(am pc :rolleyes: )
Und für diese Situation wäre es gut, sich ein Ersatzritual zuzulegen. ich trinke jetzt viel wasser - statt die nächste anzuzünden.
danke für den tip mit den bachblüten.
gut zu analysieren, was Du mit dem Rauchen für ein Gefühl verbindest, auf welche Situation Du mit dem Rauchen "antwortest".
das passt gut, ich geh mal in mich.

danke noch mal
und einen schönen tag
lg mira

Kristalllicht
16.04.2005, 06:55
Homöopatisch hilft unter anderem Caladium in D3 oder D4 gegen die Sucht, Nux vomica in D6 zum Ausleiten der Gifte.

Auch Pfefferminze oder Eukalyptus in Form von Süßigkeiten sind ein brauchbares Ritual, je schärfer, desto nachhaltiger.

@ Reinfriede
Mag bestimmt helfen, aber bitte nicht zusammen mit den homöopathischen Mitteln nehmen... ;) Pfefferminze, Eukalyptus, Menthol, Kampfer, Kaffee, ... können die homöopathischen Mittel antidotieren, wäre schade, wenn sie deswegen nicht wirken würden.

@ JimmyVoice
Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass homöopathischen Mitteln helfen mit dem Rauchen aufzuhören. Nux vomica kann ich auch sehr empfehlen, allerdings bevorzuge ich es in einer höheren Potenz C 30 oder C 200. Dann jedoch erst einmal nur ein (!) Globuli einnehmen. Mit D 6 kann man bei der Dosierung als Laie weniger falsch machen und wirkt durchaus gut zur Ausleitung, das Mittel muss dabei aber längere Zeit eingenommen werden, um eine ähnliche Wirkung zu erreichen, wie eine Hochpotenz. Die C 30 ist bereits auf der Ebene der Lebensenergie, D-Potenzen muss der Körper erst mühsam selbst hochpotenzieren. Ich arbeite daher lieber "gleich" mit Hochpotenzen... :guru: :guru: :guru:

Außerdem hilft Reiki sehr dabei mit dem Rauchen aufzuhören. Insbesondere die Mentalbehandlung des 2. Grades.

Auch soll es mit Ohrakupunktur sehr große Erfolge geben!!! :)

Liebe Grüße :kiss4: und viel Erfolg :banane: :)
Kristalllicht

druggie
21.05.2006, 22:10
ich hab die nicorette kaugummis 2mg genommen und in den nebenwirkungen stand das man brustschmerzen davon bekommen kann.was kann man dagegen tun...


dann hab ich jeden morgen sehr sehr starken husten wobei ich schon schleim heraus breche bitte helft mir weiter wer hat tipps

bin männlich 17 jahre alt

Ninja
22.05.2006, 12:19
Also ich bin seit zwei Wochen akupunktiert und rauche seither nix mehr :banane: :banane: und habe keinerlei Entzugssymptome, die ich jedoch vor einem Jahr als ich so aufhörte, sehr wohl hatte ( damals versuchte ich es mit Nicorette Kaugummis).
Ansonsten kann ich auch die Schüssler Salze Nr. 7 empfehlen:-)

Liebe Grüsse
Ninja

druggie
23.05.2006, 11:58
was sind schüsslersalze nr 7??

Ninja
23.05.2006, 12:14
Schüßler-Salze sind eine naturheilkundliche Therapieform, deren angenommener Wirkmechanismus mit dem allgemein anerkannten Wissensstand von Medizin und Physiologie kollidiert.Schüßler ging davon aus, dass Krankheiten auf der Grundlage gestörter biochemischer Prozesse entstehen. Er nahm an, dass Krankheiten zu einem großen Teil auf der Grundlage eines „gestörten Mineralhaushaltes“ entstehen, wobei das Fehlen eines bestimmten Minerals den gesamten Stoffwechsel beeinträchtigt.
Schüßler-Salze sollen als „homöopathisch aufbereitete“, d. h. potenzierte Mittel (hauptsächlich D 6 und D 12) in Tablettenform angewendet werden, die man dann im Mund langsam zergehen lässt. Die Mineralstoffe werden über die Mundschleimhaut vom Körper aufgenommen.

Calcium fluoratum D12 (Calciumfluorid) Nr.1
Calcium phosphoricum D6 (Calciumphosphat) Nr.2
Ferrum phosphoricum D12 (Eisenphosphat) Nr.3
Kalium chloratum D6 (Kaliumchlorid) Nr.4
Kalium phosphoricum D6 (Kaliumphosphat) Nr.5
Kalium sulfuricum D6 (Kaliumsulfat) Nr.6
Magnesium phosphoricum D6 (Magnesiumphosphat) Nr.7
Natrium chloratum D6 (Natriumchlorid - Kochsalz) Nr.8
Natrium phosphoricum D6 (Natriumphosphat) Nr.9
Natrium sulfuricum D6 (Natriumsulfat) Nr.10
Silicea D12 (Kieselsäure) Nr.11
Calcium sulfuricum D6 (Calciumsulfat) Nr.12



Quelle: siehe hier (http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BCssler-Salze)
Schüssler Salz Nr. 7 kann bei Entzugserscheinungen sehr gut helfen.

Daxi Reich
02.07.2006, 14:41
Ich habe Eure Beiträge hier mit Interesse verfolgt. Zunächst habe ich mir das Buch "Die Psychologie des blauen Dunstes" bestellt. Nun bin ich auf der Suche nach einer homöopathischen Unterstützung, sehe nämlich einen Zusammenhang zwischen meiner Blasenschwäche und dem Rauchen.
Als Mittel habe ich gefunden: Lobelia inflata D2 - D6, Caladium D3 - D4, Tabacum C30 und Plantago Urtinktur, leider fehlen die Mittelbeschreibungen, wie finde ich das passende Mittel? Freue mich über jede Antwort.
LG Daxi :danke:

Leprachaunees
02.07.2006, 22:50
... weil sie im Gehirn ähnliche Botenstoffe auslösen, wie eine Zigarette. Ich hab letztes Jahr auch mit dem rauchen aufgehört, wie bekloppt Äpfel gegessen und kaum mit Nebenwirkungen zu tun gehabt (ausser dem, was Äpfel eben so auslösen können....).
Allerdings muss ich gestehen, dass ich auch Rückfällig geworden bin und mom. immer noch "Schmöke". Hat was mit Kompensation von äußeren Unzulänglichkeiten und Begebenheiten zu tun.
Dennoch kann ich die Äpfel empfehlen. Sie sind preiswert, gesund, machen auf Dauer auch satt, und vor allem: keine Nebenwirkungen wie die o.e. Brustschmerzen.....

In diesem Sinne viel Glück beim Aufhöhren.
Wenn es aber so nicht geht, dann empfiehlt sich auch ein besuch bei den Suchtberatungsstellen, denn Nikotinkonsum ist eine Sucht, wie so ziemlich jeder weiss. Es gibt Gruppenangebote, die unterstützen können. Lohnt sich für jeden, der es allein nicht schafft (so wie ich eben auch mom.).

LG
Leprachaunees

Daxi Reich
03.07.2006, 07:32
Hallo Leprachaunees,
danke für Deine Antowort. Ich bin in einer Suchtberatungsstelle angemeldet und stehe bereits auf der Liste, es gibt halt noch eine Wartezeit bis sich genügend Teilnehmer gefunden haben. Werde mich heute mal mit Äpfeln eindecken, ob es ausreichend sein wird? LG Daxi

Ninja
06.07.2006, 18:34
Ich bin nun schon 7 Wochen rauchfrei :banane: , also ich bin wirklich dankbar diese Akupunktur gemacht zu haben.